| Montag, 28. Februar 2005 07:30 | |
Was soll man heute nur schreiben, damit es einem besser geht? Eine schier unlösbare Aufgabe. Schon in den Frühnachrichten auf Ö1 war zu hören, dass das Verfahren gegen unseren Finanzminister (die Marke KHG) endgültig eingestellt wäre, da die Gelder an den "Verein zur Förderung der New Economy" liefen und er auch nicht für den Inhalt der Seite verantwortlich wäre - er habe lediglich ein paar (Baby-) Fotos dazu beigesteuert. Genau hier muss man doch spätestens das erste Mal speiben (=sich übergeben). Über 3 Mio Schilling von unserem Geld eingesteckt - und einfach weg. An Freund, Vater und sonstige Begünstigte. Und ich darf ihn jetzt nicht einmal »Verbrecher« nennen. Aber da hat er ja mit vergangenen Finanzministern, welche jetzt in Aufsichtsräten von großen Unternehmen sitzen, einiges gemein. Man muss offenbar ein paar »Linke« drehen, bevor man zu den wirklich gutdotierten Jobs kommt... | |
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| Freitag, 25. Februar 2005 23:57 | |
»Song.null.fünf.« nennt sich die Schau zur Auswahl derjenigen Künstler, welche nach Kiew fahren sollen. Die Schau bekomme ich leider (oder besser: zum Glück) nicht mit, da auf | |
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| Donnerstag, 24. Februar 2005 09:50 | |
»Der Gehsteig meines Nachbarn«. Klingt wie ein Buchtitel, was mich da zum Nachdenken bringt. Der Gehsteig meines Nachbarn ist immer so sauber - obgleich er ja gar nicht da ist, der Nachbar nämlich. Während also mein Gehsteig immer nach neuerlicher Pflege und Schneeräumung verlangt, strahlt Nachbars Gehsteig stets sauber lächelnd, und die Passanten einladend, vor sich hin. Vielleicht schneit es ja drei Meter weiter östlich wesentlich weniger? Doch gestern Abend erfolgt meine Erleuchtung. Die Firma Austroschnee reinigt den Gehsteig des Nachbarn. Und das geht so: ein Mann geht mit einem großen Kübel und einer Schaufel den Gehsteig ab und streut dabei Unmengen von Salz aus. Schaufeln oder Abtransport des Schnees ist somit nicht notwendig - und das Ganze geht schnell, sehr schnell. Während ich noch schufte, glänzt Nachbars Gehsteig bereits, als hätte es nie geschneit - und würde auch nie mehr schneien. Ob Salzstreuung in Wien verboten ist? Ja, natürlich! Ob dies der Firma Austroschnee völlig blunzn ist? Ja, natürlich! Bei der Kostenrechnung im Betrieb denkt man sicher ökonomisch: zwei, drei Anzeigen pro Jahr sind immer noch viel billiger, als zusätzliche Arbeitskräfte... | |
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| Mittwoch, 23. Februar 2005 11:30 | |
Feine Sache. Wieder einmal wird etwas so lange zerredet und zerlegt, bis absolut nichts positives mehr übrigbleibt. Die Helmpflicht beim Skifahren ist der neueste Beweis dafür. Den Ärzten geht es doch nicht wirklich um unsere Sicherheit - deren Anliegen ist es, in den Medien vorzukommen. Und da derzeit kein Prominenter zusammengeschraubt werden kann und damit die enormen medizinischen Kenntnisse und Fertigkeiten in den Vordergrund der Berichterstattung rücken, muss man eben was anderes finden, um im Gespräch zu bleiben. Da bietet sich das Thema »Wintersport und Unfälle« direkt an. Die Idiotie kennt keinen Halt. In 20 Jahren gilt ab dem Verlassen der eigenen Wohnung Helmpflicht, nur damit sich ein paar Mediziner gegenseitig auf die abfallende Schulter klopfen können... | |
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| Dienstag, 22. Februar 2005 14:20 | |
Bush kommt nach Europa und macht wieder einmal auf "lieber Onkel aus Übersee". Ob er weiß, was die meisten Menschen hier über ihn und sein Volk denken? Den Durchschnittsamerikaner stellt man sich doch mit an die 220 Kilo vor seinem Fernseher sitzend, massenhaft Rindfleisch essend und nicht besonders intelligent durch die Gegend blickend vor. Auf dem Fernseher liegen zwei, drei polierte Handfeuerwaffen, im Haus hängen etwa 31 USA-Fahnen und Wimpel, vor dem Haus aus amerikanischer Wellpappe steht ein Geländewagen mit 260 PS und einem Verbrauch nicht unter 32 Liter/km... Aber wie denken eigentlich die Amis über uns? Seit der letzten Folge von "Hier kommt Bush" weiß ich es genau: gar nicht gut! In der Folge 104 gibt es den Auftritt von "Kanzler" Klestil, welcher mit dem Hitlergruß seine Schergen verabschiedet und auch sonst nicht wirklich gut wegkommt. Wenn jetzt also deren Bild von uns schon ziemlich bedenklich ist, könnte dann nicht unser Bild von ihnen zumindest... | |
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| Montag, 21. Februar 2005 21:00 | |
Auf diesem Bild spielt der liebe, kleine Elefant Abu noch mit Orangen - gestern aber hat er seinen Pfleger getötet. Und die (österreichische) Welt ist komplett aus dem Häuschen. Die Überschrift des doppelseitigen Beitrags in der KRONE von heute lautet: »Warum hat unser Abu das bloß getan?« Werte(r) Leser/in, ich kann die Antwort auf diese Frage geben: Abu ist ein Elefant! Er schaut zwar ur-lieb drein und spielt sich ganz herzig mit kleinen und größeren Bällchen, aber er wiegt immerhin mehr als 1,5 Tonnen und ist per Definition ein Wildtier. Er darf, wird und kann also so reagieren, wie er möchte. Wie es ihm sein Elefantenhirn befiehlt. Es ist traurig, dass dabei Menschen zu Schaden kommen - aber rechnen sollte man schon damit. Zumindest dann, wenn man einen Tierpark betreibt. Das einzig positive an der Sache: Helmut Pechlaner hat seinen Rücktritt angeboten. Ich glaube aber nicht, dass dieses Angebot irgendjemand ernst nimmt. Wäre aber interessant, wenn doch... | |
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| Freitag, 18. Februar 2005 19:30 | |
Die legendären »Bärenfüllmetzen« sind ja hinreichend bekannt, nur selten schaft es der Versprecher eines Moderators zu solcher Berühmtheit. Wenn Heinz Prüller einen österreichischen Schistar kurzerhand auf »Benny Rauch« umbenennt, oder sich aus der »Kontentra-zion« bringen läßt, dann erheitert sich kaum jemand darüber, Prüller bringt pro Übertragung etwa 47,28 Mio Worte, wenn da ein paar Kaputte dabei sind,... Netter ist es da schon, wenn ein ORF-Moderator versucht, sich für einen "bereits verbrochenen" Versprecher zu entschuldigen: »...ich muss mich für einen Verbrecher entschuldigen...« Oder, hier eine kurze Auslese, aus einer Sammlung für ORF-Versprecher: neu kreiert wird das »Kirchenvolksgebähren«, aus »Einsatzfahrzeug« wird »Einsatzfeuerzeug« und zu guter Letzt wird noch das »Bell des Fähren« verteilt, bevor es erlegt ist. Ein neuer, besonders fantasievoller, Versprecher kam heute Morgen bei den 08:00 Uhr-Nachrichten auf Radio-Wien zu dieser leckeren Sammlung. Da berichtet der Sprecher von den »Verhörabwürfen« Haiders gegen das Innenministerium... | |
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| Donnerstag, 17. Februar 2005 09:50 | |
Das von 141 Ländern ünterstützte Kyoto-Protokoll trat gestern Früh in Kraft. Klingt gut, ist es nicht wirklich. Wenn der weltweit gesehen größte Umweltsünder sagt: "...na aber wir machen da sicher nicht mit!!!" und die anderen Länder selber nur halbherzig agieren, so wird daraus unter Garantie nix. Das war aber kein Grund für die teilnehmenden Nationen, das in-Kraft-treten auch ordentlich zu feiern. In London wurde das weltweit größte Reifenfeuer entzündet, in Paris gab es den »Kyoto-Tag der Motoren«, wo über 20.000 Maschinen jeglicher Art über 12 Stunden auf Hochtouren liefen, um so auf die Gefährlichkeit von Abgasen hinzuweisen. In Wien wurden am Ballhausplatz 2005 Dioxin-Fässer mit der Aufschrift "we love Ki-Otto" angezündet und die Minister samt Bundeskanzler gingen bloßfüßig über das Feuerfeld. Ein wahrer Festtag. Interessant war für mich, dass am Abend um 20:15 in | |
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| Mittwoch, 16. Februar 2005 18:20 | |
Eine reine Wohltat, diese Meldung. Deren Inhalt könnte schöner gar nicht sein. Wenn man diese Zeilen liest, kommt man aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Der Tag ist gerettet, die Gedanken wenden sich der rosigen Zukunft zu. Aber auch den Gefahren, welche ein kleiner Elektrobrief so mit sich bringen kann. Nur der Richtigkeit halber: diese Meldung erschien nicht auf einem meiner PC's, sondern auf dem betreuten Rechenknecht eines Freundes. Und dieser Freund weiß ab sofort, dass ihm kaum jemand eine Email mit dem Betreff: "Re: your message" senden wird... | |
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| Dienstag, 15. Februar 2005 09:40 | |
Ein Brief der SVA lag gestern im Postkasten und mir heute im Magen. Die »Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft« möchte, dass ich das gesamte mit dem Studio verdiente Geld direkt an sie abliefere. Was hier etwas übertrieben klingen mag - ist leider die traurige Wahrheit. Obgleich ich ohnehin bei der Gebietskrankenkasse sowohl Pensions- als auch Kranken- versichert bin, und die SVA von diesem Umstand auch weiß, sind sie wohl der Meinung - zu wenig von mir zu bekommen. Irgendwie habe ich gar keine Lust mehr, irgendwas in diesem Fall zu unternehmen, aber wenn ich nicht umsonst arbeiten will, wird sich das wohl kaum vermeiden lassen... Ich ahne bereits, welch furchtbar grausiger Briefverkehr mir da ins Haus steht... | |
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| Montag, 14. Februar 2005 19:30 | |
Was ist hier zu sehen? Konzentriere Dich auf das Bild rechts (nach dem Anklicken!) und stelle fest, was Du siehst. Erkennst Du eine Ente, so hast Du 17,4 Punkte errungen. Erkennst Du einen Hasen, dann bringt dies 28,7 Punkte. Werden nach eindringlicher Betrachtung Deinerseits ein Postbeamter oder ein Hochhaus erkannt, dann gibt dies 2945,48 Punkte für Phantasie, oder Du solltest Deinen Drogenkonsum etwas einschränken. | |
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| Freitag, 11. Februar 2005 07:20 | |
Wie lange mussten wir doch warten. Hermann war nicht mehr Hermann, alle möglichen Spekulationen wurden getätigt. Hermann wurde ausgefragt. Hermann reagierte schweigsam, ungehalten, seltsam, traurig?! und monoton. Gut, die Fragen der Reporter waren (wie eigentlich immer) auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Aber mit einem Schlag ist alles total vergessen. Hermann ist wieder Weltmeister - Österreich wieder zufrieden. Wenn in Österreich politisch und gesellschaftlich gesehen schon die absoluten Nudelaugen das Sagen haben, dann müssen wir doch wenigstens bei i r g e n d w a s wirklich weltweit die Ersten sein. Und sei es eben nur beim Schifahren. George, jetzt schau aba her do! | |
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| Donnerstag, 10. Februar 2005 07:20 | |
Es ist schon etwas her, aber ich möchte es Euch dennoch nicht vorenthalten. Neffe Moritz hat seine erste Email geschrieben. Und da man tunlichst alle ersten Schritte eines Kindes dokumentiert, möchte ich auch diesen elektronisch festhalten. Mit der Übersetzung des Textes habe ich mir doch etwas schwer getan, daher erst jetzt die Veröffentlichung: »Hallo Onkel mArtin, ich freue mich bereits, wenn ich das nächste Mal mit Dir spielen kann, besonders freue ich mich auf das Schaukeln! Liebe Grüße und Bussi, Moritz.« Und hier die Email im Original. | |
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| Mittwoch, 09. Februar 2005 19:40 | |
Das in mir vorhandene Gefühl, welches ich heute so etwa gegen 10:38 hatte, lässt sich gar nicht so leicht beschreiben. Eigentlich wollte ich Peter am liebsten umarmen. Damit jetzt nicht vorschnelle Schlüsse gezogen werden können, hier kurz die Vorgeschichte: die Nacht auf heute war eine der schlimmsten in meinem Leben. Den Zahnschmerzen nach zu urteilen mußten in meinem Mund etwa acht bis neun Zähne komplett kaputt sein. Trotz sieben eingeworfenen Schmerztabletten kam keine Linderung mehr zustande. Deshalb gleich um 10:00 ohne Anmeldung zum Zahnarzt, die Assistentin ist dennoch sehr freundlich, macht gleich ein Röntgen, um 10:15 sitze ich vor Peter, welcher mir eröffnet, dass meine Zähne in gutem Zustand seien - keine Änderung seit der letzten Aufnahme (von vor sechs Jahren...). "?!?" Dann der zweite professionelle Blick von Peter auf das Bild mit dem breiten Lächeln: »ach ja, da haben wir ihn ja, den kleinen Übeltäter! Der rechte obere Weisheitszahn muß raus!« Puls auf 378, Schweißausbruch, Angstzustände. Bei mir, nicht bei Peter. Spritze, warten, lustiges Gefühl im Mund- und Rachenbereich. Peter fragt: »ist das Gefühl schon seltsam?« Ich verneine, will mich nicht auf den Behandlungsstuhl setzen. Peter meint, er müsse nur kurz nachsehen - ich öffne den Mund, er sieht nach. Dann greift er nach hinten, ich denke: »jetzt holt er die Zange!« und werde extrem nervös. Darauf sagt er: »Zu spät, Du bist schon fertig!« Lieber Peter, ich möchte Dir auf diesem Wege für diese nette Übertölpelung aus tiefstem Herzen danken! Was für ein Gefühl, so ganz ohne Schmerzen... | |
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| Dienstag, 08. Februar 2005 10:10 | |
Pünktlich vor dem Frühlingsbeginn wirft die Werbewirtschaft wieder ihre alljährliche Idee für diverse »Markenartikel« auf den Markt. Diesmal werden die "wunderbaren" Markenartikel mit dem "Billigdreck" verglichen. Zu dumm nur, dass den reichen Herstellern des Markenschrotts immer wieder unvoreingenommene Testserien in Unabhängigen Testmagazinen einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machen. Grundsätzlich halte ich die Schaffung der Marke "Geiz" für eine nette Idee (solange man diese nicht in den Zusammenhang mit dem absolut gräßlichen »Geiz ist Geil« - Piefke-Käse in Zusammenhang bringt), deshalb hier das nette Logo zum Ausdrucken | |
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| Montag, 07. Februar 2005 07:20 | |
Wo hören Gefälligkeiten auf - wo beginnt Bestechung? Die Österreicher sind doch so stolz darauf, in einem Land zu leben, in welchem es keine Bestechung geben soll. Aber jedes Mal, wenn man ein wenig genauer hinsieht, dann... Ich habe Sonntag Morgen im Hotel Mariott am Parkring zu arbeiten. Direkt vor dem Hotel gibt es über die gesamte Länge ein Halte- und Parkverbot mit Ladezone, was mich für meine Arbeit grundsätzlich freut. Nur ist eben die gesamte Länge mit seltsam einheitlich schwarzen Limousinen zugeparkt. Nach mehreren Minuten des Wartens wird endlich ein Platz für mich frei. Nach dem Entladen, ich sitze bereits im Bus und will fahren, da kommt einer der Fahrer dieser schwarzen Wagen auf mich zu und fragt, ob er dann meinen Platz haben kann. Ich antworte positiv, bemerke aber dazu, dass dies eigentlich eine »Ladezone« sei. Seine Antwort: »ich weiß, aber wir dürfen da stehen!« Dazu lächelt er breit. Und tatsächlich: nach genauerer Ansicht der geparkten Einheitswägen hat nur ein einziger der schwarzen Wägen einen Strafzettel: ein armer Münchner. Da drücken die Wiener Parksheriffs ihre Hühneraugen in auffällig seltsamer Art und Weise zu... | |
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| Freitag, 04. Februar 2005 19:40 | |
Marketingleute und Werbefritzen, sie sind doch die wahren Kaiser unserer Gesellschaft. Sie führen uns und lenken unsere Bedürfnisse. Wenn sie es »gut« machen, dann folgen wir ihren Anweisungen und merken es nicht einmal. Wenn sie es weniger »gut« machen, dann haben wir wieder einmal etwas zum Lachen. Da fällt mir zum Beispiel ein neues Werbeplakat auf den Wiener Straßen auf. Es zeigt das neue Modell eines Wagens von Fiat, den sog. »Stilo« und mit von jenem Plakat lächelt (sofern man eine temporäre Gesichtslähmung auch als »Lächeln« bezeichnen kann) Michael Schumacher auf die Linzerstraße herunter. Mein erster Gedanke (und sicher nicht nur meiner) ist: »na servasna servasIm Prinzip gleichbedeutend mit »na servus«. Die Aussprache ist nur mehr in Richtung 10. Bezirk. Ausdruck der gehobenen Indignation. Eine mögliche Steigerung der Empörung ergibt sich durch den Zusatz: »G'schäft«. , is des grauslichgrauslich Eigentlich »grauenhaft« - aber dann doch wieder nicht. Grauenhaft ist in seiner Bestimmung doch ziemlich eindeutig. »Grauslich« hingegen kann von wahrhaftig »grauenhaft« bis hin zu »nur ein wenig ungut« alles bedeuten. Sehr oft auch dafür verwendet, um dem Gegenüber mitzuteilen, dass dieses eben ein wenig verletzend zu einem war: »Geh bitte, sei net so grauslich zu mir...« !« Da haben die Herren und Damen von der Werbewirtschaft wohl noch nicht mitbekommen, dass Schumi in Österreich nur bedingt beliebt ist. Ich versuche immer wieder, die Deutschen zu mögen - immerhin kommt ein ganz lieber Freund von mir von dort (hallo Bernd, bitte nicht böse sein!), aber bei Michael Schumacher will mir da so gar nichts gelingen. Und in Bezug auf den hübschen »Stilo« hätten die Werbeverantwortlichen für Österreich dann doch lieber den Alf Poier als Paten genommen... | |
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| Donnerstag, 03. Februar 2005 07:10 | |
Wenn Du Deine Kontoauszüge liest, wirst Du immer auf seltsam anmutende Buchungszeilen stossen. "Verkehrsgebühr", "Postsatz", oder wie auch immer werden diese heißen, und sie haben alle etwas gemein: Dir wird hier ohne Dein Wissen Geld abgenommen. Sogar beim allgemein hochgeschätzten "Bausparen" ist mir jetzt solch ein Posten untergekommen. Was "Zeitungsgebühr" bedeutet - ich ahne es bereits - will es aber genau von der Bausparkasse wissen und sende folgende Email ab: »Sehr geehrte Damen und Herren, wenn sie mir verraten könnten, was mit einer "Zeitungsgebühr" gemeint ist, so wäre dies eine feine Sache...« Die Antwort kommt etwa 12 Stunden später und bestätigt den Verdacht. Wenn solch eine Antwort Floskeln wie »...sind wir berechtigt...« oder »...auf ausdrücklichen Wunsch...« beinhaltet, dann weiß der halbwegs durchblickende Bürger eines kapitalistisch orientierten Staates bereits, was es geschlagen hat. Also einfach kurz, aber heftig, innerlich Lachen und den Furz vergessen. Und dabei brennt diese seltsame Bauspar-Werbezeitschrift nicht einmal gut... | |
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| Mittwoch, 02. Februar 2005 21:00 | |
Für nicht ganz so hübsche Menschen und Menschinnen gibt es doch auch Modell-Agenturen, wo Leute richtig Geld machen. Sollte ich vielleicht versuchen, für meine Fotos eine Agentur für »ugly (but very expensive) architecture« zu finden?! | |
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| Dienstag, 01. Februar 2005 08:30 | |
Auch abseits von Maier, Miller, Raich & Co. ist Schifahren eine der wichtigsten Aktivitäten für den Österreicher. So auch für mich - und daher schnallen Vati, Bruder und mArtin gestern um 07:00 die hölzernen Latten unter die Füße und reisen Richtung Annaberg. Schnee liegt endlich genug, nur das Wetter spielt leider nicht so ganz mit. Da merkt man den Unterschied zu einem echten Tiroler (oder Salzburger). Während jenen absolut nichts die Freude am Wedeln nehmen könnte, waren wir bereits um 13:00 einstimmig derselben beraubt. Naja, wenigstens ein halber Tag auf den Brettern, die die (österreichische) Welt bedeuten... | |
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