| Dienstag, 31. Dezember 2002 09:00 |
Der letzte Tag von 2002. Theoretisch Zeit für einen Jahresrückblick- lohnt sich aber nicht. Die Regierung ist immer noch die gleiche. Der Euro und der Haider sind auch noch da, man bekommt jetzt halt nur für den Ersten viel weniger Ware und vom zweiten hat man ohnehin schon genug. Krieg wird es geben, oder auch nicht- ein Unterschied zwischen ja oder nein wäre vermutlich kaum merkbar (dann fällt den Amis eben etwas anderes ein). Ich habe jetzt kurze Haare, die wohl bedeutendste Änderung in diesem Jahr. Aber, man soll ja den Tag nicht vor dem Abend loben, bzw. das Jahr vor dem 31.Dezember 23:59:59 für sinnlos erklären. Vielleicht tut sich ja noch etwas. Was uns glauben macht, 2003 würde alles besser... Also einen guten Rutsch nach 2003 wünscht Euch allen mArtin |
| Montag, 30. Dezember 2002 07:10 |
Genau seit 20. August (siehe auch Eintragung im Tagebuch) habe ich, verursacht durch die Verlängerung meines max0676 (jetzt tee-mobilee, mit schrecklicher Erkennungsmelodie)- Vertrages, das relativ neue Siemens Mobiltelefon. In dieser kurzen Zeit war dieses Teil nicht weniger als zwei (oder drei) Mal kaputt. Siemens hat aber eine "Service- Stelle", wo man anrufen kann, um solche Fehler zu melden und man bekommt dann tatsächlich innerhalb von maximal vier Tagen ein neues Grundgerät zugesandt. So war das auch bei mir. Das derzeitige Telefon arbeitet so halbwegs, deshalb werde ich es wohl behalten, da ich keine gesteigerte Lust verspüre, noch einmal einen Austausch zu vollziehen. So weit, so gut. Aber - vorige Woche kam ich dahinter, warum es sich so verhält, dass dieses Produkt nur mangelhaft arbeitet: ich wollte die Einstellungen bearbeiten und alte Daten und Nummern löschen, da fiel mir folgende SMS auf: "habe ich dir heute schon gesagt, dass ich dich liebe- habe ich dir schon gesagt wie schön du bist, hab' ich dir schon gesagt, dass in der Nacht ich dich so vermisst?" lange Frage, kurze Antwort: nein- hast du mir nicht gesagt. Und wer solltest du überhaupt sein? Diese ist aber noch die zahmste Nachricht. Unter den insgesamt 40-50 SMS gibt es so einige, welche in der Tat als "besonders persönlich" gelten würden. Mit Telefonnummer und Namen des Absenders. Und damit ist alles klar! SIEMENS nimmt alle kaputten Mobiltelefone entgegen, tauscht diese gegeneinander aus und hofft, dass sich die User nicht mehr melden. Denn würden sie diese Geräte einem Service unterziehen, hätte ich nicht all diese SMS im Archiv. Das ganze könnte man aber auch vereinfachen: schafft doch eine Art Datenbank für SIEMENS- User im Netz, und die sollten dann ihre kaputten Teile dort selber austauschen. Dann weiß wenigstens auch jeder, woran er ist... |
| Samstag, 28. Dezember 2002 10:20 |
Der wilde weiße Wuschelkopf (kurz: www) EZB-Präsident Wim Duisenberg hat gesprochen. Er meinte gestern oder vorgestern, durch die Einführung des EURO sei es zu nicht unerheblichen (also ordentlichen) Preissteigerungen im gesamten EU- Raum gekommen. Jetzt wissen wir, dass wir doch nicht zur EU gehören (juchei und jubilier!). Denn unser Bundes-Wolfi hat uns ja erst vor kurzen "in aller Klarheit" versichert, es sei zu absolut keinen Preissteigerungen gekommen. Eine gute Nachricht also: holt Euer echtes Geld wieder aus den Börserln und hängt die bunten Fetzchen aufs Klo (die Größe kommt hin, nur wird's halt etwas kratzig...). Oder aber sind wir doch noch bei der EU, und der Wim hat den Wolfi (das Schaf im Wolfspelz) sozusagen nur "overruled"?!! |
| Freitag, 27. Dezember 2002 07:50 |
Wenn ich schon einmal einen Grund habe, hier etwas besonders positives zu schreiben, dann sollte ich das auch ausnützen. Es gibt einen guten Grund, um zu feiern. Am heiligen Abend haben Brudermann und Schwägerfrau der Familie die Neuigkeit mitgeteilt: sie bekommen Nachwuchs! Eine Nachricht, auf diese unser Eltern schon lange gewartet hatten. Als der Ältere von uns beiden lag die "Last" der Pflichterfüllung doch eher bei mir ;-) aber jetzt ist es soweit - ich werde Onkel! Aber, muß man sich darauf vorbereiten? Schwangerschaftsgymnastik und/oder Atemübungen machen? Gibt es "must's and dont's" für den Onkel von Heute? Ich werde es an mich herankommen lassen. Ich weiß nur eines: ich werde ein stolzer (und lieber) Onkel sein. Sonja und Tommy, ich wünsche Euch alles Gute! P.S.: solltest Du Namensvorschläge für sie/ihn haben, so zögere nicht, diese per Email an mich zu senden. |
| Dienstag, 24. Dezember 2002 05:00 |
mArtin wünscht Dir ein wunderschönes Weihnachtsfest! |
| Samstag, 21. Dezember 2002 08:10 | |
Und wieder einmal krachte irgend ein Wahnsinniger mit seinem (höchstwahrscheinlich getunten GTI) in den Gartenzaun und die Busstation vor meinem Haus- und beging Fahrerflucht. Die 30er Zone in der Gegend wo ich wohne, fordert immer wieder die schwanzlosen Primaten unter uns (und derer gibt es ja gar nicht wenige, man sehe sich nur die Verkaufszahlen von GTI & Co. einmal an...) zu neuerlichen Höchstleistungen heraus. Wenn diese der Sprache mächtig wären, würde ich sie ja nur zu gerne einmal fragen, was ihnen das gibt. Aber wie gesagt,... wenn! Deshalb gibt es jetzt von mir folgende offizielle Anfrage an das Verkehrsreferat der Stadt Wien:
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| Freitag, 20. Dezember 2002 07:40 |
OK, es ist so weit. mArtin wird heute erwachsen *grins,grins,grins*. Schon seit geraumer Zeit überlegt er sich, warum er (mArtin) eigentlich immer in der dritten Person von sich spricht. Es gab ursprünglich mehrere Gründe dafür:
Na gut. Erstens kann mArtin ja ruhig "ich" verwenden, schließlich ist er ja auch "ich" und was ihm widerfährt, muß ich dann auslöffeln. Zweitens bleibt auch nach mehrmaliger Durchsicht jeder Beitrag genauso (un)interessant, wie er auch ohne mArtin gewesen wäre und drittens können die 1komma3 Besucher/Tag der »HeimseiteHeimseiteAngeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden. Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte. Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,... von mArtin« ruhig glauben, dass der ganze kranke Stoff nur aus der Feder eines einzigen stammt. Im Normalfall kennen sie den Autor ja ohnehin persönlich. Also, hier ist er, ein neuer Schreiberling ist geboren: "ich". Klingt schon komisch, das erste Mal. Liest sich auch etwas seltsam und gewöhnungsbedürftig. Aber ich muß ohnehin lernen, zu mir zu stehen, also kann ich das schon mal als Therapie betrachten und damit anfangen: ich, ich, ich, ich, ich,... |
| Donnerstag, 19. Dezember 2002 07:50 |
![]() "Der Krieg ist noch nicht beschlossene Sache" sagen die Cowboys (und fahren mit dem nächsten Flugzeugträger vor). Dafür müßte aber der Topflappen etwas mehr Informationen herausrücken- sonst sieht es nicht so gut aus. Aber eigentlich eh ganz OK für uns. Denn wenn der große Held im Amiland keinen Gegner hat, dann kommt er am Ende auf die Idee, einen Krieg gegen Europa zu führen, was weiß man schon. Irgendwo muß Amerika nämlich immer einen Krieg haben, weil ihr Zumpferl zu klein ist. Und da soll uns Bagdad doch nur recht sein- weit weg genug ist es ja. Einzig die dumme Geschichte mit dem Ölpreis. Aber da kann doch Venezuela mit dem deppertdeppertEinigermassen hochdeutsche Version von »deppat«. Und ich mach' mir sicher nicht die elende Mühe, dies hier noch einmal aufzuschlüsseln. Schauen Sie doch selber nach. Hochachtungsvoll, mArtin. Danke. en Geplänkel im eigenen Land aufhören und ordentlich Öl fördern, dann is' auch der Kas' g'spitzt. Also besser nicht aufregen und ja nix sagen, dann wird schon alles gut werden, außerdem können wir nachher noch ein bisserlbisserl »a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig. Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«. Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt. Aufbauhilfe für den Irak leisten, dann rücken wir unser Image wieder ein bisserlbisserl »a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig. Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«. Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt. zurecht - yum yum |
| Mittwoch, 18. Dezember 2002 07:40 |
| Dienstag, 17. Dezember 2002 10:10 |
![]() Hallo- hallo- ihr da oben- hallo!! Wann bekommt ihr endlich mit, dass sich nahezu alle anderen Länder über das "Land der Depperln, Land der DodelDodel(besser noch: »Dodl«) Ein solcher ist prinzipiell schon ein wenig mit dem kleinen Trottel verwandt. Aber dann doch wieder nicht so ganz. Zudem beinhaltet das Wort »Dodel« auch eine gewisse Liebenswürdigkeit. Wenn Sie sich also beim nächsten Streit mit einem Wiener in Ihrer Ansprache zwischen »Dodl« und »Trottel« zu entscheiden haben, so wählen sie tunlichst den »Dodl«. So besteht die große Möglichkeit, dass für Sie der Tag beim Heurigen mit 3 Schrammeln endet. Im anderen Fall eher im AKH mit 3 Schrammen. n" nur mehr lustig machen? Genügen deftige Aussprüche eines EU- Ratspräsidenten nicht? Wie lange läßt man eigentlich noch eine lächelnde Versagerin und einen zu kleinen Machtbesessenen (= "da schwoaze Meta") die Geschichte von unserem ehemals netten Land regeln? "Er ist ein geschickter Verhandler" hört man eine Stimme von nebenan. Doch leider ist davon bis heute noch nicht wirklich etwas zu merken. Was er (zusammen mit dem "Zuckergoscherl" in pink) bis dato für Österreich verhandelte, hätten Karl Moik und Hias auch nicht mieser machen können. Aber er kann dafür seine Pleite später sicher gut erklären: "es wollte doch niemand auf mich hören, aber ich war ja schon immer der Meinung: Österreich gehört nicht zur EU!!" |
| Freitag, 13. Dezember 2002 09:20 |
Freitag der 13. Darf das eigentlich auch im Dezember sein? Was ist eigentlich in den heutigen Kästchen der Weihnachtskalender durchschnittlich so drinnen? Kettensägen? Warum macht man auch in der Vorweihnachtszeit so etwas? Könnte man im Dezember so einen Tag nicht einfach auslassen? Heute wäre einfach der 14. und der Dezember hat eben 2002 ganz einfach 32 Tage. Ist doch nicht so schwer. Aber nein, dafür sind sie doch zu unbeweglich. Nach Donnerstag kommt Freitag, nach dem 12. der 13. Wo kämen wir da hin, wenn wir einfach einen Tag ausfallen lassen? Wäre aber vielleicht gar nicht so schlecht, bei manchen Tagen, die da so kommen... |
| Donnerstag, 12. Dezember 2002 17:20 |
Und auf geht's zu dem Kurtl Kreisch Weihnachtskonzert. Wie jedes Jahr, in der vorweihnachtlichen Zeit wird auch heute wieder Kurtl versuchen, allen anwesenden die Freude auf das Fest besonders gründlich zu verderben. Was bisher eigentlich immer besonders auffällig gelang. An dieser Stelle sei auch wieder ein kurzer WebTipp angebracht. Auf der Hohmbedsch von KURTL KREISCH gibt es seine texte nachzulesen, viele (mehrheitlich unanständige) Fotos von den vergangenen Auftritten anzusehen und auch (fast) alle Titel der vorletzten CD "downzuloaden". Ein Besuch lohnt sich sicher, gerade weil der Eindruck der Begrüßungsseite ein sicherlich bleibender sein wird. Hallo Kurtl, wünsch' Dir ein gutes Konzert. Bussi mArtin. |
| Mittwoch, 11. Dezember 2002 06:50 |
| OK, wie gehabt. Jedes Mal (Jahr) das gleiche Lied. Man nimmt sich doch immer vor, die Kästchen des Weihnachtskalenders rechtzeitig zu füllen, dennoch geht dieses Vorhaben auch dieses Jahr wieder in die Hose. Und dabei wäre es doch so einfach. Man (=mArtin) müßte sich nur etwas disziplinieren und zeitgerecht damit beginnen. Ist doch nicht sooo schwer, oder? Scheinbar aber doch. Bei den Weihnachtsgeschenken das gleiche in hellgrün. Nach jedem Fest, wenn der Stress merkbar nachläßt, das große Vorhaben für das kommende Jahr: "ich fange bereits im September mit den Besorgungen an, dann gibt es keinen Stress! Punkt." Offensichtlich benötigt man Vorsätze einzig und allein aus dem Grund, sie brechen zu können... |
| Freitag, 06. Dezember 2002 07:10 |
Die Waffeninspektoren sind fleißig unterwegs. Sie durchkämmen den Irak von oben nach unten, von links nach rechts, von Palast nach medizinischem Labor. Sie sind ganz glücklich, dass die Unterstützung so groß ist. Aber es gibt jemanden, dem dieser Umstand so gar nicht gefallen will. Der große Onkel aus Amerika hat so seine Probleme damit. "Ich weiß ganz genau, dass die Waffen haben, und wenn ihr sie nicht findet, dann werde ich sie euch zeigen!" sagt er jetzt. Warum kommt er damit eigentlich so spät? Welche Art von Politik ist das? Die verdrehten Gedankengänge eines Verrückten? Oder pure Berechnung? Geht es ihm überhaupt darum, die Welt vor einem (ebenfalls verrückten) Diktator zu retten? Oder ist es eigentlich viel netter, wieder einmal die Ledernacken in Aktion zu sehen? Ist ein Krieg wirklich vermeidbar? Oder sollte dies nur eine internationale Rechtfertigungsaktion sein? "Hallo lieber Onkel in Amerika, mArtin gibt Dir jetzt einen wertvollen Tipp: wenn Du schon Waffen suchst, dann schau einmal in die Nachtkästchen Deiner Mitbürger, denn da gibt es unter Garantie jede Menge davon!" |
| Donnerstag, 05. Dezember 2002 08:00 |
![]() Die ZIB1 um 20:15 vom 09. Dezember 2002 in ORF1 und ORF2. Stefan Gehrer interviewt Mama Gehrer zu den Vorhaben der neuen Regierung:" ... und werden Beispielsweise die Studiengebühren fallen, Frau Minister? Selbstverständlich nicht, Herr Gehrer- sie wissen ganz genau, dass dies aus wirtschaftlichen und lehrpsychologischen Gründen nicht möglich ist! Aber stellen die Studiengebühren nicht einen Nachteil für die Österreicher mit niedrigem Einkommen dar, Frau Minister? Na und Stefan, sie wissen ganz genau, dass wir diese Gebühren durch eine gleichzeitige Erhöhung der Stipendien ...blah, blah *warmluftproduzier*... und somit kein Thema ist! Dennoch empfinden es viele Österreicher als Zumutung, ... *flüstert* 'tschuldige Mama, ich muß das so lesen, weil es so da steht... *etwas lauter* na und? Stell dir doch vor, du hättest mit dem ganzen Pöbel zusammen studieren müssen, hätte dir das gefallen, naaaaa??! Na gut, alles klar. Danke Frau Ministerin Mama für deinen Besuch. Bitte Sohnemann, und iß dein Jausenbrot schön auf, sonst gibt's Klapse, gell?! Danke, Österreich! |
| Mittwoch, 04. Dezember 2002 08:40 | |||||||||
| »Stell Dir vor es ist Koalition und keiner geht hin!« Dieses Spiel scheinen unsere weltlichen Führer derzeit zu spielen. Kaiser Wolfi wird eventuell bald sein müdes Lächeln verlieren, denn ohne Partner schaut's halt auch nicht mehr so gut aus. Wer aber soll's werden, bzw. wer will denn eigentlich so wirklich? Richtig Lust und Laune scheinen sie ja alle nicht zu haben. Oder ist dies nur eine weitere Stufe des zur Schau stellens ihrer komödiantischen Fähigkeiten?! Wir werden es (zu) früh genug erfahren! | ||||||||
