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Mittwoch, 30. November 2005 07:00
Eine "Instruktion" wurde veröffentlicht. Papst Ben meint: "aktive Homosexuelle dürfen kein Priesteramt ausführen!" Hier ein Textauszug: "...die Kirche kann jene nicht für das Priesterseminar und zu den heiligen Weihen zulassen, die Homosexualität praktizieren, tief sitzende homosexuelle Tendenzen haben oder eine so genannte homosexuelle Kultur unterstützen...". Aha - soso. Ich dachte bisher immer, man dürfe in so einem katholischen Amt gar keine Sexualität praktizieren. Da habe ich offenbar geirrt. Hier also eine Übersetzung der Direktive in die einfachere Sprache: Sex mit der Pfarrersköchin und/oder Ministranten ausgreifen dürfen der Herr Pfarrer weiterhin. Verboten sind: das Lesen von Schwulenliteratur und Hochglanz-Heftchen, der Besuch der Regenbogenparade und des Life-Balls und das Tragen von rosa/gelben Pullundern. Und sollte der Herr Pfarrer mit dem Herrn Pfarrer vom Nachbarsort in seltsamen Stellungen erwischt werden, dann wäre eine wirklich gute Ausrede von Nöten.

Dienstag, 29. November 2005 06:40
Eine Überweisung mit Zahlschein von einer Bank zur Anderen kostet (so die Institute "befreundet" sind) zwischen 2 und 3 Euro. Sind sie es nicht (nämlich "befreundet"), dann kommt dies bereits auf etwa 5 Euro. Sind die jetzt alle komplett deppatdeppat


Jemand, der nicht besonders intelligent zu sein scheint, wird mit diesem Attribut belegt. Vielleicht aber auch nur jemand, der eine nicht so besonders kluge Handlung vollzogen hat.

Man kann sich aber auch zu einem »Deppen« machen (lassen). Dann ist man ein »W«. Jede weitere Erklärung würde ab diesem Punkt einfach zu weit führen. Finden Sie sich daher damit ab.

Moment: noch was! Manchmal wird »deppat« sogar im Rahmen des Ausdrucks von ungläubigem Erstaunen verwendet - wie z.B.: »Heast, bist Du deppat!«
? Ein anderes Wort fällt mir diesbezüglich nicht ein, bzw. würde mir schon einfallen, da mache ich mich dann allerdings wirklich strafbar. Diese "Institute" lukrieren sich ohnehin an jedem noch so unscheinbaren Eck und Ende ihre Gelder - am Rande der Legalität. Ohne jede moralischen Bedenken. So erklärt es sich aber auch, dass eine BAWAG angesichts von 425 Mio. Euro Verlust lediglich meint: "...sowas tut uns nicht weh - das spüren wir nicht einmal wirklich!" Na klar, sie haben genug Geld von ihren Kunden ergaunert. Schon Jesus hatte am Tempelplatz in seinem Zorn die Tische der Geldverleiher umgestossen - ich bin kein besonders gläubiger Mensch, aber diese Geschichte kann einfach nur wahr sein!

Montag, 28. November 2005 07:50
Ein Bild für Götter. Ich kann mir nicht helfen, aber dieser Gesichtsausdruck verrät mir sicher kein "...seht mich an, ich bin der mächtigste Mann der westlichen Welt!" Klar, in solch einer Position muß man auf der Hut sein, in jedem nur erdenklichen Moment stehen Fotografen bereit, um genau solche Fotos zu machen. Und wer weiß, vielleicht wird am Computer noch ein wenig nachgeholfen, damit die entgleisten Gesichtszüge auch wirklich ansprechend sind. Es ist ja auch schwierig, immer klug dreinzuschauen - von mir gibt es fast ausschließlich Fotos dieser Art. Aber von mir hängen auch nicht Leben oder Tod von Millionen Menschen ab. Maximal vergesse ich einmal darauf, meine Katze zu füttern - also darf ich ruhig blöd dreinschauen. Er aber sollte sich da schon etwas zusammenreissen...

Freitag, 25. November 2005 08:10
Die "Abfangjäger" sind wieder im Gespräch. Diesmal aber nicht die umstrittene Neuanschaffung der "Euro-Fighter", sondern das Auslaufmodell "Draken", welches ja angeblich bereits beim Ankauf vor 18 Jahren eine ziemliche Rostlaube gewesen sein soll. Nun, "unsere" Draken gehen also in Pension und der "brave Bürger mArtin" stellt sich das so vor, dass er dann ab 2006 einen Draken im technischen Museum betrachten könnte, bzw. die restlichen als Katzenfutterdose im Hofer wiedertreffen würde - oder halt als neue Alu-Leiter im Bauhaus. Aber weit gefehlt. Angeblich hat eine amerikanische Firma Interesse an den Fliegern und würde diese gerne für nichtmilitärische Zwecke kaufen. Wie denn das?! Unser BundesWolferl hat doch gesagt, dass sie kein Pickerl mehr bekommen, deshalb brauchen wir doch neue Flieger. Oder verhält es sich dabei doch ähnlich, wie bei den Autos?! Was bei uns von Gesetz wegen nicht mehr fahren darf, läuft in Bulgarien, Rumänien, Ungarn oder sonstwo im "Osten" noch gut und gern weitere 20 Jahre. Und fällt dabei auch nicht auseinander oder verursacht furchtbare Verkehrsunfälle. Hoch lebe die Konsumfreudigkeit der westlichen Welt...

Donnerstag, 24. November 2005 14:10
Ujegerl - mein Vorhaben, das Telefon incl. ADSL bei der Post zu kündigen um einen anderen Anbieter zu bekommen ("Entbündelung" - welch hübsches Wort!), bringt die nächsten Probleme mit sich. Bei der Telekom läuft angeblich alles bestens (das kann doch gar nicht sein, nach 5 Jahren ADSL die erste positive Ansage bei der Hotline!?!) - nur Tele2UTA sträubt sich jetzt. Sie haben mir den von meiner Seite gefaxten Vertrag per Post zurückgesendet, damit ich meine Bankverbindung eintrage und ihn dann abermals zurückfaxe. Klar, als Unternehmen im Telekommunikationsbereich weiß man nie, ob die Kunden mit den Leistungen zufrieden sind, da muß man sich das Geld per "Einzieher" holen. Ich mag das aber nicht so sehr - behalte also lieber die Übersicht über meine Finanzen. "Einzieher" haben irgendwie einen höchst mafiösen Beigeschmack: "völlig wurscht, ob der Kunde zufrieden ist, oder nicht - gezahlt wird, was und wann wir wollen!" Ich werde mich einmal vorsorglich ein paar Tage gar nicht mehr rühren, mal sehen, wer zuerst...

Mittwoch, 23. November 2005 07:40
Wie grenzenlos dumm wir Österreicher wirklich sind, kann man, so man die Augen offenhält, in jedem Augenblick, auf jeder Straße, oder eben auch in jedem Hauseingang zu sehen bekommen. Diesmal erregt ein Tetrapak-Recycle Karton meine kurzzeitige Aufmerksamkeit. Zweck des "Öko-Bag": die Getränkekartons sollen gesammelt und einem Recycle-Prozess zugeführt werden. Dazu wird der Behälter mit gewaschenen und flachgedrückten Tetra-Paks befüllt und am Vorabend des Abholtages vor die Haustüre gestellt - einfacher geht es nicht. Wie viele Kartons da wirklich hineinpassen, habe ich noch nicht genau nachgezählt - es sind aber unter Garantie einige Dutzend, also doch deutlich mehr als 10. Was wird sich der "Befüller" dieses Behälters gedacht haben mag, versuche ich mir zu imaginieren: "...ocht ...nein ...zehn. Aha. Zehn Kartons san vielleicht doch a bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
zu wenig. Oba i hob jo no zwa Dosn. De san jo a zum Trinkn... Nach der eventuellen Einstellung dieses ökologisch höchst sinnvollen Dienstes aus Gründen der Unrentabilität ist unser kluger Freund der Erste, der sehr laut aufschreit. Weil er doch immer schon alles für die Umwelt macht, was nur menschenmöglich ist - und dann hören "die" damit einfach auf...

Dienstag, 22. November 2005 08:10
Aussicht auf positive Veränderungen in der Wüste der Medienlandschaft? Irgendwo ganz weit hinten, da sehe ich einen hellen Fleck am düsteren Horizont. Seit wenigen Wochen merke ich, wie sich beispielsweise einige wenige Radio- Sender gegen das von den Marketingexperten aufoktruierte "Format - Radio" zu wehren versuchen. In dem Format von Radio Wien (Soft AC = Adult Contemp. = "Dauerbedudelung ohne Stromgitarre") höre ich auf einmal Beiträge, deren Sprachteile länger als 2 Minuten dauern (= verboten), Sendungen, wo der Moderator außerhalb von Ramp (= Liedanfang ohne Gesang) und FadeOut (Liedende ohne Gesang) in die Titel spricht (=total verboten) bzw. ganze Sendungen, wo der Moderator Lieder übersetzt (= enorm verboten). Wir dürfen Gespannt sein, ob der Mut, wieder einmal etwas anderes zu tun, weiter anhält - oder doch, wie gewohnt, im Keim erstickt...

Montag, 21. November 2005 20:20
Worüber schreiben? Das Desaster der Bawag, wofür selbstverständlich Niemand dafür kann und Keiner verantwortlich ist und genau diese beiden dann auch ihren Rücktritt ankündigen? Oder doch lieber über den ersten echten Schnee im heurigen Winter? "Der erste Schnee" ist eindeutig erfreulicher. Kommt jedes Jahr und ist doch jedes Mal wieder ein kleines-großes Ereignis für mich. Wie lange wird er heuer liegenbleiben? Gibt es "weiße Weihnachten"? Allesamt Fragen, die für mich wesentlich interessanter scheinen, als ob Zwettler ein Betüger ist und Nowotny das genauso gut kann.

Freitag, 18. November 2005 15:30
Weihnachtsgeschenke: woher, was, für wen, wie, wann, warum,... Fragen, welche sich jedes Jahr um diese Zeit stellen, aber spätestens am 24. Dezember etwa gegen 18:00 Uhr vollkommen obsolet sind. Eine kleine, aber feine Idee hatte da Ö1 zu bieten: Kleinkinder hören mit enormer Begeisterung Kinderplatten (oder doch eher CD's?!). Dabei kann es durchaus vorkommen, dass die Lieblings-CD so etwa 14 mal hintereinander angehört wird, was dem unfreiwillig mithörenden Erwachsenen dank lieblos produzierter Computer-Arrangements und/oder schlechten Stimmen schon einigermaßen den Nerv töten kann. Klaus Trabitsch, ein niederösterreichischer Musiker, hatte diesbezüglich eine geniale Idee: 15 Kinderlieder, wie wir sie kennen, von echten Musikern gespielt und gesungen, auf einer CD. Moritz aufgepaßt: schon sehr bald wird sich eine neue Musikwelt für Dich erschließen!

Donnerstag, 17. November 2005 19:50
Während ich mir noch krampfhaft überlege, was denn jetzt einen echten Mann so wirklich ausmacht, läuft in der ZIB ein Beitrag über ein Fußballspiel. Die Schweiz gegen die Türkei für eine Weltmeisterschaftsteilnahme irgendwann in der näheren oder auch ferneren Zukunft. Mir doch völlig Blunz'n, aber: Fußball in der ZIB?! Ach ja, da kommt noch was... Fußballer schlagen während des Rückzugs in die Kabinen auf die Kollegen der gegnerischen Mannschaft ein. Genial! Die Szenen sind einmal etwas anderes - es ist doch schon ziemlich fad, wenn sich die Fans vor den Stadien prügeln, das kommt nicht mehr in die ZIB... Und dann höre ich, wie man meint, dass dieser Vorfall ein politisches Nachspiel haben würde/könnte. Höchst interessant; entscheidet sich eine eventuelle EU-Mitgliedschaft der Türkei auf Grund der Ausschreitungen von F u ß b a l l s p i e l e r n?! Als ob es solch echte Männer nicht in jedem Land gäbe.

Mittwoch, 16. November 2005 18:10
Dativ, Akkusativ - wem kümmert's schon? *brüll-lach-Schenkel-klopf-ob-dieser-gelungenen-Pointe* Natürlich wäre auch eine Singular-Plural - Verwechslung im Bereich des Möglichen - aber wer weiß. Ich lege hiermit für all jene Leser der »HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
von mArtin«, welche es noch nicht wissen sollten, mein innerstes Erbsenzählertum frei: mich stören solche Tafeln. Deshalb das nachfolgende, wirklich gutgemeinte Angebot an die Aufsteller jener Tafel in der Einfahrt zur Reed Messe Wien: besuchen Sie bitte für ein intensives Studium zunächst diese Seite und danach diese Seite. Dann wird sicher alles gut. Danke.

Dienstag, 15. November 2005 07:00
Sterben müssen wir alle - soweit steht es fest. Meine Gedanken drehen sich heute aber nicht um die Unabänderlichkeit dieser Tatsache, sondern lediglich um jenen Umstand, was denn alles von einem übrig bleibt, sobald man im Holzkisterl schläft. In meinem Haus steht den Hinterbliebenen eine ziemlich unüberblickbare Aufgabe bevor. Aus all dem Müll, welchen ich in jahrelanger wissenschaftlicher Kleinstarbeit angesammelt und kategorisiert habe, müssen jene vier oder fünf Teile herausgefunden werden, welche noch einigermaßen einen monetären Wert besitzen. Oder doch einfach das komplette Haus samt Inhalt in einen Container kippen. Eine Entscheidung, welche zum Glück nicht ich selber zu treffen habe. Auf diese Gedanken kam ich vorige Woche, als ich vor dem ehemaligen Büro des Herbert Hufnagl† stand. Das Schild war bereits ausgetauscht, jetzt arbeiten zwei Damen in den Räumlichkeiten, und neben der Türe stand ein Karton mit Hufnagls Habseligkeiten. Für mich ein etwas beklemmender Anblick. Ich kannte Herbert Hufnagl nicht besonders gut - hie und da ein "Guten Morgen" oder "schönen Tag noch" - mehr nicht. Seine Arbeit kenne ich auch nur zu einem sicherlich sehr geringen Teil, dennoch weiß ich, hätte ich auch nur ein Quäntchen seiner schreiberischen Fähigkeiten, so wäre ich der Zampano unter den HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
n-Bloggern. Und von so jemanden werden die büromäßigen Reste nicht in einen Schrein zur Aufbewahrung für die Nachwelt gebracht, sondern in einem Karton vor die Türe gestellt. Einen Karton, den scheinbar niemand abholen will. Ich habe kurz überlegt, was ich denn brauchen könnte... da wäre eine Maus, sicher besser, als einige meiner Mäuse - ich hätte dann die originale Hufnagl-3-Tasten-Maus! Vielleicht ginge dann etwas von seinen Fähigkeiten auf mich über?! Der Tee wird mit der Zeit auch nicht schlechter, und vielleicht fände sich auch noch etwas im unteren Teil der Box. Aber nein. Diesen Gedanken hege ich nur etwa 1/10 Sekunde. Sowas tut man doch nicht - gehört sich einfach nicht - darf man nicht! Hat was mit Respekt zu tun. Diesen Respekt hätten auch jene Leute zur Schau stellen sollen, welche die Kiste gepackt und vor die Türe gestellt haben. Ich hoffe wenigstens, dass mein Karton einmal sofort von meinen Nachfolgern in Ruhe entsorgt wird, vielleicht mit einer kleinen Träne im Auge - nein, besser mit einem breiten Lachen im Gesicht, und nicht tagelang in der Aufzugshalle vor einem Büro herumstehen muss...

Montag, 14. November 2005 19:20
Wenn innerhalb der Abteilung einer Firma Animositäten herrschen, so sollte dies nach außen hin tunlichst verschwiegen werden. Es wirkt immer ein wenig unangenehm für Außenstehende, wenn ein Mitarbeiter seine(n) Kollegen so anschwärzt, dass es jeder mitbekommt - dies stellt für mich immer die gesamte Firma unter ein höchst seltsames Licht. Wenn man zum Beispiel heute auf die Seite von TELE2 sieht, dann sind absolut keine Spuren von dem internen Kämpfen der letzten Woche mehr sichtbar. Egal ob man dem Link auf »Telefonie« folgt, oder lieber doch gleich zu »Complete« will, beide Seiten sehen normal aus. Nicht so am Ende der letzten Woche. Da gab es wohl einen Streit unter jenen Mitarbeitern, welche die HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
n betreuen sollen, also »pflegen«! Und dies sieht für Außenstehende dann so aus... ob »jemand« da sehr angefressen war?!

Freitag, 11. November 2005 06:10
Der 11.11.2005 - ein wahrer Jubeltag für mich. Nicht, weil ich heute Namenstag hätte - Nein. Nicht, weil heute der Fasching, und damit die Ballsaison begänne - Nein! Es ist jener Tag - und dies werde ich mir mein Leben lang merken - an dem ich mich von den eisernen Fesseln des österreichischen Telekom-Drachens befreie. Siegfried gleich, habe ich gestern bis in den Abend hinein mit dem übelriechenden Monster gekämpft - und es schließlich doch noch erlegt - was gar nicht einfach war. Aber die Kündigung von Telekom-Telefon und Telekom-ADSL ist im Briefumschlag zum »Kundenservice« unterwegs und die Anmeldung bei Tele2 läuft (angeblich!?!). Zuvor wollte mich der inkompetente Telekom-Mitarbeiter noch mit einem Geschenk von 50,- Euro zum Verlängern des Vertrags überreden, aber ich konnte seinen Ausführungen widerstehen. Schon seltsam, dass die Monster immer kurz vor dem »Aus« noch einmal versuchen, freundlich zu sein und "Service" vorzutäuschen. Dazu, liebe Telekomler, hattet ihr bei mir die letzten 5 Jahre Zeit - doch seit der Erstellung meines ADSL-Anschlusses hat sich da niemand mehr gerührt - einmal abgesehen von einem roten "Schneck-to-Sepp" T-Shirt. Mir ist schon klar, dass ich geradeaus in die Höhle des nächsten stinkenden Löwen tappe, aber der ist wenigstens um einiges billiger!

Donnerstag, 10. November 2005 07:50
Scheinbar ein Naturgesetz: es trifft immer die Lieben, die Herzigen, die Netten - jene eben, welche von Allen gemocht werden. So auch bei der neuesten Tierseuche. Die »Vogelgrippe« hat die Welt unserer gefiederten Freunde fest im Griff. Allerorts werden teilweise drastische Methoden angewendet, um dem Virus Herr zu werden. Ob dies wirklich notwendig ist und/oder tatsächlich hilft, weiß niemand. Hauptsache, man tut was oberflächliches - denn eigentlich befindet sich das Ur-Problem an einer komplett anderen Stelle (...Mahlzeit!) - aber dort will kaum jemand hinsehen. Und ich sitze hier und frage mich, warum es denn keine »Hundegrippe« geworden ist, die würde bei einigen Problemen aber ordentlich weiterhelfen. Der Köter kackt draußen aufs Trottoir, »zack« - fällt tot um und schrumpft im gleichen Moment auf die Größe einer Mostbirne. Danach ereilt seinen Besitzer ein ähnliches Schicksal. Aber erst am Gehsteig des Nachbarn, oder Nachbarsnachbarn - ich will ja nichts mit der Polizei zu tun haben...

Mittwoch, 09. November 2005 20:40
Fehlermeldungen, geliefert von einem meiner Computer, sind schon eine feine Sache. Damit sagen sie mir, wo ihnen der elektronische Schuh drückt (ein IC, Widerstand oder gar ein Bit?) und warum sie nicht mehr meinen Befehlen gehorchen können/wollen. Ich mag sie, diese vorgefertigten Sätzchen, welche dann von der jeweiligen Maschine in mehr oder weniger sinnvollen Zusammenhängen bunt gemischt wiedergegeben werden. Dabei ist zumindest jedes achte bis neunte Mal zusätzlich ein großartiger Lacherfolg garantiert. Wenn z.B. den indischen Programmierer der Ehrgeiz vollkommen erfasst hat und bei der Version 0.99Beta der Software auch die Fehlermeldungen in Deutsch sein sollen. Eine feine Sache eben. Das einzige was ich weniger mag, sind so aussagekräftige Fehlermeldungen, wie diese...

Dienstag, 08. November 2005 06:20
Die Umfrage zur Qualität der Dienstleistungen der Wirtschaftskammer, bei welcher ich ja Mitglied sein muß (!!), habe ich bereits im Frühjahr absolviert - und dabei glücklicherweise kein einzig gutes Wort über die Lippen gebracht. Welch ein Haufen von Tintenfurzern sich dort auf meine Kosten die viel zu voluminöse Wampe noch mehr aufbläht, kann der werte Leser diesem Geschichtchen ansatzweise entnehmen. Gestern kam per Elektropost die stets ganz besonders interessante Email mit den "Neuigkeiten aus dem Fachverband der Audiovisions- und Filmindustrie...". Aber, und da sind sich scheinbar einige Sekretäre(&Innen) einig, ich könnte ja vielleicht nicht über einen funktionstüchtigen Internet-Anschluß verfügen (Die Audio- und Film- Industrie hat ja praktisch nichts mit Computern zu tun!). Deshalb hält man es für sicherer, diese Neuigkeiten auch per althergebrachtem Brief zu versenden. Die "Chef-Post" - ein DIN A4 Blatt in einem DIN A4 Kuvert. Eine andere Stelle (vermutlich 2 oder 3 Türen weiter) möchte mir auch etwas enorm wichtiges mitteilen (ein DIN A4 Blatt in...) - und zuletzt hat die Stelle bei der letzten Türe auch noch was zu vermelden (ein DIN A5 Heftchen in...). Ich nehme an, dass die Mitgliedschaftsgebühren für diesen Verein in absehbarer Zeit steigen werden. Ein Tipp für Mitarbeiter der Witschaftskammer: der Telegrammdienst der Post wird mit Ende dieses Jahres eingestellt, vielleicht könnte man davor noch rasch...

Montag, 07. November 2005 06:10
"hallo,  ich bin beim stöbern grade auf dich aufmerksam geworden. dein profil hat mir gefallen. vielleicht meldest du dich mal, wenn du dir mein profil angeschaut hast? ich hab kein bild hier hochladen können. aber schau mal hier http://www.alpenflirt.com/anz/00003081130765318880 da kannst du dir einen eindruck von mir machen. würde mich freuen, von dir zu hören." Diese superliebe Email erreichte mich - wer würde da nicht sofort antworten wollen?!... Ich, da eine Kontaktaufnahme per SMS für meine paranoide Einstellung irgendwie nach organisierter Kriminalität klingt. Und siehe da, Google weiß, wo die liebe Dagmar noch so überall zu Hause ist. Die Betreiber dieser Seite(n) (Dagmar ist ganz schön fleissig: smsdate.com, alpenflirt. com, smsdate.de, singles.ag, flirtline.de, singles.smsdate.com, sms-flirtline.smsdate.com, ratinx.com, sms-handydate.com etc...) haben da gar keine Skrupel, sogar die exakt gleichen Sätze und Bilder zu verwenden. Aber scheinbar sterben die Deppen einfach nicht aus - und da den Betreibern solcher Seiten ja auch nichts geschieht, werde ich mir jetzt auch einmal so etwas einfallen lassen...

Freitag, 04. November 2005 05:30
Es war dann wider Erwarten schlussendlich doch soweit. Ich konnte mich in den letzten Tagen tatsächlich von meiner alten Radlerhose trennen. Was ist denn dies für eine vollkommen unnötige Marotte, wenn man sich von alten und wirklich nicht mehr verwendungsfähigen Dingen nicht trennen kann - um mich nicht »outen« zu müssen, stelle ich diese Frage besser keinem Psychologen! Die neue Hose bekam ich doch bereits zum Geburtstag. Dennoch, das Vernichten des alten Bekleidungsstückes wollte von langer Hand geplant sein. Labrig und spannungslos hängt sie für das allerletzte Foto von meinem Körper - wie, wenn sie wüßte, was ihr bevorstand. Wo hat sie mich nur überall hin begleitet; war ein treuer Kamerad auf steilen Pässen, rund um den Neusiedlersee und nicht zuletzt auf der alltäglichen Sophie-Tour. Jetzt begleitet mich ihre wesentlich jüngere und hübschere Nachfolgerin. Schön straff und voller Spannung liegt sie am Körper an - dennoch muss ich immer wieder an die Alte denken, und was wir gemeinsam nicht alles erlebt haben. "Meine Liebe, ich werde Dich nie vergessen" - und ab in den Mist...

Donnerstag, 03. November 2005 07:40
Die Heizsaison ist hiermit eröffnet. Nachdem ich beschlossen habe, ab sofort ausschließlich mit Holz zu heizen (erneuerbar & höchst biologisch!) - flog der Ölofen-Luftverpester vor ein paar Wochen hinaus. Jetzt habe ich dort, wo die Giftschleuder einst stand eine wunderbare Neuerwerbung vom Müll. Nachdem die alten Ofenrohre nach einer Intensiv-Behandlung mit Bürste und "LOCTITE SUPER ROST KILLER Bleifrei" tatsächlich wie neu aussehen (und offensichtlich sind die Bestandteile dieses genialen Safterls noch dazu nicht besonders giftig, zumindest steht nichts auf der Flasche...!), werde ich diese magische Pflege auch diesem guten Stück angedeihen lassen. Aber ich bin auch schon jetzt restlos begeistert von diesem süßen Ding...!

Mittwoch, 02. November 2005 17:30
-"-
Ich habe zu arbeiten. Einen Promotion-Aufbau für einen Kunden erledigen. An den Ort der Veranstaltung, ein großes Kino, komme ich nicht zum ersten Mal. Daher kenne ich alle Leute dort. Ich weiß, daß ich während der Aufbau-Arbeiten mit einem Mitarbeiter im Kino alleine sein werde. Der ist eigentlich recht sympathisch, aber für meinen Geschmack ein wenig zu nett. Deshalb möchte ich diesmal nicht zu engen Kontakt haben und denke mir bereits einige flotte Ausreden aus, um gleich nach dem Aufbau abfahren zu können. Ich komme, wieder einmal viel zu pünktlich, zum Kino. Es ist noch niemand da - ich bringe aber schon die Werbemittel zum Eingang. Dann, etwa 20 Minuten später kommt jemand. Ein Neuer - den ich noch nie gesehen habe. Er ist nicht besonders freundlich - vermutlich wegen dem Umstand, an einem Samstag um Elf zur Arbeit erscheinen zu müssen. Aber ich kann in Ruhe meine Werbematerialien aufbauen und es gibt keine längere Unterhaltung...

Am Abend erfolgt der Abbau - wieder ist der große Blonde nicht da - was mich jetzt eigentlich schon etwas wundert - »Er« ist doch immer da!? Nachdem ich fertig bin und alles Material im Bus verstaut ist, gehe ich zu den anderen Mitarbeitern und frage nach dem großen Blonden. Tot. Gestorben - nach langer, schwerer Krankheit, von der niemand wußte. Wieder ein sympathischer Mensch weniger, der immer sehr freundlich und nett zu mir war - und ich wußte es nicht einmal zu schätzen. Hätte ich nur noch heute ein längeres Gespräch mit ihm haben können...


(C) mArtin, im November 2005.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!