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Dienstag, 30. September 2003 08:00
Endlich gefunden. Der Kerzlschlicker der Nation, der Behüther von Glaube und Anstand, der Verhinderer weiblicher Priester hat eine eigene HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
. Pater Alexander Pytlik, oder "Padre Alex", wie er sich lieber nennt (vielleicht, weil kleine Ministranten "Püttlickk" nicht so gut aussprechen können?!), ist durch medienwirksame Auftritte bereits einem großen Teil der Bevölkerung als seltsamer Knecht mit wirren Äusserungen bekannt. Aber ein gezieltes durchlesen seiner Seite läßt uns aufatmen: er ist noch um einiges seltsamer, als zuvor angenommen. Pornojäger Humer's (unehelicher) Sohn wollte er immer sein, zumindest bekommt man auf den Seiten diesen Eindruck. Auf jeden Fall gibt er ein glänzendes Beispiel dafür ab, was geschieht, wenn man sektenähnlich agiert und den "Glauben" wild wuchern läßt. Einer jener Menschen eben, die in früheren Zeiten für Millionen von schwerster Schicksale verantwortlich zeichneten. Einziges Glück nur, dass sie immer weniger werden - und nach den letzten Aussagen der katholischen Obrigkeit, dass die Modalitäten während der Gottesdienste in den Kirchen zu wild wurden (Menschen singen und musizieren in der Kirche, Frauen beim Altar, Ministrantinnen, Laien dürfen zu viel,...) können wir aufatmen. Man konzentriert sich ohnehin schon mehr darauf, irgendwie ins eigene Knie zu schießen.

Montag, 29. September 2003 09:20
Die Wahlen in Tirol und Oberösterreich wurden am gestrigen Sonntag geschlagen. Wir sehen in den diversen Nachrichtensendungen unsere beliebten Politiker ihre mehr oder weniger passenden Kommentare zu der gestrigen Schlacht lallend abgeben. Als positivsten Teil des Ergebnisses gilt es zu berichten, dass die Blauen ordentlich abgebissen haben, sowohl in Tirol, als auch in Oberösterreich. Was aber bei der gesamten Berichterstattung niemand richtig erkannt hat, bzw. in den diversen Tabellen exakt darzustellen versuchte, ist die Tatsache, dass eine Gruppierung enorm dazugewonnen hat: die Gruppe der Nichtwähler. Bezogen auf 100% Wahlberechtigte sieht das Ergebnis schon etwas anders aus (siehe Grafik hier). Da sind die Schwarzen weit entfernt von der "Absoluten". Vielmehr könnten da die Grünen zusammen mit den NW (Nichtwählern) schon fast die Landesregierung bilden. In der Schule haben wir noch gelernt: Nimm Deine Rechte und Pflichten als Staatsbürger wahr, und gehe Wählen. Ich denke, die Tiroler haben ihre Rechte sehr wohl wahrgenommen und sind gerade deshalb NICHT wählen gegangen. Sie haben nämlich klar erkannt, dass man sich bei einer Wahl ohnehin nur aussuchen kann, von wem man fortan beschissen wird...

Freitag, 26. September 2003 07:10
Sehr geehrte Damen und (gibt's da sicher nicht...) Herren von der FPÖ Kremsmünster! Da ich ja immerhin eineinhalb Jahre meines Lebens in Ried/Innkreis verbrachte, kann man mich locker als halben Oberösterreicher betrachten. Wären Sie also bitte so nett, und überweisen mir meine 20,-- Euro auf mein Konto?! Beziehungsweise hätte ich da noch ein besonders günstiges Angebot für Sie: wenn Sie mir täglich 20,-- Euro überweisen würden, sähe ich mich in der Lage, Ihre Partei auch bei den nächsten Wahlen (egal welche das auch sein mögen) zu Wählen. Und für die Summe von 2000,-- Euro monatlich wäre ich bereit, nie wieder garstige Kommentare über Ihre Partei zu schreiben. Bitte lassen Sie mir Ihre Antwort (oder das entsprechende Salär) umgehend zukommen. Mit rechten Grüßen - Ihr Sie stets unterstützender Martin.

Donnerstag, 25. September 2003 07:10
Traurig, traurig, traurig. Bezüglich der gestrigen Entgleisung einer "Grünen" im Parlament habe ich eine kleine Email an das "Grüne Dialogbüro" geschrieben. Tatsächlich kommt heute eine Antwort retour. Diese aber liest sich eher, wie ein mahnender Brief von Rechts. Gleich den ersten Satz: "Sie haben sich geirrt,..." hätte Hörbi Haupt nicht schöner formulieren können. Zeigt er doch, wie sicher man sich in der eigenen Verfehlung ist. Natürlich hält man bei den Grünen ganz enorm etwas auf "political correctness" und schreibt häßlich, grammatikalisch falsch, unüblich - aber auffällig, einfach kindlich-dümmlich eben, "keineR", "eineN" und "KollegiN". Damit sich die Schar der linken ErbsenzählerInnen ja nicht übergangen fühlt. Die Freiheitlichen hätten das nicht schöner formulieren können. Verdammt, jetzt kann ich wirklich niemanden mehr wählen... P.S.: hallo Grüne, kauft Euch einen Videorekorder!

Mittwoch, 24. September 2003 09:40
Zu schade, ich konnte davon kein Foto machen. Schön war es dennoch. In der derzeit noch in ORF2 übertragenen Sitzung des Nationalrates (Konzertauftakt für 192 Flaschen) unter dem vielversprechenden Titel "Aktuelle Stunde" gerät die NR- Abgeordnete der Grünen Eva Lichtenberger etwas in Rage. Angeklagt, immer unerlaubte Zwischenrufe abzugeben, zeigt sie kurzer Hand auf den Übeltäter, welcher zuvor ebenfalls solch üble Taten gesetzt haben soll - wie in der Volksschule halt üblich. Diese Tatsache alleine wäre nicht weiter erwähnenswert. Einzig der Umstand, mit welchem Finger sie diese angebliche "Untat" auch noch mehrmals anzeigt, ist doch einen Lächler wert. Weiss sie etwa nicht, welcher der "Zeigefinger" ist? Oder aber ist sie sich sehr wohl der Bedeutung des Mittelfingers bewusst und möchte damit uns Zusehern sozusagen "zwischen den Fingern" noch etwas zusätzlich mitteilen?!

Dienstag, 23. September 2003 07:30
Für MS - Win98 und WinME wird es ab dem nächsten Jahr keine Updates mehr geben. "Windows 98 ist ein aussterbendes Betriebsprogramm." so die offizielle Aussage eines Sprechers des Unternehmens. Seltsam, dass immerhin rund 35% der Computerbenutzer weltweit ein System benutzen, welches ausgestorben ist (also dann eher: wird!).Und etwas weiter unten in dem Beitrag kann folgendes gelesen werden: "Brancheninsider vermuten, dass Microsoft die Benutzer älterer Windows- Programme mit dieser Geschäftspolitik zum Kauf des aktivierungspflichtigen Windows XP animieren will." Nein. Darauf wäre ich jetzt aber wirklich nicht gekommen. Ist denn das zu fassen?! Was für ein Glück, dass es noch Stellen gibt, wo man solch aufregende Details nachlesen kann...

Montag, 22. September 2003 19:50
Jean Ziegler; Schriftsteller, Soziologe und derzeitiger UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung hatte Ende vergangener Woche einen sehr interessanten Vortrag unter dem Titel "Die neuen Herrscher der Welt und ihre globalen Widersacher" gehalten. Einiges aus seinen Gedanken über unsere derzeitige Welt und Gesellschaft war heute in Ö1 zu hören. Und mit jedem der gehörten Worte müsste einem eigentlich schlecht werden (wurde mir auch!). Der Gedanke, dass alleine die 200 größten Konzerne unserer Welt in einem Jahr mehr erwirtschaften, als die 20 ärmsten Länder gemeinsam, ist doch schon Wert, näher betrachtet zu werden. Hierbei handelt es sich aber nicht um Spekulationen oder Mutmaßungen, sondern um klare und nachlesbare Tatsachen. Globalisierung heisst also, dass die Geschicke dieses Planeten in den Händen einiger weniger liegen, die ihr eigentliches Interesse einzig und alleine in der Vermehrung von Kapital sehen. Punkt. Ich glaube aber nicht, dass (nicht nur unsere) Politiker fähig sind, solchen Gedankengängen zu folgen, dass ist unter Garantie um einige Stufen zu hoch...

Freitag, 19. September 2003 20:15
Anläßlich des verscherbelns der VÖST spricht ein Gewerkschafter davon, dass ihn dieser Vorgang mehr an eine Diktatur als an eine Demokratie erinnere. Stopp. Der liebe Mann scheint die letzten Jahre geschlafen zu haben. Diese Diktatur existiert bereits seit längerem. Sie trägt halt nur den netten Namen "Demokratie", hat aber nichts mehr mit einer solchen gemeinsam. Zugegeben, "das Volk" kann sich bei uns zumindest noch aussuchen, von wem es beschissen wird. Der einzige Umstand, welcher einen Unterschied zu den diversen Saddam-regierten dieser Welt bildet. Es bereichern sich auch bei uns die oberen Klassen und nehmen es jenen weg, welche es nötig hätten. Es werden auch bei uns die Stellungen von Entscheidungsträgern mit den "eigenen" Leuten besetzt. Es werden auch bei uns die nötigen Vorkehrungen getroffen, um das Volk unterdrückt zu halten. Extremste Strafen wurden unter dem Druck einer ausländischen Öffentlichkeit abgeschafft, bzw. durch Behörden - Willkür ersetzt. Aber so besonders stolz ist man ohnehin nicht mehr auf dieses System, es sei denn, man ist ein Teil davon...

Donnerstag, 18. September 2003 06:20
Links ein Foto von Gestern, welches zeigt, dass der "Altweibersommer" auch meinem Katzenmädchen "Max" enorme Freude bereitet. Obwohl, wenn es nicht auf der Veranda so schön wäre, dann läge sie halt im Schuhregal - und hätte dabei vermutlich die gleiche Freude. Ist mir ohnehin ein Rätsel, wie man Tag um Tag einfach so, ohne schlechtes Gewissen, verpennen kann...

Mittwoch, 17. September 2003 08:20
Solltest Du auf der Suche nach ungewöhnlicher, berührender und/oder wirklich guter Musik sein, dann kann ich Dir hier einen Tipp geben: "Stina Nordenstam" nennt sich eine Musikerin, welche mich mit ihrer Interpretation des Rod Stewart- Hits "Sailing" sehr überrascht und gleichzeitig überzeugt hat. Sucht man nach Bildern von ihr in den unendlichen Weiten des Netzes, dann findet man außer ihrer originellen HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
nur Fotos, auf welchen sie irgendwie seltsam aussieht. Vermutlich möchte sie von ihrem Management damit in eine bestimmte "Lade" eingeteilt werden, ganz unter dem Motto: "von Künstlern darf es keine guten Fotos geben...". Davon aber völlig unbeirrt, hat mich dieser Song, welcher vorige Woche auf Ö1 zu hören war, komplett gefangen genommen - hier ein kurzer Demo- Ausschnitt, damit Du selber urteilen kannst.

Dienstag, 16. September 2003 22:30
Ein weiterer Beweis dafür, dass man sich "oben" beim Scheissen die Hose aber auch schon gar nicht dreckig machen kann.. Wenn Du, sagen wir mal, Bankmanager eines österreichischen Kreditinstitutes bist, über Jahre hinweg Deine Kunden ein "bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
" über den Tisch ziehst, dann erwischt wirst, dann..., ja dann passiert Dir bei uns rein gar nix. Du kennst ja diesen und jenen, bist mit dem Bundesklestil "auf Du" und hast auch sonst alles gut im Griff. Die "Strafe" von 688.000,-- Schilling, welche Dir ein knappes Lächeln kosten würde, brennt auch noch die Bank. Gut so, denn sonst hättest Du vielleicht glatt auf den neuen Maserati verzichten müssen. Zumindest diesen Monat eben. Die anderen drei Nicht-Verbrecher werden auch noch zahlen (lassen), davon können wir schon heute überzeugt sein. Denn welche Bank möchte angesichts solcher Schweinereien schon das Risiko eines echten Verfahrens in Kauf nehmen?! Aber, und das vergessen viele Leute: einer DIVERSION liegt in Wirklichkeit die Straftat zugrunde. Das heißt, die Bankeumel können labern was sie wollen, sie sind schuldig, das steht fest. Hier ein Originaltext von ORF.at: "Der Sinn der Diversion ist es, bei kleinen Delikten Tätern die Abstempelung zum "Vorbestraften" zu ersparen, wenn der Täter auch mit der Diversion zeigen kann, dass er die Tat nun bereut und sich bemüht, ihre Folgen zu beseitigen" Beim Durchlesen wird der Eine oder die Andere sicherlich, so wie ich auch, über "kleine Delikte" und "die Tat bereut" oder zumindest "ihre Folgen zu beseitigen" stolpern, aber wie wir ja wissen, gilt so etwas nur für "uns", nicht für "die"...

Montag, 15. September 2003 06:10
Ein Traum, es war doch nur ein Traum. Aber dieser hat mich heute Nacht ordentlich gequält: Wir sitzen beim Essen, in irgendeinem Hotel, in irgendeinem Dorf in Österreich. Die Atmosphäre wirkt ähnlich der in einem Schikursheim. Das Essen ist nicht besonders gut, und es fehlen noch die Getränke. Ich sehe in der Lade nach, wo diese normalerweise stehen sollten. Cola, Almdudler und Sprite - in kleinen 0,33er Glasflaschen, doch in dem Regal stehen nur geöffnete und halbleere Flaschen herum. Daraufhin gehe ich zur Küche, sie liegt in einem langen, schmutzigen Gang hinter dem Speisesaal und finde dort den Besitzer. Ich versuche mit ihm zu reden, doch er hört mir überhaupt nicht zu. Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll, packe ihn mit meiner rechten Hand am Oberarm, und mit der linken nehme ich seine Brille. Ich werde leicht wütend, ob der allgemeinen Zustände in diesem Haus. Ich sehe ganz genau, wie ich langsam seine Brille zerdrücke - das Glas bröselt aus der Fassung - und schlußendlich bricht auch die Fassung auseinander. Die Brillen mit der schmutzigen Krankenhausfassung sind hin, ich besinne mich - entschuldige mich bei ihm und biete ihm an, sofort beim nächsten Optiker eine neue zu kaufen. Zufällig stehen wir in diesem Moment in einer Einkaufspassage neben einem Optiker- Geschäft. Wir gehen hinein, "mein Wirt" scheint den Optiker zu kennen und versucht, ihm etwas zuzuflüstern. Gerade noch rechtzeitig halte ich dem Wirten den Mund zu und formuliere mein Anliegen. Aber der Optiker hatte ihn bereits verstanden, und zeigt mir nur die teuersten Brillen. Ich rechnete mit etwa 300 bis 500 Schilling. Aber die Fassungen, welche er mir zeigt, kommen alle auf genau 199,-- Euro. "D'runter wird das aber nicht gehen...", gibt mir der Optiker zu verstehen, während ich aber erkenne, dass die Preiszettel alle eigentlich 1,99 Euro zeigen. Dann finden wir ein Modell, welches fast genauso aussieht, wie das von mir zerstörte. Leider aber hat diese Brille vorne am Glas Comix- Figuren aufgemalt, und wenn man einen kleinen Hebel an der Fassung umlegt, dann kommt eine Sonnenbrille mit angedeuteten Schlafaugen dazu... Hier endet zum Glück der Traum und ich wache auf. Mit einem doch recht seltsamen Gefühl im Bauch.

Freitag, 12. September 2003 05:50
Eine Politikerin wurde hinterlistig und feige ermordet. Anna Lindh, die mir bisher kaum bekannte Aussenministerin von Schweden, wurde durch ein Messerattentat umgebracht. Schade, weil dies eine Aktion ist, mit welcher sich alles nur zum Schlechteren ändern kann. Schade, weil sie, kann man den Angaben der Nachrichtenmagazine Vertrauen schenken, durchaus nicht mit "unseren" Politikern vergleichbar war - sie soll menschliche Züge besessen haben (es wäre gemein, grausig und unverantwortlich, sollte an dieser Stelle jemand auch nur denken, dass es ruhig eine(n) andere(n) hätte treffen können...). Schade, weil damit alle ab sofort anderen Politiker auf mehr Schutz, weit mehr Geld für sich selber und mehr Aufmerksamkeit bestehen werden. Beim Täter soll es sich um eine einzeln agierende, ev. nicht zurechnungsfähige, Person handeln - die Polizei tappt vorsorglich mal im Dunkel. Hallo Täter, ich halte dies nicht für eine geeignete Art, um unseren Politikern ein bisschen Anstand beibringen zu wollen - die "übrig gebliebenen" werden darauf sicher nicht in der gewünschten Weise reagieren. Furchtbar ist es, dies steht fest - aber, wie schon einmal bemerkt, wundern tut's mich nicht wirklich...

Donnerstag, 11. September 2003 09:20
Die wichtigste Nachricht des Tages. Neben den ziemlich lähmenden "News" über die zweite Wiederkehr des 9/11 WTC- Jahrestages, neuerlichen Morden zwischen Juden und Arabern und ähnlichem, alltäglich anfallendem, uninteressantem Quatsch schockiert mich eine Meldung in der Tat: Stefan Weber steht vor Gericht. Unser Stefan Weber - unser Held Stefan! Auszug aus dem Text von ORF.at: "Drahdiwaberl"-Gründer Stefan Weber steht heute vor dem Bezirksrichter. Bei einem Auftritt unter dem Titel "Schurkenstaaten zu Gast im Rabenhof" hatte er zwei mit Platzpatronen geladene Revolver verwendet... Die Höchststrafe beträgt ein Jahr Haft. Wenn ich mich genau erinnere, dann hieß das Stück "Blaubart" mit Ulrich Tukur in der Hauptrolle. Ich sorgte als Tonmeister für den guten Ton, und der liebe Ulrich schoß jeden Abend mit einer echten, aber unbrauchbar gemachten Waffe, eine extrem laute Platzpatrone vor sieben Kriminalbeamten ab. Er sitzt meines Wissens nach nicht im Häfen,... hat aber vermutlich auch nie "Supersheriff" gesungen...

Mittwoch, 10. September 2003 23:50
Nachtrag: am 15. August 2001 sprang ich vom Donauturm. Da ich dabei an einem Gummiseil hing, welches offensichtlich nicht baugleich mit jenem, diesen Sommer in Dortmund verwendeten ist, kann ich jetzt auch darüber schreiben. Von einem geheim zu haltenden Informanten bekam ich heute bisher noch nicht veröffentlichte Fotos, welchselbige ich euch natürlich nicht vorenthalten will und kann. Wer den Original- Bericht aus dem Jahr 2001 noch nicht gelesen hat, der kann dies hier nachholen. Ein kurzes Video des Unfalls (aber leider komplett ohne Blut, Innereien und ausgetretener Hirnmasse) gibt es hier...

Dienstag, 09. September 2003 19:10
Der Fahrer eines Wagens fährt zu schnell, verliert die Kontrolle über sein Fahrzeug, kommt von der Fahrbahn ab und fährt nahezu ungebremst gegen ein Hindernis. In einem Fall war es mein Gartenzaun (siehe Eintragung vom 21. Dezember 2002) - der Lenker beging Fahrerflucht - ich ließ den Schaden mit Hilfe meiner Versicherung reparieren. Im anderen Fall, heute gegen 18:00 Uhr, war es ein zweijähriges Mädchen, der Lenker hätte wohl gerne Fahrerflucht begangen, was aber nicht möglich war - die Versicherung wird den Tod des Mädchens kaum bezahlen können. Dem Lenker steht wegen "fahrlässiger Tötung" eine Haftstrafe von maximal drei Jahren ins Haus. Schade eigentlich, irgendwie etwas kurz, oder? Das wäre genau die richtige Strafe für meinen kaputten Zaun, aber für ein totes Kind?...

Montag, 08. September 2003 07:30
Die Kamera nahezu immer und überall dabei - nur so können die Fotos der wahren Freunde im richtigen Licht angefertigt werden. Wobei Thekla Carola jetzt eventuell beleidigt sein könnte, da ich nur ihre Bauchansicht erwischt habe. Aber dann soll sie sich eben nicht so dumm anstellen, ist doch ein Profi. Und an die "Sun" werde ich es ohnehin nicht verkaufen. Obgleich dieser Aufreisser schon einen tollen Klang hätte: "Thekla Carola hanging naked on the wall! Big Photostory inside..." Und wer weiß, möglicherweise könnte damit der Hausbau ausfinanziert sein?

Freitag, 05. September 2003 06:50
HUNDSTAGE. Du siehst den Film und weißt nicht so genau, welche Reaktion Du jetzt zulassen sollst, oder nicht - Lachen, Weinen, Wundern, Staunen... Eine weitere mögliche wäre das Abschalten. Einfach abdrehen, und die grauslichgrauslich


Eigentlich »grauenhaft« - aber dann doch wieder nicht. Grauenhaft ist in seiner Bestimmung doch ziemlich eindeutig. »Grauslich« hingegen kann von wahrhaftig »grauenhaft« bis hin zu »nur ein wenig ungut« alles bedeuten.

Sehr oft auch dafür verwendet, um dem Gegenüber mitzuteilen, dass dieses eben ein wenig verletzend zu einem war: »Geh bitte, sei net so grauslich zu mir...«
en Szenen aus dem Leben einer Stadt, welche unter Garantie sehr weit weg ist, den anderen Zusehern übrig lassen. Aber es geht nicht. Stück für Stück saugst Du die selektierten Grauslichgrauslich


Eigentlich »grauenhaft« - aber dann doch wieder nicht. Grauenhaft ist in seiner Bestimmung doch ziemlich eindeutig. »Grauslich« hingegen kann von wahrhaftig »grauenhaft« bis hin zu »nur ein wenig ungut« alles bedeuten.

Sehr oft auch dafür verwendet, um dem Gegenüber mitzuteilen, dass dieses eben ein wenig verletzend zu einem war: »Geh bitte, sei net so grauslich zu mir...«
keiten in Dich hinein und suchst dazu die lebenden Pendants aus Deinem sozialen Umfeld. Unterdessen kommt Dir einige Male das letzte Essen hoch - oder auch gedämpfte Lacher. Egal, denn beides hat hier einen ähnlichen Nachgeschmack. Und, war der Film jetzt eigentlich "schlecht" oder "gut"? Ich weiß es nicht. Ich weiß es wirklich nicht. Ich weiß nur, dass ich nicht abgeschalten habe.

Donnerstag, 04. September 2003 22:20
Ein relativ interessantes Programm habe ich geschenkt bekommen. Free Speech 2000 von Philips (haben die nicht nur Stabmixer, Rasierer und schlechte Videorekorder?!). Grundsätzlich funktioniert alles recht gut. Ich muß etwa 20 Minuten Test- Texte lesen und nach einer Berechnung und Speicherung der "eigenen Stimmeigenheiten" kann ich bereits mit dem Mikrofon meine eigenen Texte diktieren. Dabei funktioniert alles überraschend gut. Meine "Diktierstimme" ist doch recht schnell, dennoch kann mir "FreeSpeech" folgen und notiert brav, mit mehr oder weniger kleinen Fehlern. Ob man schlußendlich schneller ist, als beim althergebrachten Schreiben mit zehn Fingern, sei dahingestellt - Spaß macht es zumindest! Nur eines kann Philips erwartungsgemäß nicht: den Wiener Dialekt beherrschen. Aus dem gängigen Satz: "Heastheast


Sehr schwer zu beschreiben.
Prinzipiell kommt »heast« von »hörst Du?«. Verwendet wird es aber kaum in diesem Sinne. Seine Bedeutung liegt viel eher in einem entsetzten Ausruf des Missfallens - dargebracht mit einem langgezogenen und unterschwelligen Ton der Enttäuschung. Der Satz »...na geh heast!« zeigt dabei die so ziemlich stärkste mögliche Form des Unbehagens.
OidaOida


Kumpel, aber auch Fremder. Freund, aber auch Ehemann.
Zusätzlich aber auch noch ein Ausdruck des freudigen Erstaunens oder der enormen Enttäuschung.

Hängt eben alles nur von der Betonung ab und ist wirklich unheimlich kompliziert.
, haum's da in's Hirn gschiss'n, du saudeppertdeppert


Einigermassen hochdeutsche Version von »deppat«.
Und ich mach' mir sicher nicht die elende Mühe, dies hier noch einmal aufzuschlüsseln. Schauen Sie doch selber nach. Hochachtungsvoll, mArtin.
Danke.
e OaschOasch


Im Prinzip »Arsch«. Stimmt jedoch nicht ganz, da »Oasch« im Normalfall als Eigenschaftswort benützt wird. Bsp.: »Des Auto is oasch!« Übersetzung: »Das Auto ist schlecht!«
warzn?!
" macht das Programm nachfolgendes seltsames Konstrukt: "Erst Boulevard Traum drängen sie ihren schießen du so der Partei vor schwarzen?!"

Mittwoch, 03. September 2003 07:20
Nach langen Überlegungen, ewigem "hin und her" bezüglich Modell, Preis und technischen Möglichkeiten habe ich mich tatsächlich dazu entschlossen, mir endlich den Einstieg in die wunderbare Welt der digitalen Fotografie zu ermöglichen. Nach Lesem von diversesten Testberichten und Verbraucher- Meldungen wurde es die CANON PowerShot A70. Ob die Wahl richtig war, oder eher nicht, stellt sich ohnehin erst dann heraus, wenn das Gerät mindestens 80% seines Werts verloren hat, also wird erstmal kräftig drauflos geknipst...

Dienstag, 02. September 2003 06:40
Eventuell gibt es unter Euch ebenso Nutzer von "msn Messenger", dem netten Programm, mit Hilfe von jenem Du einfach Kontakt mit Deinen Freunden aufnehmen kannst. Falls Du, so wie ich, noch eine etwas ältere (weil erfolgreich "umgebastelte") Version des Messenger benutzt, dann hattest Du ja auch am 20. August die Spam- Attacke (siehe Tagebuch- Eintrag), mit welcher sie Dich "überreden" wollten, endlich die neue Version herunterzuladen. Doch das war ihnen nicht genug. Inzwischen kam ein findiger Mircosaftler auf die glorreiche Idee, uns bei jedem Einschalten die rechts zu sehende Nachricht unaufgefordert zukommen zu lassen. SPAM der allerübelsten Sorte also. Na gut, liebe Mädels von msn, damit fällt die Entscheidung doch etwas leichter. Abhilfe gegen diese lästige Schweinerei gibt es hier.

Montag, 01. September 2003 16:20
Normalerweise bekommt man so etwas ja nur in den USA "in Echt" zu sehen. Aber Dank dem liebgewonnenen Heimkehrer, mehrfachen Millionär und Retter der Wiener Austria »Mr. Strohsack« können wir endlich den wahrgewordenen amerikanischen Traum in der Nähe von Wien besichtigen. Als ich (da mich die Arbeit dahin brachte) in die Gefielde von Recht, Ordnung und organisierter Schönheit Einblick nehmen durfte, überkam mich ein mittlerer Schauer. Mit einem Schlag glaubst Du Dich inmitten einer Filmkulisse für die Fortsetzung des Thrillers "Die Firma". Irgendwie konnte ich mich des Gefühls nicht erwehren, dass eben genau hinter diesen glatten Mauern, hinter diesen hübschen Haustüren mit ihren lieblich eingesetzten Glasscheibchen, die Quoten für "Gewalt in der Familie", "Sexualverbrechen", "Neo- Rechtsradikalissmus" und "sexuelle Abartigkeiten" hochgehalten werden. Ein leichtes Würgen im Hals war schon zu verspüren, obgleich ich nur am Golfplatz zu tun hatte. Aber schon da konnte man es ziemlich genau fühlen. Oder kommt einem dieses Gefühl vielleicht bei jedem Golfplatz?! Diesen Umstand sollte ich vielleicht einmal austesten!


(C) mArtin, im September 2003.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!