| Donnerstag, 31. Oktober 2002 08:50 | ||||||||||||||
Die Sorgen verschiedener Bürger sehen auch verschieden aus. Auch die Möglichkeiten, diese Sorgen jemanden anders mitzuteilen, sind stark unterschiedlich. mArtin möchte hier aus Gründen der Anschaulichkeit zwei charakteristische Beispiele anführen.
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| Mittwoch, 30. Oktober 2002 07:50 |
mArtin wollte wirklich. mArtin hatte es sich fest vorgenommen. mArtin hatte nur die besten Vorsätze. Doch als dann endlich in ORF2 das Gesicht und die schneidende Stimme des Lügenkanzlers zu vernehmen waren, war es doch zu viel. Kurz noch einige Male übergeben um anschliessend abzudrehen - mehr war ehrlich nicht möglich. Was mArtin leid tut, denn einige Standpunkte von Hrn. Van der Bellen hätten mArtin schon sehr interessiert, aber sicher nicht um diesen Preis. Was genug ist, ist genug... |
| Dienstag, 29. Oktober 2002 09:20 |
Ein Sparbuch der CA hat mArtin gestern gefunden. Es lag inmitten einer riesigen Zettelwirtschaft einsam und verlassen da. An Hand dieses Sparbuches kannst Du klar verfolgen, wie es mit Österreich bergab geht. mArtin hatte auf diesem Sparbuch am 25. August 1981 genau einen Schilling liegenlassen. Damals gab es einen Zinssatz von 5% p.a. Heute, nachdem alles schön lesbar nachgetragen wurde, liegt der Zinssatz bei 0,125%. Das wäre dann genau 1/40 von vor 20 Jahren. Wenn man allerdings die Kreditzinsen von 1981 und heute vergleicht, dann ergibt sich kaum ein ähnliches Bild- diese sind in etwa gleichgeblieben, oder haben sich nur marginal geändert. Es gibt ganz sicher Spezialisten (Politiker), die uns das mit schönen Worten erklären können. Auf genau diese Erklärungen legt mArtin jetzt sein Morgenhäuffchen. Schiebt sie Euch sonstwohin, wir machen uns schon unseren eigenen Reim darauf. Irgendwer bekommt schon den Rest des Geldes und der ist an der Wahrheit wohl kaum interessiert. Eine Frage am Rande: sagen wir mal, Du hättest so ein Sparbuch, wo 1981 ein Schilling gelägen hätte, wieviel wäre da heute wohl drauf? Rate mit (Gästebuch oder auch Email an mArtin,..), die Auflösung folgt in Kürze. |
| Montag, 28. Oktober 2002 11:30 |
Eine Sendung zum allerseits beliebten Thema "Kampfhund" im Fernsehen. Ein aus der Türkei eingebürgerter "echter Mann" erzählt seine Geschichte (spielt aber keine Rolle, dass er aus der Türkei kommt, solch »echte Männer« gibt es auch hier genug, nur sind die hier lebenden Türken in mancherlei Hinsicht doch noch "echtere Männer"): der Hund ging mit ihm zu seinem Stammlokal spazieren und plötzlich fiel er ihn an. Er merkte sofort, dass der Hund "ernst" machen wollte und erstach ihn kurzerhand mit dem Messer eines Freundes. Das ist alles. Was mArtin damit will?
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| Donnerstag, 24. Oktober 2002 09:00 |
| "Einen guten Chef erkennt man daran, dass der Betrieb während seines Urlaubs genauso gut weiterläuft." So lautet eine alte Manager- Weisheit. mArtin hat diese Aussage schon seit seiner beruflichen Ausbildung in der HTL im Kopf. Bei genauerer Betrachtung mag dieser Spruch für jede Art von "Betrieb" gelten, also auch für die Firma "Österreich". Wenn unser oberster Chef, der Herr Lügen- Kanzler Schüssel, diesen Zeilen einmal Beachtung schenken möge, so sei ihm Angesichts der kommenden Nationalratswahl am 24. November folgende, von mArtin erdachte, Erweiterung des Spruchs ans schwarze Herz gelegt: "... einen schlechten Chef erkennt man daran, dass der Betrieb während seines Urlaubs (nach seinem Ausscheiden) noch viel besser weiterläuft..." |
| Mittwoch, 23. Oktober 2002 22:10 |
Erfreulich, dass es in Zeiten der schlechteren Nachrichten auch nette Geschichten gibt. Derzeit feiert Gerhard Bronner live in Ö1 seinen 80 Geburtstag (mArtin gratuliert dem bissigen Genie ganz herzlich!). Viele Gratulanten sind anwesend, einige seiner Schöpfungen werden vorgetragen und so manch heitere Geschichte erzählt. Unter anderem auch die Entstehungsgeschichte des |
| Samstag, 19. Oktober 2002 07:20 |
| Heute wird es vermutlich tatsächlich passieren. mArtin fährt jetzt ab ins Ungewisse (nach Korneuburg, zu Max!?!)... |
| Freitag, 18. Oktober 2002 08:10 |
Etwas mehr als einen Monat bleibt uns noch Zeit für die Überlegung, welche Partei wir nicht wählen sollten. Denn darauf kommt es schließlich bei dieser Wahl an: auf die Suche nach dem kleinsten Übel. Richtige Alternativen haben wir ja nicht so wirklich. Man kann nur versuchen abzuschätzen, welche Meute welchen Couleurs uns etwas weniger auf den Kopf scheißt, als die anderen. mArtin hat in seiner (eigentlich immer noch andauernden) Jugend immer wieder Reden solcher Art gehört, wie: "...du mußt zur Wahl gehen, das ist deine Pflicht. Wer nicht wählen geht, dem ist alles egal!" Dies ist heute haarsträubender Unsinn, weiß mArtin. Wer in der heutigen Zeit nicht wählen geht, setzt ein Zeichen. Ein eindeutiges Zeichen, dass man mit den gierigen Säcken (andere Bezeichnung für: "Politiker") nichts zu tun haben will. Wer gibt sich schon freiwillig mit Kriminellen ab? Wir sind doch schließlich kein Haufen blinder Bewährungshelfer und Resozialisierungsheinis. Wenn Du übrigens noch nicht wissen solltest, was oder wen Du wählen willst, dann schau hier hin -> www.wahlkabine.at <- da wirst Du eventuell fündig, zumindest kannst Du Dir hier einen fast »unabhängigen« Überblick holen. |
| Mittwoch, 16. Oktober 2002 11:50 |
Angst vor der Zukunft? Durchaus berechtigt! Wir züchten sie uns selber heran. Jene jungen, dynamischen und erfolgreichen Ärsche, welche uns einmal das Hackl ins Kreuz hauen. Gestern in Ö1 war einer live zu hören. Einer jener Studenten, welcher ziemlich repräsentativ für unsere Gesellschaft zu sein scheint, sonst hätte man ihn auch nicht als Vertreter derselben in diese Diskussionsrunde genommen. Dem Pickelgesicht entfährt unter anderem folgender Satz: "...und meine Kollegen vom Juridicum spotten mich schon aus, weil an der Wirtschaftsuni eh schon jeder studieren kann - vom Zeitungsverkäufer bis zum Bauarbeiter kann da ja jeder inskribieren...". Der Ton, mit welchem dieser Satz ausgesprochen wurde, läßt keine Zweifel offen: studieren soll laut den Studierenden doch Bitte einen Klassenunterschied ergeben. Wozu studiert man sonst? Und mit Untermenschen möchte man da lieber nichts zu tun haben. Die sollen sich dort bewegen, wo sie hingehören! mArtin kann Angesichts dieser zwischen den Zeilen gehörten Anschuldigungen verstehen, dass es (auch angehende) Pensionisten gibt, welche sich Sorgen machen. Wirklich gut schaut's net aus... |
| Montag, 14. Oktober 2002 07:20 |
Männer, wehrt Euch! Wie lange wollt Ihr es in diesem sexistischen Matriarchat noch zulassen, dass unser Stand derart politisch inkorrekt behandelt wird?! Seit einigen Tagen (nun schon bald Wochen) wird in den Medien von einem "Heckenschützen in Washington" gesprochen. "Er" ist unheimlich grausam und mordet einfach so, ohne ersichtlichem Grund, Menschen- die an der Tankstelle stehen, - am Straßenrand gehen, - sich einfach im normalen Tagesgeschehen befinden. "Er", die Polizei weiß so gut wie nichts von dem Täter - also könnte es genau so gut eine Frau sein !?! Jetzt kommen die ganz klugen Emma- Weiber und labern schon ungefragt los: "... ja, aber das Täterprofil ergibt doch eindeutig, dass..." Ja, klar, der Täter ist sogar sicher ein Mann, der Meinung ist mArtin auch. Aber überlegen Sie einmal, s.g. Fr. Emma, Eure Zunft verlangt auch bei eindeutigsten Dingen, wie Stellenausschreibungen und Inserate für Gußputzer (= Sandstrahlblaser), Kanalräumer, Künettengraber oder Erzbergarbeiter eine nicht geschlechtsspezifische Diktion, so ist mArtins Anliegen doch nur Recht und Billig. Washington könnte genauso gut von einer irren Täterin heimgesucht werden, so schauts aus. So lange sie/er nicht gefasst ist, will mArtin das so. Das werdet Ihr doch leicht in den emanzipatorischen Griff bekommen, oder? |
| Samstag, 12. Oktober 2002 09:30 |
| Folgendes A4 Blatt (hier ein Ausschnitt) flatterte heute morgen in mArtins Briefkasten:
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| Freitag, 11. Oktober 2002 07:50 |
| Wir haben es in den letzten Tagen mehrmals im Radio und in den anderen Medien gehört, gelesen und gesehen: viele Menschen werden im Krankenhaus noch etwas kränker, da sie sich mit irgendetwas infizieren. Also heißt es: unsere Ärzte und Schwestern sind zu dreckig! Ist durchaus nachvollziehbar. Man stelle sich folgende Situationen vor; hier die Erste: Onkel Doktor kommt aus dem Klo (hat Riesen Schoko- Ei gelegt) und wandert nun zu seinem nächsten Kunden. Hier läutet die Alarmglocke! Unsere Aufgabe ist es nun, mit ihm ein freundlich- klärendes Gespräch zu führen, etwa in dieser Art: "Na, her Doktor- haben wir uns denn heute schon die bösen Fingerli gewaschen- naaa??" Oder typische Situation Nummer Zwei: Schwester Claudette (die Neue) kommt aus dem Schwesternzimmer heraus, wo sie soeben drei der leitenden Oberärzten etwas Spannung abgenommen hat und möchte einem Kunden das Mittagsessen verabreichen. Hier läutet die Alarmglocke! Auch in dieser Situation heißt es: kühlen Kopf bewahren und mit der Schwester ein sachliches Gespräch führen: "Liebe Schwester, ja kennen wir denn den Spruch nicht? Vor dem Füttern, nach dem Poppen, Handi wasch- kann Viren stoppen!" Zu guter letzt noch Situation Nummer Drei: Zwei nette Pfleger kommen aus dem Abstellraum, von dem wir wissen, dass hier sämtliche Hustler, ÖKM und GayWorld von 1972 bis Gestern gelagert sind, und atmen schwer. Ohne zu zögern lenken sie ihre Schritte zum nächsten OP, um dort einen frisch operierten Kunden abzutransportieren. Hier läutet die Alarmglocke! Auch hier soll der Aufmerksame Kunde einschreiten. Mit tröstenden, aber dennoch sachlichen Worten wäre auch diesen Pflegern geholfen: Ge heastheast Sehr schwer zu beschreiben. Prinzipiell kommt »heast« von »hörst Du?«. Verwendet wird es aber kaum in diesem Sinne. Seine Bedeutung liegt viel eher in einem entsetzten Ausruf des Missfallens - dargebracht mit einem langgezogenen und unterschwelligen Ton der Enttäuschung. Der Satz »...na geh heast!« zeigt dabei die so ziemlich stärkste mögliche Form des Unbehagens. , iha Wixa- kennt's eich net die Protzn woschn, noch'n Schokinger?... |
| Donnerstag, 10. Oktober 2002 07:50 |
Welch ein großartiger Fernsehabend - gestern Abend! Begonnen hatte dieser mit "Komm, süsser Tod", einem österreichischen Film, vor welchem mArtin doch einigen gewissen Spundus hatte. Wurde in den Monaten, wo der Film in die heimischen Kinos kam, dieser doch andauernd mit Nina Proll in Verbindung gebracht - und diese steht dem mArtin doch so gar nicht zu Gesicht. Sie verdient ihren Nachnamen zu Recht (und sollte doch eher beim Schifahren bleiben). Erfreulicherweise spielt sie aber in "Komm, süsser Tod" kaum eine Rolle; der Film war damit eigentlich gar nicht so schlecht. Danach folgt dann gleich Deutsches Kino, wie es leibt und lebt - "Lola rennt" war zu sehen, mit Franka Potente (unter welchen Drogen kommt man auf solche Namen?) in der Hauptrolle. Dieser Film hat es in sich. "Lola rennt"- und sie macht tatsächlich nicht mehr. Eine Art- "Und täglich grüßt das Murmeltier" für Intelektuelle und Drogenmissbraucher (oder noch besser beides zusammen). Der Filmtitel war so also nicht ganz komplett, besser sollte es heißen "Lola rennt,... und mArtin schläft"... |
| Dienstag, 08. Oktober 2002 17:30 |
Kurz mal ganz ehrlich: wenn Du bei der Kasse irgend eines Supermarktes stehst (z.B. Hofer, oder so...) und siehst, wie bei einem Produkt ein zu hoher Preis in die Kasse eingegeben wurde, machst Du die Kassiererin darauf aufmerksam?... Welche Folgen solch eine Handlung nach sich zieht, ist doch hinlänglich bekannt: 1.) Die Frau an der Kasse vergisst ihr letztes Quäntchen "gute Manieren" (was aber ohnehin kaum erkennbar war) und läßt ab sofort ordentlich ihren Grant an Dir aus, indem sie Dich durch "Nichtbeachtung" und deutlichem "Murmeln in den Bart" straft. 2.) Die Leute hinter Dir seufzen Worte, wie: "na super, den hamma no braucht!" oder "na wegen die paar Groschen so an Aufstand?" 3.) Es muss eine Supervising- Management- Hyper- Arbeitskraft kommen (die immer irgendwo Pause macht und am Klo eine raucht...), um das Storno des Betrages möglich zu machen. Also alles in allem eine Kack - Situation. Trotz alle dem empfiehlt mArtin: na logisch aufregen, wenn der Preis nicht stimmt - und erst recht wegen einem oder zwei Cent! Bei jedem Einkauf stimmt etwas nicht; wenn Du das aufrechnest, kommen schon einige Euro dabei heraus. Eigentlich wollten die Supermärkte das ja einheitlich lösen, jeder Österreicher sollte am Jahresende eine Supermarkt- Trottel- Abgabe leisten, damit kamen sie aber nicht durch. Jetzt versuchen sie es eben anders... |
| Montag, 07. Oktober 2002 ??:20 |
![]() Der ORF wird sein Programm umstellen, aber keine Angst! Das Motto lautet: "Alles bleibt besser..." Kann aber doch gar nicht sein, meint mArtin. Wenn etwas "bleibt", dann bleibt es doch, oder...? Den Alchmisten möchte mArtin kennen lernen, der diese Verwandlung vollbringt. Aus Scheisse wird nun mal kein Gold, daran sind schon einige gescheitert. Nebenbei bemerkt, diese Ähnlichkeit in den neuen Logos unserer beiden Verbrecher- Anstalten ist doch verblüffend. Der neue "Österreich- Bezug", die luftig- leichte Anspielung auf eine eventuelle Heimat, die nicht nur ein kleiner güldener Stern auf einer blauen Fahne sein soll, stimmt mArtin nachdenklich: "äh, *räusper* so was hatten wir doch schon, nur war die Fahne hinten ein bisserlbisserl»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig. Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«. Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt. braun?" |
| Donnerstag, 03. Oktober 2002 08:40 |
Mutter Barbara (Stöckl) hat es uns gestern Abend wieder einmal in recht anschaulicher Art und Weise versucht zu erklären: Killerhunde gehören in Therapie...??! Gemeint waren damit solche Hunde, welche halt schon einmal (oder durchaus auch mehrmals) zugebissen haben. Fein, da werden sich die Opfer aber freuen, die haben da ja auch wirklich was davon. Dabei gibt es aber ein sehr gutes Mittel, um solche Attacken von vornherein komplett auszuschließen: Punkt 1.) es existiert tatsächlich eine Leinen und/oder Beißkorbpflicht in Wien, nur kümmern sich Wiens Hundebesitzer nicht darum (...na schaun's, der tut ja nix!); und die Exekutive ebenfalls nicht. Punkt 2.) Der Halter des "Beisserleins" müßte ganz einfach zu einer Strafzahlung an das Opfer verpflichtet werden. Gäbe es solch eine Zahlung in der Höhe von sagen wir mal 7.000,-- EURO (was eigentlich immer noch nicht genug wäre), dann würden sich die Attacken von Hunden gegen Menschen mit einem Mal in Luft auflösen. Denn das kapiert der Prolo mit Kampfhund schon eher, wenn er seinen 7er BMW oder Chevy verpfänden müßte, sollte sein häßlicher Liebling "wieder einmal spielen wollen"... |
