| Mittwoch, 27. November 2002 08:50 |
Na servus G'schäft. Der "Einfache mit Glied" tritt wieder zwei mal zurück, drei mal vor und es rollen nur so die blauen Köpfe. Leider doch eher die falschen- macht aber nix. Wenn man am absteigenden Ast sitzt, dann ist es ja praktisch egal, wer das sinkende Schiff verlassen muß und wer nicht. Außerdem wäre der ins Haus stehende endgültige Untergang der FP nur halb so interessant ohne Kapitän Bärentaler. Einen der treuesten Fürsprecher haben sie sich aber zum Feind Nummer Eins gemacht: »Der Ingenieur« schreibt jetzt (s)ein Buch. Alles schlimme von den Blauen will er da hineinschreiben. Daher wird er sich selber wohl das größte Kapitel widmen müssen... |
| Montag, 25. November 2002 06:20 |
| Naja, die erste Verbitterung ist verflogen - die Gedanken nicht mehr ganz so getrübt durch das desaströse Wahlergebnis. Andererseits: hätte sich mArtin über einen Plapperschlumpf als Kanzler freuen können? Nein, zumindest ebenso wenig, wie über den machtbesessenen Zombie. Also eigentlich ohnehin egal, wer Österreich regiert, besser kann's nicht werden. Vielleicht muss es ja auch so sein, dass wir erst die richtige Härte, den echten Schock erleben müssen, um klüger zu werden. Und mal ehrlich, davon sind wir ja doch noch weit entfernt. Aber er wird kommen, der absolute Tiefpunkt, dafür wird die kommende ReGierung schon sorgen. Einzige Möglichkeit: sollte mit Van der Bellen doch ein bisschen Menschlichkeit in die Führungsriege einziehen? Der rote Kasperl hat ja gesagt: "Wenn wir zweiter werden, dann aber...!" der blaue Sinowatz- Doppelgänger ist ja ohnehin aus 1000en von Gründen beleidigt, also bleibt doch nur mehr Grün, oder? |
| Sonntag, 24. November 2002 17:00 |
| Das war's dann. Mit Österreich ist es vorbei. Der neue Kanzler steht fest. Aber mArtin kann sich an diesen Namen nicht mehr erinnern. Den mußte er verdrängen. Da macht auch der gewaltige Verlust der alten Braunen kaum noch Spaß, wenn die neuen Braunen alles gewinnen. Baba Österreich, das war's dann. |
| Freitag, 22. November 2002 05:50 |
Dieses kleine Kärtchen hing an der Schnalle der Eingangstüre zu mArtins Heim. Der Text auf der Rückseite: Wer Rot-Grün verhindern will, muß Blau wählen! Daher am 24.Nov. usw... Na gut, jede Partei hat hier in Österreich das Recht auf eigen(artig)e Wahlwerbung. So natürlich auch die FP. Aber seltsam ist es schon etwas: da mühen sich die Depperln von der "blauen" Front unheimlich ab, ihre wahre Gesinnung zu verbergen und dann werden in der entscheidenden Phase solche Zuckerl verteilt. Ja, dieses Zucherl ist Blau. Aber sieh einmal genauer hin, dann kannst Du erkennen, dass es oben doch ein bisserlbisserl»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig. Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«. Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt. Braun ist... |
| Mittwoch, 20. November 2002 18:40 |
Verschiedene Charaktere sitzen in der derzeitigen Regierung. Da gibt es Rüpel, Gauner, Lügner, Drogenmissbrauchende und Alkolenker, ungustiöse Unholde und Scheibner. Ihm kann keine besondere Eigenschaft nachgesagt werden, er kommt mArtin irgendwie vor wie "LuluLuluNormalerweise eine Person, welche man ohne der Hilfe dieser Bezeichnung als nicht besonders durchsetzungsstark beschreiben würde. Abnormalerweise auch »Urin«. " nach einem heißen Sommertag mit vier Liter Obi gespritzt: durchsichtig, fast geruchlos und stetig rinnend. Genau dieser Sympathieträger der FP sendet in diesen Tagen einen Brief an uns brave Wiener. Hier der Inhalt des Briefes (Originaltext!): Es geht auch darum zu fragen: was kommt, wenn Rot-Grün kommt? Hier die Fakten:
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| Dienstag, 19. November 2002 06:50 |
Ein von mArtin bis gestern gegen 23:00 Uhr hoch geschätzter Claus Peymann hat sich durch nachfolgende Meldung im "Treffpunkt Kultur" eigenhändig und nicht minder souverän ins menschliche Abseits gestellt. Auf die an ihn gerichtete Frage, ob er denn nicht eigentlich auch selber gerne Schauspieler geworden wäre, antwortet er mit klarer Stimme (also kann er die Schuld für seine Entgleisung kaum dem Alkohol zuschieben): "Nein. Dafür bin ich zu intelligent. Als Schauspieler muß man schon ein bisschen dumm sein, sonst schafft man das nicht, Tag für Tag auf einer Bühne das gleiche zu tun. Das verlangt nach einer gewissen Einfältigkeit." Wenn irgendeine Aussage auf der Welt nach einer g'sunden Watschen verlangen könnte, dann diese. "Hallo Clausi, hoffentlich hast' Dir die gestrige Sendung auf'n Video aufg'nommen. Weil dann kannst da nämlich immer anschau'n, was wir Österreicher unter einem "deppertdeppertEinigermassen hochdeutsche Version von »deppat«. Und ich mach' mir sicher nicht die elende Mühe, dies hier noch einmal aufzuschlüsseln. Schauen Sie doch selber nach. Hochachtungsvoll, mArtin. Danke. en Piefke (sprich: Biiffge)" verstehen." Diese Meisterleistung von Überheblichkeit ist wahrlich einzigartig und kann eigentlich durch nichts mehr übertroffen werden. mArtin dankt Clausi für dieses Lehrbeispiel der deutschen Überlegenheit; und entschuldigt sich bei seinen lieben deutschen Freunden für Clausis Worte, welche wirkungsmäßig in der deutsch - österreichischen Beziehung schon mit einem Besuch eines x-beliebigen Landeshauptmannes bei einem x-beliebigen Diktator verglichen werden könnten... |
| Montag, 18. November 2002 07:00 |
Es ist wie zu Ostern. Eine große Gruppe von Menschen geht herum und sucht nach Eiern. Allerdings weniger bunte, denn mehr faule Eier. Was die UN- Waffeninspektoren im Irak finden werden, ist (und bleibt vorraussichtlich auch) für uns "normale" Menschen nicht wirklich einsichtig. Ist es tatsächlich so, dass hier ein Land ein riesiges Depot an furchtbarsten Waffen angelegt hat, um die (w(r)estliche) Welt zu vernichten - oder geht es vielmehr darum, einfach Saddam, der seine »Achse des Bösen« fest in der Hand hält, zu demütigen? Die wahre Antwort auf diese Frage werden wir in etwa 15 bis 20 Jahren in einer Geschichtssendung des ORF erfahren, oder auch nicht. Eine Frage ist für mArtin auch noch interessant: warum schauen solche Waffeninspektoren nicht in anderen Ländern nach? Gibt es leicht in den USA keine Massenvernichtungswaffen? Oder dürfen die so etwas haben, weil sie ja keine böse Achse haben. Nur einen ........ Präsidenten. |
| Freitag, 15. November 2002 07:20 |
Immer wieder hören und lesen wir davon. Wir ernähren uns falsch; sollten uns doch etwas mehr nach der »Ying-Yang« Methode der chinesischen Küche ernähren. Grundsätzlich lassen sich dort die Speisen in "kalte" und "warme" Gerichte einteilen und Du wirst dann binnen sechs Monaten zu einem rundum glücklichen und gesunden Menschen. So hörte es mArtin gestern wieder einmal in Ö1. OK, gut. Wenn dem jetzt tatsächlich so wäre, dann müßten doch im fernen Asien 1,3 Milliarden Menschen glücklich und gesund dahinleben und erst im hohen Alter sterben. Tatsächlich aber liegt die durchschittliche Lebenserwartung der Chinesen bei 76.7 Jahren (in Österreich 78.3), die Menschenrechte haben sich dort noch nicht so ganz herumgesprochen und so richtig »glückliche« Gesichter machen die Leute dort auch nicht. Bitte was hat man jetzt also von dem "YingYang Essen" eigentlich zu erwarten? |
| Mittwoch, 13. November 2002 05:50 |
Zwei Einstiege zu etwa je elf Sekunden waren genug. mArtin hatte somit einen ziemlich repräsentativen Querschnitt der möglichen Leistungen österreichischer Nachwuchs- (oder eher Wildwuchs-) Künstler geballt ins Gesicht (leider inklusive Ohr) geschleudert bekommen. Mehr (bzw. doch minder) begabte Mädels und Jungs versuchen zu singen. Für zu Hause wäre deren Gesinge durchaus ausreichend, aber auf einer Bühne dargebracht stellt sich beim Zuhörer (hier in Form von »mArtin« vorliegend) rasch ein seltsamer Geschmack auf der Zunge ein. Ein Geschmack, der an die Folgen von zu viel Alkohol erinnert, und einem sofort die große Porzellanschüssel im Bad umarmen lassen möchte. Was wollen die DodelDodel(besser noch: »Dodl«) Ein solcher ist prinzipiell schon ein wenig mit dem kleinen Trottel verwandt. Aber dann doch wieder nicht so ganz. Zudem beinhaltet das Wort »Dodel« auch eine gewisse Liebenswürdigkeit. Wenn Sie sich also beim nächsten Streit mit einem Wiener in Ihrer Ansprache zwischen »Dodl« und »Trottel« zu entscheiden haben, so wählen sie tunlichst den »Dodl«. So besteht die große Möglichkeit, dass für Sie der Tag beim Heurigen mit 3 Schrammeln endet. Im anderen Fall eher im AKH mit 3 Schrammen. n vom ORF damit wohl erreichen? Zeigen, dass wir in der Tat so dämliche Nudeln sind, wie es alle anderen in Europa ohnehin schon lange von uns annehmen? Beweisen, dass es um die Musik in Österreich besonders schlecht bestellt ist? Uns lehren, dass die absolut mieseste "Unterhaltungssendung" noch lange nicht produziert wurde? Verdeutlichen, dass man aus jeder/jedem, die/der seltsames Gewand trägt, einen Star machen kann? Uns vor Augen führen, wozu wir wirklich (nicht) fähig sind? Oder geht es eigentlich doch mehr um die Quote, und außerdem haben alle anderen Länder solche Shows schon die längste Zeit, und unseren Depperln fällt nichts neues ein?! Letzteres scheint am wahrscheinlichsten. Und so muß man nur ein wenig warten, auch dieser Kelch wird an uns vorüberziehen. Schade nur, dass man dafür einige Menschenopfer bringen muß. |
| Dienstag, 12. November 2002 07:10 |
"Ich hätte ihn gerne in meinem Kompetenzteam dabei!" diese bedeutungsvoll gelallten Worte aus dem schwarzen Mund, der bei der letzten Wahl durch: "...und wenn ich etwas sage, dann ist das so!" besonders auffiel. Abgesehen davon, dass es sich wohl mehr um ein "Inkontinenzteam" handelt, fällt auf, dass ÖVP und FPÖ doch bisher immer gegen die Schwulenehe auftraten ... und jetzt?! Zugegeben, hübsch ist er schon, der Grasser. Aber für den weiblichen Part dieser Beziehung nicht doch etwas zu groß?! Das muß halt der Wolferl selber wissen, geht uns eigentlich so gar nichts an. Vielleicht wäre es in dieser Situation anzuraten, den beiden folgenden Songtext zukommen zu lassen: (mArtin zeichnet |
| Montag, 11. November 2002 09:50 |
![]() Abgesehen davon, dass viele Leute heute das obligate "Martini - Gansl" verdrücken und heute um 11 Uhr 11 Minuten und 11 Sekunden offiziell der Fasching (bzw. die "Ballsaison") beginnt, hat ja auch der mArtin seinen Namenstag. Es darf also intern gefeiert werden: ..., ... fertig. Was gibt es sonst noch neues? Für alle (auch ehemaligen) Freunde des C64: mArtin fand am Wochenende einen netten C64 Emulator (Vice) für den PC. Nett, wieder einmal mit SAM |
| Freitag, 08. November 2002 06:40 | ||||
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| Donnerstag, 07. November 2002 07:50 |
Na sauber, jetzt geht's rund in der F. Riess Passer klagt Haider. Haider schimpft auf Riess Passer, Grasser und den Ingenieur. Grasser klagt Haider. Haider schmust mit Saddam und überlegt - diplomatische Beziehungen mit Bin Laden aufzunehmen. Reichhold gibt den schwarzen Peter (in Wien auch "OaschOaschIm Prinzip »Arsch«. Stimmt jedoch nicht ganz, da »Oasch« im Normalfall als Eigenschaftswort benützt wird. Bsp.: »Des Auto is oasch!« Übersetzung: »Das Auto ist schlecht!« koatn" (=Arschkarte) genannt) ab. Der Rest "der Bewegung" weiß nicht mehr genau, wohin der Weg geht (OK, wußten die eh nie, aber einer hat halt immer laut gebrüllt, wogegen man sein muß!). Ein führerloses Schiff voller dümmlicher Lämmer (oder waren das doch Lemminge?!) schlingert bedenklich auf den Wahlwogen... Und Haupt? Der sagt "in aller Klarheit" seine Meinung... |
| Mittwoch, 06. November 2002 08:10 |
| Was ganz was tolles hat sich der ORF da wieder einfallen lassen. Starmania (gesprochen: "Schtaamänia").- 1.536.000 mehr (oder eher minder) begabte Schulabbrecher versuchen sich in Gesang, Tanz und optimaler Präsentation der sekundären Geschlechtsmerkmale. Einen ersten Eindruck kann man schon in den überaus zahlreich uns Unschuldigen um die Ohren geschleuderten Trailern erahnen. Es würde Scheisse (sollte man sich das Ergebnis dann wirklich im Fernsehen ansehen). Aber die vom ORF haben schon recht. In Zeiten, wo man DJ- Mützli und EManuelle ORFtega als einzige österreichische Aushängeschilder benützen kann, braucht man schon ein bisserlbisserl »a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig. Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«. Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt. einen Nachwuchs. Und so fiebert schließlich auch mArtin dem endgültigen Gewinner der Starmania- Ausscheidung (in diesem Zusammenhang genannt gewinnt das Wort "Ausscheidung" in der Tat eine völlig neue Bedeutung!!) entgegen. Wir es ein neuer DJ- Ötschi, oder eine Jamee Harrison Ford? Wird uns die/der Gewinnerin mit Gesang oder Tanz beglücken- oder vielleicht sogar mit beidem? Ohhh, wie wundervoll - "Heimat, bist du großer Töne"! |
| Montag, 04. November 2002 07:50 |
| Eine wirklich nicht ganz einfache Aufgabe steht mArtin bevor. Ein Brief ist zu schreiben. Und... weiter nichts? Es handelt sich um keinen einfachen Brief. Es ist ein Brief an einen Freund in einem sehr fernen Land. Naja, auch dies stellt keine besondere Herausforderung dar. Dieser Freund war einmal mArtin's Chef in einer Firma, wo mArtin arbeitete, und mArtin verdankt ihm doch einiges. Gut, dafür gibt es geeignete Formulierungen - nur keine Panik vortäuschen. Der Freund lebt in einem komplett anderen, fernöstlichen Kulturkreis, da gibt es andere Sitten, Gebräuche und Vorschriften, wie man solch einen Brief verfaßt. Ja sicher, aber wenn Du das ohnehin schon weißt, dann... Der Freund möchte gerne wissen, wie es mArtin jetzt so geht und was er aus seinem Leben gemacht hat. Na dann schreib das eben, ist das so schwer?! Er kann trotz seines jungen Alters von 51 Jahren kaum noch Lesen. Dann schreibst Du eben etwas größer, oder besser noch, gleich mit dem Computer! Er hat A.L.S., und daher nur mehr etwa drei Monate zu leben - es sollte ein Abschiedsbrief sein. "...-..." Wie schreibt man solch einen Brief, was darf/soll mArtin schreiben, was nicht? Darf er über den Tod schreiben? Darf er über die Krankheit schreiben? Wie lautet das Ende solcher Zeilen- etwa: "ich wünsche Ihnen alles Gute!" Alles Gute - wofür - für's Sterben? Was wünscht sich solch ein Freund? Was würde er gerne Lesen? Was (und warum) möchte er überhaupt von mArtin Lesen? Darf mArtin in solch einem Brief traurig sein? Soll er versuchen den Freund aufzurichten (was aber angesichts der unausweichlichen Tatsache ziemlich schwierig sein dürfte)? Oder ist es doch relativ einfach und mArtin schreibt nur von seinen Gefühlen? |
| Samstag, 02. November 2002 11:20 |
| So, jetzt läßt mArtin die Katze aus dem Sack. In der Sache mit dem CA - Sparbuch nämlich. Der werte Leser erinnert sich vielleicht. Vorigen Monat hatte mArtin im Zuge einer Wohnzimmer- Reinigungsaktion ein Sparbuch aus dem Jahr 1981 gefunden, auf welchem zu diesem Zeitpunkt genau ein Schilling lag. Die Frage war, auf wie viel sich dieser Schilling in den über zwanzig Jahren wohl vermehrt haben sollte. Es gab einige Antworten, mArtin ließ auch sonst alle möglichen Leute raten - die etwa 20 Schätzungen lagen zwischen "gar nix, da hat die KEST sicher alles aufgefressen!" bis zu 1,53 EURO (geschätzt von mArtin's Bruder im Gästebuch). Und hier folgt die Auflösung: *Trommelwirbel* - *Tätterätääää*: für die Auflösung hier klicken! |
| Freitag, 01. November 2002 12:30 |
Einer der ganz, ganz wichtigen Leute aus Österreich hat ein Buch geschrieben. Schöni, der Retter des christlichen Glaubens, hatte sich bemüßigt gefühlt, seinen katholischen Senf auf Papier pressen zu lassen. Schließlich ist das ja wichtiger, als Beispielsweise Kindermißbrauch, von (großen) Pfaffen begangen. Soweit, sogut. Der Titel des Buches stößt mArtin schon etwas auf: »MEIN JESUS«. Schöni möchte uns wohl damit mitteilen, dass Jesus nicht für jeden da sein kann. Er sucht sich sein Gefolge gut aus. OK, Schöni, behalte ihn. Den von dir benutzten (und leicht verdreckten) Jesus will sowieso keiner haben, außer vielleicht der Krenn in Pöltendorf oder der Knabenstecher Groer. Wenn mArtin einmal den Jesus brauchen sollte, dann nimmt er sich viel lieber den (liebenswürdigen und symphatischen) Jesus vom Haderer. Der steht nicht auf kleine Buben und wenn er auch leicht eingenebelt sein sollte, so verfügt er doch immer noch über einen wesentlich klareren Blick auf die heutige Welt, aber diese ist dir scheinbar ohnehin verschlossen. Ein kleines, aber nicht unwesentliches Detail am Rande: wenn man sich den Titel des Buches genauer ansieht, dann kann man da folgendes erblicken:Christoph Kardinal Schönborn... wie stolz und voll von arroganter Selbstgefälligkeit muß man wohl sein, um seinen Namen so zu schreiben. mArtin wundert es schon, dass es in den letzten Jahren nicht auch hieß: Peter Ing. Westenthaler... oder noch besser: Wolfgang Unfähig Schüssel. |
