| Freitag, 30. August 2002 07:30 |
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| Dienstag, 27. August 2002 14:00 |
mArtin kommt soeben vom Einkaufen. Und was er da auf ein Plakat gekritzelt sah, machte ihn schon ein wenig nachdenklich: "free techno" stand da in krakeliger Kids- Schrift zu lesen. In großen Buchstaben, damit auch jeder diese absolut wichtige Message mitbekommt. "free techno" - ach so - ist er denn nicht frei? Wo ist techno denn eingesperrt? (warum kann mArtin ihn dann andauernd in den "Wixer-Autos" hören!) Hat er was verbrochen (blöde Frage!)? Oder heißt ein Haberer des pickeligen Arschgesichts, welches diese enorm wichtige Mitteilung auf das Plakat gefurzt hat, techno?! "free techno" das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen; wenn mArtin mit seinen Freunden damals "cool" sein wollte, hätten sie vielleicht "Free Tibet" auf das Plakat gekritzelt - natürlich ebenfalls, ohne die näheren Hintergründe zu kennen. Aber immerhin "eine Message". Ein kurzer Satz mit "Aussage". Das zählt heute nicht mehr. "Cool" sein bedeutet in möglichst jeder Lebenssituation Desinteresse zu zeigen. Alles beschissen und langweilig zu finden. Außer eben techno. Und darum soll der Herr techno eben free sein. Aber ist er doch ohnehin - die Kids saugen sich die techno Files doch ohnehin für free aus dem Netz, also warum die Aufregung? |
| Samstag, 24. August 2002 18:20 |
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| Freitag, 23. August 2002 11:30 |
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| Mittwoch, 21. August 2002 08:50 |
Glück im Unglück nennt man das wohl. Die Versicherungen reiben sich derzeit wieder einmal ihre (ohnehin leicht klebrig- schmutzigen) Hände. Unter dem Titel: "Unwetter: Keine dramatischen Folgen für Versicherungen" kann man eine Pressemeldung mit folgendem (dann doch etwas freier) übersetzten Text lesen: nahezu ganz Österreich ist in Bezug auf die Hochwasserkatastrophe unterversichert - *yeahhh* - und damit haben wir als Versicherer absolut nichts zu befürchten! Ganz im Gegenteil, wir können den Geschädigten einfach lapidare 2.000,-- Euro mit dem Hinweis andrehen, dass dies ohnehin schon ein enormes Entgegenkommen von uns sei. Ausserdem haben die ganzen Deppen jetzt solche Angst, dass sie in Scharen an uns herantreten werden, um Versicherungen aller Art abzuschließen, welche in diesen Tagen natürlich empfindlich teurer werden *lechz*. Wir vergessen natürlich nicht auf die eine oder andere Träne, welche wir unseren Aussendienstlern noch temporär auf die Wange tätowieren, ... aber alles in allem werden wir garantiert ordentliche Marie machen! *geil!* ... in etwa so ähnlich mögen die Gedanken von Gregor Kozak, (dem Auskunftsbeauftragten des Verbandes der Versicherungs-Unternehmen Österreichs) schon eher gewesen sein... |
| Montag, 19. August 2002 07:40 |
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| Sonntag, 18. August 2002 22:10 |
![]() "Alles klar Houston , wir haben die Lösung für das Problem..." |
| Donnerstag, 15. August 2002 08:40 (virtueller Link-Fetischismus) |
Eigentlich Feiertag (nur was wäre zu feiern?). LUCKY STRIKE geht halt besonders motiviert in die LÜTZE HALL und macht dort mit Hansens e-mac und seinem MOTU 828 ein paar Aufnahmen für die Demo Maxi CD. Das Ergebnis wird in Kürze hörbar sein (spätestens beim Konzert am 21. September im "unplugged"). |
| Mittwoch, 14. August 2002 16:20 (virtuell) |
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| Dienstag, 13. August 2002 07:30 (virtuell) |
Über einen Monat lang hat mArtin geschwiegen. Einen Anschlag hat es gegeben. Einen Anschlag auf den "Gutmensch-Teil" von mArtin. Und dieser war so heftig, dass er sich sowohl tatsächlich, als auch virtuell kaum noch aus dem Haus bewegt. Aber irgendwann muß ja auch das verarbeitet sein. Nur, wie in Zukunft damit umgehen? Welche Einstellung soll mArtin jetzt haben? Wie weiterhin "politcally correct" bleiben, wenn er weiß, dass "Ausländer" (genauer gesagt, Rumänen) sein Elternhaus ausgeräumt haben - und keiner was dagegen unternimmt? Die Polizei interessierte sich für mArtins lange Haare weitaus mehr, als für das Auffinden der Täter, bzw. des gestohlenen Hab und Gut der Eltern. Mutiert mArtin jetzt auch zum Haider -Wähler? Eine grausige Vorstellung. Oder wird mArtin zum internen "Ausländer Raus" Freund, der seine Meinung nur unter vorgehaltener Hand einer eventuellen Öffentlichkeit preis gibt? Oder aber wird sich die ganze Aufregung ohnehin wieder legen, und mArtin nach einiger Zeit zu seiner alten Einstellung zurückkehren? mArtin weiß es noch nicht, und konnte deshalb auch nicht mehr schreiben. Abgesehen davon sind Durchschnittlich zwei Leser pro Tag auch nicht gerade "die Quote", welche Vera dazu bewegen könnte, mit einer Sendung weiterzumachen. Aber immerhin, ... drei Leute (herzlichen Dank an Euch treue Leser!) haben mArtin tatsächlich darauf aufmerksam gemacht, daß sich im Tagebuch nichts mehr tut, und das sollte doch vorerst reichen, oder? |
