| Donnerstag, 31. Juli 2003 18:30 |
Jaja, ich weiß. Habe Euch alle schon genug genervt mit meiner Käferseite. Trotzdem muß es sein. Wenigstens ein Wort verlieren über den gestrigen Tag - da "Er" jetzt ja endgültig tot ist. Das letzte kleine Käferchen hatte gestern das mexikanische Förderband verlassen. Der hellblaue Käfer wird im Museum in Wolfsburg stehen. Uber 21Mio. Stück wurden von diesem Wagen gebaut. Ein Traum geht damit zu Ende *heul*, und die gestrigen Zugriffe auf meine Seite reichen für Platz... |
| Mittwoch, 30. Juli 2003 08:20 |
Endlich kehrt wieder so etwas wie "Normalität" in unser Land. Ein Auszug des Originaltextes von ORF ON: "Gut drei Jahre lang waren die diplomatischen Beziehungen mit Israel wegen der Regierungsbeteiligung der Freiheitlichen auf Eis gelegt. Seit gestern Nachmittag hat Israel seine Beziehungen zu Österreich offiziell wieder "normalisiert". Nun entsendet man wieder einen Botschafter nach Wien." Wir können aufatmen! Wir sind jetzt doch keine (wirklichen) Nazis (mehr). Oder zumindest halt nur so ein bisserlbisserl»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig. Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«. Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt. . Wie haben wir schlecht geschlafen, ohne eine israelische Botschaft in Wien. Wie haben wir gezittert, ob uns Onkel George und Bruder Ariel noch wirklich mögen? Oder ob wir nicht doch bald zur bösen Achse gehören?! Das geht heutzutage bekanntlich ja doch recht schnell. Also ich bin schon sehr, sehr froh, endlich wieder eine Botschaft des Landes in Österreich zu haben, welches als einziges ganz genau weiß, was gut und was böse ist. |
| Dienstag, 29. Juli 2003 08:10 |
Gestern endlich wieder einen Tag am Berg verbracht. Ein echter "Montag" eben. Maria, August, Max und ich - auf der "Dürren Wand" und in der "Tablerhöhle". Es soll da ja Menschen geben, welche sich angesichts der Berge rund um Wien mit besonders abschätzigen Worten wie "desch san jo gor kane Berger" und "wosch woiz es mit desch Hügerln" äußern. Dass dem aber gar nicht so ist (was jene Menschen sicher nie einsehen wollen), zeigt ein kurzer Bericht eines Bergrettungeinsatzes (ist da jetzt der Franz auch dabei, oder was?!) und meine gestern angefertigte Fotoserie (wem diese Fotoserie unglaublich vorkommen mag, der lese bitte den kurzen Beitrag eines Profifotografen zum Thema: "Verzerrte Darstellungen in der Fotografie" - "Klick" auf Bild links) |
| Montag, 28. Juli 2003 23:40 |
Besitzstörungsklage, Verhüllung, PR- Gag, Festspiele, Husslein, das übliche Politikergewäsch... und jede Menge Aufmerksamkeit! Was die Künstlergruppe "Gelatin" mit ihrer "Arc de Triophe"- Aktion der Stadt Salzburg an Echo in der deutschsprachigen Presse gebracht hat, ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Jede diesbezügliche Nachrede, egal ob "gut" oder "schlecht", läßt das verregnete Festspielkaff endlich wieder ein wenig in die Köpfe der kulturinteressierten Menschen frei nach dem Motto "aja, da lebt ja auch noch wer..." eindringen. Gelungen inszeniert fand ich auch den Auftritt der dort ansässigen Polit- Masse. Sie haben ihre Texte gut einstudiert, konnten sogar Fremdworte wie "skandalös", "Geschmack" und "Sauerei" nahezu fehlerfrei rezetieren, und sorgten damit für eine annehmbar klare Darstellung ihrer verkommenen Zunft der Beutelschneider und Pferdediebe. Promi-Obere10.000-Tante und "Seitenblicke- Profi" Agnes Husslein konterte mit bestens einstudierten Worten, wie "...Freiheit der Kunst..." und "...Druck der Bürokraten...". Alles in allem eine willkommene Abwechslung zum üblichen Alltag im eingeschlafenem Museum der Eitelkeit. Sozusagen eine Premiere für die "live" Kabarett- und Kleinkunst- Kunst in Salzburg - und niemand wagt es mehr, Salzburg als "verschlafenes Bonzenkaff" zu titulieren. Und wie ist der "Arc de Triomph" jetzt eigentlich wirklich? "Ziemlich schiach, oba lustig!" |
| Donnerstag, 24. Juli 2003 23:50 |
Der Jochen hat mir eine Brief geschrieben, wo er um ein bisserlbisserl»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig. Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«. Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt. Absolution bettelt. Der Tote in Dortmund tut dem Geschäft wohl nicht ganz so gut. Aber, lieber Jochen, so einfach ist das nicht. Wer "das Tagebuch von mArtin" mitliest, weiß genau, dass bei meinem Sprung lange nicht alles so war, wie man es sich vorstellt. Die Desorganisation rund um den 15.08.2001 ist ja auch teilweise in dem damaligen Bericht nachzulesen. Natürlich, so etwas macht niemand absichtlich, angeblich hat doch keiner Interesse an so einem Zwischenfall. Aber dann müßte man eben die coolen Kids, die da oben Dienst schieben, richtig ausbilden, und das kostet Geld. Und cool ist es dann halt auch nicht mehr. Endlich bekommt der coole Spruch "no fear" auf dem T-Shirts des Pickelmonsters, welches Dich dann an den Strick bindet, eine völlig neue Bedeutung... |
| Dienstag, 22. Juli 2003 20:40 |
Heute habe ich etwas ganz besonders unwichtiges entdeckt. Es gibt da unter der Mircosaft Oberfläche ein Vektor- Zeichen- Ding, mit welchem man ganz tolle Spielereien machen, und dann sogar im Netz veröffentlichen kann. Einziges Problem: wie könnte es anders sein, es kann vermutlich nur der Internet Explorer den Käse auch darstellen (basteln?!). Wenn Du also auf das Bild klickst und diese wunderschöne Grafik nicht in ihrer ganzen Schönheit bewundern kannst, dann ist das eigentlich ganz normal. Herr Gates mochte es immer schon, aus "Insellösungen" heraus einen "neuen Standard" zu definieren. Hier eben ein anschauliches Beispiel für einen diesbezüglichen Schuß ins Mircosaft- Knie... |
| Freitag, 18. Juli 2003 19:30 |
![]() Eigentlich sollte ich jetzt die Katze bedienen... zumindest schleicht Max bereits seit einigen Minuten um den Computerplatz herum. Und das mit einem relativ auffordernden Miauen. Also gut. Stille und Ruhe stellt sich offensichtlich nur mit der täglichen Raubtierfütterung ein. Dann halt kein Bericht vom Herrscher über Recht und Ordnung in der Welt. Warum sollte auch Onkel Bush wichtiger sein, als Katze Max... |
| Donnerstag, 17. Juli 2003 07:50 |
Bei der mehr oder weniger ziellosen Suche nach Belustigung im Netz stosse ich immer wieder auf die eine oder andere Seite, welche mich dann aus den verschiedensten Gründen für einige Zeit gefangen nimmt. So auch heute. Zunächst finde ich zwei ganz nette Spiele auf der Kinderseite des KURIER ("Klick" auf Bild rechts). Wobei die Spiele "Men in Black" und "Tiertransport" eindeutig die Besten sind. Und anschließend gerate ich auf einige recht interessante Beiträge von einem Mädchen mit dem wunderbaren Namen "Hürbine von Pleuselspink". Wer, wie, was und warum sie ist, weiß keiner nicht so genau. Auch auf die Gefahr hin, dass sie im richtigen Leben ein älterer Herr mit Glatze sein sollte, habe ich mich schon mal vorsorglich in das Wesen ihrer schriftlichen Darbietungen verliebt. Über sie wird man hier sicher noch öfter etwas lesen können. Zum Beginn ein kurzer Auszug ihrer wunderbaren Zeilen... "Klick" |
| Mittwoch, 16. Juli 2003 08:10 |
Kennst Du vielleicht die Firma "Henckellbach", oder die Firma "Swiss Quality Control"? Nein? Ist auch ganz gut so, denn so richtig gibt es diese "Schweizer Qualitätsunternehmungen" ja auch gar nicht. Der liebe Onkel Horst hat es uns nur im ATV+ Werbefernsehen versprochen, dass alle Produkte von "Henckellbach" durch die "Swiss Quality Control" stets geprüft werden. Eine Art Schweizer- TÜV eben. Wenn man danach im Netz sucht, stellt sich aber einiges etwas anders dar. Nach einer längeren Suche findet man eine "gebastelte" Seite der Firma SQC, welche einem rasch den Urheber verrät: Herr Kunkel, ein Web- Bastler aus Leidenschaft repräsentiert also dann neben einigen anderen Firmen den TÜV der Schweiz... |
| Dienstag, 15. Juli 2003 22:20 |
Ob Männer wirklich dumm sind, kann an Hand einiger Beispiele leicht entkräftet werden. Eines davon ist jenes, welches ich heute bringe. In Pamplona findet jedes Jahr im Juli ein netter Zeitvertreib mit ein paar Stieren statt. Alle Männer aus dem Kaff machen mit, abgesehen von LuluLuluNormalerweise eine Person, welche man ohne der Hilfe dieser Bezeichnung als nicht besonders durchsetzungsstark beschreiben würde. Abnormalerweise auch »Urin«. -, Lego- und sonstigen Weichei- Typen. Sie laufen vor, hinter und mit den jungen Stieren durch die Straßen von Pamplona. Ein netter und lehrreicher Zeitvertreib, besonders wenn man bedenkt, dass es immer wieder einige Männer nicht schaffen und dabei getötet werden. Aber ist doch eh wurscht, denn 1.) sterben in Bagdad schließlich auch immer wieder Männer und 2.) bekommt man dann dafür immer die tollsten Frauen... |
| Freitag, 11. Juli 2003 07:10 |
Es scheint diesmal endgültig zu sein. Der letzte VW- Käfer soll diesen Monat in Mexiko von Band laufen. Aus genau dem Anlaß wurde ich ja, wie am 9. Juli berichtet, von Radio Arabella interviewt. Die zustande gekommene Aufnahme wurde offenbar gestern vormittag ausgestrahlt. Zumindest hatte ich einen Brief meines lieben Freundes Bernd bekommen, in welchem er folgende Zeilen schreibt: "Hallo Martin, ich stehe gerade nichtsahnend in der Videothek, wo immer mein Lieblingssender Radio Arabella läuft, und plötzlich wird Dein Name genannt, und ich höre Dich vom Käfer schwärmen. Ich hab' gedacht, ich träume. Sehr lustig, eine schöne Überraschung." Diese netten Zeilen, und über 90 Zugriffe am gestrigen Tage auf meine Seite www.vw.kaefer.at.tf/ zeigen, dass der Welt doch etwas am Fortbestand des Käfers läge. Nutzt aber nichts. Er ist und bleibt ein Auslaufmodell - weder jung - noch dynamisch - und schon gar nicht mehr erfolgreich... |
| Donnerstag, 10. Juli 2003 09:50 |
Schon aufgefallen? Was seinerzeit beim ORF in der ZIB durch einen Fauxpas begann, findet derzeit bei ATV+ seinen vorläufigen (aber deshalb nicht minder absurden) Höhepunkt. Im Anschluß an ATV+Aktuell haben die Moderatoren den Auftrag, während des langsamen "ausfadens" des Tons in die Schlußsignation noch einen besonders "Privaten" Satz hineinzusagen. Damit soll uns dann eine angenehme und familiäre Atmosphäre vorgesulzt werden. Funktioniert auch! Und da man manche Fragen nicht mehr so ganz richtig verstehen kann, hier eine kurze Auflistung der wichtigsten:
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| Samstag, 05. Juli 2003 08:20 |
| Freitag, 04. Juli 2003 21:10 |
Der österreichische Parade |
| Mittwoch, 02. Juli 2003 08:00 |
Wir haben einen neuen EU- Ratspräsidenten. Und allerorts (auch hier in unserem so sauberen Land) hört man seltsame Gerüchte über seine Person. Dazu sollte folgendes gesagt werden: wenn auch nur die Hälfte der Dinge, welche über diesen Mann so erzählt werden, wahr sind, dann sollte sich unsere ReGierung freuen, denn noch nie zuvor war Postenschieberei, Bestechlichkeit, Inkompetenz und Freunderwirtschaft so attraktiv. Wenn sogar der neue Präser "das" macht, dann dürfen die einzelnen Regierungen natürlich auch ein bisserlbisserl»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig. Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«. Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt. vom großen Kuchen der Macht ein bisserlbisserl »a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig. Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«. Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt. mitnaschen. Und Zweitens: es ist doch gar nichts bewiesen - und damit gilt (genau wie bei unseren eigenen Beutelschneidern) die Unschuldsvermutung. Sie wollen doch eh brav und ehrlich sein, es wird ihnen nur von uns so schwer gemacht. Warum zahlen wir auch so manchem Politiker ein Gehalt und eine Pension, und der arme Hund kann (lt. eigener Aussage) vom Gesetz her nicht einmal auf die Pension verzichten... Fasslabend, wir verzeihen dir. |
| Dienstag, 01. Juli 2003 07:30 |
Mein Fahrrad muß jetzt endlich "erweitert" werden, sonst laufe ich Gefahr, pro nicht installiertem Rückstrahler (und derer muß man ja tatsächlich Zehn am Rad befestigt haben) 193 Schilling zu zahlen. Ja gut, - es ist ja für die Sicherheit. Genauso wie Motorradhelm, Airbag und der Gurt im Auto. Alles Dinge, welche wir gezwungen sind zu benützen. Zu meiner Sicherheit eben. Damit mich der komplett besoffene 20jährige Drogen- Raser in seiner Disco-GTI-Rostschüssel mit 140PS (und ohne Bremsen) vor dem Töten besser erkennen kann. Das sehe ich schon ein. Wie ich überhaupt ein sehr einsichtiger Mensch bin. Es muß in den Gesetzen alles so geregelt werden, dass es die Idioten unter uns (und derer gibt es ja genug) etwas leichter haben. Jap- alles klar. |
