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Donnerstag, 30. Juni 2005 07:50
Der Folder des 2nd KlezMORE* Festival flattert ins Haus. Einiges an Konzerten und Musik wird da geboten, bis... - bis ich folgenden Absatz lese: ACHTUNG! Konzert 04.07.: Wir bitten um Verständnis für die Sicherheitskontrolle beim Eingang und ersuchen Sie rechtzeitig zu kommen und einen amtlichen Lichtbildausweis mitzunehmen! Aha, höchst interessant. Man muss also offensichtlich berechtigte Angst vor einem Anschlag haben? Sind die Personen der rechten Szene auf einmal nicht von anderen Leuten zu unterscheiden? Oder will sich da doch eher jemand unheimlich wichtig machen und zwischen den Zeilen eine unmissverständlichen Anklage formulieren? Mich erinnert es dann doch auch ein wenig an den Vorfall, als ich mit 17 die an eben diesem Ort stattfindene Party besuchen wollte: "Du nicht - Scheiss Österreicher!!" Damals tat dieser Satz noch weh - und verstanden habe ich es auch nicht. Aber man trägt schon Sorge dafür, dass die Annäherung zweier Kulturen so unmöglich, wie möglich gemacht wird - und das von beiden Seiten. Hoffentlich macht dieses Beispiel nicht wieder Schule...

Mittwoch, 29. Juni 2005 07:50
»Nur aus Fehlern kann man lernen!« Dumme alte Binsenweisheit, bei mir aber leider Wahrheit. Der versuchte Einkauf eines Musikinstrumentes über geht voll in die Hose. Ich ersteigere Ende März einen YAMAHA TX216 und bezahle sofort per PayPal. Der Verkäufer, Joshua Langberg aus Allston - MA 02134 in den USA, freut sich irre (no na net?!) und bedankt sich für die rasche Überweisung von $185,--. Dies war die letzte Email mit echtem Inhalt, sowohl von Joshua, also auch von und PayPal. Die Drei haben sich so lange gegenseitig ergänzt und geholfen, bis alle Fristen verstrichen waren... aber dafür bin ich jetzt eindeutig klüger: keine, wie auch immer gearteten Geschäfte, mit Joshua, PayPal, oder Amerika, es sei denn, man gibt sich als Verkäufer aus und hat da was vor...

Dienstag, 28. Juni 2005 22:00
Soeben endet der »Report« in . Eva Glawischnig-Piesczek, die Nummer 2 bei den Grünen, war zu Gast und wurde zu allerhand mehr oder weniger nicht politischem befragt. Zu Hochzeit, Seitenblicke Auftritten und ähnlichen Themen sollte sie Auskunft erteilen - und verhielt sich dabei, wie man es von den »üblichen Verdächtigen« gewohnt ist: "Qua qua, laber saber, grölö-lölö, Politigg...!" Wie kann sie, so beginnt meine Frage an mich, wie kann sie eigentlich in der selben Partei wie Van der Bellen sein? Oder ist gar jener, für welchen ich gestern erst in die Bresche gesprungen bin, ein Auslaufmodell?! Vielleicht gibt uns jenes Wahlwerbe-Plakat, welches ich heute fotografieren konnte, Auskunft über die wahren Hintergründe der Grünen. Wenn man nämlich ein wenig an der grünen Oberfläche kratzt und hinter die Kulissen schaut, dann...

Montag, 27. Juni 2005 06:40
Es ist schon einigermaßen seltsam, dass ich scheinbar als einziger Bürger in diesem Lande ein komplett anderes Fernsehprogramm sehe, als Rest-Österreich. In einem Interview wird Grünen-Chef Van der Bellen selbstredend zu seiner Meinung bezüglich den Themen »Abfangjäger« und »Studiengebühren« befragt. Und er beantwortet die Fragen eigentlich wahrheitsgetreu (aber er ist doch ein Politiker?!): klarerweise wäre ein Ausstieg aus dem völlig unseligen Abfangjäger-Vertrag eine wirklich feine Sache - jedoch muss man prüfen, wie diese Verträge aussehen und zu welchen Konditionen ausgestiegen werden könne. Und zum Thema »Studiengebühren« meinte er, dass es eventuell nicht so gut wäre, je nach Farbe der Regierung einmal ein-, dann wieder auszusteigen. Und wieder ein und wieder aus... und... usw. usf. Beide Antworten nehme ich mit der Überzeugung hin, dass dies »Sache« ist. Denn wer auch immer einen völligen Ausstieg bei beiden Themen verspricht, der wird dies nicht wirklich halten können. Aber solche Versprechen sind eben gut für die (noch nicht, oder doch?!) anstehende Wahl - und schließlich geht es lediglich darum! So wird halt Van der Bellen in allen Medien für seine wahre Aussage ans schwarz-grüne Kreuz genagelt. Schade eigentlich, um den letzten Ritter der Moral und des Anstandes...

Freitag, 24. Juni 2005 05:30
Die Musikindustrie ist ehrlich empört. Die Kids (und vermutlich nicht nur diese?!) kaufen immer weniger Tonträger (=CD's & MC's) und laden sich immer mehr Musik als mp3-Dateien aus dem Netz herunter. Gratis. Damit verlieren die Vertreiber (irgendie ein gar passend Wort!) jährlich Millionen und Milliarden an Einnahmen. Es muss einem klar sein, dass jede Art von Industrie mit politischem Einfluss solche Umstände nicht hinnimmt - und schon werden in allen Ländern die illegalen »Herunterlader« gerichtlich verfolgt und ihrer (dem jeweiligen Lande nach) gerechten Strafe zugeführt (köpfen, hängen, auspeitschen,...). Mir kann dies ziemlich egal sein, verfüge ich über eine doch recht umfangreiche Tonträgersammlung (etwa 3500 CD's, LP's & Singles) aus der Zeit, wo es noch Musik gab. Für die heutzutage erscheinenden »Werke« genügt einmal pro Jahr ein oder zwei Sampler, denn mehr lohnt sich nicht. Keine künstlich gezüchtete Reagenzglas-Casting-Truppe bringt mehr als einen guten Titel zusammen, keines dieser G'sichter kann tatsächlich eine komplette CD mit sinnvollem, interessantem, oder gar musikalischen Material füllen. So gesehen verstehe ich die Kids sehr gut. Es ist nie und nimmer nachvollziehbar, wieso das Album von einem DJ-Nudlaug'00 genauso viel kosten soll, wie beispielsweise meine erste selbstgekaufte Langspielplatte (Pink Floyd, Dark Side of the Moon). Das wäre völlig absurd und unverhältnismäßig! Also, liebe Musikindustrie - vielleicht investiert ihr etwas weniger in Eure Marketingmaschinerie und dann doch wieder etwas mehr in die Musiker?! Wenn sich auf den silbernen Scheiben wieder Hörenswertes befände, würden unter Garantie auch die Kids wieder...

Donnerstag, 23. Juni 2005 17:30
Im Jahr der unzähligen Jubiläen will sich jeder Politiker mit irgend einer Aktion in Szene setzen. So, oder ähnlich ist auch die neueste Nachricht der Bundespolitik zu bewerten: die »Trümmerfrauen« sollen für ihre außergewöhnlichen Leistungen belohnt werden. Ganze 300,-- Euro sind dafür nach Meinung unserer Landesoberen offenbar eine angemessene Entlohnung. Dieser Betrag soll an alle Frauen, welche vor dem 1.1.1931 geboren wurden, vor dem 1.1.1951 Kinder bekommen haben, heute nur über die Mindestpension verfügen und in keinem Nazi-Register aufgelistet sind, ausbezahlt werden. Da habe ich an unsere Regierenden eine gute Nachricht: meine Oma ist schon tot - 300,-- Euro könnt ihr also schon mal sparen! Und wenn man noch ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
im Parlament herumstreitet, oder aus anderen Anlässen zuwartet, sterben sicher auch noch ein paar Andere. Damit die Gehälter für Stadt-, Regierungs-, Bundes- und andere Räte auch wirklich gesichert bleiben.

Mittwoch, 22. Juni 2005 06:50
Das der Staat oder die Länder zu viel Geld haben, ist mir eigentlich neu. Aber ungeachtet dessen scheinbar dennoch Tatsache. Wie sonst sollte es kommen, dass die Pläne, das Etablissement Ronacher (eine meiner ehemaligen Wirkungsstätten) um 660 Millionen Schilling zu "renovieren", tatsächlich umgesetzt werden?! Es war vermutlich eine Idee von jenen Leuten, die befürchten müssen, dass der letzte große Ronacher-Umbau-Skandal (nichts gebaut + fleissig bezahlt) von 1996/97 auffliegen würde. Aber damals handelt es sich doch nur um max. 20 Millionen Schilling für die nicht erfolgten Umbauten an die "Stella". Wäre also gar nicht soo schlimm! Und die Verantwortlichen sind sicher nicht mehr eindeutig festzustellen - diese Angst ist also nicht berechtigt. "Ist mir doch wurscht" denkt sich Günter Domenig und will dem Ronacher ein fesches Glashauberl aufsetzen. "Was der Hollein auf der Albertina kann, kann ich am Ronacher schon lange... ihr werdet's noch schauen!"

Dienstag, 21. Juni 2005 06:40
Zum Thema Fluglärm gibt es wenig Neues. Abgesehen davon, dass er immer noch höchst präsent ist - obgleich ich etwa 26km vom Flughafen in Schwechat entfernt wohne - verhallen die Ansagen jener Politiker, welche immer wieder beschwören dagegen etwas tun zu wollen, in der Unendlichkeit. Aber damit haben sie eigentlich auch Recht. Erst jetzt fällt mir auf, dass nicht jeder Mensch Fluglärm als Störung empfindet, wie ich. Der junge Mann im KFZ vor mir würde vermutlich am liebsten direkt an der Startbahn leben, oder in Zeltweg - wenn Flugshow-Tag ist. Der Aufkleber am Heck seines Boliden sagt eigentlich alles. Wobei mir in den Kopf kam: "vermutlich weiß er ja auch gar nicht, was da wirklich draufsteht...?!", und beim Anblick des Bundesheer-Aufklebers stellt sich mir die Frage, ob dort das beherrschen einer Fremdsprache (also Englisch) eigentlich Pflicht ist?

Montag, 20. Juni 2005 07:10
Wie weit kann man die musikhörende Masse eigentlich verarschen? Unglaublich weit! Das beweisen schon Veranstaltungen, wie der "Song-Contest", wo einzig das Singen (fast) echt ist, oder die diversen Kinder-ScheinTalente-Abzocker-Shows á la "Starmani(a)e", wo die Unmusikalität fröhlichste Urständ' feiert oder auch der "Musikantenstadl", wo wirklich absolut nichts mehr »in Echt« geschieht. Aber anstatt, dass die Menschen die Barrikaden stürmen und nach echter und ehrlicher Musik verlangen (egal, ob in den Bereichen der volkstümlichen-, der Schlager-, der Pop-, oder auch der Rock - Musik!), lassen sie sich das auch noch gefallen, nein - falsch, sie verlangen geradezu danach! Zum großen Glück gibt es noch Ausnahmeerscheinungen. Auf der Suche nach einem Saxophonisten stieß ich auf zwei dieser Ausnahmetalente. Andreas Vanselow, der Mr.Sax aus Pforzheim und Roman Zangerle, der Mr. Sax aus Wien haben das, was unzählige Musiker in dieser Welt nur zu gerne hätten - eine geistig intuitive Verbindung auf Hyperebene zueinander. Und beide wissen scheinbar nichts davon! Sie haben mp3-Files zur Demonstration auf ihren HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
n veröffentlicht. Ich hatte nichts besseres zu tun als diese beiden Dateien herunterzuladen (bei Roman Zangerle immerhin ein 8MB-Schinken - Radiointerview von Radio Orange (der Sender mit den acht Hörern, vier davon im Studio...)) und daraus einen DJ-mArtin MIX zu machen. Tu Dir diese Mühe an und lade die 1,2MB herunter - Deine Freude wird überwältigend sein. Auf der linken Seite hörst Du das Interview mit Mr.Sax-Zangerle, wo er seine Aufnahme ankündigt, auf der Rechten den Mr.Sax-Vanselow mit seiner Interpretation aus dem eigenen Studio - ein schier unglaubliches Zusammenspiel auf metaphysischer Ebene. Als Download oder einfach hier:

Warum, lieber Gott, warum hast Du mir das angetan - warum kann ich denn wirklich singen?

Freitag, 17. Juni 2005 17:30
Diese Sache entzweit und vereint uns, sie gibt uns - und nimmt uns alles, sie läßt uns gesunden und erkranken, sie beflügelt und tötet uns, sie ist wunderschön und gar grausig hässlich. Der "Sex" alleine kann sich rühmen, all diese Taten in unseren Leben vollbringen zu können. Und da bei vielen Menschen wohl die negativen Seiten von "Sex" überwiegen, ist man allerorts auf der Suche nach einer qualitativ guten Ersatz-Droge. Wohl stellt die Masturbation eine gewisse Alternative dar, ist aber auf die Dauer dann doch relativ Unbefriedigend, oder zumindest fad. In der letzten Ausgabe des "Augustin" (Nr. 162, Juni 2005) wurde ich nun fündig. Am sogenannten "Marktplatz" wo man Gratis-Kleinanzeigen (aber laut Untertitel wohl keine "gewerblichen Anzeigen"?!) schalten kann, lese ich neben Inseraten, wie "Wahrheit und Mündigkeit Statt Psychotherapie! Warninfo gratis durch Postkarte..." oder "Spiritueller Lebensberater und Begleiter (?!!), 56, Mystiker (!!), Esoteriker (!!!) Yogi (!!!!) aufgeschlossen und ganzheitlich (!!!!!), kirchenunabhängiger Priester (die Anzahl der Ausrufezeichen würde hier ins Unendliche kumulieren...)" auch dieses hier. Meinen herzlichsten Dank für die Erlösung!

Donnerstag, 16. Juni 2005 22:40
Das Bild rechts ist doch eine Augenweide, oder?! Eine leere Plakatfläche, welche uns einmal nicht mit furchtbar sinnlosen Abbildungen von irgendwelchen Sport-Jungstars-mit-Bio-Joghurt oder Brüsten-und-Po-in-Edel-Format quält. Nein, eine leere weiße Fläche - wie angenehm anzusehn! Dies bringt mich auf ein abgegebenes Versprechen der Firma Gewista, welche im Vorjahr die Rolling Boards installierte (siehe Tagebuch Eintrag vom 3. Mai 2004). Da hieß es doch, dass im Zuge des Neubaus dieser Schandflecke 4.000 althergebrachte Werbeflächen abgebaut würden. Daher mein Aufruf: gibt es in dieser Stadt tatsächlich jemanden, der irgendeine Plakatwand verschwinden sah? Nein, gab es nicht, gibt es nicht und wird es sicher nie geben. Die Gewista kann es sich (ganz ähnlich unseren Politikern) locker leisten, einmal gegebene Versprechen nicht einhalten zu müssen.

Mittwoch, 15. Juni 2005 06:20
Mit allen möglichen (oder doch eher unmöglichen?!) Mitteln wird versucht, uns zu einem offenerem Konsumverhalten zu br(/zw)ingen. Da die normale Werbung scheinbar nicht mehr so richtig wirkt, werden eben andere Maßnahmen gesetzt. So höre ich eben im Morgenradio, dass mit heutigem Datum der Sommerschlußverkauf beginnt. Der Sommerschlußverkauf also. Der S o m m e r s c h l u ß v e r k a u f ?! Sollte der nahezu lächerliche Umstand, dass der Sommer noch gar nicht begonnen hat, jemanden zu denken geben, dann sei jenen Zweiflern folgende Bemerkungen ins Tagebuch geschrieben: wir wissen doch nicht einmal, welcher Sommer gemeint ist?! Jene Waren, welche mit sensationellen Nachlässen (-30%, -45%, -60%, -98%) im Regal liegen, sind unter Garantie vom Sommer 2004 oder gar 2003. Also hat das schon seine Richtigkeit mit dem Sommerschlußverkauf!

Dienstag, 14. Juni 2005 21:20
Riess-Passer ist laut eigener Aussage "sehr dankbar, dass sie die Gelegenheit bekommt, ihren Standpunkt darzulegen. Alles, was die Staatsanwaltschaft wissen will, werde sie sagen." Soweit die ersten Angaben der "Angeklagten" zu den beginnenden Untersuchungen der Staatsanwaltschaft. Und ich persönlich hoffe, dass damit die Spekulationen bezüglich der 5 Millionen Schilling, welche Tante Susi verlumpt haben soll, endlich ein Ende haben. Wer will schon von einer Vizekanzlerin regiert werden, die hässliche Schuhe trägt, oder gar ein unpassendes Tascherl?! Dafür ist die Parteienfinanzierung doch da - dafür zahlen wir wirklich gerne! Ein kleiner Wermutstropfen bleibt allerdings: wo bleiben die scharfen Fotos von Susi in High-Heels und sonstigen Accessoires? Als brave Steuerzahler hätten wir schon ein gewisses Recht auf solche Fotos mit Susi, man kann sich ja sonst eh nix gönnen...

Montag, 13. Juni 2005 06:50
Eigentlich war ich ja auf der Suche nach einer etwas hübscheren Abbildung der Coverstory vom Stern, mit Hilfe welcher sich unser werter Finanzminister am Samstag in der Pressestunde so enorm gebrüstet hat, um diesen (den Minister) in der Luft zu zerreissen. Damit kam ich auf eine Seite, wo jemand in einem Forum die Frage aller Fragen gestellt hat: "Warum hassen sich Österreicher und Deutsche ??" Ein Thema, wo Emotionen frei werden. Zunächst sei erwähnt, dass dieses Forum offensichtlich in Deutschland geboren wurde - dies ist schon alleine an der Art der Fragestellung erkennbar: warum sich die Deutschen hassen (müssen), ist jedem klar, der einmal eine deutsche Kabarett-Sendung gesehen hat. Wir Österreicher mögen uns nicht besonders, aber von »Hass« kann keine Rede sein. Abschliessend und besonders passend eine kleine Email von Kurtl Kreisch, welche zufällig in den letzten Tagen in mein Haus flatterte... diese läßt eigentlich keinen Raum für weitere Spekulationen...

Freitag, 10. Juni 2005 19:40
Zwei Typen, mit denen man lieber doch nichts zu tun haben will. Sly und Ronnie nennen sie sich, reden ausschließlich wirres Zeug und benehmen sich auch sonst seltsam. Mit ihren zwei Freunden, deren Identität noch nicht so ganz festgelegt scheint, nahmen sie sich der Rockmusik an. Und so ziehen sie durch die Stadt. - Peace -.

Donnerstag, 09. Juni 2005 22:20
Da höchst interessant, wurde der hier zu lesende Artikel aus dem Standard vom 19. Mai ausnahmsweise komplett übernommen. Bitte gut durchlesen um anschließend über solch ein Verhalten ausgiebig zu staunen. Ist nicht von schlechten Eltern, was sich die GIS da erlaubt, ist auch wirklich kein Aprilscherz. Beim Bezahlen der letzten GIS-Rechnung fiel mir dieser kleine Absatz am Beiwerk des Zahlscheins auf, der mich sofort im Internet suchen ließ - und ich wurde fündig...

Mittwoch, 08. Juni 2005 07:30
Im Zuge der schulischen Ausbildung bezüglich der drei Säulen einer demokratischen Staatsgewalt (Legislative, Judikative, Exekutive, *gähn!*) haben wir sicher auch vom »Bundesrat« gelernt. Aber, wenn ich mich zu erinnern versuche, dann war mir wohl damals bereits die völlige Sinnlosigkeit dieser Institution bewußt. Wenn man bis vor wenigen Wochen beliebige Passanten an beliebigen Orten in Österreich nach einem Mitglied des Bundesrats gefragt hätte, dann wäre wohl zu 90% die Antwort: "Rudi Gneisser" gekommen - zugegeben, auch von mir. Denn wer kennt schon einen Bundesrat?... Jetzt alle! Sogar zwei davon! "Gudenus" und "Kampl" haben es geschafft, aus der absoluten Anonymität des Bundesrat-Daseins auszubrechen. Eigentlich ein gnadenlos genialer Schachzug in Sachen "Promotion" für den Bundesrat - so bekannt waren diese schwerverdienenden Knilche noch nie! Dafür müssen die beiden Unverbesserlichen (hoffentlich) in Bälde wieder abziehen. So ist eben der Lauf der wahren Politik...

Dienstag, 07. Juni 2005 15:30
Ziemlich gewagt, wie der armen Marke KHG nachgestiegen wird. Kann denn dieser arme Kerl nirgends mehr unbeobachtet seine Griffel hintun? Überall hin folgen ihm Fotografen (OT: "... die springen sogar von den Bäumen...!") und versuchen, die so entstandenen Fotos dann an Zeitungen zu verkaufen, was ihnen stets gelingt. Sowas aber auch... - ... ich selber verfüge allerdings über weit sensationellere Neuigkeiten aus 171ter Hand - man muss das also nicht unbedingt glauben - aber, wer weiß?! "Die Marke" übt angeblich nur, weil sie ein Angebot einer enorm reichen und extrem verwahrlosten Hotel-Erbin (mit dem Vornamen einer Stadt - und diese ist sicher nicht "London"!!) erhalten hat, in deren nächsten "Spiel"-Filmchen mitzuwirken. Die Marke hat angeblich zugesagt, besteht aber laut diesen unbestätigten Gerüchten unbedingt auf Larry Flint als Regisseur. Eine Einigung der möglichen Darsteller wird rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft und den Neuwahlen erwartet.

Montag, 06. Juni 2005 09:10
Wer bitteschön sind eigentlich Sly Kabul, Ltd. Dan, Brother O' Leary und Ronnie Roscoe? Man hört, irgendwann zwischen 1959 und 1975 waren sie längere Zeit im Einsatz, haben all diese Schrecklichkeiten noch nicht so ganz verkraftet und stecken irgendwo in den 70ern fest. Ohne Aussicht auf Besserung, oder gar Heilung. Was uns das bringt? Keine Ahnung. Ihre Gruppentherapie kann man im Luftbad sehen, am Mittwoch Abend, ab 21:00 Uhr. Angeblich. Aber niemand weiß das so genau. Ich werde auf jeden Fall hingehen. Vielleicht bringt es ja was. Oder auch nicht.

Freitag, 03. Juni 2005 07:00
Rechtzeitig zu den ablehnenden Haltungen einiger weniger(?!?) EU-Bürger bei Volksbefragungen wurde bekannt, dass man sich in Brüssel endlich auf ein einheitliches Gehalt für "unsere" Abgeordneten geeinigt hat. Ganz durch ist es noch nicht, aber noch im Juni soll darüber abgestimmt werden, dass Abgeordnete pro Monat einheiltlich 7000,-- EURO erhalten. Dazu kommen pro Sitzungstag noch 268,-- EURO, ausserdem muss die Pension der Abgeordneten nicht aus der eigenen Tasche bezahlt werden. Alle anderen Spesen darf ein Abgeordneter zum EU-Parlament freilich auch abrechnen, er soll ja nicht am Hungertuch nagen müssen. Schon wenn man nur diese bekannten Summen zusammenrechnet und alle anderen Gelder, welche da so in Abgeordneten-Taschen fließen, wegläßt, ergibt sich da ein fabelhaftes Gehalt für die Zerstörung von 25 Sozialsystemen.

Donnerstag, 02. Juni 2005 09:10
Was sich Pestbeulen immer wieder einfallen lassen, um nicht in der Versenkung unterzugehen. Da kommt eine Postkarte ins Haus geflattert, welche den werten Hrn. Einstein auf der Vorderseite zeigt. Sein berühmter Ausspruch: »Wie nutzen nur 10% unseres geistigen Potentials!« wird daneben abgedruckt. Der informierte Leser dieser Karte weiß bereits jetzt, dass es sich bei dem vielversprechenden Namen »DIANETIK« lediglich um die pseudowissenschaftliche Einstiegsdroge zu der Sekte der Scientologen handelt. Und die werben mit Albert Einstein?! Das kommt mir vor, wie wenn unsere Regierung ihre Veröffentlichungen in zartem (BZÖ-)Orange mit Bildchen von Mahatma Ghandi versehen würde, oder die katholische Kirche kleine Folder mit dem Konterfei von Stefan Weber verteilte - gibt es ein Oxymoron eigentlich auch als bildliche Darstellung?! Auf jeden Fall kann man auf der angebotenen Webseite freemind.co.at alles lesen, was die scientologischen Dianetiker in Wirklichkeit auszusagen haben - exakt nichts.

Mittwoch, 01. Juni 2005 12:00
Mein Mobiltelefon ist lediglich dazu da, um erreichbar zu sein. Ich beherrsche noch die uralte Kunst des Planens von Terminen, ohne zwei Minuten vor dem Treffen die Ansprechperson kontaktieren zu müssen, wo sie sich denn derzeit befinde. Deshalb habe ich beschlossen, den unseligen Vertrag mit max.mobil (oder T-Mobil, oder wie, was, wen auch immer...) zu kündigen. Das "formlose Schreiben" war schnell verfasst, der verständnislose Mitarbeiter von max.mobil (oder T-Mobil, oder wie, was, wen auch immer...) sendet die Seite per Fax und zwei Wochen später flattert ein Brief ins Haus. Eröffnet wird dieses Schreiben mit folgenden Zeilen: »Sehr geehrter Herr xxxx, wir freuen uns, dass Sie Ihre T-Mobile Rufnummer(n) 0676/33xxxxx in einen Klax umwandeln möchten. Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen!« ... Kurze Kontrolle meinersets, ja der Brief ist tatsächlich an mich adressiert. Herbert Schandl, der Leiter des T-Mobile Serviceteams, dankt mir also für mein Vertrauen... welches ich ihm doch eigentlich entzogen habe?! Zumindest war es ursprünglich so gedacht. Aber die Wirtschaft kennt keine Niederlagen. Und will deshalb auch nicht den Grund dafür wissen. Weil es ja eben keine gibt. Also, lieber Herbert, bitte - gern geschehen!


(C) mArtin, im Juni 2005.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!