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Freitag, 31. Oktober 2003 07:10
Auch dieser Tag bringt zu unserem Glück genug Stoff für ausladende Streitereien unter der Bevölkerung. "Halloween" - ja, oder nein?! Sollen wir diesen, einer Seuche gleich, eingeschleppten "Feiertag" nun begehen, oder nicht?! Völlig gleich - wer will, der soll. Wer nicht, der nicht. Einer Institution aber ist das überhaupt nicht gleich. Unserer Kirche. Die haben Angst, dass man dabei auf das Traurigsein zu Allerheiligen und Allerseelen vergißt. Und fröhlich ausgelassene Kinder waren denen ja immer schon ein besonderer Dorn im Auge. Die Kinder sollen doch lieber Ministranten werden und in der Kirche mit dem Pfaffen...

Donnerstag, 30. Oktober 2003 09:40
Die in der letzten Woche im ORF ausgestrahlte Psycho - Show hatte ich zwar nicht gesehen, denn meine Allergie auf alles, was den Namen "Rostschlitz" trägt (noch dazu mit dem Vornamen "Dildo"), ist allzeitlich gegenwärtig. Da ich dann aber doch daran interessiert bin, welchem Typ ich zugerechnet werden kann, machte ich den Test nach. Tipp: es braucht dazu keine 4-Stunden-Monstershow mit Würg- Faktor 278, sondern lediglich fünf Minuten an Zeit und die passende Seiten im Internet (hier der Online- Test in Deutsch, hier die Auflösungen). Das Ergebnis meines Tests war auf jeden Fall erschreckend passend (»Klick« auf Bild...).

Mittwoch, 29. Oktober 2003 06:50
Die Kriminalstatistik. In den letzten Tagen ein besonders strapaziertes Thema. Aber, und das können immer mehr Betroffene nur bestätigen, sie scheint zu stimmen. Wien wurde jetzt doch Chicago. Trotz, oder vielleicht sogar wegen, BlauSchwarz. Wer kennt nicht mindestens drei oder vier direkte Opfer dieser Statistik, oder ist nicht selber eines?! Dennoch lautet meine Prognose: es wird noch schlimmer. Denn solange die Politiker von diesen Folgen verschont bleiben, ist es ihnen ja auch Wurscht. Aus diesem Grunde bin ich dafür, die genauen Namen, Adressdaten, Vermögensaufstellungen, Alarmanlagen-Typ- Beschreibungen und Zeitpläne unserer Polit- Prominenz auf Rumänisch, Bulgarisch, Polnisch, Slavisch und Russisch zu übersetzen und im Internet auf der Seite www.my_home_is_your_castle.com zu veröffentlichen. Auch, wenn das jetzt natürlich total gegen jede "political correctness" war...

Dienstag, 28. Oktober 2003 21:10
Was ist eigentlich "Feng Shui"? Ganz einfach: Du darfst Dein "Chi" nicht ausrinnen lassen - das ist alles. Das heißt, Du mußt Geld-Chi daran hindern, einfach so Dein Haus zu verlassen. Damit dies nicht geschieht, mußt Du keineswegs sparsam sein, sondern einfach nur den Klodeckel schließen. Damit bist Du innerhalb kürzester Zeit ein/e reiche/r Frau/Mann. Ich mache diese "ich-werde-reich" - Kur jetzt seit dem Sommer und sehe bereits, wie sie wirkt (»Klick«). Und damit wurde mir auch klar, warum die armen Menschen in den Entwicklungsländern so schlimm dran sind. Wir reichen Nationen machen doch eh alles, und legen ihnen die Welt zu Füßen, aber wenn die auch alle partout keine Klodeckel haben,...

Montag, 27. Oktober 2003 18:50
Videorekorder, Küchenuhr, die Uhr im Computer, Telefon, die Uhr im Amaturenbrett des Autos, ja sogar die Uhr in der Stereo- Anlage habe ich bereits auf die Winterzeit umgestellt. Nur eine einzige Uhr läßt sich einfach nicht umstellen. Die innere Uhr meiner Katze Max. Pünktlich um 04:05 Uhr heute Morgen möchte sie unbedingt hinaus in den Garten. Auch ein besonders intensives Knurren meinerseits ändert nichts an ihren Plänen. Samstag und Sonntag erkennt sie einwandfrei, da läßt sie mich um eine gute Stunde länger schlafen. Aber die Sache mit der Winterzeit bekommt sie nicht so richtig hin. Oder aber macht sie das etwa absichtlich? Zutrauen würde ich es ihr - ohne mit der Wimper zu zucken.

Freitag, 24. Oktober 2003 05:50
Immer dann, wenn den Leuten von den Medien nichts besonders neues oder aktuelles einfällt, muss eben das Wetter als Quell für "unglaubliche" Meldungen herhalten. So auch heute und hier. Ausnahmsweise. Aber der erste Schnee ist es wert, besonders wenn er in dieser Menge (nahezu 10cm) und zu dieser Zeit (vor dem Nationalfeiertag) fällt. Ein ziemlich sicherer Garant dafür, dass es zu Weihnachten 18 Grad haben wird ;-)

Donnerstag, 23. Oktober 2003 05:10
Eigentlich habe ich mir doch vorgenommen, nicht über unsere "neue" ReGierung zu schreiben, aber eines läßt mir eben keine Ruhe: der Name unseres neuen Witzekanzlers. Hubert Gorbach. G o r b a c h . Irgendwie klingt dieser Name seltsam. Sprich ihn einmal öfters hintereinander aus. Lasse das "R" rollen. Betone das "O". Setze ein scharfes "ch" ans Ende. Gooorrrrrbachchch. Ich kann mir nicht helfen. Er klingt einfach seltsam. Als ob ich einen solchen Namen schon gehört hätte. In Geschichtssendungen - oder ähnlichem. Gut, für seinen Namen oder sein Aussehen kann er ja nur bedingt etwas dafür. Aber ich hätte hier einen Tipp für ihn, um das Ganze entscheidend zu entschärfen. Wenn er sich auf einen anderen Vornamen umtaufen lassen (und den Rotzfänger abmontieren) würde, so wäre alles nur Halb so schlimm. Denn wer kann einem "Moische Gorbach" schon böse sein?!

Mittwoch, 22. Oktober 2003 21:10
Im Zuge der Emanzipation haben wir Männer noch einiges zu lernen. Abgesehen von den Fehlern, welche wir in der Rolle des männlichen Geschlechts andauernd noch begehen, sollten wir auch Sorge dafür tragen, dass die Frau nicht auch wieder in die alten, unerwünschten Strickmuster des Patriarchats zurückfällt. Ich möchte also hier und heute mein nachfolgendes Fehlverhalten kundtun: Tatort: Aufbau Wiener Herbstmesse. Tathergang: Eine Frau kommt zum aufzubauenden Stand mit folgenden Worten: "Ich habe Material draußen im Auto - ich brauche zwei starke Männer!" Tatbestand: ich gehe mit den Worten "aber gerne doch." mit hinaus, um zu helfen. Alice Schwarzer hätte nicht nur eine schlaflose Nacht, wüßte sie von diesem Vorfall. Deshalb hier die Entschuldigung für diesen Fauxpas, und ein paar richtige Reaktionen zum Nachlesen: Mögl. A): Man(n) antworte: "ich auch...!" und lächle charmant über den besonders gelungenen Witz. Mögl. B): "Net amol ignorier'n" und warten, dass die Frau die Unmöglichkeit der Situation erkennt (kann aber ev. lange dauern). Mögl. C): Luft holen, und zu einem Grundsatzreferat über Gleichberechtigung, Chancengleichheit und Fraueninitiative ansetzen.

Dienstag, 21. Oktober 2003 06:50
Das Aktienpaket der "Marke KHG" bringt ganz Österreich zum »Spekulieren«. Unter anderem exestiert bei pressetext.at ein Börsespiel unter dem Namen "Kassa mit Grasser". Jeder der möchte, kann sich, beginnend mit jenem Paket, welches Grasser sein eigen nennt, auf beliebige Spekulationen einlassen. Als ein in diesem Gebiet komplett unbedarfter Depp wollte ich auch einmal ausprobieren, wie das denn so funktioniert. Dafür gab es zwei Lösungsansätze: 1.) mich mit den Details des Aktienhandels vertraut machen und dann nach bestem Wissen und Gewissen die verschiedenen Aktienverläufe erkennen, bewerten und umsetzen. Oder 2.) alles Geld nehmen - und auf die Aktie mit dem schönsten (und nebenbei komplett unbekannten) Namen setzen. Nachdem ich bei finanztreff.de ein "Portfolio" eröffnete, dann aber nicht einmal alle richtigen Werte fand, entschloß ich mich für Weg 2.). Und siehe da: heute morgen bekomme ich die Rechnung für dieses Handeln präsentiert. Sollte ich mich jetzt vielleicht im Zuge der Regierungsumbesetzung doch auch für den Posten des Finanzministers bewerben?!

Montag, 20. Oktober 2003 07:20
Beim gestrigen Wandern im Lainzer Tiergarten war dieser nette Gruß an unseren Bundeskanzler zu sehen. Der Verfasser dieser zwei Zeilen hat vermutlich gehofft, dass unser aller Chef am Nationalfeiertag die Möglichkeit der nationalen Wandertätigkeit im Westen von Wien wahrnehmen und dann die Grußbotschaft lesen können wird. Meiner Meinung nach ist dieses Schweinchen aber viel zu herzig, um dem wahren Gesicht des Bundes- Wolferls gerecht zu werden. Bei dem viel zu nett aufgemalten Lächeln vermisse ich den zynisch- wissenden Unterton, welcher uns mitteilen soll: "zahlt nur, ihr dummen Schweine, zahlt nur - damit ich ordentlich..."

Samstag, 18. Oktober 2003 06:50
Irgendwie funktioniert die Statusanzeige auf der HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
mit dem neuen MS- Messenger nicht mehr. Das werden wohl die Jungs bei Mircosaft verbrochen haben. Da kamma haltkamma halt


ui-ui-ui ... Sehr beliebt in Wien (Österreich?)!

Die Formulierung »Da kamma halt nix machen« (oder auch ähnlich) bedeutet - so Sie diese von einem Wiener hören - dass:

1. Ihr Vorschlag in den Augen Ihres Gegenübers absolut Scheisse ist, sowie

2. dass er sich dennoch damit abgefunden hat, da Sie ihm schon so sehr auf die Nerven gehen, dass er einfach nichts mehr mit Ihnen zu tun haben will.

Wenn sich aber zwei Wiener miteinander unterhalten und sie hören als unbeteiligter Dritter zufällig diesen Satz, dann bedeutet dies nur, dass das Leben sowieso nur unangenehme Überraschungen bereithält.
nix mach'n - fliegt diese eben raus. Baba, und fall net...

Freitag, 17. Oktober 2003 19:30
Bezüglich der derzeitigen Streiks des fliegenden Personals bei der AUA (von nun an "Austrian") ist mir ein inoffizielles Papier mit Forderungen der Piloten und Saftschupferinnen in die Hände gespielt worden, welches hier nun ohne Kommentar abgebildet wird. Vielsagend und angesichts der Forderungen mit relativ hoher Aussicht auf Einigung...

Donnerstag, 16. Oktober 2003 06:20
Vermutlich gibt es laut einer Statistik in Wien zu wenig Verkehrsunfälle?! Wie sonst wäre es zu erklären, dass mich soeben ein ziemlich lautes Geschepper von meinem Kaffee auf die Strasse lockte: ein Spritz- Wagen der MA 48 war dabei, seinen Wassertank aufzufüllen und die Strassen am Berg anzusprühen. Derzeit hat es etwa -3 Grad, mit etwas Glück also könnte die Sache auf der einen oder anderen Stelle doch rutschig werden...

Mittwoch, 15. Oktober 2003 21:20
Zum Glück war meine Kamera einsatzbereit, als ich mir zufällig heute morgen in der Burggasse ein "Restaurant" etwas genauer ansah: deutlich ist zu erkennen, dass in diesem Lokal die Kärntner Mafia ihren Hauptstützpunkt hat. Ein Schild in blauer Farbe, ein alles aussagender Name und angeblich wechseln sie auch nächste Woche ihren Biervertrag auf "Hirter".

Dienstag, 14. Oktober 2003 06:50
"SPAM macht krank!" Ab sofort muß diese Textzeile bei jeder Spam- Email im Betreff stehen, das wäre mindestens so klug, wie die neuen Aufdrucke auf den Zigaretten- Packungen. Da dies leider nicht der Fall ist und auch nie sein wird, kannst Du Dir hier meine SPAM-Filter-Betreff-Liste herunterladen, welche mir zusammen mit MagicMailMonitor beste Dienste leistet...

Montag, 13. Oktober 2003 17:30
Er macht zunächst durch eine einzigartig teure HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
auf sich aufmerksam, dann durch eine weitere, welche zwar nie existiert- aber dennoch satte 1,5 Mio Schilling gekostet hat; und jetzt durch den Vorwurf des Insider- Handels. Als Finanzminister wird einem offenbar nahegelegt, ein grobes Schlitzohr zu sein (siehe Hannes "Consultatio" Androsch), ein enorm unsympathischer Mensch (siehe Rudi "Schweinchenkrawatte" Edlinger) oder man zeigt in beiden Disziplinen ausserordentliche Fähigkeiten (-"-). Angesprochen auf die neuen Vorwürfe sagt die Marke "KHG" doch tatsächlich: "...meine Anteile sind so unbedeutend klein, dass ich mir dachte...". Vergessen sollte man nicht, dass es sich bei "so unbedeutend klein" um etwa 1,8 Mio Schilling handelt... Seine Mitarbeiter im Ministerium für Finanzen sind normalerweise für ihren doch relativ erbsenzählerischen Umgang mit der Materie bekannt, wurde ich selber im heurigen Frühling wegen fehlender 5.000,-- Schilling mehrmals kontaktiert und gequält. Das ich diese Zeilen nicht aus dem Häfen schreiben muss, verdanke ich wohl der Güte und Menschlichkeit einer Mitarbeiterin...

Samstag, 11. Oktober 2003 15:00
Irgendein Problem gibt es mit den Zeitservern in aller Welt. Warum zeigen die auf meinem Computer bereits die Winterzeit an? Meines Wissens nach beginnt diese erst wieder am 26. Oktober, oder? Aber vielleicht wurde ich ja auch von Ausserirdischen entführt und habe diesen Umstand gar nicht mitbekommen. Und jetzt verschiebt sich in meinem Bewußtsein schön langsam alles nach hinten - ich bekomme mit der Zeit nichts mehr mit und sie machen dann ihre Versuche mit mir. Unter anderem ist da auch wilder Sex angesagt - spielt ja aber auch überhaupt gar keine Rolle nie nicht, da die Anführerin das Aussehen von Julia Dahmen (siehe Bild!), die Erfahrung von Theresa Orlovsky und die Ausdauer von Thomas Muster hat...
                                      

Freitag, 10. Oktober 2003 11:20
Die Aussage der Überschrift (Unterschrift?!) auf dem Bild rechts, welches von ORF.at stammt, birgt genug Diskussionsstoff für die nächsten Weihnachts-, Semester- Oster- und Sommer- Ferien zusammen. Arbeiten Lehrer tatsächlich so viel? Sind mehr als 23 Arbeitsstunden pro Woche wirklich ein unzumutbarer Zustand? Einige von mir auf das Thema angesprochene Lehrer im Bekanntenkreis geben mir dabei zu bedenken, dass die Arbeit nach dem Unterricht nicht aufhört. Schon klar, sollte ich ein verantwortungsvoller Lehrer sein, dann muß ich mich auf die Stunden vorbereiten, Arbeiten korrigieren, Material zusammenstellen und mich weiterbilden. Aber: 1.) vorbereiten und weiterbilden muss sich ein "normaler" Angestellter ebenfalls, und das bei einer 38/40- Stunden Woche, und 2.) kurz mal ehrlich: was nicht verpflichtend ist, geht vielen einfach "am Arsch vorbei". Lehrer sind nicht bessere Menschen, als KFZ- Mechaniker, Hilfsarbeiter oder Ärzte. Wenn die Arbeit vorbei ist, ist die Arbeit vorbei. In der Zeit meiner Ausbildung gab es genug Lehrer, welche sich nach ihren 23 Stunden abgesessener Zeit ihren wahren Interessen widmeten. Und diese waren öfters nicht so ganz jenen entsprechend, welche für eine "Weiterbildung" geeignet erschienen...

Donnerstag, 09. Oktober 2003 18:50
"Etwas über's Internet bestellen". Vielen Menschen graust schon alleine beim Gedanken an eine Geschäftsanbahnung per Internet. Ich bin da ebenfalls nicht unbedingt zu den uneingeschränkten Befürwortern zu zählen, schließlich darf sich ein sarkastischer Zyniker nicht leichtfertig dem Optimismus hingeben. Dennoch kommt es ab und zu vor, dass ich mich nicht mehr halten kann, und etwas sofort haben möchte - hier tritt dann der Zweckoptimismus in den Vordergrund, um tätig werden zu können. Jetzt halte ich das links zu sehende Programm ja bereits in meinen Händen, ich kann also aufatmen und die nackten Tatsachen auf den Tisch legen: Bestellt wurde dieses Produkt auf der Seite von Alphamusic von mir am 9. September 2003. In der optimistischen Annahme, dass die Angabe auf der Produktseite (hier die Angaben im Original) auch richtig ist, rechnete ich mit 4- 5 Tagen Verzögerung. Doch in Deutschland gehen die Uhren scheinbar anders. Die endgültige Dauer von exakt einem Monat erklärt auch eine an mich gesendete Email von Alphamusic, in welcher noch darauf hingewiesen wurde, dass der von mir gewünschte Artikel am 17.09.2003 bei der Herstellerfirma bestellt wurde. Hallo, ist jemand zu Hause? Wenn man schon im Online- Shop lügt, dann sollte man unbedingt Nachschau halten, was denn die Mitarbeiter so in ihren Emails nach draussen dringen lassen...

Mittwoch, 08. Oktober 2003 15:30
Na gut, unser Arnold (ab sofort mit Betonung auf "unser") ist jetzt Gouverneur von Kalifornien. Diesem Umstand muss jetzt auch ich Rechnung tragen und darüber schreiben. Was fällt mir dazu ein? Er war mir eigentlich nie besonders sympathisch, aber auch nicht unsympathisch - so wie zum Beispiel der andere Auslands- Steirer, Onkel Strohsack. Über seinen Intellekt nachzudenken fiel mir bis vor kurzem auch nicht wirklich ein. Aber inzwischen könnte man sich darüber sicherlich den einen oder anderen Kopf zerbrechen. Immerhin meinte da gestern eine nach der ZIB2 diskutierende Runde übereinstimmend, dass ein "zu viel" an Intellekt für die Aufgabe des Regierens gar nicht so gut wäre, denn wer regiert, der muss Entscheidungen fällen. Und wer eben zu lange denkt und abwiegt, der entscheidet nicht! Grundsätzlich richtig gedacht, sage ich mir. Dass aber das gänzliche Fehlen jeder Art von Intellekt in Regierungskreisen für die Auswirkungen auf das zu regierende Land nicht wirklich gut sein kann, stellt einmal mehr unsere eigene ReGierung unter Beweis, und das soll hiermit auch in aller Klarheit gesagt werden.

Dienstag, 07. Oktober 2003 23:40
Ein neues Duo erblickt das Licht der so unterhaltungsbedürftigen Welt! Nähere Informationen entnehmen sie bitte den Inseraten Ihrer Bezirkszeitung...

Montag, 06. Oktober 2003 08:20
Eingeladen war ich gestern. Von meinem Neffen Moritz und ganz nebenbei auch von seinen Eltern Sonja und Tommy. Seine neuen Errungenschaften hat er mir gezeigt - unter anderem auch den Einhand- Multifunktionsgenerator mit Drehdrückrüttelautomatik und ergonomisch geformten Haltegriff (derzeit leider kein Foto vorhanden, wird aber demnächst nachgeholt). Wir beide haben dann die Gelegenheit beim (virtuellen) Schopf gepackt und ein kurzes Video gedreht. Dieses zeigt deutlich, dass Moritz mir beim Anmachen von Frauen einiges voraus hat. Mit relativ banalen Handlungs- Inhalten holt er das absolut maximal mögliche an Reaktionen heraus. Über diesen angeborenen Charme möchte ich auch gerne verfügen können. Aber von seinen Eltern wurde mir ja versprochen, dass wir dann einmal gemeinsam auf Aufriss gehen dürfen...

Freitag, 03. Oktober 2003 18:40
Ich bin Europäer. Bin ich dann kein Österreicher mehr? Ist es schlecht, Österreicher zu sein? Wiener zu sein ist schlecht, das steht fest. Sonst müßte ich bei den Kommerz- Auftritten nicht immer in "Mundart" reden, und sagen, dass ich aus Korneuburg stamme. Also ist vermutlich Österreicher sein auch schlecht. Wir Österreicher sind die Wiener der Welt, deshalb müssen wir ab sofort behaupten, dass wir Europäer sind. Aber viele mögen die Europäer ja auch nicht, was sagen wir denen? ... "Woher bist Du?" - "Von der Welt." - "Ach so, danke. Alles klar!" Wie ich das Ganze auch drehe und wende, ich fühle mich immer mehr so ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
nach "", aber das vergeht ja vermutlich wieder, oder? Ausserdem denkt ein großes W. in fernen Landen ebenso...

Donnerstag, 02. Oktober 2003 06:50
Der "Ceremonial Bugle", oder zu Deutsch das "zeremonielle Signalhorn" (nach Babelfish) ist eine in der heutigen Zeit geradezu bahnbrechende Erfindung. Täglich sterben in den USA 1.800 ehemalige Soldaten (und nach der derzeitigen Weltlage könnten es durchaus noch mehr werden), aber das Verteidigungsministerium beschäftigt nur 500 der begehrten Blechbläser für die letzten so bekannten Töne "in Blech". Da entschloß man sich kurzerhand zur Produktion von "falschen" Hörnern, welche "richtig" spielen. Die Familien waren oftmals beleidigt, kam der Sound aus einem grindiggrindig


Sollte eigentlich im gesamt-deutschsprachigen Raum bekannt sein.
Ich denke, es begann vermutlich irgendwann einmal mit dem Hals. An solch einem sammelt sich nach Wochen der Hygiene-Enthaltsamkeit ein bisserl so ein Dreck an, den man dann doch recht gut sehen kann. Diese Patina nennt man u.a. auch »Grind«.

Mit dem Hals hat es inzwischen aber kaum noch was am Hut - die meisten Leute duschen schon mindestens 1x pro Woche - da hat's der echte »Grind« so richtig schwer.

Daher sind jetzt einfach ganze Personen oder Dinge »grindig«, wenn sie sehr unsympathisch sind. Kann auch gerne frei mit anderen Worten kombiniert werden, z.B.: Grindkind, Grindkoffer, grindige Drecksau, usw. usf...
en Kassettinger, jetzt werden sie von einer elektronischen Neuheit mit digitalem Sound auf's Kreuz gelegt. Hinein in das Horn, auf den Knopf gedrückt, und schon geht es los (also auch nichts anderes, als bei der Kommerz- Musik...). Interessant wird das ganze nur, wenn der Hornist dann aus einem dummen Zufall heraus noch das "Jodel- Modul" vom vorigen Soldaten Gschnas im Offizierskasino eingelegt hat und den Trauergästen das "Original Oberkrainer Trompetenecho" um die Ohren bläst...

Mittwoch, 01. Oktober 2003 07:10
Via ZIB 2 teilt er uns mit, dass er ab nächstem Jahr andere Saiten aufziehen will - unser Paco De Lucia der Bonität, unser Dirigent über (Ohn)Macht und Wahnsinn, Karl Heinz "der Schöne" Grasser. Gegen Schwarzarbeit und Zollbetrug werde da ordentlich vorgegangen, was dem Budget bis zu einer zusätzlichen Milliarde (Neugeld) bringen könnte. Was Karli in seiner Ansprache geflissentlich übersieht, ist die grundsätzliche Steuerhinterziehung, bzw. das Verschieben-von-öffentlichen-Geldern-in-die-großen-Taschen-von-guten-Freunderln. Hätte er diesbezüglich Ambitionen, so könnte er noch um einiges mehr lukrieren. Und in diesem Falle wüßte er sicher auch schon ganz genau, wo man eventuell damit anfangen könnte...


(C) mArtin, im Oktober 2003.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!