| Freitag, 28. Februar 2003 20:20 |
| Ein Eindringling im Parlament. Am Mittwoch besuchte ein offensichtlich verwirrter Mann ungebeten die Nationalratssitzung und verkündete lautstark seine Anti Schwarz-Blau Parolen. Dabei stellen sich doch zwei Fragen: 1.) Als "offensichtlich Verwirrter" fügt er sich doch glänzend in die Reihen der dort sitzenden Personen ein und sollte nicht weiter auffällig sein. 2.) Wäre er tatsächlich "offensichtlich verwirrt", dann hätte er eher ob der Neuauflage unseres Polit- Desasters gejubelt... Also irgend etwas kann da nicht stimmen. Freilich, die ganzen Leute dort denken sich jetzt, was wohl passiert wäre, wenn solch ein Eindringling eine Waffe bei sich trüge und Rambo spielte. Alleine bei diesem Gedanken wird in den parlamentarischen Reihen schon jede Menge Reis verloren. In der Schweiz gab es das vor ein paar Jahren doch schon mal. Ein Irrer mit Waffe beförderte einige Politiker ins Jenseits. Ich stelle mir diese Situation jetzt in unserem Parlament vor. Ein amoklaufender Verrückter mit Waffe stürmt in eine parlamentarische Sitzung und metzelt ein Dutzend Politiker dahin... Zunächst eine Klarstellung (um einer eventuellen Unterstellung zuvor zu kommen): ich verurteile jede Art von Waffengewalt... Und damit zu meinen Überlegungen: ich kann mir solch eine Situation wirklich gut vorstellen. Zunächst wäre ich sicherlich schockiert, angesichts solch bestialisch roher Gewalt. Impliziert das aber auch Mitleid mit den Opfern? Es tut mir besonders Leid, ich weiß, ich bin ein Unmensch - und nicht weiter lebenswürdig. Aber ich könnte wohl kaum Mitleid empfinden- viel mehr könnte ich mir vorstellen, dass sich in meinem kranken Hirn ein Art von "...des habt's jetzt davon...(mit Stefan Weber Unterton)"- Gedanke breit macht. "Pfui Gack mArtin, das gehört sich aber gar nicht!" Weiß ich, und ich schäm' mich auch dafür. Ist aber so. Jemand, der selber beschließt, mein Jahresgehalt inerhalb eines Monats verdienen zu wollen und dafür auch noch Mist nach belieben zu bauen, der wird sich bei meinem Mitleid schon ziemlich schwer tun... |
| Dienstag, 25. Februar 2003 07:30 |
Die Schweden, die Schweden,... dieses Völkchen da oben ist es eben, deren Genialität in Sachen Humor wir immer wieder unterschätzen. Habe ich am 26. November des Vorjahres noch eine besonders geniale Web- Seite (erinnert ihr Euch noch an Hogafflahage?!) aus Schweden empfohlen, ist heute eine fast noch bessere (wenn auch nicht ganz so umfangreiche) Seite dran. Es handelt sich vermutlich um eine schwedische Fastfood - Kette mit Namen "milko", welche hier eine Spiele- Seite gestaltet hat. Und wer diese Seite besucht, der kann endlich erfahren, wie DJ Ötzi und seinen dämlichen Spielkameraden in den Hitparaden arbeiten. Diese Seite muß ein Besucher der »heimseiteHeimseiteAngeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden. Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte. Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,... von mArtin« einfach gesehen haben. (kleine Warnung: bei der Auswahl des Musikstils geht es "zur Sache", die Files sind zwischen 800kB und 1.3MB groß, es ist kurzes Warten angesagt...) |
| Freitag, 21. Februar 2003 07:00 |
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| Donnerstag, 20. Februar 2003 09:20 |
![]() Vermutlich weiß es inzwischen ohnehin schon ein jeder. Nur an mir ist diese Information scheinbar spurlos vorübergegangen. Es gibt schon wieder ein legales EURO- Plagiat. Diese ungarische 100 Forint Münze, welche mir als 13,7603 Schilling (ein Euro) herausgegeben wurde, sieht doch wirklich ganz gut aus, oder? Wer würde diese nicht annehmen (mal völlig abgesehen von jenen Wienern, welche sich Woche für Woche in Mosonmagyarovar und Sopron mit Mehl, Würstel und Zucker eindecken...)?! Ihr Wert beträgt nach heutigem Kurs etwa 5,60 Schilling (0.4071 Euro) wobei der Kurs aber stark schwankt. Und damit zur Frage der Woche: wer von Euch wüßte jetzt (aber ganz ehrlich!), dass bei unseren 13,7603 Schilling- Münzen die Metalle genau andersrum sind, nämlich außen güldern und innen silber...?! |
| Dienstag, 18. Februar 2003 08:30 |
| Also gut. Jetzt haben wir doch alle Formen einer möglichen ReGierung ausprobiert. Und das Ergebnis lautet (ähnlich, wie beim Roulette): "nichts geht mehr." Dann bitte haltet doch ihr Würschtel endlich alle eure Papp'n und macht irgend etwas. Und wenn ihr nichts zusammenbringt, dann probiert eben neue (alte) Formen aus. Wie wäre es z.B. mit einer Militärdiktatur?! |
| Montag, 17. Februar 2003 20:10 |
| Ja, ich weiß. Der gestrige und der heutige Eintrag sind eigentlich erst morgen "online". *???* Um die jetzt eventuell entstandene Verwirrung aufzuklären, ein paar Worte hiezu. Leider hatte der Provider, wo diese meine Seite "liegt", eine volle Festplatte und es war mir unmöglich, meine geistigen Ergüsse hinaufzuladen. So etwas muß man aber in Kauf nehmen, wenn man einen "Gratis- Account" sein eigen nennt und außerdem kaum Leute auf der Seite vorbeisehen. Es ist halt, wie im richtigen Leben. Wer Geld hat und wen die Leute mögen, dem geht's besser. Auf Deutsch: hätte ich 5000 Besucher pro Tag, dann wäre doch alles anders. So aber muß ich mich mit diesen Unzulänglichkeiten eben herumschlagen. Was jetzt aber absolut keine Kritik an den Leuten von home.pages.at darstellen soll. Die machen dort wirklich gute Arbeit. Und wie lautet schon das alte (aber dennoch nicht minder grindiggrindig Sollte eigentlich im gesamt-deutschsprachigen Raum bekannt sein. Ich denke, es begann vermutlich irgendwann einmal mit dem Hals. An solch einem sammelt sich nach Wochen der Hygiene-Enthaltsamkeit ein bisserl so ein Dreck an, den man dann doch recht gut sehen kann. Diese Patina nennt man u.a. auch »Grind«. Mit dem Hals hat es inzwischen aber kaum noch was am Hut - die meisten Leute duschen schon mindestens 1x pro Woche - da hat's der echte »Grind« so richtig schwer. Daher sind jetzt einfach ganze Personen oder Dinge »grindig«, wenn sie sehr unsympathisch sind. Kann auch gerne frei mit anderen Worten kombiniert werden, z.B.: Grindkind, Grindkoffer, grindige Drecksau, usw. usf... e) Sprichwort: "Einem geschenkten Gaul haut man nicht auf's Maul..." |
| Samstag, 15. Februar 2003 09:30 |
![]() Natürlich ändere ich auch manchmal meine Meinung. Öfters sogar, wie vermutlich jeder "normal denkende" Mensch. Aber in wichtigen oder elementaren Dingen, welche mein Leben in grundlegenden Dingen beeinflußen, da schaut es schon anders aus. Nicht so bei den Tieren der wirbellosen Art, unseren Politikern. Erklärte unser Bundeskanzler Wolfgang Schüssel am 26. Oktober 2001 noch breitspurig: "Die alten Schablonen - Lipizzaner, Mozartkugeln oder Neutralität greifen in der komplexen Wirklichkeit des 21. Jahrhunderts nicht mehr..." so verkündet gestern sein speichelleckender Adjutant Scheibner erfreut die Notwendigkeit unserer Neutralität angesichts der nicht gestatteten Überflüge von US- Luftstreitkräften im Zusammenhang mit dem Irak- Konflikt. Na wenn die da oben sich schon nicht einig sind, wer dann... |
| Donnerstag, 13. Februar 2003 09:00 |
Die Frage der Woche: welchen Präsidenten hättest Du jetzt lieber? Zur Wahl stehen folgende Kandidaten:1.) der Mann aus der Waldheimat (mit ev. brauner Vergangenheit) und Eintrag auf der "Watchlist" oder 2.) der Mann aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten (ev. mit brauner Zukunft) mit Eintrag im "Buch der Rekorde" in der Rubrik "Kelch anzetteln". Dein Stimmzettel sollte bis spätestens 31. Februar bei der Wahlbehörde eingegangen sein. |
| Dienstag, 11. Februar 2003 07:50 |
| Ein Land ohne Regierung. So werden wir derzeit (und vermutlich noch etwas länger) von anderen Ländern in Europa wahrgenommen. Schade eigentlich, denn noch nie war die Chance für die Grünen so groß, endlich das zu tun, was sie in unserem Lande für so wichtig erachteten. Aber nein, da müssen sie sich innerlich zerstreiten, denn ein Teil dieser Partei hat nicht das "Wohl dieses Landes" auf seine Fahne geschrieben, sondern eher nur das Fortkommen der eigenen Reihen. Klar, es könnte schon sein, dass die Grün- Schwarze Ehe in die Brüche geht und der Wähler bei der nächsten Wahl den Grünen dafür die Rechnung präsentiert. Aber was, wenn dieses bemerkenswerte Experiment gut geht und wir endlich wieder eine ReGierung mit menschlichen Zügen zu spüren bekommen? Na, wär' das nichts?! Also liebe Grünen (vor allem die Wiener Fraktion), wie sagt schon Ostbahn Kurti so treffend: reißt's Euch z'samm... |
| Montag, 10. Februar 2003 06:40 |
Eine bestimmte Fernseh- Werbung für einen Alkoholischen Drink (war das nicht Smirnoff Ice?) finde ich recht nett. Da stehen einige schwarze Musiker in einem Schneideraum beisammen und sehen sich ihr neues Video sozusagen zur letzten Kontrolle auf einem Monitor an. Coole Musik, viele coole (schwarze) Tänzer und die Musiker sind zu sehen. Plötzlich entdeckt einer der Stars zwei weiße Typen, welche sich auf einem Balkon tanzend in der Menge bewegen. "Hey, wer sind die beiden weißen Flaschen in unserem Video?!" ruft er darauf ziemlich verdattert. Der Rest der Musiker blickt hilflos in die Menge, jeder versucht einen anderen dafür verantwortlich zu machen, während man die zwei weißen sichtlich vergnügt tanzen sieht. Ein wirklich ganz netter Spot mit einem kleinen Schmunzler am Ende |
| Donnerstag, 06. Februar 2003 09:30 |
Nach dem Aufstieg kommt der Fall! Lange hat sie ja nicht gedauert, die Zeit des "grenzenlosen Web- Erfolgs". Wie berichtet konnte sich meine Käfer- Seite aus bisher ungeklärten Gründen kaum von Besuchern erwehren. 58 waren es an einem Spitzentag, eine für mich unwahrscheinliche Zahl (dieser Tag wird im Kalender markiert). Aber genauso wie sie kamen, gehen sie jetzt auch wieder. Von Tag zu Tag sinkt die Beliebtheit *schnüff*, dass ist ja fast wie im richtigen Leben. Naja, ich werde mich damit abfinden müssen... |
| Mittwoch, 05. Februar 2003 20:10 |
Genau heute vor fünf Jahren starb er bei einem furchtbaren Autounfall und nahm damit endgültig seinen ihm zustehenden Platz im Pop- Rock Himmel ein. Schade nur, dass dazu der Tod eine echte Notwendigkeit darstellt. Überhaupt hier bei uns in Österreich. Bevor du nicht "die Potsch'n beidelt" oder "a Bankerl griss'n host" (Deutsch: "gestorben bist") zählst du in Österreich elf. Und elf zählt nix. Sogar auf fm4 spielten sie heute Falco- Songs. Wer fm4 kennt, der weiß, dass dies zu Lebzeiten des Hansi Hölzel komplett undenkbar gewesen wäre. Da hätte der extrem präpotente Martin Blumenau, welcher die musikalische Weisheit mit dem Löffel gefressen (aber offensichtlich sofort im Anschluß daran mittels Dünnschiss in seine Windeln verteilte) schon die richtigen Hebel in Bewegung gesetzt: "Falco auf fm4- sad's deppatdeppatJemand, der nicht besonders intelligent zu sein scheint, wird mit diesem Attribut belegt. Vielleicht aber auch nur jemand, der eine nicht so besonders kluge Handlung vollzogen hat. Man kann sich aber auch zu einem »Deppen« machen (lassen). Dann ist man ein »W«. Jede weitere Erklärung würde ab diesem Punkt einfach zu weit führen. Finden Sie sich daher damit ab. Moment: noch was! Manchmal wird »deppat« sogar im Rahmen des Ausdrucks von ungläubigem Erstaunen verwendet - wie z.B.: »Heast, bist Du deppat!« ? Des derf net sein!" Erst seit seinem viel zu frühen Tod ist er würdig, neben untalentierten Soundpark Kiddies gespielt zu werden. "Mach Dir nichts draus, Falco. Genauso wie ich, haben Dich schon viele vor Deinem Tod verehrt. Und werden es auch weiterhin tun. Alles Liebe, Dein mArtin." |
