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Donnerstag, 31. August 2006 23:10
Es gibt schon ein paar wenige Dinge, über die man keine dummen Späßchen machen darf. Immer wieder begebe ich mich nahe an diese Grenze, aber - und darauf bin ich doch ein wenig stolz - ich übertrete diese immer weniger oft. Genau das verlange ich auch von Anderen. Egal, ob Printmedien, Fernsehen, Radio oder Werbung im öffentlichen Raum. Es gibt eben doch ein paar Sachen, wo der Humor einfach nicht Einzug nehmen darf!!

Mittwoch, 30. August 2006 22:20
Das derzeit mit Abstand wichtigste Thema unserer so lebendigen Innenpolitik: »sind Gusenbauers Haare jetzt gefärbt, oder nicht?!« Aus dem Büro des Möchteschonaucheinbisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
regieren hört man, dass dies nicht so sein soll. Sein Kommunikationschef Kalina meint definitiv: »nein« - er sehe schließlich seinen Parteichef jeden Tag beim Duschen - und das wäre ihm aufgefallen. Kalina dazu: »...obwohl, seit einigen Tagen hat Gusi eine neue Intimfrisur,... aber dies ist im Wahlkampf schließlich nicht unerlaubt!« Ausserdem erinnert Kalina an 2002, wo er Schüssel in der Dusche dabei beobachtet hat, wie er sich die Haare färbte, wenn also jemand... - dann Schüssel! Und Schröder! Der erst recht! Der hat wirklich! Alles andere ist nur »Dirty Campaigning«...!

Dienstag, 29. August 2006 11:40
Kurz mal ehrlich: es war doch ohnehin Jedem klar, dass es nicht lange dauern würde, bis ich mir endlich auch über meinen neuen Telefon- und Internet- Anbieter (=Tele2UTA) ordentlich das Maul zerreiße. Also dass mir da jetzt niemand etwas von »was soll denn das - er hat doch gerade erst gewechselt?!!« daherredet. Die nette Überraschung (oder eigentlich doch nicht so ganz Überraschung, denn im Internet fand ich schon vor längerem mehrere Berichte über Probleme mit Tele2 Datentransfervolumen...) ist folgende: wenn man im Netz sein Datentransfervolumen abfragen möchte, erhält man grundsätzlich eine falsche Auskunft. Dieser Snapshot behauptet beispielsweise, ich hätte am 29.08.2006 um 07:15 Uhr 702MB an Daten hin- und her-geschoben. Ganz nett, wenn man nicht weiß, dass diese Anzeige am 25.08.2006 gegen 18:00 Uhr bereits genau das selbe behauptete. In der Zeit dazwischen wurde von mir aber sehr wohl einiges gearbeitet und geschoben. Was hier zu lesen ist, kann man also getrost unbeachtet in den Rundordner leeren. Dafür schützt sich die Tele2UTA gleich im feschen G'satzerl oberhalb vor all den möglichen Einsprüchen. Hier die Übersetzung dieser Zeilen ins wienerische: »Ollas total blunzn - mia varechnan eh, wos ma woll'n!!« Mich hat allerdings interessiert, wodurch diese Unstimmigkeiten hervorgerufen werden - und habe die Lösung doch tatsächlich gefunden! Bei Tele2-UTA ist konnte man aus finanziellen Gründen noch nicht so wirklich auf computerunterstützte Datenverarbeitung umstellen. Das Transfervolumen der jeweiligen Kunden muß allabendlich handschriftlich in eine Tabelle eingetragen werden - dabei entsteht eben so mancher Fehler. Hier ein kurzer Blick in die Internet - Verrechnungsabteilung der Tele2UTA - hier sieht man die zwei netten Damen der Tele2 UTA Kunden-Hotline (Fr. Doris Pasternak beim Tippen der Lochkarten und Fr. Mariella Schnella macht ihre Kollegin mit dem Kaffeehäferl in ihrer Rechten auf einen kleinen Fehler aufmerksam!) bei der Arbeit. Ich habe verstanden. Nie mehr schimpfen auf Tele2-UTA...

Montag, 28. August 2006 20:30
Yeah, ich habe den Datenträger der Zukunft erfunden! Es handelt sich dabei um eine handelsübliche 3,5" Floppy - Disc, welche man in ein handelsübliches PC-Laufwerk steckt. Kurz davor war sie allerdings noch in einem Atari-Laufwerk. Das Ergebnis: auf der einfachen Disc sind nun 30,4GB an Daten (siehe Bildschirmfoto von Explorerfenster untere Mitte). Ein wenig verwundert war ich lediglich über das Erstellungsdatum, und damit das Alter so mancher Datei. Die zweitunterste Datei wurde doch laut Windows am 26. August 1963 erstellt, also immerhin noch 2 Jahre vor meiner Geburt - wie habe ich das angestellt? Und die Datei mit dem klingenden Namen »%Wé%Yó%[._%]« ist immerhin aus dem Jahr 1931 - wer da wohl was gespeichert haben mag?!

Freitag, 25. August 2006 12:20
Mit meinem Auto, einem SEAT Ibiza Dings-irgendwas aus 1994 mit etwa 39 oder 51 PS gibt es ja genug Problemchen. Zwar fährt er die ganze Zeit ohne nennenswerte Zwischenfälle und macht eigentlich nie Schwierigkeiten - aber Dank seiner exzessiven Rost-Anfälle gibt er sich bei der »Pickerl - Überprüfung« von Jahr zu Jahr störrischer. Vor einigen Tagen habe ich dann gesehen, warum. Da stand ein SEAT Ibiza Dings-auchwas neben meinem Ibiza Dings-sonstwas in der Garage eines Mediamarktes und ich mußte mich wirklich in den Boden hinein schämen. So hat man also sein Auto herzurichten - und nicht deppertdeppert


Einigermassen hochdeutsche Version von »deppat«.
Und ich mach' mir sicher nicht die elende Mühe, dies hier noch einmal aufzuschlüsseln. Schauen Sie doch selber nach. Hochachtungsvoll, mArtin.
Danke.
e »Anfänger« - Pickerl hinten aufkleben!!

Donnerstag, 24. August 2006 06:30
Die Firma des Monats August: SAGEMA aus Salzburg. Endlich ist sie aus tausenden von Bewerbern ausgesucht und wird hiermit offiziell gekürt! Das Produkt: »Vollkornlaibchen mit Soja aus der Müllerstube« der Firma SAGEMA in 5020 Salzburg. Der Grund dieser ehrenvollen Auszeichnung... der Geschmack? Nun, die Laibchen schmecken wie andere Laibchen auch: etwas trocken, mit Senf recht schmackhaft. Die Zutaten? Da ist auch nur drinnen, was sich bei mehr oder weniger allen vegetarischen Produkten dieser Art finden läßt: Vollsojaflocken, Vollkornweizenflocken, Kartoffelstärke, Trockenzwiebel, Weizenfaser,... etc. etc. Der Preis? Diese Laibchen kosten in etwa das Gleiche, wie andere mehr-oder-weniger-Billig-Produkte von anderen Supermärkten. Was ist es dann also?!! Es kommt wirklich auf das Detail an. Man betrachte die Packungsrückseite und lese die Servierempfehlung - welch ein wahrer Genuß für das österreichische Auge!!

Mittwoch, 23. August 2006 08:10
Was tun gegen Temposünder - vor allem angesichts der stetig fallenden Zahl an verfügbarer Exekutivbeamten für den Straßenverkehr? Eine kleine Gemeinde im südwestlichen Niederösterreich hat ihre Lösung gefunden - oder eher gebaut. Sie heißt Inspektor Kurt (...lediglich meine Vermutung!) und steht Tag und Nacht mit der Radarpistole im Anschlag auf einem Parkplatz neben der Bundesstraße. Angekettet. Vermutlich meint man, Inspektor Kurt wolle sonst reißaus nehmen. Ich habe mich kurz mit Inspektor Kurt über seinen Job unterhalten - ihn gefragt, wie oft er einschreiten muß und was es so alles zu sehen gibt. Aber Inspektor Kurt ist relativ einsilbig. Aus ihm ist kaum etwas herauszubekommen. Ist eben sehr konzentriert auf seinen Job.

Dienstag, 22. August 2006 21:20
Ein einfacher Anschlag im Wald, der irgendwie an »Schauplatz Gericht« erinnert, erregt kurz meine Aufmerksamkeit. Irgendwie interessant zu lesen, auch wenn man als vorbeigehender Wanderer nicht verifizieren kann, was an dieser Aussage denn nun wahr ist - und was nicht. Er zeigt auf jeden Fall eines: selbst Richter sind vielleicht auch nur ganz normale Menschen - ebenso wie Fleischhacker, Automechaniker, Vergewaltiger oder Ärzte. Franz Singer aus 2564 Furth hat, sicher in gutem Glauben, die Eigeninitiative ergriffen. Das Mittel, welches er dabei gewählt hat, ist vermutlich das einzige, welches ihm noch blieb. Schon alleine dafür bekommt er meine Anerkennung. Denn höchst interessant ist doch, wenn man liest, dass er wegen der gelben Zettel im Jahre 2003 angezeigt - das Verfahren von der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt nach beriets 11 Tagen aber wieder eingestellt wurde?! Österreich halt...

Montag, 21. August 2006 09:30
Soeben läutet das Telefon - allerdings ohne erkennbare Nummer am Zahlenfeld. Wer könnte es sein - die Arbeit? Obgleich ich mich derzeit im Urlaub befinde, hebe ich dennoch ab. Man kann ja nicht einfach...: »mArtin, hallo?« Eine weibliche Stimme meldet sich: »Guten Tag, Telekom Austria, mein Name ist (...keine Ahnung mehr), Sie haben ja derzeit das AON-speed Paket mit 2 GB von uns - jetzt haben wir eine tolle Aktion, Sie können mit nächsten Monat umsteigen auf ein Business-Paket mit 5 GB...« mir kommen an dieser Stelle bereits leicht die Kabel. Ich hole tief Luft, zähle langsam bis 11einhalb und gebe sehr freundlich nachfolgende Auskunft: »ich vermute, sie sind nicht richtig informiert - das kann bei der Telekom aber noch dauern! Ich bin bereits umgestiegen - und zwar auf das sagenhaft günstige Tele2UTA Paket.« Die Dame höre ich jetzt verlegen lächeln und stammeln: »ja, das habe ich aber nicht gewußt...!?« Na schau, jetzt waßt's es...

Freitag, 18. August 2006 08:20
In Ebay Sachen machen. Eine feine Einrichtung aber auch. Um kleines Geld das eine oder andere mehr oder weniger nützliche Ding erstehen. Betrogen wurde ich ja schon einmal - an dieser Stelle sei noch einmal der Betrüger mit vollem Namen genannt: Joshua Langberg, 1350 Commonwealth Ave, Allston, MA 02134, USA. - einfach so, nur für Google. Das es aber auch mit anderen SchmähSchmäh


Ojegerl. Das ist wieder einmal schwer zu erklären.

Ein Schmäh ist einerseits eine Lüge - andererseits vielleicht auch ein kleiner Spass. Wenn man einen »guten Schmäh« macht, dann ist man der Held. Wenn man »keinen Schmäh« hat, dann ist man ein echter Verlierer.
s geht, zeigt mein letzter Kauf: ich wähle seit ebendiesem Vorfall nur noch Verkäufer aus Österreich, um wenigstens eine gewisse Möglichkeit der Einflußnahme am Leben zu halten - denn ebay hilft Dir grundsätzlich nicht! Also biete ich auf einen Computerbauteil dessen »Artikelstandort« ausdrücklich mit »Österreich« ausgewiesen ist. Der Name GoGoMarket erregt bei mir zu dieser Zeit noch keine besondere Aufmerksamkeit. Aber schon kurze Zeit nach dem erfolgten Zuschlag kommt eine Email mit der ersten Überraschung: die Bezahlung sollte auf ein deutsches Konto erfolgen?! Grundsätzlich kein Problem - nur wäre es ganz nett, dies vor einem eventuellen Kauf zu wissen. Nach der von mir prompt erledigten Bezahlung kommt die wirkliche Überraschung: der Bauteil wird doch tatsächlich aus Hong Kong verschickt, er war also noch nie zuvor in Österreich. Oder ist Hong Kong inzwischen ein neues Bundesland von Österreich, vielleicht habe ich da auch etwas versäumt?! Weiters enthält der Brief auch eine Erklärung, warum dies so ist, bzw. auch eine Warnung und die erpresserische Zeile: »Wenn der Artikel gut angekommen ist und Sie damit zufrieden sind, bewerten Sie uns bitte positiv, wir werden das Gleiche fuer Sie tun.« Was soviel bedeutet, wie: »sag einfach, alles ist OK - sonst bekommst Du auch ein Minus!!« ... und das fürchtet der brave ebay-Nutzer wie der Teufel das Weihwasser - geschickt gemacht...!

Donnerstag, 17. August 2006 20:40
Ich habe mein absolutes Lieblingsschild entdeckt. Der werte Leser darf nun selbstständig entscheiden, welche der beiden Tafeln aus meinem Gaumen seltsamste Laute der Verzückung entweichen lassen.
P.S.: da ich weiß, dass der Hun*ebesitzer im Allgemeinen absolut keine, wie auch immer geartete, Meldung über seinen Hun* zuläßt, es sei denn, es behaupte jemand, sein Hun* sei der wunderliebste, wunderbeste und wunderschönste Hun* der ganzen Welt, möchte ich hiermit folgende Tatsache veröffentlichen: ich, mArtin, bin in keiner Weise daran beteiligt, dass in Breitenbrunn am Neusiedlersee solch ein furchtbares Schild aufgestellt wurde. Ich habe auch absolut keine Schuld daran, dass man in Breitenbrunn am Neusiedlersee offenbar keine Hun*e mag!

Mittwoch, 16. August 2006 05:50
Ein seltsamer Ausweis, den ich da an einem Rucksack erblicke. Auf ihm steht geschrieben »Männerland: offizielle Eintrittserlaubnis für eine weibliche Person.« Was dies wohl bedeuten mag?! Klingt irgendwie ein wenig rotlichtig. Kann es aber dann doch wieder nicht sein, wenn man das seriöse Gebaren, sowie Stempel und Wasserzeichen des Ausweises betrachtet. Wofür der wohl dienen mag? Ich bin aber sicher, dass es da draußen in der wilden Weite des Internets ein, zwei Personen gibt, welche schon ganz genau wissen, was dieser Ausweis bedeutet...!

Montag, 14. August 2006 19:30
Wenn ich schöne Zahlen sehe, dann bin ich kaum zu halten. Ein ähnliches Gefühl beschert mir nur ein schöner Computerteil, den ich im Müll entdecke. Zur Geschichte: das so ziemlich übelste Geschwür, welches man sich auf der Straße nur vorstellen kann - das ist mein Ibiza. Ein sehr sommerlich klingender Name - für einen sich bewegenden Rosthaufen. Mein Auto kann mich kaum noch erfreuen. Manchmal aber dann doch, mit hübschen Zahlen eben, so wie mit dieser...

Freitag, 11. August 2006 11:11
Heute schon so richtig erbrochen? Das Frühstück noch einmal durch den Kopf gehen gelassen? Dem Vordermann Bröckerln ins Halsleisterl gehustet? Mit dem Porzellan - Lenkrad geschmust?... Wenn Du Deine Schüssel noch ordentlich füllen möchtest, knie nieder für die Startposition und klicke hier!

Donnerstag, 10. August 2006 10:30
Bei der Durchsicht meiner gesammelten Wanderfotos (=keine Fotos, welche ohne ersichtlichen Grund eigenständig die Flucht ergreifen), aus Gründen der Sehnsucht nach den Bergen, kommt mir unter anderem ein sehr feines Bild unter mein inzwischen von Wehmut leicht tränendes Auge. Bei dem hier gebotenen Text stelle ich mir vor, wie das Tier die Beinchen schultert und seinem Halter mit Riesenschritten entfleucht. Aber es stimmt schon, wer könnte schon mit dem Wort »entkrochen« etwas anfangen?

Mittwoch, 09. August 2006 13:40
Ich bin ein schlechter Autofahrer. Für mich stellt dies kein besonderes Problem dar, für meine verkehrsmäßige Umwelt dafür ein umso größeres! Selber fühle ich mich weder unsicher, noch in sonst einer Richtung durch den Verkehr der Großstadt überfordert. Aber ich fahre eben gerne etwas langsamer - d.h. in jedem Fall die maximal erlaubte Geschwindigkeit, meist jedoch noch etwas darunter. Mein Leben als rollendes Verkehrshindernis wird von den tollen Fahren stets mit Fahren ohne Abstand und Hupkonzerten quittiert. Um dieser extrem nervigen Tatsache in Zukunft zu entrinnen startet mit dem heutigen Tag der Versuch Nr. 176/55ff §a2: dieser schnell gebastelte Aufkleber prangt seit heute 10:06 am Rückfenster. Mal sehen, ob dies die Gemüter beruhigt...

Dienstag, 08. August 2006 07:00
Derzeit bin ich endlich einmal beim Ausmisten - und wer mich etwas näher kennt, der weiß genau, dass dies kein LercherlschasSchas


Im Prinzip ein »Furz«. Meist jedoch wird damit eine Situation, ein Thema, eine Gegebenheit beschrieben. Z.B.: »Des is a Schas!« bedeutet soviel, wie: »Diese Sache ist nicht wirklich gut!«. Gerne wird »Schas« auch für »ein Nichts« verwandt.

Eine Steigerungsform von »Schas« wäre dann der »Schas im Wald«, was auf recht einprägsame Weise das tatsächliche, das echte »Nichts« zu beschreiben versucht.
ist. Das Studio war gestern dran. Tonnen von Songtexten, Notenmaterial, ein alter Monitor, Computer und diverse Kleinteile wandern in den Müll - oder werden eben umgeschlichtet. Was bei diesem Vorgang der Entsorgung etwas hinderlich ist, ist einzig das Hirn (...scheinbar hab' ich also doch Eines!). Dieses sollte ich vorher eher ausschalten - sonst gibt es immer wieder ungewollte Pausen. Wie z.B. anläßlich dieses Schlüsselanhängers. Er ist vom Plus Markt und leider noch neu. Was also damit machen? Ich bringe es einfach nicht zusammen, ihn zu entsorgen. Stunden vergehen, während meine Gedanken kreisen. Verschenken wollte ich ihn schon, aber die vermeintlich beschenkte Person lehnte leider ab (...mein liebster Schatz, ich verstehe Dich!). Da gäbe es noch eine Möglichkeit, wie war das denn schnell in Kanada...: »tausche Büroklammer gegen...« ?!

Montag, 07. August 2006 11:50
Wer ein beliebiges Gerät der IT-Branche unschlagbar billig haben will, der suche zunächst einmal auf Geizhals.at. Oder so ähnlich. Danach kann man in Ruhe überlegen, von welchem Anbieter man das billige Teil bestellt, bzw. welcher Anbieter das Wort Service wirklich so ernst nimmt, wie es auf seiner Homepage geschrieben steht, denn der Fernseher aus Kathmandu oder DVD-Player aus der Provin Yunnan in China gibt mit Garantie nach spätestens zwei bis 18 Wochen den Geist auf. Ich bin auf der Suche nach einem billigen DVD Player, lediglich für den mp3-Betrieb gedacht. Deshalb fand ich diesen Preis höchst verführerisch. Die Bestellung war ruck-zuck draußen, die Bestätigung meiner Bestellung kam etwa 3 Stunden später. Doch leider landete 34 Minuten später diese Email in meinem Postkästchen.
Unter Kommentare bitte ich nun um geeignete Vorschläge für meine Rückantwort!

Freitag, 04. August 2006 06:50
Sagen wir mal, Du stehst kurz vor dem Urlaub im fernen Süden (genauer gesagt, in ca. 8 Stunden geht Dein Flieger!) und kommst soeben darauf, dass Dein Pass seit etwa 12 Jahren abgelaufen ist? Tja, nicht so der Bringer!... wie man derzeit in der Werbung zu sagen pflegt. Dass es aber auch in solch einer Situation (oder durchaus ähnlich gelagerten Fällen) bei unseren österreichischen Beamten eine Chance gibt, entnimmt man den heutigen Nachrichten. Nur ist der Preis, wenn man der Gerichtsverhandlung aufmerksam folgt, doch relativ happig. Es ist aber anzunehmen, dass die schnelle Neuausstellung eines Passes vielleicht etwas günstiger gegeben wird...!

Donnerstag, 03. August 2006 09:40
www.tellerrand.at, eine schöne Seite im Netz. Wer auch immer das ist (Impressum: Initiative Tellerrand...??!), die nehmen sich da einiges vor. Gute Stimmung für die EU machen wollen sie - indem der brave (oder auch weniger brave) Österreicher ein wenig über die Grenzen hinaus - eben über den Tellerrand (welch gelungenes Wortspiel! *sanft lächel!*) - blickt. Man kann auf dieser Seite ein paar verunglückt programmierte Statements anschauen, bei einem Gewinnspiel teilnehmen und sein Konterfei hinter den einfallslosen Teller mit hübscher Österreich-Bordüre setzen. Fakten oder ähnliches gibt es kaum zu sehen, die Initiative hat also vermutlich mit unserer Regierung zu tun. Dafür darf man aber ein paar Ansichtskarten versenden. Da ich weiter über den Tellerrand sehe, als es unseren Politikern lieb sein kann, weiß ich genau, dass diese Initiative - um es jetzt einmal mit wirklich qualifizierten Worten auszudrücken - total Scheisse ist. Und wenn man auch noch erkennen muß, dass die da mit von der Partie ist - wer will daran noch wirklich zweifeln!?!

Mittwoch, 02. August 2006 23:10
Es wurde mir unter der Hand zugetragen, dass man doch auch einmal etwas positives schreiben u./o. denken könnte. Leicht käme man sonst in den Dunstkreis der alten, pausenlos meckernden, Lästermäuler. Es fällt mir schwer, dies zuzugeben - aber da befinde ich mich schon seit geraumer Zeit. Also finde ich mich lieber damit ab, als einem gewissen Don Quijote nicht unähnlich gegen Windmühlen anzurennen. Eigentlich wollte ich ja heute einen durchwegs positiven Beitrag verfassen - dann war der Tag doch um einige Erfahrungen zu lang. Aber: der Wechsel von der ungemein ungeliebten Telekom zu Tele2, dem alten Schweden, ist endlich vollzogen. Ich telefoniere, ADSL'esiere und faxisiere nunmehr über die entbündelte COMPLETE - Leitung, welche Tele2 (hat jetzt wider Erwarten doch eigentlich nix mehr mit der UTA zu tun!) der Telekom höchst kunstgerecht entwendet hat. Die positiven Dinge: der Vorgang des Entbündelns dauerte etwa 30 Minuten, danach war das Tele2 Modem betriebsbereit, Telefon und Internet funktionierten eigentlich tadellos. Wenn ich mich recht erinnern kann, war es bei der Telekom auch nach 4-6 Wochen intensivster ADSL-Beratung durch Telekom Mitarbeiter (deren Allgemeinwissen über »ADSL« stets wesentlich kleiner war, als mein eigenes...) immer noch nicht so weit! Die CLIP Funktion funktioniert hier ohne Aufpreis und als weiteres Positivum wäre anzuführen, dass mein Bankkonto von nun an um einiges weniger durch (un)kommunikative Spesen belastet wird. Die nicht mehr so ganz positiven Dinge: eigentlich weiß bei Tele2 oder UTA oder Tele2UTA niemand mehr, was, wo, wer, weshalb oder warum sie sind. Die Seiten für die Konfiguration von Email, Rechnung und Downloadvolumen sind entweder schwierig aufzufinden, doppelt und dreifach vorhanden - oder funktionieren schlichtweg nicht. Die Telefonseelsorge der Tele2UTA meint dazu gelassen: (hier im OT!!) »das hat bei uns leider noch nie wirklich funktioniert?!« Aha. Na denn, einmal abwarten und freundlich lächeln! Das Telefonieren geschieht bei Tele2 - Complete per »Voice over IP« und hat deshalb eine schlechtere Qualität, als davor. Was solls - den »Hit des Tages« höre ich mir ohnehin nicht an. Immerhin: zum ersten Mal in meinem Leben erreicht mein Zugang auch die vom Provider versprochene Geschwindigkeit, bzw. sogar weit darüber - das gab's bei der Telekom garantiert niemals - und deren diesbezügliche Ausredensammlung klingelt noch lebhaft in meinen Ohren. Also doch ein positiver Beitrag. Irgendwie schon, oder?!

Dienstag, 01. August 2006 08:30
Qualitätsverlust? Interessenskonflikte? Zielgruppenverfehlung? Fehlende Managementmaßnahmen? Kein Kundenbindungsprogramm? Die Hitzewelle? Die Gründe für die rasante Abnahme der Besucherzahlen der »HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
von mArtin« mögen vielfältig sein, alleine mir bleiben sie verschlossen. Gab es in der ersten Aprilwoche dieses Jahres (der wahre Marketingprofi sagt vermutlich: »in KW13!«) noch weit über 600 Besucher auf der Seite, waren vorletzte Woche knapp 150 Leute hier. Einen Verlust von 75% kann kaum eine Firma verkraften - deshalb starten wir jetzt voll durch und werfen zunächst sämtliche Mitarbeiter hinaus. Natürlich in Absprache mit dem Arbeitsamt, damit da keine Problemchen entstehen. Danach wird ein neuer Aufsichtsrat gebildet und die erste Managerebene mit hohlen Köpfen gefüllt. Wir machen eine Marktanalyse, eine Zielgruppenanalyse, eine Bedürfnisanalyse und eine Kooperationsanalyse. Die Synergien im Unternehmen werden gecheckt und in den Vordergrund gespielt. Wir suchen die teuerste Werbeagentur auf und lassen uns ein Konzept plus neuer CI schmieden, welches in Österreich noch nie dagewesen ist. Wir gehen an die Börse. Unser Management schicken wir zu teuren Kursen in entlegene Gebiete, wo sie erstmal lernen, wie man gemeinsam Berge besteigt, Fallschirm springt, sich von Würmern und Baumrinde ernährt, Canyoning machen tut und nicht die Sekretärin belästigt - damit es endlich wieder bergauf geht. Das ist Marketing!! So, jetzt geh' ich erstmal scheissen und dann sehen wir weiter...


(C) mArtin, im August 2006.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!