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Montag, 30. September 2002 08:00

Heute verdient sich ein alt- ehrwürdiges Gebäude (plus, bzw. vor allem deren Insassen) den Preis für die »Koffer der Woche«: unsere Staatsoper. Immer wieder wird von ihr geredet, auch im Zusammenhang mit Privatisierung (oder ähnlichem). Was aber tatsächlich hinter den schweren Türen des alten Gebäudes abgeht, ist schlimmer denn je zuvor. mArtin hatte dort zu arbeiten. Eine Art Ausstellung gab es und man wird den Gedanken nicht los, dass die Beamten der Oper das so gar nicht wollten, vermutlich war das Vorwort des Direktors zu seinen Mitarbeitern: "wir müssen zwar solche "Events" machen, um den Anschein zu geben, dass wir uns anstrengen,... aber bitte macht es den Ausstellern so schwer, wie möglich!" Fazit: der Bühnen- Portier weiß von nichts und schickt die Aussteller von (verschlossener) Tür zu (gesperrter) Tür. Die Zusammenarbeit gestaltet sich im Ganzen etwas seltsam, beim Abbau der gesamten Veranstaltung ist in der Tat nur eine Türe geöffnet (kein Doppeltor sondern eine Türe!), diese wird aber auch von diversen Touristen genutzt. Die Zufahrt ist nur auf einer einzigen Seite möglich (wobei aber die gesamte Seite frei wäre...) es kommt unweigerlich zu einem Stau. Alles in allem läßt die Oper keine Möglichkeit aus, dem Veranstalter mitzuteilen: bitte kommen sie nie wieder, sie Kulturbanausen!!


Freitag, 27. September 2002 11:10

Soso,... Brot wird also teurer. Diese Nachricht erreicht gestern im Mittagsjournal den bereits geeichten Hörer. Die Innung der Bäckermeister gibt bekannt, dass auf Grund der enormen Preissteigerungen bei Mehl, Backmittel, Salz, Maschinenzubehör, usw...(also eigentlich überall) das Brot in den nächsten Tagen um etwa 5% teurer werden muss. Aha. Der "Karli Normalverbraucher" denkt sich jetzt: "wieso behaupten die, dass irgend etwas teurer wurde? Unsere Politiker haben doch gesagt, dass durch die Euro- Einführung gar nichts teurer wurde, und das auch schon in zahllosen Statistiken bewiesen!" Da haben unsere Politiker eindeutig recht. Auch mArtin hat bereits eindeutig festgestellt, dass es bei Produkten wie etwa Atomsprengköpfe, Zylinderkopfdichtungen für Tagebau- Maschinen, Aschenbecher aus Kroko-Leder, Armani- Anzügen, Rolltreppengeländerhalterungen und einfachen Asphalt- Decken für den Wegebau zu absolut keinen Preissteigerungen kam. Warum muss also ganz Österreich andauernd nur motzen??


Donnerstag, 26. September 2002 08:30

Heute keine Äusserungen von Haider und/oder Konsorten vernehmbar. Schade eigentlich...


Mittwoch, 25. September 2002 09:00

Da ist nur eine höchst sinnlose mArtin - Spielerei, für welche sich ein Download des Flash - Players garantiert nicht lohnt!mArtin hatte sich doch schon irgendwann einmal über "Flash" ausgelassen. Diese Meinung hat er immer noch; das Zeug ist dumm, mühsam und eigentlich völlig sinnentlehrt. Und weil man ja mit der Zeit gehen sollte, hat sich mArtin jetzt auch ein Programm zugelegt, mit welchem man solche Animationen erstellen kann. Das Ergebnis sieht man (bei installierten "Flash - PlugIn") rechts. Wer also immer noch meint, "Flash" taugt zu nichts, kann sich endlich eine eigene Meinung bilden...


Dienstag, 24. September 2002 07:10

Österreich ist eigentlich nicht mehr zu retten. Die Fakten: ein Tag im September 2002 - eine Truppenübung des Bundesheeres - es ist kurz nach 20 Uhr (also komplett dunkel) - ein "Jäger" schießt - ein Grundwehrdiener tot. Und jetzt wird doch allen Ernstes noch darüber diskutiert (!), ob den Jäger überhaupt eine Schuld trifft?! Es wird nachgemessen, befragt und beratschlagt. Das Bundesheer hätte zu wenig gemeldet (aha! Muss man das jetzt in Österreich auch als privater anmelden, wenn man vor hat, am Abend spazieren zu gehen?) - na seid ihr noch zu retten? "Najo, i hob des net so genau gseh'n" labert der dumme Bsuff (der tatsächlich immer noch frei herumläuft) daher. Und das genügt. Jäger muss man in Österreich sein, dann darf man blind in der Gegend herumballern. Jäger muss man in Österreich sein, dann braucht man nicht mit irgendwelchen Sanktionen zu rechnen. Jäger muss man in Österreich sein, dann hat man eine große Lobby von ähnlich stark besoffenen (aber machtvollen) Triebtätern hinter sich. Jäger muss man in Österreich sein, dann wird Töten zum Kavaliersdelikt. Jäger muss man in Österreich sein, dann "derf scho amol wos passieren, hä hä!" Jäger muss man in Österreich sein, dann gilt nach Einbruch der Dunkelheit "Schuss frei auf alles, was sich bewegt!"


Montag, 23. September 2002 22:20

Aus der Abteilung »die 1000 lieblichsten Tiergedichte« (welche derzeit in Zusammenarbeit mit Poesieprofessor Studienrat Kreisch entsteht) der folgende Vierzeiler:

Der Bär in seinem Winterbett - findet große Hintern nett,
drum hat er jetzt auch Internet - nur die Einschalt - Taste find't er net.


Freitag, 20. September 2002 07:50

Nun lassen wir einmal diese Nachricht, sozusagen als Hinweis auf die am 24. November uns ins Haus stehende Wahl, einfach so im Raum stehen. Mal sehen, was sich tut...


Donnerstag, 19. September 2002 08:40

So wie rechts zu sehen lautet in etwa der SMS - Text, welcher seit Monaten immer wieder auf den mobilen Telefonen diverser Jungösterreicher/innen erscheint. Gestern in help/tv berichtete unsere »Mutter Barbara« über einen Vater (und gleichzeitigen Anwalt), welcher versucht, sich gegen diese Art der "Belästigung" zur Wehr zu setzen und solchen Firmen den Garaus zu machen - allerdings ohne nennenswerten Erfolg... Warum eigentlich ohne Erfolg? Na geh, kurz mal nachgedacht und schon klingelt's! Wer verdient denn (außer den absendenden Idioten von www.partner.at und diversen Konsorten) an diesen SMS ganz ordentlich? Na genau, erstens der Anbieter des Mobilfunk - Dienstes (Mobilkom, ...) und bei eventuell tatsächlich stattfindenem Rückruf der Anbieter von Mehrwert - Telefonnummern (ist das nicht die Telekom...?). Also diese beiden werden das ganze sicher nicht stoppen. Das machten schon die zwei anwesenden Mitdiskutanten Mag. Thomas Barmüller vom Forum Mobilkommunikation und Dr. Rudolf Perl des Fernmeldebüros Steiermark klar. Aus dem hilflos gestammelten Satzbröckchen der beiden Herren kann zwischen den Zeilen folgendes herausgelesen werden: "OidaOida


Kumpel, aber auch Fremder. Freund, aber auch Ehemann.
Zusätzlich aber auch noch ein Ausdruck des freudigen Erstaunens oder der enormen Enttäuschung.

Hängt eben alles nur von der Betonung ab und ist wirklich unheimlich kompliziert.
, mia san jo net deppatdeppat


Jemand, der nicht besonders intelligent zu sein scheint, wird mit diesem Attribut belegt. Vielleicht aber auch nur jemand, der eine nicht so besonders kluge Handlung vollzogen hat.

Man kann sich aber auch zu einem »Deppen« machen (lassen). Dann ist man ein »W«. Jede weitere Erklärung würde ab diesem Punkt einfach zu weit führen. Finden Sie sich daher damit ab.

Moment: noch was! Manchmal wird »deppat« sogar im Rahmen des Ausdrucks von ungläubigem Erstaunen verwendet - wie z.B.: »Heast, bist Du deppat!«
, und werd'n da Post des beste Knödl owareiss'n...!
" mArtin stellt sich dabei einzig die Frage: "wie kann ein Höschen telefonieren, noch dazu ein komplett nasses?!"


Mittwoch, 18. September 2002 09:10

Es ist schon recht beruhigend zu wissen, dass sich einige (wenn auch wenige) Menschen doch noch mit den wirklich wichtigen Dingen des Lebens beschäftigen. Da gibt es zum Beispiel ein paar unermüdliche Froscher und Wissenschaftler, welche sich im Rahmen der Gentechnik über die ungelösten Probleme unseres Planeten ihre Köpfe zerbrechen. Nur alleine diesen ist es zu verdanken, dass folgende Überschrift alle heutigen Neuigkeiten überstrahlt: "Gentechniker machen Fruchtfliegen homosexuell". Was für ein Glück. Endlich dürfen auch unsere Fruchtfliegen "politically correct" leben...


Dienstag, 17. September 2002 07:50

Na fein, endlich haben sich die Leute der F auf eine/n neue/n Parteichef/in geeinigt. Die eine kann - der andere will ja nimmer. Verraten wird die/der "Neue" aber erst heute Abend. mArtin vermutet ja, dass sie noch gar niemanden haben und den restlichen Tag damit verbringen, eine/n neue/n zu finden. Hat also der leicht dümmliche Schifahrer Ortlieb doch noch Chancen - oder gar die enorm sympathische Theresia? Oder wird für den "Schleudersitz - Job" zwecks Popularität gar eine neue Quereinsteiger - Null nominiert? mArtin hätte da noch einige gut brauchbare Vorschläge: Hansi Hinterseer, Bill Clinton, Diddi Hallervorden oder auch Elisabeth Gehrer wären doch ein eindeutiger Gewinn ?!


Montag, 16. September 2002 11:20

Es dauert nicht mehr all zu lange, dann ist sie endlich da - die erste CD von LUCKY STRIKE! Pünktlich zum Konzert am 21. September (was eigentlich der nächste Samstag ist...) im unplugged wird sie fertig sein (vermutlich, oder besser - hoffentlich!). Ganz entgegen ihrer sonstigen Arbeitsweise haben sich die drei alten Herren plus mArtin (noch ein alter Herr) in die Probehalle begeben und eine (eigentlich die Erste...) Probe aufgezeichnet, um sie anschließend auf CD zu bannen. Jetzt muss nur noch das Preßwerk flotte Arbeit leisten und die Darbietung binnen kürzester Zeit (sie haben dafür etwa 20 Stunden zur Verfügung) auf die silbernen Scheiben pressen. Wenn die keinen Mist bauen, dann kannst Du Dir am Samstag eine kaufen; und die drei Herren (plus mArtin) von LUCKY STRIKE werden sofort Plattenmillionäre! Aus ist's mit Dicksaft und Erdäpfeln, hoch leben Marillenschaumwein und Kaviarersatz (ist der auch sicher vegetarisch??)


Samstag, 14. September 2002 08:00

Ja, mArtin weiss, dass im Moment in seiner HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
alles drunter und drüber geht. Die Navigation ist komisch, das "neue" Tagebuch passt nicht so richtig, und so weiter, und so weiter... Der Grund dafür: mArtin möchte schon seit längerer Zeit alles ändern - die HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
sollte eigentlich bereits jetzt in einem neuen Design erscheinen. Leider aber findet mArtin keine Zeit, um an die Arbeit zu gehen. Er mußte ein Butterbrot essen, öfters auf's Klo gehen und seinen New Yorker Führerschein machen. Alles Dinge, die unaufschiebbar sind. Aber, er verspricht hier und heute und heilig, dass sich alles ändern wird!


Freitag, 13. September 2002 08:30

Freitag, der 13. - was soll man dazu noch schreiben? Noch schlimmer kann es doch nach den letzten Tagen und Wochen nicht mehr kommen, oder doch? Wie soll sich der »HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
von mArtin« - Leser so ein typisches "Freitag, der 13." - Szenario vorstellen? [Film ab:] 07:45 Uhr: Haider möchte doch noch mit Schüssel reden und bietet dem eine Villa im Bärental. 10:47 Uhr: Bundespräsident wird verständigt und gleichzeitig abgesetzt. 14:26 Uhr: da die Verfassung außer Kraft gesetzt wurde, wird festgelegt, dass die FP 75% aller Mandate im NR besitzt. 17:47 Uhr: FP wählt in einer zwei Mann - Sitzung Volksanwalt Stadler zum Bundespräsidenten 20:15 Uhr: Kanzler Haider ruft den 13. September zum "Tag der endgültigen Freiheit" aus und spricht via ORF 1 u. 2 zu seinen Untertanen von einer "historischen Wende". 22:48 Uhr: Angehörige von anderen Fraktionen werden als "Volksschädlinge" verurteilt und des Landes verwiesen. 23:59 Uhr: der Tag ist fast vorbei, und mArtin wacht schweißgebadet auf...


Donnerstag, 12. September 2002 07:50

Ja, genau - ihr Depperln. Das ist exakt das, was wir jetzt genauso gut wie einen eitrigen Zehennagel gebrauchen können: die neue 20-Euro-Silbermünze "Barockzeit". Endlich eine Sondermünze, die etwas Abwechslung in den "Blüten - Alltag" des EUROS bringt. Sozusagen der Aufruf für alle EURO - Länder: macht doch auch euer eigenes Geld. Derweilen noch als Sammelgut gedacht, wird dieses enorm hässliche Münz - Exemplar doch bald seinen Weg in den normalen Zahlungsverkehr finden. Und dann kommen auch sicher schon die ersten "ausländischen" Exemplare: die drei EURO Blechmünze "Sex mit dem Papst" aus dem Vatikan, die deutsche 0,5112 EURO Stahlmünze "Kack auf den Euro" oder auch die 47,38 EURO Holzmünze "uns-is-des-alles-wurscht" aus Frankreich. Damit's doch wieder ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
unübersichtlicher wird...


Mittwoch, 11. September 2002 09:20

Heute vor einem Jahr geschah es. Seither wurde viel getan und noch mehr geredet. Und was hat sich in dem vergangenen Jahr geändert? Kaum was - noch mehr Menschen sehen sich jetzt in einer Opferrolle, und sind ihrer Meinung nach dazu berechtigt, andere zu Opfern zu machen. Noch mehr extreme oder radikale Strömungen (Religionen) meinen, andere töten zu müssen, um endlich ein erfülltes Leben führen zu können. Und dabei darf man niemanden ausschließen. Egal, ob Moslems, Juden, Christen oder wie sie sonst noch alle heißen mögen - die "richtig echt gläubigen" haben immer noch ein recht großes Loch in der Schüssel. Und das wird sich nie ändern. So lange es immer neue Anlaßfälle gibt, gibt es auch neue "Opfer" - und die werden so schnell wie möglich mehr neue Opfer schaffen. Und gibt es keine Anläße, dann werden eben solche geschaffen. Gute Aussichten also. Die Devise für ein glückliches Leben kann also nur lauten: Finger weg von allen stark gläubigen Leuten!


Dienstag, 10. September 2002 09:30

...und weil's vorgestern so schön war, geht gestern Runde zwei über die Bühne. Bundesschüsserl ist sehr böse und verstört - es folgt eine Rede an das Volk (und an Blaubärentaler) mit dem Conclusio: so geht's jetz aber net weita! Nach zahllosen Donnerstag - Demos scheint auch er langsam zu begreifen - ergo: Neuwahlen im November. Und während jetzt die FP sozusagen wie ein "führerloses" Schinackel die Donau Richtung endgültiger Ostverweigerung treibt (sowohl Scheibner, als auch Haider schmollen und keiner will den Karren aus dem Dreck ziehen) denkt vielleicht so mancher Österreicher an die End - Worte eines oft benutzten Zitats: ... und es kam schlimmer!


Montag, 09. September 2002 09:40

Da glaubten doch einige Politiker (und vor allem auch -innen), die Rechnung ohne den Jörgl - Wirt machen zu können. Dieser aber kann diesem Umstand nur recht wenig abgewinnen. Wollte er soeben noch in die wohlverdiente Polit- Pension abwandern, hat er sich das jetzt doch anders überlegt. Seine Rupfblume (andere Menschen überprüfen damit eventuell gegebene Liebesschwüre ... "sie liebt mich - sie liebt mich nicht") hatte 367.026 Blütenblätter ... "ich gehe - ich gehe nicht" ... dabei durften wir jedes einzeln abgezupfte Blatt live im Fernsehen miterleben, unter Jubel oder Tränen - je nach dem eben. Aber gestern war dann das letzte Blatt dran ... "ich werde doch Kanzler" und seine "glorreichen Drei" mussten Heiligenschein, Geldbörse und Ingenieur - Titel zurücklegen. So schnell kann's gehen...


"Diashow des Grauens"

Freitag, 06. September 2002 08:50

mArtin hat es endlich geschafft! Aufgenommen zu werden in die Halle der rühmlichen Winamp - Häute ist nicht so einfach nicht - das steht jetzt schon mal fest. Es erfordert viel Arbeit und Konzentration - ein hohes Maß an Selbstüberwindung, und so weiter- und so fort. mArtin jedenfalls hat es geschafft. Seine WINAMP Skin »Maggahoni02« steht ab sofort direkt bei WINAMP als Download bereit (ein "Klick" auf das Bild, und Du bist dabei). Inspiriert durch das Radio in der Wohnung der Sackbauers und durch Edmunds besonders edle Namensgebung für eine Holzart entstand diese neue Haut für Deinen Winamp 2.xx Player. »Maggahoni02« - der Inbegriff für harmonisches Design in Kirsche, verwende »Maggahoni02« und all Deine Träume werden wahr... »Maggahoni02« und nicht nur Deine Freunde werden dich beneiden!


Mittwoch, 04. September 2002 09:40

Die Werbung im Fernsehen betet es uns inzwischen schon jeden Tag vor: nicht raunzen heißt die Devise! Naja, diejenigen, die sich diese unglaublich lustige Werbung ausgedacht haben, die müssen ja auch nicht raunzen (d.h. dass sozusagen die Politiker- und Creativ-Direktoren- viertel in Sievering, Grinzing, Klosterneuburg und Purkersdorf schon seit längerem Nichtraunzer-Zonen sind). Die IAA hat sich den "lustigen" Spot ausgedacht. Als internationale Gesellschaft für Werbung hat sie natürlich ein gesteigertes Interesse daran, dass nicht geraunzt wird. Denn dann geht einfach mehr. Aber raunzen ist schon OK, meint mArtin. Wenn Du Dir mit dem Hammer auf den Fuß schlägst, dann tut es weh und Du mußt schreien und weinen. Und wenn Dir von der Wirtschaft mit fleißiger Unterstützung der ReGierung die Marie aus dem Tascherl gezogen wird, dann tut es anders weh und Du mußt raunzen!


Dienstag, 03. September 2002 09:30

Na immerhin. Geschafft hat er es zumindest, wenn auch um Lichtjahre verspätet. Während alle anderen deutschsprachigen öffentlich rechtlichen Sendeanstalten ihren »Teletext« bereits seit Jahren gut gestaltet und lesbar im Internet offerieren (ZDF, ARD, 3Sat, ...) hatte sich der ORF in diesem Bereich eher der "Dornröschen - Politik" verschrieben. Aber seit heute ist das anders (schau - schau, was nicht alles um unser Geld möglich ist!). Es ist fast unglaublich, er wurde neu geboren. Der ORF Teletext muß ab sofort nicht mehr im Design der 50er Jahre dahindämmern - und hat seit heute auch eine eigene Internet - Adresse! http://teletext.orf.at/ das klingt schon viel besser. Na bitte, es wird ja doch, wenn Ihr Euch nur ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
bemüht - von nix kommt halt nix...


Montag, 02. September 2002 09:50

Heute morgen konnte mArtin sie schon sehen. In langen Scharen (aber nicht mehr ganz so lang, wie früher...) zogen sie durch die Straßen. Mit spitzen Tüten in den Händen. Jenen spitzen Tüten, die einem den Einstieg in den "Ernst des Lebens" versüßen sollen. Jene betrügerischen Tüten, welche einem ein völlig falsches Bild von dem, was auf einen zukommt, in fröhlichen Farben malen. mArtin hatte auch so eine Tüte (nach dem passenden Foto wird in der Radaktion derzeit fieberhaft gesucht), und mArtin kam nach dem ersten Schultag sehr (positiv) erregt nach Hause: "Die Frau Lehrerin hat gesagt, ich darf morgen wiederkommen." - Das waren mArtins erste Worte danach. Hätte er damals um die nähere Bedeutung dieser einfachen Worte Bescheid gewußt, er hätte sie vermutlich nicht so salopp ausgesprochen. Denn die Wahrheit hört sich schon nicht mehr ganz so nett an: "Die Frau Lehrerin hat gesagt, ich muß die nächsten 20 Jahre wiederkommen..."



(C) mArtin, im September 2002.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!