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Donnerstag, 28. Februar 2002 08:10

Sein allerletzter Tag. Seine letzte Möglichkeit, noch etwas gutes zu tun. Es ist wirklich traurig *schnüff*. Ab Morgen schon hat er nahezu alle seine Rechte verloren. Dann kann er keine Schokobanane mehr sein, oder ein Cola -Flascherl. Aber zum "unter die Strassenbahn legen" reicht es noch allemal. Oder auch für die deppertdeppert


Einigermassen hochdeutsche Version von »deppat«.
Und ich mach' mir sicher nicht die elende Mühe, dies hier noch einmal aufzuschlüsseln. Schauen Sie doch selber nach. Hochachtungsvoll, mArtin.
Danke.
e Ö3-Wundertüte. Deren Gewinn dann auch direkt in die Taschen der armen Ö3-Leute geht, weil die ja so gut, wie nichts verdienen. Aber da ist "unter die Strassenbahn" wesentlich lustiger. Aber auch andere, noch weit obskurere Unternehmungen als der ORF (ja, die gibt es tatsächlich!) versuchen, an Deinen letzten Schilling heranzukommen. Dafür hat mArtin einen Tipp: »Empfänger unbekannt« und »Retour« draufkritzeln und ab damit. Das Retourporto leisten sich solch seltsame Firmen nur einmal...


Mittwoch, 27. Februar 2002 19:30

Vor etwas mehr als zwei Stunden kam ein Elektro-Brief, der von mArtin für das Guinness-Buch der Rekorde eingereicht wird. Wie man am Absende - Datum des elektronischen Wunderwerks erkennen kann, wurden die Zeilen an mArtin am 10. Oktober 2001 um 14:21 Uhr geschrieben. Die genaue Ankunft der Elektro - Depesche ist heute (der 27. Februar 2002) um 16:47 Uhr und 31 Sekunden MEZ (nach Frankfurter Atomzeit!). Diese einfache Nachricht (ohne Anhang) benötigte also etwas mehr als viereinhalb Monate, um bei mArtin anzukommen. Ein Glück, dass es ja auch noch die gute, alte Post gibt - falls man es doch mal etwas eiliger haben sollte...


Dienstag, 26. Februar 2002 08:40

Auch Olympia hat ein Ende... *uff-zack* ... aber wir haben Durchhaltevermögen bewiesen. Über zwei Wochen kein normales Vorabendprogramm auf : kein "Caroline in the City", kein "Dharma & Greg", nix mit "Charmed". Aber es kehrt schlussendlich doch wieder das normale Leben in unsere Wohnzimmer zurück. Kein allvorabendlicher "Schock" mehr, wenn anstatt der lieb- blond und quirligen Sabrina völlig unerwartet ein riesiger, muskelbepackter (und eventuell gedopter) Norweger (oder auch deutsch -Spanier) mit Schaum vor dem Mund die letzten Meter der 22.000km-Staffel in den Langlauf-Himmel stolpert. Natürlich, die machen alle ganz tolle Leistungen, aber mal ehrlich: wen interessiert's? Überhaupt dann, wenn das eigene Land keine Medaillen macht (Original Zitat aus der : "So viele Berge, so viel Schnee, so wenig Gold.").

Und damit zu etwas ganz anderem (bzw. dem tatsächlich wichtigem!) : mArtin hat endlich sein eigenes Plakat, gestern bereits gesehen auf der Altmannsdorfer - Strasse in Wien. Leider kommt er erst jetzt darauf, dass eventuell etwas entscheidendes fehlt ?!


Freitag, 22. Februar 2002 10:40

mArtin bekom diese Woche eine ganz furchtbare Foto-Montage zugesendet, und diese kann er dem werten Leser nicht vorenthalten. Es mag ja vorerst recht lustig aussehen. Wenn man dann aber etwas länger nachdenkt, hat es schon was Wahres, und das macht es so gräulich. Gestern erst kam von Wiener Bürgermeister sein erster guter Ausspruch: "Dass Jörg Haider nach Bagdad fuhr ist ja nicht so schlimm, aber dass er wieder zurückkam..." Und nach mArtin's Meinung hätte ihn unser Meisterbürger gerne begleiten können...


Mittwoch, 20. Februar 2002 08:40

Eine Frage, die mArtin tatsächlich schon sehr lange beschäftigt: Entsprechen die Texte unter den Abbildungen der »Mädchen von Seite 7« in der tatsächlich immer der Wahrheit? mArtin glaubt ja eigentlich schon, denn warum sollte eine Zeitung denn lügen? Vor allem diese! Dann gibt es nur noch eine Sache: noch nie, also wirklich niemals ist mArtin in solch eine Situation verwickelt gewesen. Aber scheinbar jedesmal, wenn ein doch etwas zu locker bekleidetes Mädchen "in der Wiese liegt und den Lauf der Sonne beobachtet" oder "einem Schifahrer beim Aufheben seines Schistocks hilft" oder auch nur "den berauschenden Klängen des Herbstwindes lauscht" ist irgend ein dümmlicher -Fotograf anwesend, der das erlebte gleich im Bild festhalten kann. Damit steht fest: mArtin hat den falschen Job! ... Weit weniger wichtig, aber dennoch erwähnenswert: im gestrigen »Ministerlotto« erging der vierte Jackpot an folgende Losnummer: Mathias Reichhold (FPÖ) alias: die rechte Hand des Teufels. Sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Spielrechte für die nächste Runde, welche sicher nicht mehr lange auf sich warten läßt. Mehrere Kandidate stehen dafür zur Wahl. Allen voran ein "garstiger Struwelthaler". Annahme der Auslaufwetten ab sofort!


Dienstag, 19. Februar 2002 16:20

Die letzte Zeit war für mArtin schon so einigermassen *anstreng*. Da macht ein brauner Blaubär ein beleidigtes Versprechen ("ICH BIN SCHON WEG..."), und als ob er es wüsste, wie man mArtin treffen kann - hält er es wieder nicht ein. Aber, Hand auf das linke Herz, wer hat ihm das denn schon abgenommen? Einzig die roten Erbsenzähler mit Chappi in der Führungsriege haben sich schon den einen oder anderen HaxenHaxen


Eigentlich benötigt es hier keine spezielle Übersetzung... - ...sollte man zumindest meinen!

In Wahrheit findet der/die Haxen (oder noch besser: Hax'n) im wienerischen vielleicht weniger oft die Anwendung als Bezeichnung für ein Geh-Organ, denn vielmehr als Ausspruch für eine äußerst überraschende, fast schon unglaubliche Situation - was sich dann in der Wortkombination »Sakra-Haxn!« niederschlägt.
Dieser Ausspruch kann in seiner Wirkung noch durch ein angehängtes »aber auch« (=»oba a«) verstärkt werden.
ausgefeiert. Aber zu früh gelacht, wäre ja auch noch schöner, wenn die Einäugigen den Blinden da etwas vor machen könnten. Im großen und ganzen gibt es in unserer Politlandschaft derzeit also nur wahnsinnige und absolut stümperisch agierende Wendehälse mit hinter sich herziehenden Schleimspuren. Ausnahmen sieht mArtin nur ganz wenige... Aber, wie Alfred Dorfer in seinem letzten Programm so schön sagte: ... ich bin froh, dass der Westenthaler in der Politik ist. Da kann er in Wirklichkeit eh nix anstellen. Stellen sie sich doch mal vor, der hätte einen Job, wo es wirklich auf was ankäme. Lokführer oder so...


Mittwoch, 06. Februar 2002 11:30

Dienstag hat eigentlich fast nicht stattgefunden, ist an mArtin irgendwie vorübergegangen. Aber Mittwoch gibt's wieder, überhaupt schon deshalb, da heute Teil 1 der großen KKK-Tournee stattfindet (Kurtl Kreisch Konzert). Im Roten Engel nämlich, der zwar mit dem original Roten Engel aber auch schon gar nichts mehr zu tun hat, aber dennoch so heisst... Und mArtin muss sich heute ordentlich sputen. Sind doch Schurli Schlepp und das Ficket »out of order« was da bedeutet, dass mArtin deren Plätze auch noch einnehmen soll. Na, ob das hinhaut...


Montag, 04. Februar 2002 07:20

Und endlich wieder einmal in die Berge. mArtin hat schon relativ große Neugier, ob es da doch noch Schnee geben wird - ist aber für alle Eventualitäten gerüstet. Also dann "Schi heil" (klingt schon wieder politisch inkorrekt...)


Sonntag, 03. Februar 2002 10:40

Und die Fotos von Silvester sind schon drinnen. Schon ist gut, aber es ließ sich eben nicht früher ermöglichen. An der fotografischen Aufarbeitung des Schiurlaubs in Gastein ist mArtin noch dran - kann sich aber nur mehr um Monate handeln...
Aber es gibt Wichtigeres: Schön langsam kommt auch dem gutgläubigsten unter uns ein kleiner Verdacht auf - der große Mann in Amiland, wann hat dieser eigentlich genug? Oder aber sind das die Folgen eines sog. "Sturzes" vom Sofa (wofür der Grund ein Salzbrezerl gewesen sein sollte *hier wäre in einem Kabarett-Programm der große Lacher angebracht*). Verbirgt sich hinter der Maske des milde lächelnden Sofa Stürzers doch etwa ein kleiner Brauner? Die ganze Welt zu heilen ist sein Ziel. Nur wovon, oder von wem?


Freitag, 01. Februar 2002 09:00

Endlich ein Film, der mArtin wieder aus dem Häuschen holt und zum Auhof-Kino-Tempel wandern läßt. Die Mädels und Jungs von haben wieder einmal zugeschlagen. Nach der genialen "Toy Story", dem Erlebnis vom "Großen Krabbeln" ist die da. Sozusagen "der Film" schlechthin für den kleinen mArtin. Schon jetzt hat er einige Ausschnitte, Out-Takes und sonstiges Material besichtigt und hofft, ehestmöglich den Film sehen zu können. Das ist halt echte Nahrung für ein schlichtes Gemüt... (Klick auf die Beiden ?!)

»Sulley (+ Buh)« »Mike«


(C) mArtin, im Februar 2002.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!