| Freitag, 30. Mai 2003 08:10 |
Ja, ja, ... ja- JA!!! Du kannst mich derzeit in der Pose des Siegers sehen. Mein Schweinchen (Auto Ibiza) hat es geschafft. Ohne Mühe und Stress kam sie ganz locker durch die §57a Überprüfung beim ÖAMTC (TÜV in D). Sogar ein dickes Lob hat sie bekommen: "Guat issa beianand!" Der Lohn für diesen unsäglichen Prüfungsstress: das neue "Pickerl" an der Windschutzscheibe. Wobei mich aber dennoch immer wieder wundert, dass enorm viele Rosthaufen mit gültigem Pickerl umherfahren und bei meinen Kübeln immer auch der noch nicht sichtbare Rostfleck an der Oberkante des Kofferraums geltend gemacht wird. Irgendetwas läuft da anders... Aber egal, ich hab's eh bekommen, also wozu nachdenken... |
| Donnerstag, 29. Mai 2003 08:10 |
Was ist da eigentlich los? Wie können sich solch unverrückbare Werte einfach verschieben? Eines meiner Feindbilder versucht sich heimlich und leise zu verabschieden. Haider macht Ansagen, welche in keiner Weise auf sein bisheriges Wesen schließen lassen. Würde in diesem Moment jemand den Politiker Haider entdecken, er würde ihn vermutlich für einen angenehmen und positiv ausstrahlenden Menschen halten. Ich mag das nicht - schließlich benötige ich jemanden, auf den ich "ang'fressen" sein kann. Aber das wird vermutlich nur eine neue Form der Selbstdarstellung sein, welche ihm von seiner Management- Agentur vorgeschrieben wurde. Oder hat der sich wirklich geändert? Kann ich nicht glauben. Wird aber wahrscheinlicher, wenn man bedenkt, dass derzeit in Wien andauernd ein (jämmerlich) jammernder Oberkultusgemeindenguru seine unsympathischen und völlig haltlosen Statements bezüglich der Sanierung seiner von ihm in den Dreck geführten Gemeinde in jedes nahegelegene Mikrofon schleimt -|- und aus Kärnten kommt: ... nix. Absolut nix. Hallo Jörg - hörst du mich? Wir warten auf deine "Sager" - welche diesmal auch zurecht wären. Denn wer in seiner "Firma" nicht haushalten kann, muss eben in Konkurs gehen. Aber Ariel sieht das anders - und stellt 800 Anträge auf Restitution, welche dann dem/der kleine/n Mann/Frau, dem/der es wirklich gebührt, fehlen... Hallo Klagenfurt?! Hallo Jörg... ?! |
| Mittwoch, 28. Mai 2003 08:20 |
Anschaulichkeitsbeispiel für gewerkschaftliche Arithmetik: + + + + =![]() |
| Montag, 26. Mai 2003 08:30 |
Lieber Alf,ich gratuliere Dir herzlich zu Deinem Erfolg. Es freut mich unbändig, dass Du so einen guten Platz gemacht hast. Erstens hast Du es verdient, da der Song auch vom rein musikalischen Standpunkt her gut ist. Es gibt drei verschiedene Musikstile, die in harmonischer Form miteinander verbunden sind - der Aufbau hat alles, was ein Musikstück benötigt: Strophe, Bridge und Refrain; und es gibt die "schrägen" Takte (7/8 ?!) mittendrin, was mich persönlich sehr anspricht. Der Text ist ebenfalls bestens gelungen, schließlich soll ein "Schlager" nicht nur leicht zu merken und mitzusingen sein, sondern, um als "Schlager für Fortgeschrittene" zu gelten, eventuell doch auch zum Nachdenken animieren. Und das kann Dein Text. Zum Abschluß noch eine Einladung: meine Mutti hatte im Radio gehört, dass Du gerne wieder einmal Holz hacken möchtest. Damit kann ich Dir dienen. Leider ist das Holz, welches ich zu hacken habe nur Kirsche mit einigen Astgabelungen drinnen, also ein richtiger "Hund". Dafür gibt es im Anschluß eine kleinen Jause und wir können uns mit alten Geschichten aus unseren jungen Leben unterhalten. Das war's für heute, liebe Grüße und Servus mArtin |
| Sonntag, 25. Mai 2003 09:50 |
Es ist eine Wohltat. Ein Sonntag, wie er eigentlich immer sein sollte. Die Sonne scheint, mein kleines Katzerl schleicht mit weichen Bratzerl über die frisch gemähte Wiese und der Alf Poier hat beim Songcontest den 6. Platz erreicht. Was will man mehr? Vorgestern noch war seine Homepage von »besonders Lustigen« verunstaltet worden, und in der vergangenen Nacht haben einmal mehr die Schwarzseher, Neider, Ignoranten und Missgönner unrecht behalten. Die »Riesenschande für Österreich« reichte immerhin für Platz sechs - die beste Platzierung seit 1989 (Thomas Forstner mit "Ich schwinge nur mein *lied heut' Nacht"?!). Wie gesagt, es ist eine Wohltat... |
| Freitag, 23. Mai 2003 07:50 |
Spätestens heute muß es klar sein (das wäre aber dennoch viel zu spät): Grind ist "salonfähig". Wer gestern, so wie ich -in Ermangelung einer Alternative- den "Top Spot 2003" (wenn auch nur ausschnittsweise) gesehen haben sollte, der weiß ab sofort, wie man "unfähig" am Besten umschreiben kann. Unser kleiner, schwarzer Sprachfehler- Export (Entschuldigung für eine möglicherweise politisch inkorrekte Umschreibung von Arabella Kiesbauer, denn ihre Hautfarbe ist eigentlich das einzig "Schöne" an ihr...) war da am Werken. Und sie schaffte es in ihrer einzigartigen und unnachahmlichen Art, einen möglicherweise sinnvollen Event doch zu einer Farce ersten Ranges zu degradieren. Sie kann nicht moderieren, hat Null Ausstrahlung- dafür mehrere grobe Sprachunreinheiten ("sch = s = z" oder wie war das noch gleich?!?), bietet wenig für's Auge und war ihren Gästen in Bezug auf die Intelligenz hoffnungslos unterlegen. Und zwar so unterlegen, dass sie deren Botschaft- solbald es interessant wurde, jäh mit einer enorm dümmlichen Meldung unterbrach, um anschließend in schallendes Brabbelgelächter auszubrechen. Meine lieben deutschen Nachbarn, es ist mir jetzt voll verständlich, warum ihr sie nicht wollt, aber bitte, bitte, BITTE!!!: nehmt sie doch zurück- Ihr bekommt dafür von uns auch 10 Punkte beim Songcontest... |
| Donnerstag, 22. Mai 2003 06:00 |
Dieser Text war in der vorgestrigen Ausgabe einer kleinformatigen Tageszeitung zu finden. Für mich stellen sich durch diesen kurzen Artikel doch einige Fragen. Erstens: wo war dieses Planquadrat? Es müsste schon die Prohibition im Burgenland Einkehr gehalten haben, um an einem ganzen Wochenende in !Eisenstadt! exakt eine betrunkene Fahrzeuglenkerin ausfindig zu machen. Oder drücken netten Gendarmen doch das eine oder andere Hühnerauge zu? Und zweitens: wie kommt man in der gleichen Zeit auf vier Drogenlenker? Wenn besoffen eh wurscht ist, warum bekifft nicht ebenso? Oder gilt eben nach wie vor: Eisenstadt darf nicht Tschigago werden!!! |
| Dienstag, 20. Mai 2003 10:50 |
Wer sich öfters im Usenet bzw. in diversen Newsgroups herumtreibt (so wie ich auch), der wird rasch feststellen, dass es sich dabei nicht nur um eine Fortsetzung des inzwischen total uninteressant gewordenen CB- Funks handelt (in Bezugnahme auf die dort vertretenen Menschen und deren Aussagen...), sondern auch um eine mit diversesten Anglizissmen überschwemmte Ansammlung von mehr oder weniger sinnvollen Beiträgen, welche die Welt schon dringend gebraucht hat. Abgesehen davon, dass es einige Personen für notwendig halten, alle anderen abzumahnen, an die "Nettiquette" zu erinnern, ihnen das Lernen des "quotens" befehlen, usw. -über die seltsamen Auswüchse einiger dieser (nahezu ausschließlich deutschen) Newsgroup- Polizisten wurde ja schon einmal berichtet-, machen mir als braven Wiener und Österreicher die dort verwendeten Akronyme schon etwas zu schaffen. Deshalb gibt es endlich die langersehnte ÖNORM Version der "Internettlichen Abkürzungen! |
| Donnerstag, 15. Mai 2003 08:30 |
Da gibt es einen sehr engagierten Menschen mit Namen "panino" im Netz, der es so einigen unter uns doch um vieles leichter machen kann. Solltest Du also am Geldfälschen interessiert sein und gute Scans für die Anfertigung Deiner Druckunterlagen benötigen, dann wirst Du hier fündig. Auf dieser Seite kannst Du alle EURO- Scheine als ganz gut gelungene Scans ansehen und herunterladen (hier der 500 EURO Schein als Beispiel). Das ist aber sehr nett von "panino", dass er es den Möchtegern- Fälschern noch etwas leichter macht. Schließlich kann man mit solchen Ausdrucken schon mal den alten Trafikanten am Eck, oder die Oma im Greisslergeschäft über's Ohr hauen. Und das zahlt sich aus, zumindest für ein versoffenes Disco- Wochenende. Und es stellt endlich eine ernsthafte Chance dar, auch mit 15 schon straffällig zu werden. Gute Sache- und wohlüberlegt, das Ganze... |
| Dienstag, 13. Mai 2003 08:20 |
Eine besonders nachdenklich machende Seite mit einer "Hitparaden Liste der Grausamkeit" habe ich durch Zufall entdeckt. Eigentlich war ich ja auf der Suche nach "Mundl- Sagern" und wurde diesbezüglich vorerst auch reichlich belohnt. Auf der Seite mundl.net gibt es jede Menge Informationen, Fotos und Sounds von meinem (und möglicherweise auch Deinem) Liebling. Da kannst Du Aussprüche, wie diesen |
| Montag, 12. Mai 2003 18:40 |
Die "Saliera" wurde gestohlen. Ein Salzfass von Benvenuto Cellini (16. Jhdt.) wurde aus dem Kunsthistorischen Museum in Wien gestern Nacht entwendet. Die Täter sind über ein Gerüst eingestiegen, haben die Vitrine zerschlagen und konnten mit der Beute unbehelligt verschwinden. Fast schon genial |
| Samstag, 10. Mai 2003 07:10 |
Wiener Festwochen. Die Eröffnung derselben gestern Abend am Wiener Rathausplatz kann man als größtenteils gelungen betrachten. Ein paar kleine Schönheitsfehler sind bei solch einer großen Show (welche noch dazu vom ORF inklusive den Freunderl- Mitarbeitern produziert wurde) schon in Ordnung. Alles in allem war es für mich die belebteste, neuartigste und unterhaltsamste Eröffnung der Festwochen, welche ich je sah (davon ausgenommen ist natürlich die Eröffnung von 1985 mit dem Falco- Konzert, welche als immerwährender Höhepunkt in meinem Musikleben Einzug gehalten hat!). Da ich der gestrigen aber per TV folgte, weil keine besondere Lust in mir aufkam, mich jetzt auch noch auf den vollgerammelten Rathausplatz zu verfrachten, saß ich sozusagen in der ersten Reihe. Und in dieser konnte man den extrem ungewaschenen und grindiggrindigSollte eigentlich im gesamt-deutschsprachigen Raum bekannt sein. Ich denke, es begann vermutlich irgendwann einmal mit dem Hals. An solch einem sammelt sich nach Wochen der Hygiene-Enthaltsamkeit ein bisserl so ein Dreck an, den man dann doch recht gut sehen kann. Diese Patina nennt man u.a. auch »Grind«. Mit dem Hals hat es inzwischen aber kaum noch was am Hut - die meisten Leute duschen schon mindestens 1x pro Woche - da hat's der echte »Grind« so richtig schwer. Daher sind jetzt einfach ganze Personen oder Dinge »grindig«, wenn sie sehr unsympathisch sind. Kann auch gerne frei mit anderen Worten kombiniert werden, z.B.: Grindkind, Grindkoffer, grindige Drecksau, usw. usf... en Eindruck, welchen die Band "Wir sind Helden" hinterließ, ganz genau inhalieren. Es machte sich in meinem Wohnzimmer direkt ein unangenehmer Geruch breit, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt gar nicht "undicht" war. Aber der Dreck auf den Haaren von Sängerin und Bassisten schien echt und jahrelang antrainiert. Klar, in der heutigen Zeit der Massenmedien braucht jeder sein originäres "Markenzeichen" um bestehen zu können. Aber wäre gute Musik alleine nicht genug, muß es denn unbedingt "Grind" sein? Ich dachte, das haben wir seit den 68ern hinter uns?! |
| Freitag, 09. Mai 2003 20:14 |
Seit etwas mehr als zwei Jahren wird uns nun schon ein neuer Fernsehsender versprochen (mehrmals in diesem Tagebuch nachlesbar). Sollte der Start noch im August des vorigen Jahr erfolgen, will ATV ab 1.Juni 2003 endlich terrestrisch (d.h. mit normaler Fernseh- Antenne empfangbar) in Österreich senden. Na dann wollen wir ihnen das nun mal glauben- vielleicht stimmt es ja diesmal. Vorbereitend sozusagen habe ich schon eine Tabelle mit den Sendefrequenzen für Österreich aus dem Netz geholt. Du kannst sie Dir hier downloaden (ein PDF- File mit 6kB). |
| Donnersag, 08. Mai 2003 15:20 |
| Da war ich heute doch schon (zumindest arbeitsmäßig) am Neusiedlersee, genauer gesagt in Podersdorf. Mit diesem Wissen im Kopf nahm ich geistesgegenwärtig in der Früh die Badehose in die Arbeit mit. Und siehe da, es ließ sich einrichten. Ein kurzes Bad (denn Schwimmen kann man in Podersdorf dank der enormen Tiefe des Wassers am Strand kaum) ging sich bestens aus. Deshalb jetzt der aktuelle Wasserbericht vom "Meer der Wiener": schön! Schön und schon recht warm. Nur Podersdorf muß es nicht unbedingt sein, da gäbe es schon nettere Orte. Aber dennoch gilt: auf, an den See... |
| Mittwoch, 07. Mai 2003 08:40 |
Ein elektrisches Brieflein flattert ins Haus. Ich freue mich, denn die Nachricht ist von AON (meinem Provider), und es geistert ja schon seit geraumer Zeit das Gerücht im Netz, dass meine "geliebte" Telekom das ADSL (alter, die Sau lahmt) schneller machen möchte. Die Freude ist rasch verflogen, denn nichts davon steht in der Meldung. Dafür kann ich aber der Nachricht folgendes entnehmen: |
| Dienstag, 06. Mai 2003 09:30 |
Es gibt da ein relativ neues Werbeplakat. Von hoch oben grinst sie uns an, die Arabella Kiesbauer. Mit einem Fläschchen in der Hand, welches wohl einen modischen Drink darstellen soll. Darunter sind folgende Worte zu lesen: "für ein gesundes Ego!". Im vorbeifahren habe ich das Plakat wohl wahrgenommen. Aber anstatt mir zu merken, welcher Drink damit gemeint wäre, geistert mir fortan folgender Gedanke im Kopf herum: wie kommen die Werbeverantwortlichen auf die irre Idee, gerade Arabella Kiesbauer mit einem "gesunden Ego" gleichzusetzen- und das noch dazu hier in Österreich? Bei unseren Nachbarn in Deutschland könnte das eventuell funktionieren, die mögen diesen Österreich- Ausschuss doch angeblich. Aber hier? Meiner Meinung nach würde folgende Abwandlung der Botschaft die Werbewirksamkeit entscheidend erhöhen: »Klick!« |
| Montag, 05. Mai 2003 08:00 |
Heute ist er da. Der Streik. Aber stellt er überhaupt ein zeitgemäßes Mittel zur Bekämpfung von sozialem Unrecht dar? Außerdem gilt es, folgende Tatsache nicht aus den Augen zu verlieren: diejenigen, welche zu diesem Streik aufrufen, stehen diesmal ganz sicher nicht auf der gleichen Seite, wie die "Verlierer" dieser Pensionsreform. Egal, von welcher Gewerkschaft die Führer dieser Streikbewegung auch sein mögen, sie haben ihr Scherflein bereits seit langer Zeit im Trockenen. Gewerkschafter sind von anderen Politikern in nichts zu unterscheiden. Eigentlich geht es doch nur darum, zu zeigen, dass man noch über Kräfte verfügt. Kräfte, welche man über Jahrzehnte hinweg nicht zeigen konnte. Also eine rein politische Machtdemonstration. Sonst nix. Und wer glaubt, durch das "auf die Strasse gehen" etwas an dem System oder der Gesellschaft ändern zu können, der sollte sich die Gehaltschemata der Gewerkschaftsbonzen einmal ansehen und sich anschließend eventuell in psychologische Behandlung begeben. |
| Samstag, 03. Mai 2003 06:50 |
| Donnerstag, 01. Mai 2003 06:50 |
Unsere Telekom, berühmt und berüchtigt für ihre seltsam anmutenden "Leistungen", hat wieder einmal heftigst zugeschlagen. In einer Zeitungswerbung schalten die verantwortlichen "Kreativen" ein ganzseitiges Inserat, welches uns von der Leistungsfähigkeit und Kompetenz ihrer Institution überzeugen will. Allerdings dürfte da der lieben Führungsriege ein nicht unbedeutendes Detail entgangen sein: die so freundlich dreinblickende Dame am Schreibtisch hat sich bereits in aller Öffentlichkeit als »enorm hohle Nuss« geoutet (zum Teil auch im Tagebuch von Oktober 2000 nachzulesen). Mit solchen Aussagen, wie: "...ich kann den Staubsauger nicht anstecken, bitte mach mir das!!..." oder auch "... und wie geht denn das mit dem Wäsche auswinden??..." hat sie sich von Gestern auf Heute in unserer Hirn- Festplatte als hübsche und extrem dümmliche Person eingebrannt. Und die sitzt jetzt am anderen Ende von 0800-100-130 und möchte Dir beim Einrichten Deiner ADSL - Verbindung hilfreich zur Seite stehen. Na servasna servasIm Prinzip gleichbedeutend mit »na servus«. Die Aussprache ist nur mehr in Richtung 10. Bezirk. Ausdruck der gehobenen Indignation. Eine mögliche Steigerung der Empörung ergibt sich durch den Zusatz: »G'schäft«. G'schäft! |
