| Freitag, 28. November 2003 06:00 |
"Ich war auf der Suche nach einer warmen Mahlzeit..." mit diesem kleinen Scherzchen besuchte der Welt- Ober- Boss gestern seine Truppe. Hier ein wunderschönes Foto von diesem Feuerwerk der Herzlichkeit, welches in atemberaubender Schnelligkeit um die Welt ging. Was diese Leuterln aber nicht wissen: unweit von diesem Ort der Freude besuchte der "andere" Oberboss vermutlich ebenfalls seine Truppe. Brachte keinen Truthahn mit und erzählte keine Witzchen. Machte aber die Daten und Fakten für die nächsten Anschläge klar- und erntete damit ebenso Applaus und lautes Gelächter. Aber unsere Kameras sind derzeit eben nicht auf seiner Seite. |
| Donnerstag, 27. November 2003 08:10 |
Wieviel ist eigentlich Maggie Simpson wert?! Endlich konnte ich dieses für mich besonders wichtiges Rätsel mit Hilfe meines Fernsehers lösen. Immer, wenn im Vorspann Maggie über den Scanner der Supermarkt Kassa gezogen wurde, schaffte mir dieser Gedanke Kopfzerbrechen. Heute gelang es mir endlich, an der richtigen Stelle die "Bild- Einfrier- Taste" zu drücken. Folgende Summe steht dabei auf der Anzeige zu lesen: 847.63 und wenn man im Internet danach sucht, so bringt man in Erfahrung, dass diese Summe einmal in den USA als jener Wert angegeben wurde, welcher notwendig war, um ein Baby einen Monat lang mit allem Notwendigen zu verpflegen. Wer Sinn für derartige Details hat, der muß einfach ein Künstler sein. Matt Groening, ich bete dich an! |
| Dienstag, 25. November 2003 17:30 |
| Kaa Idee von nix. |
| Freitag, 21. November 2003 22:30 |
Und wieder ein Anschlag. Diesmal in Istanbul. Schon wieder?! Oder war's doch... Nein. Stimmt schon. Istanbul - mit 30 Toten und 400 Verletzten. Oder doch 40 und 500,.. weniger,... oder mehr... Egal. Anschlag von Moslems. Viele Tote, noch mehr Verletzte. Trauer, Wut und Ratlosigkeit. Passiert ohnehin bereits jeden Tag. Ist also weder neu, noch wirklich interessant. Alles berät darüber, wieso, warum und weshalb. Die Moslems beteuern, dass dies kein Teil ihrer Religion wäre und dass diese Selbstmordattentäter ohne jede Berechtigung des Glaubens agieren. Ahhh, da wird es den Angehörigen der Opfer schon ein wenig leichter ums Herzerl. Na gut, man sollte vielleicht erwähnen, dass weder die Juden noch die so besonders christlichen Amerikaner das ihre dazu beitragen, den Moslems entgegenzukommen. Ihr Land zu besetzen, ihre Häuser zu zerstören und unter dem Vorwand sie zu befreien, in ihre Länder einzumarschieren, ist offensichtlich nicht wirklich dazu geeignet, friedliche Verhältnisse herzustellen. Abgesehen davon, es brächte wohl kaum Besserung. Genügend gläubige Terroristen stehen noch für den Einsatz ihres Lebens (oder Sterbens) bereit. Die haben nur das gelernt. Was sollten die im Falle des Friedens denn machen? Umschulen auf Wirt, Krankenschwester oder Taxler? Nein, nein. Die müssen schon ihren Job machen. Ich bleibe ja schließlich auch mein Leben lang Musiker... und Agnostiker. Und genau dafür möchte ich mich bei meinen Eltern hiermit auf das allerherzlichste bedanken! Bussi. |
| Mittwoch, 19. November 2003 08:40 |
Der Begriff "Ausländerfeindlichkeit" wurde mit gestrigem Datum völlig neu geprägt. Was da in ATV+ zu sehen war, kann nicht mehr in Worte gefasst werden. In Erwartung eines schaurig- schön- tiefen Fernseh- Abends mit voyeuristischen Momenten sah ich eine Folge der Serie "Tausche Familie". Familie Schmeisser, ins "rechte" Licht gerückt, nahm sich der Frau und des Kindes einer türkischen Familie an. Die so entstehenden Bilder können getrost dem Bereich "Kriminalität" zugerechnet werden. Diese Familie stellt eine Brutzelle für Gewalt und Rassismus dar, und ich hoffe man kann sie zu einer Therapie überreden. |
| Dienstag, 18. November 2003 11:40 |
Bei der AUA wurde wieder ein bisserlbisserl»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig. Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«. Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt. gestreikt. Sieben Minuten der Arbeitsniederlegung am Montag ließ immerhin fünf Flüge ausfallen. Und damit erreichten die Piloten was sie wollten: genug Knete. Sie gehören ohnehin zur finanziell benachteiligten Gruppe der Einkommens- Bezieher. Man darf nicht vergessen: über 87% der Verteiler des Augustin sind ehemalige Piloten. Oder wenn Du Beispielsweise einen Abend in der Gruft verbringst, dann wirst Du nicht umher kommen, die melancholisch- traurigen Geschichten vom ehemaligen Fliegerleben der meisten Unterstandslosen zu hören. Einst waren sie unsere Helden. Einst war ihre Welt der Applaus nach den Landungen (... und immer noch weiß keiner, warum?!), der BlowJob in der Pilotenkanzel, die vielen Saftschupfer- Häschen zum Naschen. Und jetzt sind sie verarmt, ohne Heim, ohne Liebe und von der Gesellschaft fallengelassen. Rettet die Piloten! Sie sind auch nur Menschen. Aber was für welche... |
| Donnerstag, 13. November 2003 10:50 |
Die Musikindustrie schreit und schreit - hört gar nicht mehr damit auf. "Es werden keine Tonträger mehr gekauft, das wertvolle Material landet nur mehr bei den illegalen Tauschbörsen im Internet für jedermann gratis zum Herunterladen." Diese Schreie bleiben nicht ungehört und wurden heute auch von mir aufgenommen und verarbeitet. Selber kaufe ich auch keine CD's mehr. Und das eigentlich schon seit mehreren Jahren. Aber, und da kommt mein "Aha- Erlebnis" von heute früh, ich lade mir praktisch auch keine Songs aus dem Internet herunter. Meine Sammlung aus mehr als 3000 Tonträgern bietet dennoch immer noch das meiste, was mein Musikerherz begehrt. Da hat's doch irgendwas?! Daran würden die großen Bosse der lärmproduzierenden Firmen wohl kaum denken. Es gibt einfach nicht mehr so viel, was sich zu kaufen lohnen würde. Wenn ich an meine Sturm-und-Drang-Periode denke, damals mußte ich jede Woche mindestens einmal in die "Carola" beim Ring. Hansi Lang, Minisex, Falco, Drahdiwaberl, Verunsicherung und dutzende andere Gruppierungen alleine aus Österreich boten hörenswerte Neuerscheinungen. Und diesem Umstand werden eben auch (ohne es zu wissen) die jugendlichen Musikkonsumenten gerecht. Der größte Teil der aktuellen Musik welche "illegal" heruntergeladen wird, ist doch in Wahrheit nicht einmal die Telekom- Gebühr für die paar Minuten Internet- Anschluß wert... |
| Mittwoch, 12. November 2003 08:50 |
Ein besonderes Foto ziert das Blattinnere des Bezirksjournals Penzing/Purkersdorf, Ausgabe Nr. 13. Zu sehen sind Herr Stiglitz von der ARA und die allseits (un)beliebte Stadträtin Kossina bei einem Altstoff - Sammelcontainer. Beide halten zu entsorgendes Stückgut in ihren Händen und zeigen uns Würstchen damit, wie "es" geht - das Entsorgen eben. Einmal abgesehen davon, dass es mit der Kunststoffverwertung bei der ARA noch besonders zum Argen steht, macht mich die locker- legere Körperhaltung der Probanden doch etwas stutzig. Dieser Position kann ich als geschulter Professionist für Körpersprache entnehmen, dass sich die beiden einem solchen Container selten weniger als acht bis zehn Meter nähern. Aber es war ja nur für's Foto... |
| Dienstag, 11. November 2003 10:00 |
| Montag, 10. November 2003 12:30 |
Eine kurze Email meines Bruders hatte folgenden Text: "Was mache ich wenn ich
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| Freitag, 07. November 2003 18:30 |
| ATV+ hat einen Hund. Hunde mag ich nicht besonders. Hundebesitzer noch weniger. Hundebsitzer, deren Köter wild umherscheissen, schon gar nicht - die haben meist nicht viel im Kopf. Soviel dazu. |
| Donnerstag, 06. November 2003 19:40 |
Beim näheren Beobachten der arbeitspolitischen Situation in Österreich kommt man auf gewisse Gemeinsamkeiten der streikenden Gruppierungen: nur wer privelegiert ist, der streikt. Was vergangenen Dienstag die ÖBB'ler unter Beweis stellten, zeigen heute die Richter. Einen "Richternotstandstag" haben sie ausgerufen. Zu viel Arbeit hätten sie - und zu wenig Personal. So meint ein Vertreter der Gattung in einem Interview heute Vormittag in Ö1: "...und wenn sich diese Situation nicht ändert, dann werden Verfahren in Zukunft lange dauern!" Da habe ich jetzt aber vermutlich etwas nicht mitbekommen. Das Verfahren wegen meines Rad- Unfalles, welches ich schlußendlich doch gewann, dauerte etwas über sieben Jahre. Vermutlich sind meine Auffassungen von "kurz" und "lang" in Bezug auf Zeitdauer doch komplett falsch. Sieben Jahre für eine an sich klare Sache, mit absolut überflüssigen, total überteuerten, aber vom Richter angeordneten Gutachten - das ist vermutlich in Ordnung. Ich muss da vermutlich meine Einstellung kurz einmal nachjustieren... |
| Mittwoch, 05. November 2003 08:30 |
Genau heute vor 25 Jahren gab es in Österreich diese Abstimmung. Days Ergebnis ist bekannt - das weltweit einzige Atomkraftwerk Museum (aber nur bis vor kurzem, jetzt beherbergt Zwentendorf eine der modernsten Müllverbrennungen weltweit!). Über Ergebnis, Situation, Atomenergie,... usw. möchte ich nicht schreiben, das tun heute ohnehin alle. Was mich viel mehr interessiert, ist der Aufkleber. Der Aufkleber, welcher schon von weitem signalisierte: "hier kommt jemand, der dich möglicherweise durch etwas schärferen Körpergeruch belästigen könnte" oder "Achtung: dank meiner Earth- Schuhe gehe ich relativ seltsam und kippe auch leicht!" Militär- Parka, Palästinser- Tuch, Jute- Tasche und eben dieser Aufkleber waren die wahren Insignien der echten "Alternativen" oder auch "Öko- Habara", der Vorläufer unserer heutigen Grünen. Aber so sehr ich auch in die Politik schiele, nirgendwo auch nur irgend etwas differentes Erkennbar - Grüne sehen heute anders aus - eben "gleich". |
| Montag, 03. November 2003 08:50 |
Das Titelbild der Samstag - Krone zeigt sie nebeneinander. Die zwei garantiert unlustigsten Frauen, welche Österreich überhaupt zu bieten hat, mit einem, ihnen verliehenen Preis für "Lustigkeit"- den "Stier der Hohensalzburg". "Weil sie das Herz am rechten Fleck tragen" heißt es in dem Begleittext zum Foto - und ausgezeichnet wurden sie von einem "Narrensenat". Vera und Benita sind sichtlich überglücklich, obgleich man das nicht so genau sagen kann, da ja zumindest Benita(o!) für ihr aufgeschweißtes Lächeln berühmt wurde. Und mir stellen sich wieder einmal dutzende Fragen: 1.) Ist ein "Narrensenat" nicht was lustiges? 2.) Ist "das Herz am rechten Fleck" doch politisch zu verstehen? 3.) Sind diese beiden jetzt in Punkto "Lustig und Fröhlich" die neuen Vorbilder für alle Österreicherinnen? 4.) Machen die ab sofort Kabarett? 5.) Oder machen die das eh schon lange, nur keiner hat's bemerkt? 6.) Wandern nicht automatisch alle Gewinner dieses Preises nach Paraguay oder Kamtschatka aus? 7.) Darf sich Benita(o!) jetzt überhaupt noch Außen vertreten? Fragen über Fragen, aber keine Antwort für den mArtin. |
