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Donnerstag, 30. September 2004 06:40
Eine kleine Beschwerde ist im Gästebuch zu lesen, dass ich zu viel über Politik schriebe - und etwas zu wenig über mich *nachdenk...*. Verbunden war diese Beschwerde mit ein paar aufmunternden Worten - also herzlichen Dank dafür. Aber, wenn ich den September so überblicke: da finden sich drei Eintragungen von den Bergen, eine vom Konzert, eine aus dem Studio und zwei aus meinem Badezimmer - kaum etwas aus der Politik...?! Dennoch werde ich darüber nachdenken und in diesem Zusammenhang fällt mir doch gleich das WC für Behinderte in dieser schönen, neuen und ganz modernen Firma ein. Da die beiden anderen Aborte fest versperrt waren, musste ich eben das Örtchen hinter dieser Türe aufsuchen. Alles ziemlich gleich, nur mehr Platz. Und sehr auffällig: der Zeitschalter für das Licht ist auf exakt 24 Sekunden programmiert. Ich weiß jetzt nicht, welche Gedankengänge der Verantwortliche dabei wirklich hatte, aber möglicherweise so ähnliche, wie diese: »die san sicha schnölla wia i, hom jo eh Radln...«. Nur so ganz am Rande; ein Kontrollierender für behindertengerechtes Bauen hätte in dieser neu adaptierten Firma überhaupt ein reiches Betätigungsfeld.

Mittwoch, 29. September 2004 20:30
Dienstag um nullsechshundert aufgestanden, bis zum Nachmittag manuell gearbeitet und zusätzlich noch ein wenig programmiert, dann gleich anschließend im Studio durchgehend bis Mittwoch nullfünfhundertneunzehn weitergearbeitet. - Braver Tutu -. Ich muss mich jetzt ein wenig selber loben, denn von anderswo kommt ja doch nichts. Da kann man ewig warten. Aber auch Quincy (links im Bild) soll hier gelobt werden, wir haben immerhin gemeinsam gearbeitet und einander trotz leicht verfahrener Situationen nicht die Schädel eingeschlagen. Der Lohn für die Mühe: so sehen Sieger aus...

Dienstag, 28. September 2004 07:30
Jene Firma, über deren unzerstörbare Verpackung für Probepäckchen ich mich dieser Tage etwas geärgert hatte (man ärgert sich ja über sonst nichts...), genau jenes Unternehmen eben macht derzeit durch eine »ganz besondere« Werbekampagne auf sich aufmerksam. Mehrere junge Damen, welche augenscheinlich gar nicht so in das gängige Klischee der körperpflegeproduktbenutzenden Klasse von schönen Menschen passen, ließen sich mitsamt ihrer Haut (no na) auf Plakaten abbilden. Dove will damit vermutlich suggerieren, dass deren Produkte nicht nur bei Heidi Klum und Co., sondern auch bei uns »Normalos« funktionieren. Mir gefällt dieser Ansatz, leider jedoch geht mir die Idee etwas zu wenig in die Tiefe: 1.) warum nur Mädchen? Pflegen sich denn Männer gar nicht ?! (diese Frage hätte wohl nicht stellen sollen...) und 2.) so richtig schiach sind die Mädels nun auch wieder nicht. Deshalb, liebe Leute von Dove, sehet doch einmal meinen Vorschlag für eine Plakataktion an, da wäre der Gleichberechtigung schon eher genüge getan...

Montag, 27. September 2004 06:40
Gerade dann, wenn Du Dich wieder einmal mit den Unzulänglichkeiten im Servicebereich und den enorm hohen Gebühren, Tarifen und sonstigen Zahlungen an Dein Telekommunikationsunternehmen halbwegs abgefunden hast, genau dann startet dieses Unternehmen wieder einen Werbefeldzug um teuerstes Geld, um Dich daran zu erinnern - welch ein Verlierer Du bist: »Ihre Treue als langjähriger Kunde von Telekom Austria lohnt sich jetzt sogar dreifach. Denn wir haben ein Paket voller Überraschungen für Sie geschnürt.« So beginnt der beigelegte Brief des (T)Reue - Pakets. Ein Satz, ein einziger Satz, und der scheinbare Friede ist zerstört. Prompt fällt Dir ein, dass Du bei einem anderen Unternehmen (UTA) eigentlich um 250,-- Schilling pro Monat weniger für die exakt gleiche Leistung zahlen würdest, nur arbeiten die Leute dort ähnlich unwissend wie die der Telekom - die Herstellung der Leitung funktioniert also nicht. Im »Dankeschön-Paket« der Telekom enthalten ist auch ein kleines Gutscheinheftchen, welches Dich verleiten soll, die völlig uninteressanten und viel zu teuren Zusatzleistungen in Anspruch zu nehmen, nicht einmal ein Gutschein eines Porno-Vertriebs ist dabei, also auch dies völlig umsonst. Und wenn Du Dich schnell entscheidest und den »für Sie maßgeschneiderten (aber ebenfalls viel zu teuren) TikTak Privat-Tarif« bestellst, dann gibt es zwei Monate gratis... Erinnert mich alles in allem sehr an die vertrottelte Werbung des ORF, wo man sich jedes Mal unheimlich ärgern muss, dass man zu jenen Verlierern gehört, welche die ORF-Gebühren zahlen: »Hallo, ich bin's, Dein Fernseher...«

Freitag, 24. September 2004 07:10
Graffiti nennen es die Einen, Verunreinigung die Anderen. Und beide meinen das Gleiche. Die mehr oder weniger hübschen, mehr oder weniger lustigen, meist jeder Rechtschreibprüfung entbehrten, schnell gemalten Sprüche und Bildchen, die nahezu jedes Gebäude, jede Wand, jeden freien Platz einer mehr oder weniger urbanen Gegend zieren. Jeder hat sich über Sinn und Unsinn dieser Werke schon einmal den Kopf zerbrochen, und manch einer erhebt dieses Nachdenken zu seiner Lebensaufgabe. Diese HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
ist eigentlich recht interessant gestaltet, mich würden nur viel mehr die Gründe interessieren, was Leute dazu treibt, so seltsame Gebilde irgendwohin zu kritzeln - und ob sie sich eigentlich Ihrer enorm üblen Grammatik bewusst sind...

Donnerstag, 23. September 2004 19:30
Eigentlich sollte es ein Tag in den südseitig gelegenen Höhlen des Ötschermassivs werden. Taubenloch und/oder Geldloch wollten genauer inspiziert werden. Aufbruch um nullsechshundert, bei leichtem Regen. Leider aber spielt das Wetter weiterhin nicht so ganz mit. Auf der Anhöhe zum Rauhen Kamm gibt es Windböen von sicher 90-120 km/h - das Weitergehen im Wald scheint uns nun doch etwas zu unsicher (jajaja, wir hätten doch dem Wetterbericht vertrauen können, aber der laute Ruf der Berge...!). Also abbrechen und »Gehe zurück zum Start« (aber ohne 200,- abzuheben). Und all das in strömenden Regen. Das eindeutig aussagekräftigste Foto dieser Tour entsteht anläßlich der Rückfahrt und ist auch schon in mein »Album für hübsche Photographie« aufgenommen. Der Titel dieses Kunstwerks: Regen, Regen oder Regen?!

Mittwoch, 22. September 2004 07:00
Es ist immer wieder interessant zu sehen, warum verschiedene Leute auf meine Seite geraten. Abgesehen von jenen, welche öfters einmal vorbeisehen (an dieser Stelle sei allen regelmäßigen Lesern (Tommy, August und ...?!?) der »HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
von mArtin« herzlichst für Ihre Treue gedankt
) kommen viele durch eine Google-Suche. Auch in diesem Monat finden sich auf der Liste der Suchbegriffe ein paar herzerfrischende Suchstrings, bei deren Anblick ich mich frage, was der Eingebende sich eigentlich erhoffte, hier zu finden?! Ein ewiger Hit ist die »driving license«. Glauben die Leute etwa, hier solch eine günstig kaufen zu können? Mit »dumm, dümmer, am dümmsten« kommt man natürlich schnell auf meine Seite, einer kam durch eintippen von »Idi Amin« hierher. »Unfall« oder auch »Mircosaft« bieten sich selbstverständlich gleich an, den Vogel abgeschossen haben allerdings folgende Sucheingaben: »weltgrößter Busen«, »Windeln Sopron« und »das pornographische Tagebuch einer 16-jährigen«. Ich möchte mich bei diesen Personen hiermit öffentlich Entschuldigen, da sie unter Garantie nicht das gefunden haben, was sie beim Eintippen der Wörter erhofften (*lechz, sabber*)...

Dienstag, 21. September 2004 06:30
Folgendes Szenario spielt sich vor etwa acht Stunden in meinem Haus ab: Ich stehe bereits nass in der Dusche und komme beim obligaten Griff nach der Haarshampoo-Flasche darauf, dass ich eigentlich am Tag davor ein Neues hätte kaufen sollen. Was ist zu tun? Ganz einfach: für solche Fälle habe ich die Warenprobe irgend eines teuren Produktes aus irgendeinem Frauenmagazin parat. Ich nehme also das Säckchen, welches mir verheißungsvoll eine wunderbare Haarpflege mit den besten Substanzen aus aller Welt verspricht und versuche, das Shampoo aus der Verpackung zu bekommen. Jedoch, die Verschlüsse dieser Dinger sind vermutlich für einen Einsatz bei der Weltraumstation ISS konzipiert. Unmöglich, da mit Menschenkraft etwas ausrichten zu wollen. Ich zerre, beiße, und ritze mit meinen Fingernägeln. Das Säckchen aber zeigt absolut keine merkbaren Schäden. Sieht immer noch so aus, als käme es direkt aus der Zeitschrift. Auf der Rückseite des Behältnisses ist dann die Lösung abgedruckt: eine Schere. Da frage ich mich aber: wer steht eigentlich nackt und nass in der Dusche, und das mit einer Schere bewaffnet? Bis auf ein paar Ausnahmen (von denen man dann Tage später auch in der Krone lesen kann) vermutlich doch eher niemand, oder?!

Montag, 20. September 2004 07:10
Heute ist sozusagen die offizielle Eröffnung des Senf-Abgabe-Terminals der »HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
von mArtin«. Mit diesem Tag wird es möglich, dass Du Deinem Frust oder auch Deiner Freude (!) über den von mir gegebenen Text direkt und unmittelbar Ausdruck verleihen kannst. Mit nur einem »Klick« auf [ keine Kommentare ] kannst Du in 900 Buchstaben loswerden, was Du schon immer der Welt sagen wolltest. Eine revolutionäre Neuerung - damit muss man Schimpf und Schande zum Tagesthema nicht mehr im Gästbuch oder im Forum an eigentlich völlig unzusammenhängender Stelle abladen.
Ausprobieren ?!H

Freitag, 17. September 2004 12:30
Und es ist wieder einmal soweit. Die Menschenmassen werden Schlange stehen, um noch eine der heißbegehrten Eintrittskarten zu bekommen, welche sogar auf Ebay gehandelt werden (heißer Tipp!). Kurtl hat übrigens eine neue HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
. Mir persönlich gefällt aber die alte Version der Homopage viel besser. Ist irgendwie ehrlicher. Einfach ehrlich, einfach Kurtl. Zum Glück gibt es sie noch, ganz versteckt in den unendlichen Weiten des Netzes. Für die echten Genießer unter Euch habe ich hier den Link. Dann bis heute Abend, falls Du über einen starken Magen verfügst.

Donnerstag, 16. September 2004 05:50
Die britische Regierung will diesmal wirklich etwas angehen, etwas bewegen. Und so entschließt sie sich dazu, einfach die Fuchsjagd abzuschaffen, bzw. zu verbieten. Der Pöbel (der sich dies enorm kostspielige Vergnügen ohnehin nie leisten konnte) war generell dafür. Aber all jene, deren blaues Blut in den Adern das Denken ziemlich schwer macht, liefen gegen diese Idee Sturm. Im britischen Unterhaus wurde die Sache gestern Abend beschlossen. Ab Juli 2006 ist die Fuchsjagd verboten. Und weil im Oberhaus (da, wo die nicht ganz so Klugen sitzen!) dieser Idee unter Garantie nichts abgewonnen werden kann, haben sie gleich angekündigt, den erwarteten Einspruch mittels Einsatz eines selten angewendeten Sondergesetzes von vornherein zu unterbinden. Nicht unbedingt die eleganteste Methode, aber zumindest effizient. Bleibt nur die Frage: was machen die Mitglieder des englischen Königshauses dann ab Juli 2006 in der wärmeren Jahreszeit? Golf spielt schon jeder dritte Arbeitslose. Polo ist auch nicht mehr so elitär, wie es einmal war. Da bleiben wirklich nur mehr zweifelhafte Sex-Praktiken innerhalb der Familie als Freizeitbeschäftigung über!

Mittwoch, 15. September 2004 21:40
Wenn eine Frau zur Witwe wird, dann hat sie nur zu oft finanzielle Sorgen. Um die Pensionen von Frauen ist es nicht bestens bestellt, ein Begräbnis kostet eine Menge, all dies kommt zur ohnehin vorhandenen psychischen Last noch hinzu. Ein besonders erschütterndes Beispiel für diese enormen Strapazen ist dieser Tage den Medien zu entnehmen: Margot Klestil-Löffler steht plötzlich vor dem Nichts. Über 12 Mio. Schilling an Schulden haben sich da angesammelt (war er vielleicht doch ein Spieler, oder hatte sie Hausfreunde auszuhalten?!). Und man munkelt, dass diese Summe mit dem armseligen Gehalt von 95.000,-- Schilling (inkl. Witwenpension) nicht mehr abzutragen sei. Deshalb hat sich die Regierung dazu entschlossen, die (nurmehr) Löffler als Botschafterin nach Prag zu senden. Da gibt es doch noch ein wenig mehr zu holen. Das ist Schuldnerberatung auf alt-österreichisch. Arme Löffler - meine besten Wünsche hat sie...

Dienstag, 14. September 2004 06:20
Ich frage mich aber schon, ob das wirklich ein Zufall ist, dass einer der schlimmsten Hurrikans aller Zeiten (der ja schließlich auch Teile der USA bedroht) »IVAN« heißt. 260 - 300 km/h soll der Sturm erreichen und auf seinem Streifzug eine nie gesehene Zone der Verwüstung hinterlassen - dies befürchtet auch die Versicherungsbranche. »IVAN«, der »ganz normale« Name wurde immerhin im Zweiten Weltkrieg und schlussendlich auch in der Zeit des »Kalten Krieges« für die Ländereien der UDSSR verwendet. Also stellt sich die Frage: wer vergibt die Namen für die Stürme, und wie kommen diese Leute auf »IVAN«?! Folgende Regelung gilt: »Ein Sturm wird mit einem Namen benannt, wenn er 62 km/h Windgeschwindigkeit erreicht. Ein Sturm wird zum Hurricane, wenn er 118 km/h erreicht.« Aha, und wer vergibt die Namen? Die »World Meteorological Organization« hat eine Liste, auf welcher die Namen für die Stürme schon vor dem jeweiligen erscheinen derselben feststehen, es scheint sich eben um einen seltsamen Zufall zu handeln, dass einer der schlimmsten gerade bei »I« auftaucht. Eine Frage bleibt aber dennoch - hätte man für »I« nicht auch »Isnogud«, »Ingenieur« oder »Idiot« nehmen können?

Montag, 13. September 2004 06:10
Es gibt sie in Massen - diese Art von Menschen, die nie genug bekommen können. D.h. eigentlich gibt es viel mehr davon, als von jenen - welche wissen, wieviel genug ist - und was zu viel. Jeder kennt diese (Un-) Art, aber keiner will dazugehören. Einer, der gerne und auch offiziell dazugehören will, ist Gerhard Spring. Er hat gestern Abend das Angebot, gratis ein Inserat auf meiner Käferseite schalten zu können, gleich acht Mal wahrgenommen. Dem nicht genug, fragt er mich in einer heute Morgen erhaltenen Email folgendes: »bis wann werden denn meine gesuchten und gebotenen teile eingetragen?« Lieber Gerhard, Du fragst zu einem Zeitpunkt an, wo ich mir überlege, wie ich den Massen von eingehenden Inseraten Herr werden könnte. Ob sie nicht doch etwas kosten sollten, denn der grammatikalische und orthographische Stil dieser Zusendungen verlangt mir doch einiges an Arbeit ab. Für Dich aber werde ich mir etwas ganz Spezielles einfallen lassen...

Freitag, 10. September 2004 05:30
Höchst animiert durch die letzte Wanderung (siehe Mittwoch) sind »Die Drei« (Tommy, August, ich) sofort auf der Suche nach geeignetem Kopfschutz für kommende Taten auf und in den Bergen. Nach eingehender Beratung eines OBI-Mitarbeiters (ha!) hat sich Tommy für das Modell »Rockman« der Firma ENHA (EUR 9,75) entschieden. August und ich haben uns über diese Wahl besonders gefreut, stellt dieser Helm doch die Spitze der neuesten Technologie in der Helm-Forschung dar. Bezüglich des Individuellen Designs werden bereits die ersten Versuche gestartet, schließlich will man doch auch in den abgelegensten Gegenden dieser Welt weder seine Individualität noch die allgemeine Glaubhaftigkeit verlieren. Eine Bermerkung für alle, die auch in den Bergen nicht ohne Markenausrüstung auskommen: natürlich gibt es in den diversen Bergfachgeschäften auch Helme zu kaufen die mehr als EUR 100,-- kosten, aber die sind dann halt etwas schwerer, sichern nicht nach DIN-Norm und sehen zudem enorm dämlich aus...

Donnerstag, 09. September 2004 20:10
Die Firma, für welche ich unter anderem arbeite, zieht derzeit in ein völlig neu adaptiertes Gebäude um. Schön! Was aber bei solch großen Unternehmungen immer wieder überbleibt, ist das Gefühl, dem Architekten gerne einmal irgendwo im Dunkeln begegnen zu wollen. Architekten, das sind jene Leute, die sich offenbar einen Spass daraus machen, uns in wunderschöner, aber oft gleichermassen fragwürdig gestalteter Umgebung arbeiten zu lassen. Die Gebäude sehen immer mehr nach »Designpreis für Architektur« aus, und offensichtlich gewinnt man solche Preise nicht, wenn diese Bauten dann auch noch zweckmäßig sind. Ein Architekt verspürt nur selten den Drang, sich auch mit dem Pöbel zu unterhalten, der diese Räumlichkeiten später benutzen wird... Dafür ist der Blick beim Pissen aber zugegebenermassen aber sensinös!!

Mittwoch, 08. September 2004 19:40
Und wieder relativ zeitlich aufgebrochen, diesmal zu einer Wanderung zur Gauermannhütte (wer war eigentlich der »Friedrich Gauermann«, der in Miesenbach sogar sein eigenes Museum bekommen hat?!) am Plattenstein, und dabei natürlich mit einem Abstecher in die Tablerhöhle. Die Hinweistafel »Tablerhöhle« wurde von einem Ungeist entfernt, deshalb war der sportliche Wert dieser Tour ein weit höherer, als ursprünglich geplant - jedoch vernichten Höhenmeter bekanntlich noch mehr Kalorien. Einzig Tommy ist doch eine ganz leichte Enttäuschung anzumerken, er dürfte sich, verursacht durch Augusts und meiner Schilderung der Ausmaße der Höhle, doch etwas mehr vorgestellt haben. Seine zweite Ersatzbatterie und das dritte Lamperl konnten nicht wirklich zum Einsatz kommen. Aber ich schwöre bei allem, was mir lieb ist: beim letzten Mal war die Höhle wirklich noch weit größer!

Dienstag, 07. September 2004 05:50
Sie geben nicht auf - sie werden nie aufgeben! Sie müllen Dich zu mit ihren absolut sinnlosen Nachrichten, mit ihren Mehrwertnummer-Diensten, mit ihren Dental-Porno-Universitäts-Diplom Angeboten, mit ihren schlecht programmierten Internet- Auftritten, bis Dein elektrisches Postkasterl explodiert. Aber für diese Fälle gibt es ja zum Glück Abhilfe (hier der MagicMailMonitor zum Herunterladen). Der neueste Trend im versenden von SPAM ist die sinnlose Anhäufung von »guten« Worten im Email Text, um dem Provider, der sich ja so gerne um Spam kümmern möchte, zu suggerieren, es sei eine gewollte Zuschrift. Deshalb gilt nach, wie vor: den Spamschutz beim Provider unter allen Umständen abdrehen (lassen), und mit einem geeigneten Programm (s.o.) selber für Ruhe im Postfach sorgen. Funktioniert einwandfrei und läßt (ganz im Gegensatz zum »Schutz« Deines Providers) auch die Briefe Deiner Freunde durch!

Montag, 06. September 2004 18:10
OK, zugegeben. Am Samstag Abend saß auch ich vor dem Fernseher und wurde diesmal nicht enttäuscht. Das Spiel gegen England war tatsächlich interessant. Von einem nahezu aussichtslosem 0:2 in der Pause auf ein Ergebnis von 2:2 umzustellen, dass hätte man unserer Nationalmannschaft sicher nicht mehr zugetraut. Aber sie haben es geschafft. Derzeit wird der TeamHans wieder über den Klee gelobt - wie schnell so etwas doch geht. (Vorvor-) Gestern noch eine Null, heute bereits der Star. Fast, wie im Fernsehen. Ach ja, war ja eh im Fernsehen. Jedenfalls wünsche ich ihm, dass er Mittwoch Abends auch noch Grund für ausgelassenen Jubel hat, zu oft verwöhnt in der letzten Zeit wurde er ja nicht unbedingt...

Freitag, 03. September 2004 20:00
Will man einen Tag in den Bergen verbringen, so gelten hiefür nachfolgende Regeln: man breche um 03:00 Uhr auf, fahre zum Ausgangspunkt der Wanderung, steige in völliger Dunkelheit (einmal abgesehen vom Mondlicht) hinauf, mache in der Hälfte angekommen einige Fotos vom Sonnenaufgang, gehe etwas weiter und vollführe dann seltsamste Gebräuche und Riten, steige zum Gipfel, werde dort etwas müde, steige hinab, trinke in der Hälfte des Abstiegs ein Bier (drei Nichttrinker unterwegs!), gehe ziemlich beschwipst und noch mehr müde weiter hinab, führe ein paar Magic Mushrooms - Suchende in die Irre, nehme einige kleine Fröschchen in die Hand, gehe anschließend zurück zum Wagen und fahre nach Hause. Beim Zurückfahren sollte man nach Möglichkeit versuchen, den Fahrer durch sinnvolle Gespräche wach zu halten. Anleitung für einen ganz normalen Tag in den Bergen <ende>.

Donnerstag, 02. September 2004 19:40
Beim Hören dieser Nachricht weiß ich jetzt aber wirklich nicht, ob da hysterisches Lachen oder bitterliches Weinen als adäquate Form der Reaktion angebracht wäre. Einer der wenigen, halbwegs »normalen« und sympathischen Vertreter der katholischen Kirche wird heute angeklagt, vor etwa 20 Jahren Kinder missbraucht zu haben. Bei der Nennung des Namens »Pater August Paterno« will man das einfach nicht glauben. Er, der einem per Fernsehen und Radio ein wenig von dem zurückgegeben hat, was einem die katholische Kirche andauernd nur nimmt. Er, der menschlich wirkt. Er, der durch einige »wahre Worte« auch so manch Unding in der katholischen Kirche aufgezeigt hat. Er soll wirklich Kinder missbraucht haben? Irgendwie viel schwerer zu glauben, als bei Groër...

Mittwoch, 01. September 2004 07:30
Gestern Nacht habe ich schon wieder einen arm vor sich hinkränkelnden PC gesehen, den eindeutig Symantec am Gewissen hat. Er war beim Download von neuen Programmteilen für Norton Internet Security steckengeblieben, ein bißchen abgestürzt und von da an nicht mehr verwendungsfähig. Daher stelle ich mir die Frage: wie kommt es, dass eine Firma, deren Produkte immer wieder die Computer der verschiedensten Leute zerstören, einen derart guten Ruf hat, dass unheimlich viele Leute sich auf deren Produkte verlassen?! Was muß getan werden, um völlig ohne irgendwelche Qualität die Menschen zu beeindrucken? Also merke: wer unbedingt Norton auf seinem PC haben will, der lade sich irgendeinen Norton Commander Clone herunter, oder meinetwegen auch das DOS-Original. Das war noch ein wirklich gutes und sinnvolles Stück Software!


(C) mArtin, im September 2004.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!