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Freitag, 28. April 2006 10:40
Es ist zum "aus der Haut fahren"! Immer dann, wenn ich einmal so richtig Internet - Recherche betreiben, den Computer aufräumen, für die Arbeit etwas suchen will, dann passiert es. Ich komme vom Hunderdsten ins Tausendste, bleibe auf irgendeiner schwindlichen Deppenseite hängen, oder finde ein Internet-Spielchen, dessen Suchtpotential wieder einmal wesentlich größer als jeglicher Wissensdurst ist. So geschehen heute, vor etwa 1,5 Stunden. Dieses wirklich lächerliche "Klicki - Bunti" - Spiel solltest Du gar nicht erst aufrufen, es würde Deinen Tag veröden...! - Du wirst auf das Essen vergessen, nicht mehr auf's Klo gehen, Dich vom Anrufbeantworter verleugnen lassen und keinen Sex mehr haben wollen. Das Leben ist doch so gemein *buhuuu*!

Donnerstag, 27. April 2006 19:20
Ein paar neue Subdomains braucht der Mensch so ab und an. Deshalb habe ich folgende, sehr wichtige Subdomains errichtet, welche dann direkt zu meiner Seite führen, wie Beispielsweise:
Die.HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
.von.mAts.at oder auch Der.Koffer.heisst.mAts.at. Es geht aber auch mit kleinen Geschichten (inkl. Umlaute!), wie:
www.Geh_heastheast


Sehr schwer zu beschreiben.
Prinzipiell kommt »heast« von »hörst Du?«. Verwendet wird es aber kaum in diesem Sinne. Seine Bedeutung liegt viel eher in einem entsetzten Ausruf des Missfallens - dargebracht mit einem langgezogenen und unterschwelligen Ton der Enttäuschung. Der Satz »...na geh heast!« zeigt dabei die so ziemlich stärkste mögliche Form des Unbehagens.
_OidaOida


Kumpel, aber auch Fremder. Freund, aber auch Ehemann.
Zusätzlich aber auch noch ein Ausdruck des freudigen Erstaunens oder der enormen Enttäuschung.

Hängt eben alles nur von der Betonung ab und ist wirklich unheimlich kompliziert.
_den_Schaß_kaunst_da_owa_spoan_weu_des_wü_eh_kana.mAts.at. Für mich der wichtigste neue Link ist aber jener, welcher auch zu der neuen Startseite führt: orf.mats.at

Mittwoch, 26. April 2006 22:50
Wer glaubt, dass bei den großen Konzernen und Gesellschaften immer nur die superschlauen Programmierer und Netz- Betreuer sitzen, der irrt. Immer öfter finde ich Links, die ins Leere gehen - oder gar auf die falsche Seite führen; Adressen, welche es gar nicht geben kann und diverse andere Fehler. Auf einer privaten Seite ist es doch ziemlich egal - aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es nicht so einfach ist, all seine Seiten (VW Käfer, ROSCOE, Duo Wolff, usw...) auf neuestem Stand zu halten - stets "frischen" Inhalt zu bieten und dann auch noch alles auf Rechtschreibfehler zu überprüfen. Aber man bekommt ja auch kein Gehalt dafür - entsteht doch alles in der Freizeit. Den Leuten vom ORF jedoch soll man jeden noch so kleinen Fehler jahrelang vor die Nase halten, sie verdienen es sich redlich...!

Dienstag, 25. April 2006 09:40
Ein Jahrestag - hip hip hurraaaaaa! 20 Jahre ist es her, dass uns endlich bewiesen wurde, was denn alles mit wirklich toller Technik möglich ist. 20 Jahre ist es her - und heute erinnert sich kaum noch jemand an diesen wunderbaren Tag. 20 Jahre ist es her, aber genau genommen dauerte es in Österreich nur ein paar Tage - maximal vielleicht ein bis zwei Wochen - und alles war zum größten Teil vergessen. Deshalb möchte ich den 20. Jahrestag (Hurraaaaaaaa Großvati - es schneit!!!) zum Anlaß nehmen, um vielleicht wieder einmal daran zu denken...

Montag, 24. April 2006 11:00
Eine Warnung (oder Empfehlung) der allerhöchsten Gefahrenstufe habe ich heute abzugeben, je nachdem, wie man(n) es eben nimmt. Wer leckere Kleinigkeiten zum Knabbern für den lauschigen Fernsehabend genießen möchte, dabei aber auf all die geschmacksverstärkte Fett-Schei**e aus den Säckchen mit klingenden Namen, wie Kellys, Pringles,... etc. verzichten will, der muß schon etwas länger nach halbwegs natürlichen Alternative suchen. Normalerweise tut's bei mir ein Apfel, eine Banane, oder anderes (Dörr)Obst - altes Schwarzbrot, welches vor dem länger andauernden Alterungsprozess in dünne Scheiben geschnitten wurde, ist ebenfalls empfehlenswert. Da ich aber immer auf der Suche nach dem neuen/fremden Geschmack bin, stieß ich vor kurzem bei "Merkur" auf das Regal mit der türkischen Ware. Scheinbar knabbern die Türken ganz gern, denn dort gibt es ein relativ großes Sortiment an diversen relativ "natürlichen" Knabbereien. Nach kurzer Wahl entscheide ich mich für je eine Packung geröstete und gesalzene Kürbiskerne mit Schale und geröstete gelbe Kichererbsen. Die Kürbiskerne sind den meisten Lesern wohl bekannt, sie schmecken gut und sind reich an Ballaststoffen. Die Kichererbsen sind es, welchen ich mich hier näher widmen will. Der Geschmack ist nicht wirklich zu beschreiben, dennoch habe sie ein sehr hohes Suchtpotential, sicherlich auch verursacht durch den fein-knackigen Biss. Aber etwa nach 10-15 Minuten geht der Spass erst richtig los. Egal, wie gut Du sonst furzen kannst, nach dem Genuß von Güllüler Kichererbsen bist Du der absolute King in jeder windigen Runde. Sowohl in Dauer und Intensität, im gemessenen Audiopegel in dB, als auch in der sonstigen Umweltbelastung (z.B.: durch Gerüche!) halte ich Güllüler Kichererbsen für den unangefochtenen Star der Flatulenz-Anabolika. Kurz einmal ehrlich: wie oft kommt es denn vor, dass Dir vor Deinen eigenen Fürzen graust?! Ich garantiere hiermit höchst offiziell: nach dem Genuß der Güllüler Kichererbsen weißt Du erst, was Geruchsbelästigung wirklich bedeutet!... Ja mein Schatz, ich kaufe das wirklich nie wieder - ich schwöre!!

Freitag, 21. April 2006 15:30
Ich bewerbe mich hiermit offiziell um den Nebenjob vom Hundsdorfer - der ja in Kürze vakant sein könnte: erster Vorsitzender des Wiener Gemeinderates. Die Stellenbeschreibung: ein Meeting pro Monat (normalerweise im Rathaus, Abholung durch Chauffeur, mit Mittagessen und im Anschluß daran einem kleinen Imbiss). Gehalt: 7200,-- pro Monat. Hiermit wird den Amtsschimmeln von meiner Seite folgendes angeboten: ich nehme pro Monat an 2 Meetings (in Worten: zwei!!) teil und steigere somit die Arbeitseffizienz um satte 100%...! Mittagessen brauche ich nicht - ich bringe meinen vegegtarischen Snack selber mit und Alkohol trinke ich ebenfalls nicht, es reichen zwei Krüge Leitungswasser. Ebenso können sie sich den Wagen mit Chauffeur einsparen - ich komme mit dem Rad. Also an allen Ecken und Enden unerhörtes Einsparungspotential - wenn ich da nicht den Job bekommen sollte, dann weiß ich wirklich nicht...

Donnerstag, 20. April 2006 19:10
Na bitte - es geht ja doch! Handy abdrehen und den Kunden mitteilen, dass man extrem wichtige Termine hat (was im Grunde ja der Wahrheit entspricht) - Brötchen einpacken und auf in den Lainzer Tiergarten. Irgendwie will meine Wandersaison heuer nicht so richtig auf Touren kommen. Normalerweise habe ich zu diesem Zeitpunkt bereits einiges in den Beinen - heuer noch absolut nichts. Aber der eine Tag weg von all den sehr wichtigen Menschen der Event-Welt tut wahrlich gut. Und ich beschließe, wieder öfter in den Bergen zu sein, in der Wiese zu liegen, auf einem Spielplatz herumzulaufen,...

Mittwoch, 19. April 2006 15:20
Eine Probe für ein KKK (Kurtl Kreisch Konzert) ist stets ein berauschendes Erlebnis für sich. Da sich dieses Ereignis schon seit jeher hinter verschlossenen Türen abspielt, weiß eigentlich niemand, was dabei so wirklich passiert. Endlich konnte gestern Nacht ein Reporter in die heiligen Hallen der Kurtl-Probe eindringen und hat unter unaussprechlicher Angst die hier zu sehenden Reportage-Fotos geschossen. P.S.: fast vergessen... das Konzert ist am kommenden Freitag im Aera - Klopapier (=ermäßigte Eintrittskarten) ist noch erhältlich...

Dienstag, 18. April 2006 18:20
Von einem Pilotprojekt ist die Rede, wenn man von der geplanten "Verfeinerung der Beobachtungsfahrten für Senioren und Behinderte" liest. Es heißt hier weiter, dass aber gar nicht geplant sei, diese "Idee" zu einem fixen Gesetz werden zu lassen - oder vielleicht aber doch, es weiß halt noch keiner noch nicht so genau nicht - und so. 200 Personen sollen zunächst getestet werden - 100, weil sie auffällig wurden und ohnehin einem Test zum Opfer gefallen wären - und 100 "Normale", welchen 70,-- EURO geboten werden. Dann könne man Schlüsse ziehen. An und für sich denke ich mir, dies wäre eine hervorragende Idee - mit einem kleinen Schönheitsfehler: die extrem aggressiv - auffälligen und daher wirklich gefährlichen Autofahrer findet man dann doch eher nicht unter den Behinderten und Menschen über 65 Jahren. Die sind zumeist zwischen 25 und 45, männlich (äußerlich manchmal kaum erkennbar, aber zumindest laut Geburtsschein!) und verfügen zumeist über ein enorm kurzes Sexualorgan dafür aber auffällig oft über einen Forstinger-Auspuff...

Freitag, 14. April 2006 11:30
Heute ein Beitrag nur für Männer: kurz mal ehrlich, was schert einen der Dreck in der eigenen Wohnung, solange man alleine ist? ... Richtig! Den Grind an den Wänden hat man selber verursacht, man kennt ihn also seit mehreren Jahren und ist daher auf "Du" mit ihm. Ein (echter) Mann hält sich selbst und sein Gewand sauber, aber die Wohnung ist ihm schei**egal - solange er noch findet, was er benötigt (Klo, Hacke, Fernseher, Porno-Sammlung!). Diese Einstellung ändert sich abrupt, taucht im Leben des Mannes eine Frau auf. Auch in meinem Leben trat wieder einmal dieses wunderbare Ereignis ein - und schon plagt mich der Gedanke, wie sich denn dieses zarte Wesen neben Spinnweben, Schimmel und den kleinen dunklen Dreckknödel (Jimmy, Johnny und Sepp - Herkunft unbekannt...) in der Dusche fühlen würde. Da in aller Euer Leben auch wieder einmal eine Frau treten wird (oder aber sie ist bereits getreten, oder aber ihr wollt gar keine, oder aber...), hier die Anleitung für den perfekten Männer-Bad-Putz:
1.) echte Chemie besorgen, und das wahrlich nicht zu knapp. Der Frosch-Haushalts-Essigreiniger, arabische Waschnüsse oder ökologisch wertvolle Orangenschalen haben hier absolut nichts verloren, auf der Flasche müssen mindestens 3-5 gefährlich aussehende Symbole aufgemalt sein und beim obligaten Geruchstest sollte binnen 21 Sekunden das Haupthaar ausfallen.
2.) Duschschlauch verlängern, sodass man damit überall hingelangt.
3.) Türe mit einem mindestens 8cm hohen Damm aus Gaffa abkleben.
4.) Kleine Mistschaufel mit Gummilippe und Schwamm besorgen (hängen/liegen meist total verlassen und eingestaubt im Besenschrank herum).
5.) Das Bad komplett ausräumen, Steckdosen verkleben, Schuhe und Socken ausziehen!
6.) Es geht los: alles, also wirklich alles mit reichlich Chemie einsprühen. Wenn man, bedingt durch die chemischen Dämpfe, zu Husten beginnt, dann weiß Mann, dass er wirklich gut im Rennen liegt.
7.) Mit dem Schwamm denn ganzen Schlatz ordentlich verreiben und in jede noch so kleine Ecke treiben.
8.) Nach 2 geleerten Sprühflaschen das Zeug etwa 5-10 Minuten einwirken lassen (dazwischen ist Zeit zum Luftholen, oder für einen schnellen Kaffee & Tschick...)
9.) Mit dem Duschschlauch auf voller Stufe und scharfem Strahl alles abspritzen (falls vorhanden, auch mit "Kärcher") - dabei keine Ecke vergessen!
10.) Wenn der Gaffa-Damm von der Wasser-Last zu brechen droht, sofort stoppen und den Schlamm mit der kleinen Schaufel ins Klo befördern. Durch die Gummilippe ist man so viel schneller, als alles mit einem Schwamm oder Fetzen aufzusaugen!
11.) Falls sich einige Stellen weigern sollten, ihre ursprüngliche Farbe zu zeigen (Klomuschel!), Vorgang mit noch mehr Chemie ab Punkt 6.) wiederholen.
12.) Heizstrahler strategisch klug im Bad positionieren, auf höchste Stufe drehen (minimum 2000 Watt!!) und bei geöffnetem Fenster für einen Zeitraum von etwa 45 Minuten laufen lassen.
13.) Das Bad wieder einräumen, diverse "Altlasten" (z.B.: MakeUp einer Verflossenen, "abgelaufene" Gummis, diverse "Zeitschriften" oder das unheimlich lustige Dollar-Noten - Klopapier) fachgerecht entsorgen.
14.) Alles erledigt - die Frau Deiner Träume kann endlich in Dein Leben treten und ohne gröbere Probleme ihrer ausgedehnten Körperpflege nachgehen!

Donnerstag, 13. April 2006 12:40
"Frage nicht, was der Staat für Dich tun kann, sonder was Du für den Staat tun kannst!" So, oder so ähnlich, lautet der hübsche Spruch, dem es gelingen soll, uns allen ein superschlechtes Gewissen zu verursachen - und meist funktioniert dies auch. Bei mir war dieser Spruch zu den Anfangszeiten der Mülltrennung gar nicht notwendig. Als von "Müll im Allgemeinen" ziemlich fasziniertem Menschen waren mir die ökologischen Anliegen der Wiederverwertung immer schon gegenwärtig und ich darf mich bis heute als braven "Mülltrenner" bezeichnen. Damit ist es nun vorbei - die Stadt Wien sendet mir einen Bescheid, den ich zu beachten habe. Ich zahle von nun an für die Müllabfuhr pro Jahr die stolze Summe von 196,65 Euro (über 2700,-- in normalem Geld). Da ich in meinem Haus alleine wohne und auch durch mein ökologisches Verhalten weit weniger Müll anfällt, als bei einer 5-köpfigen Familie mit 2 Kampfhunden, 4 Autos und 5 Fernsehern, steht der volle Kübel etwa 1x pro Monat vor dem Haus. Damit kommen wir auch schon zu meinen Verfehlungen. Als braver EU-Bürger muß ich natürlich auf meine Wirtschaftlichkeit achten. 225,-- Schilling pro Ausleeren sind einfach zu viel - solch eine Summe hat in unserer globalisierten EU einfach keine Berechtigung. Da es hier aber weder einen freien Wettbewerb der Müllmänner gibt, noch ein kleinerer Kübel - oder gar weniger Leerungen bestellt werden können, muß ich auf anderem Wege ein zuverlässiger EU-Bürger werden.
Die Stadt Wien möchte mir doch nur bei meiner Kostenrechnung behilflich sein. Wenn ich also die Mülltrennung per 13. April 2006 stoppe und jene Aufwandszeiten ausschließlich der erwerbstätigen Arbeit widme, dann bekomme ich diese erhöhte Gebühr relativ bald wieder herein - zusätzlich kann ich vielleicht mit Altglas, Altpapier, Motoröl, Baumstämmen, Batterien und Küchenabfällen den Kübel wieder jede Woche voll bekommen - und alle sind wieder restlos zufrieden. Danke, liebe Stadt Wien, Du bist eben wirklich anders!
Leider werde ich so ganz nebenbei den Verdacht nicht los, dass ich mit solchen Extrem-Gebühren lediglich dafür Sorge trage, aus dem Doppelkinn unseres hochverehrten Landesvaters Michael Häupl einen schmucken Dreifachgodern wachsen zu lassen...

Mittwoch, 12. April 2006 07:40
Gesprächsprotokoll im Originalton von Montag, dem 10. April 2006 um 15:14:

Anrufer (mit schwer-deutschem Akzent): Schönen Tag, Herr mArtin ... ich freue mich sehr, dass ich Sie erreiche!

mArtin (freundlich): na fein.

Anrufer (extrem fröhlich): folgendes - Sie wurden uns von einem Ihrer Bekannten oder Geschäftspartner empfohlen, haben Sie vielleicht Bekannte, welche sich für Weine aus dem wunderbaren Piemont interessieren?

mArtin (trocken): ich habe keine Säufer in meinem Bekanntenkreis.

Anrufer (konsterniert): ...wie bitte?

mArtin (deutlichst artikuliert): i c h   h a b e   k e i n e   S ä u f e r i n   m e i n e m   B e k a n n t e n k r e i s!

Anrufer (gequält lächelnd): .... na die woll'n ma dann doch lieber Genießer nennen, oder?!

mArtin (belehrt): ... jedem das Seine.

Anrufer (unangenehm freundlich): uns wurde eben von einer Person, welche Sie kennt, zugetragen, dass Sie sich für Weine und Weingüter aus dem Piemont interessieren und da der einen oder anderen Kostprobe nicht abgeneigt wären?...!

mArtin (aufklärend): dabei dürfte es sich um eine gezielte Falschinformation halten. Wein ist für mich so ziemlich das Grindiggrindig


Sollte eigentlich im gesamt-deutschsprachigen Raum bekannt sein.
Ich denke, es begann vermutlich irgendwann einmal mit dem Hals. An solch einem sammelt sich nach Wochen der Hygiene-Enthaltsamkeit ein bisserl so ein Dreck an, den man dann doch recht gut sehen kann. Diese Patina nennt man u.a. auch »Grind«.

Mit dem Hals hat es inzwischen aber kaum noch was am Hut - die meisten Leute duschen schon mindestens 1x pro Woche - da hat's der echte »Grind« so richtig schwer.

Daher sind jetzt einfach ganze Personen oder Dinge »grindig«, wenn sie sehr unsympathisch sind. Kann auch gerne frei mit anderen Worten kombiniert werden, z.B.: Grindkind, Grindkoffer, grindige Drecksau, usw. usf...
ste, was es gibt...


Anrufer: (endgültig begreifend): aha, soso, .... das ist aber schlecht. Ich werde das gleich in meiner Liste eintragen .... *schreibsel, kritzel*. Tut mir leid, ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

mArtin (in Gedanken bereits wieder auf der Terasse): Ja danke, ich mir auch.

Dienstag, 11. April 2006 11:20
Es gibt verschiedene Bräuche, um den Winter endgültig zu vertreiben. Viele davon haben mit Feuer zu tun - so habe ich mir einen ganz feinen ausgedacht: die Schneeschaufel war schnell zersägt - und bot gestern Früh, sozusagen mit allerletzter Kraftanstrengung, noch etwas an innerer Wärme. Bei der heute Morgen vorherrschenden Wetterlage bin ich mir allerdings nicht mehr so ganz sicher, ob das auch wirklich eine gute Idee war. Schneefall bei etwa 0 Grad verbinde ich nicht unbedingt mit frühlingshaften Gefühlen. Sollte der "neue Brauch" im Hause mArtin also doch etwas zu früh stattgefunden haben?!

Montag, 10. April 2006 08:30
Vielleicht schaffen wir es ja doch noch, feine Ausschreitungen und richtige Gewalt in Sachen "Rassenhass" nach Österreich zu importieren (bzw. zu generieren) - und werden damit endlich "ehrlich international"! Halbwegs gelungene Ansätze gab es ja immer wieder, nur beinhalteten diese bisher offenbar etwas zu wenig Zündstoff, um schön große Wellen des Hasses zu erzeugen. Das Schänden von Grabstätten wird allgemein für eine höchst geeignete Maßnahme in dieser Richtung gehalten - aber zur Not tut es auch das Abfackeln eines in Bau befindlichen islamischen Friedhofs. So könnten immerhin auf allen Seiten die gewaltbereiten Elemente geweckt werden. Aufrichtigen Dank an alle H.C.s, Jörgis, Stadlers & Mölzerleins, Gorrrbachs und all die anderen selbsternannten VolksWohlTäter. Ohne Euch wäre es wirklich schwierig, so tief zu sinken!

Freitag, 07. April 2006 06:50
Ich vermute einmal ganz locker, dass sich mehrere Leser ganz besonders für einen kompletten "Sündennachlass" interessieren. Deshalb heute der einzig wirklich fortschrittliche Web-Tipp: www.beichte.de. Warum also so unbequem in die nächste Kirche pilgern, wo man sich ohnehin nur dem christlichen Pomp aussetzen, oder vom katholischen Pfaffen ausgrapschen lassen muss?! Im Netz geht das Ganze viel schneller und unbürokratischer vor sich... und schon sind alle Sünden vergeben! Was aber, wenn Gott gar nicht online ist? Bzw. welchen Provider hat Gott eigentlich? Wenn er auch bei der Telekom ist, dann hängt er sicher andauernd am Telefon und wählt 0800 100 130, denn ein begnadeter Techniker wird er nicht gerade sein. Zum Autor der sündigen Seite sei noch folgender Link gesetzt: hier erfährt man mehr über die eigentliche Einstellung von "Hartmut Landwehr", dem Schöpfer der Elektrobeichte. Und mit einem Satz aus diesem Text möchte ich heute auch schließen: "Meine geometrische Alkoholika rechnet den Absturz." oder auch "Mein hoher Experte besitzt das Tauschinstrument." Danke!

Donnerstag, 06. April 2006 15:00
Egal ob ORF oder Telekom Austria, vermutlich weiß jeder halbwegs des Denkens mächtige Österreicher, dass diese beiden Institutionen mit allen Mittel und Möglichkeiten auf unser Geld aus sind - und da sie es freiwillig nicht bekommen würden, sind sie immer noch auf die Politik angewiesen. Aber, dass beide Unternehmen diesbezüglich immer näher zusammenarbeiten, scheint mir doch bemerkenswert. Jetzt neuerdings auch im Internet. Die Funktionen von sogenannten "Blind Gifs" können allerhand (... auch weniger) sinnvolle Dinge beinhalten. Normalerweise wird eben versucht, Dein Surfverhalten in irgendeiner Form zu kontrollieren, damit die Schöpfer der Seiten dann auch die Inhalte entsprechend gestalten, mehr Leser bekommen und durch noch mehr Werbung noch viel mehr Profit mit ihrer Seite machen können. Es geht, wie immer, nur um's Geld. Dass aber das "Blind-Gif" auf der ORF-Seite 1.) tatsächlich auch anklickbar ist und 2.) dann direkt zur Telekom Austria führt, so etwas kann nur einem echten Internet-Idioten passieren. Hat hier möglicherweise Gerald Reischl mitprogrammiert...?!
NACHTRAG (etwa 23:40): ziemlich interessant. Durch den Kommentar von Tommy habe ich die Sache etwas näher angesehen. Man wird eigentlich auf "www" weitergeleitet und da ich (immer noch*gähn!!!*) Kunde bei der Telekom Austria bin, werde ich offensichtlich auf "aon.at" weitergeleitet, wobei aber "www.at" nicht funktioniert. Wohin führt dieser Weg also bei anderen - einfach "www" in die Adresszeile eingeben und ausprobieren...

Mittwoch, 05. April 2006 07:40
Abteilung: Klosprüche. Jeder Mann kenn sie. Frauen normalerweise eher weniger - sie haben offensichtlich nicht jenes Gen eingebaut bekommen, welches den (unter)durchschnittlichen Mann dazu bewegen, sein ungemein wichtiges Geschreibsel an der Wand eines Pissoirs zu hinterlassen. Während eines Vorganges der Erleichterung hat man (je nachdem) genügend Zeit für drei bis neun Sprüche, deren Unterhaltungswert normalerweise den einer Herrenhandtasche kaum überschreitet. Aber gestern kam dann der entscheidende Umbruch in meinem Leben. Als jemand, der noch nie den männlichen Drang der Verewigung auf Klowänden verspürte, wurde mir der erste Spruch präsentiert, welcher die "Herrenhandtaschenhürde" übersprang. Im Luftbad steht über dem Pissoir in Augenhöhe folgendes zu lesen: "Wenn die Blonde mit dem blauen Kleid dies hier lesen kann, dann hatte ich mit meiner Vermutung recht."

Dienstag, 04. April 2006 23:55
Obgleich es kein Geheimnis mehr sein dürfte, dass Geld uns nicht wirklich glücklich machen kann und eher für einiges an Leid auf dieser Welt verantwortlich ist, möchten wir alle mehr davon. Genau mit diesem Wunsch spielen sich allerhand seltsamste Gestalten, deren Zusendungen uns immer wieder in die Postfächer flattern: "wie zum Beispiel hier von diesem, welcher Norbert Collins hießen..." Der liebe Norbert ist Bänker in Südafrika und hat einen Kunden oder Mitarbeiter (...kommt nicht wirklich heraus, sein Deutsch hat er scheinbar bei "Google" gelernt) bei einem Flugzeugabsturz am 9. September 2001 in New York verloren. Daher überlegt er jetzt eine Überweisung von 15,5 Millionen US-Dollar auf mein Konto. Oder auch auf Dein Konto. Das auf solche Emails tatsächlich jemand reagiert, entnimmt man den allgemeinen Nachrichten. Das solche Emails unter die Rubrik "Spam" gehören und einfach zu ignorieren sind, entnimmt man mit einem beliebigen Teil der Nachricht mittels Suchmaschine. Inzwischen "verbelibe" Norbert mit den Worten "WENN SIE NICHT DER EMPFÄNGER DIESES BRIEFES SIND, LÖSCHEN SIE ES BITTE UND ÜBERGEBEN SIE NICHT ZU ANDERER PERSON."... vor allem nicht zu Meldestellen für Internet-Kriminalität...

Montag, 03. April 2006 06:50
Irgendwie habe ich mir das Mozart-Jahr weit nerviger vorgestellt. "Mozart hier und Mozart da, auch beim Schei**en wunderbar..." - oder so ähnlich. Aber jetzt zeigt sich, dass man scheinbar doch mit dem Normalverbraucher Mitleid hat. Wir werden gar nicht so sehr mit Mozarts Werk bombardiert, wie ich es von Österreich erwarten würde. Vielleicht verdanken wir diesen Umstand auch der Bawag, dem ÖGB, der ReGierung und deren EU-Vorsitz, da wird noch genug Dreck geschaufelt, sodass sich die Medien (noch) nicht des guten alten Wolferls bedienen müssen...


(C) mArtin, im April 2006.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!