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Freitag, 30. August 2002 07:30

Die Spammer (zu Deutsch:"Schleimer" - was jetzt eigentlich nicht wirklich eine sinngemäße Übersetzung ergibt!) versüßen uns den Tag mit dutzenden unverlangt zugesandten Elektro-Nachrichten aus aller Welt. Sie stehlen unsere Elektro-Postkasten - Adressen und schleimen diese voll. Mit enorm sinn- und witz- losen Briefchen aus den Bereichen: "Wie wirst Du Dein Geld schnell illegal los" oder auch "Gratis Zahnbehandlung in den USA", "Dein Diplom einer russischen Universität" oder eben diversen Angeboten aus der weiten Welt des Sex. Genau so bekam mArtin heute auch gleich zwei dieser Spam-Briefe aus dem XXX- Bereich. Da schreibt an mArtin etwa die besonders seriöse Eloisia Tang: " mArtin, Increase your breast size. 100% natural!" OK, zugegeben - mArtins Brüste sind nicht unbedingt die größten, aber er ist doch relativ zufrieden damit. Gleich darunter meldet sich dann Teresita Muniz mit: "mArtin, Increase your Penis size - or your money back." Na könnt Ihr Euch jetzt endlich entscheiden? Was denn, soll ich mir jetzt Brüste oder Schniedel vergrößern lassen? Ist aber im übrigen beides nicht notwendig, denn: a) die Brüste operieren zu lassen ist mArtin zu teuer, und b) was die Schniedellänge angeht: mArtin fährt ein Auto mit 62 PS - alles klar?!


Donnerstag, 29. August 2002 08:30

Was geschah am Samstag, den 29. August 1959 in Gary-Indiana?? Soll ich sagen? Ich sag niiiiiicht! Oder doch... nein - vielleicht davor noch ein kleiner Hinweis in Form einer höchst "musikalischen Nachricht": Hallo Nona, Dein Problem für diese Datei ist nur, dass Du kein Plugin für .WAV installiert hast. Grüße mArtin Jetzt sollte es doch schon etwas dämmern. Ja genau - der King of Pop wurde geboren. Und egal, was man ihm nachsagen will (oder auch kann), er hat die Musik im Ausmaß der Beatles, der Stones oder auch des Wolferl (Amadeus, nicht Ambros ;-) beeinflusst. Und das sicher nicht zum schlechtesten. Aber was geschah eigentlich am Dienstag, den 29. August 2000 um 08 Uhr und 50 Minuten? Ganz genau! Es war der letzte Eintrag der ersten Tagebuchseite der »HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
von mArtin«. Also bereits drei Jahre Tagebuch führen *uff-zack* - und was mArtin damit in der Welt nicht alles geändert hat...


Mittwoch, 28. August 2002 10:00

mArtin hatte die Verkaufsidee! Gestern Nacht, im Zuge von nachdenklicher Stimmung - gemischt mit leicht üblen Gedanken aus der Elektronik- und IT- Branche kam bei mArtin die genialste aller Ideen auf: nahezu jeder besitzt ein Mobiltelefon. Und leider sind diese nicht besonders wasserbeständig. Mit einem relativ kleinen Umbau, den mArtin vornehmen kann (oder auch der versierte Telefonbesitzer mit Fachkenntnissen...) kann nahezu jedes Telefon (manche ältere Modelle lassen sich nicht mehr umbauen) in ein absolut "duschfestes" Teil umgebaut werden. Und das zu einem enorm günstigen Tarif! Näheres bei einem Klick auf's linke Bild...


Dienstag, 27. August 2002 14:00

mArtin kommt soeben vom Einkaufen. Und was er da auf ein Plakat gekritzelt sah, machte ihn schon ein wenig nachdenklich: "free techno" stand da in krakeliger Kids- Schrift zu lesen. In großen Buchstaben, damit auch jeder diese absolut wichtige Message mitbekommt. "free techno" - ach so - ist er denn nicht frei? Wo ist techno denn eingesperrt? (warum kann mArtin ihn dann andauernd in den "Wixer-Autos" hören!) Hat er was verbrochen (blöde Frage!)? Oder heißt ein Haberer des pickeligen Arschgesichts, welches diese enorm wichtige Mitteilung auf das Plakat gefurzt hat, techno?! "free techno" das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen; wenn mArtin mit seinen Freunden damals "cool" sein wollte, hätten sie vielleicht "Free Tibet" auf das Plakat gekritzelt - natürlich ebenfalls, ohne die näheren Hintergründe zu kennen. Aber immerhin "eine Message". Ein kurzer Satz mit "Aussage". Das zählt heute nicht mehr. "Cool" sein bedeutet in möglichst jeder Lebenssituation Desinteresse zu zeigen. Alles beschissen und langweilig zu finden. Außer eben techno. Und darum soll der Herr techno eben free sein. Aber ist er doch ohnehin - die Kids saugen sich die techno Files doch ohnehin für free aus dem Netz, also warum die Aufregung?


Montag, 26. August 2002 07:30

"Man ißt auch mit den Augen..." Ein Satz, der so nicht für Katzen gelten dürfte. Ein Test über den Sommer hinweg hat folgende empirische Werte ergeben: Max (die Katze von mArtin) frißt alles gerne, was für mArtin stinkt, grauslichgrauslich


Eigentlich »grauenhaft« - aber dann doch wieder nicht. Grauenhaft ist in seiner Bestimmung doch ziemlich eindeutig. »Grauslich« hingegen kann von wahrhaftig »grauenhaft« bis hin zu »nur ein wenig ungut« alles bedeuten.

Sehr oft auch dafür verwendet, um dem Gegenüber mitzuteilen, dass dieses eben ein wenig verletzend zu einem war: »Geh bitte, sei net so grauslich zu mir...«
ist, oder enorm ekelig aussieht. Da gibt es z.B. bei merkur Katzenfutter von "Quality Line" - sieht ur - grauslichgrauslich


Eigentlich »grauenhaft« - aber dann doch wieder nicht. Grauenhaft ist in seiner Bestimmung doch ziemlich eindeutig. »Grauslich« hingegen kann von wahrhaftig »grauenhaft« bis hin zu »nur ein wenig ungut« alles bedeuten.

Sehr oft auch dafür verwendet, um dem Gegenüber mitzuteilen, dass dieses eben ein wenig verletzend zu einem war: »Geh bitte, sei net so grauslich zu mir...«
aus (mit so labbrigen Röhrchen und ähnlichem drinnen), aber Max liebt es. Das andere Dosenfutter von "Brekkies" ist wunderbar herrlich schön, duftet nach Inzersdorfer Fleischkäse (sogar für mArtin, den Vegetarier aushaltbar!) und Max mag es definitiv nicht! Was ist da kaputt?


Sonntag, 25. August 2002 22:50

Normalerweise passier ja des Sonntags nicht viel, mit Ausnahme des obligaten Familienfestes. Aber diesen Sonntag wurde mArtin um eine lebenswichtige Erfahrung reicher. Sozusagen 37 Jahre lang mußte er warten, um die eigenen Früchte eines Jäger und Sammler-Daseins zu genießen. Zu Mittag wurde dann gebraten und gebacken - um 22:50 lebt mArtin noch - sollte also nix gröberes dabei gewesen sein.


Samstag, 24. August 2002 18:20

Rubrik: die schönsten Glückwunsch- und Geburtstags- karten der Welt... mArtin will es ja gar nicht mehr verschweigen, er hat heute Geburtstag. Den wievielten? Nun, es sind so viele, dass man nicht mehr unbedingt dem nächsten entgegenfiebert. Trotzdem hat mArtin eine schöne Feier bekommen und ganz viele Geschenke . Und mit dazu sozusagen die eben oben erwähnte "eine der schönsten Geburtstagskarten" welche Dir mArtin selbstverständlich nicht vorenthalten möchte (siehe links!). Eigenhändig angefertigt von mArtins Schwägerin in mühevoller Kleinarbeit (die Blümchen lachen nämlich alle in 3D!). Auch sonst gab's jede Menge Geschenke - eine neue Kaffemaschine, vier schöne T-Shirts (man wird mArtin auf der Strasse nicht wiedererkennen, wenn die Löcher in den Sachen fehlen...), eine neue Tastatur für den Compi, neues Bettzeug, neue Patronen für den Drucker (endlich wieder in Farbe drucken!), ein Headset und Datenkabel für das Mobil-Fon, Gutschein für Schuhe, und und und... wie zu Weihnachten (und mArtin gefreuet sich die rechte Haxe aus)!


Freitag, 23. August 2002 11:30

Achtung, wichtiger Hinweis! Wenn Du jetzt noch (so wie etwa mArtin auch) Schilling-Briefmarken haben solltest, dann genieße den folgenden Absatz: mArtin hat soeben am Postamt seiner Wahl die Auskunft bekommen, dass man diese rechts zu sehenden S7 Exemplare einer österreichischen Briefmarke wohl bei irgendeinem Amt (mArtin vermutet da ja schon stark, dass es sich dabei um die MA 2412 handelt...) umtauschen könne, aber das kostet dann 10,-- Euro ! Noch einmal in Worten für den eventuell soeben ohnmächtig gewordenen Leser: zehn Euro. Naja, damit kann eigentlich unsere ReGierung mit Fug und Recht behaupten, dass der EURO kein Teuro ist, sondern viel mehr ein Vertrottelto, Vollidioto oder Bistdudenntotaldeppatdeppat


Jemand, der nicht besonders intelligent zu sein scheint, wird mit diesem Attribut belegt. Vielleicht aber auch nur jemand, der eine nicht so besonders kluge Handlung vollzogen hat.

Man kann sich aber auch zu einem »Deppen« machen (lassen). Dann ist man ein »W«. Jede weitere Erklärung würde ab diesem Punkt einfach zu weit führen. Finden Sie sich daher damit ab.

Moment: noch was! Manchmal wird »deppat« sogar im Rahmen des Ausdrucks von ungläubigem Erstaunen verwendet - wie z.B.: »Heast, bist Du deppat!«
o... mArtin hat aber schon jetzt ein cooles Konzept ausgearbeitet, um die alten Briefmarken, die wir ja doch irgendwie liebgewonnen haben, weiter zu verwenden: "hallo Politiker, Ihr könnt Euch die Dinger auf den Bauch picken, und dann per Eilpost ab nach Simbabwe!" (Der Haider macht doch eh so gern Auslandsreisen, oder?!)


Donnerstag, 22. August 2002 17:20

"Na geh" - das ist aber auch so was von unschön! Da geht doch zunächst (also irgendwann vor einem oder auch mehreren Jahren) täglich alles (unsere "Micki-Maus-für-Erwachsene") ein, und dann macht auch noch ganz unbemerkt die Cyber-Version dieses unverzichtbaren Blattes die Pforten dicht. Kack aber auch - tA-online ist nicht mehr! Wie soll mArtin sich jetzt noch informieren? Wie kann er ab sofort über Greueltaten in unserer Republik berichten? Woher bekommt er die grindiggrindig


Sollte eigentlich im gesamt-deutschsprachigen Raum bekannt sein.
Ich denke, es begann vermutlich irgendwann einmal mit dem Hals. An solch einem sammelt sich nach Wochen der Hygiene-Enthaltsamkeit ein bisserl so ein Dreck an, den man dann doch recht gut sehen kann. Diese Patina nennt man u.a. auch »Grind«.

Mit dem Hals hat es inzwischen aber kaum noch was am Hut - die meisten Leute duschen schon mindestens 1x pro Woche - da hat's der echte »Grind« so richtig schwer.

Daher sind jetzt einfach ganze Personen oder Dinge »grindig«, wenn sie sehr unsympathisch sind. Kann auch gerne frei mit anderen Worten kombiniert werden, z.B.: Grindkind, Grindkoffer, grindige Drecksau, usw. usf...
en Fotos von Politiker(inne)n in Unterwäsche? Na sauber, so geht eben die Medien - Welt zugrunde. Na danke aber auch!


Mittwoch, 21. August 2002 08:50

Glück im Unglück nennt man das wohl. Die Versicherungen reiben sich derzeit wieder einmal ihre (ohnehin leicht klebrig- schmutzigen) Hände. Unter dem Titel: "Unwetter: Keine dramatischen Folgen für Versicherungen" kann man eine Pressemeldung mit folgendem (dann doch etwas freier) übersetzten Text lesen: nahezu ganz Österreich ist in Bezug auf die Hochwasserkatastrophe unterversichert - *yeahhh* - und damit haben wir als Versicherer absolut nichts zu befürchten! Ganz im Gegenteil, wir können den Geschädigten einfach lapidare 2.000,-- Euro mit dem Hinweis andrehen, dass dies ohnehin schon ein enormes Entgegenkommen von uns sei. Ausserdem haben die ganzen Deppen jetzt solche Angst, dass sie in Scharen an uns herantreten werden, um Versicherungen aller Art abzuschließen, welche in diesen Tagen natürlich empfindlich teurer werden *lechz*. Wir vergessen natürlich nicht auf die eine oder andere Träne, welche wir unseren Aussendienstlern noch temporär auf die Wange tätowieren, ... aber alles in allem werden wir garantiert ordentliche Marie machen! *geil!* ... in etwa so ähnlich mögen die Gedanken von Gregor Kozak, (dem Auskunftsbeauftragten des Verbandes der Versicherungs-Unternehmen Österreichs) schon eher gewesen sein...


Dienstag, 20. August 2002 10:10

Neues Händi - neues Glück! Endlich muß sich mArtin nicht mehr mit einem seiner uralten Mobil-Telefonen in der Größe eines Ziegelsteins oder der Techik des vorigen Jahrtausends herumquälen, endlich darf auch er mit einem jungen, hippen und extrem "coolen Teil" herumlaufen (und auch "sprechen", ... was aber in der Tat sooo wichtig nicht ist!). Das Wunderteil der Technik heißt Siemens MT 50 und ist trotz seiner gerade mal 10cm (und 4,8 mm) bereits ein ausgewachsenes Telefon. Es könnte auch wirklich sehr viel, hätte mArtin nicht mit seinen Würschtelfingern enorme Probleme, eine einzelne Taste zu betätigen. Aber dem geschenkten Telefon schaut man nicht auf die (im übrigen total hübschen) Tasten, und außerdem leuchtet es blau, was besonders "in" sein soll, zumindest hat man das mArtin so erzählt. Denn Dank der abermaligen Verlängerung seines Spar-max Vertrages für ein weiteres Jahr mit max (mArtin weigert sich übrigens strikt, die Änderung des Namens auf T-Mobile mitzumachen!) kostete ihm der Spaß nur einen ganzen Euro. Selbst dabei muß max aber noch genug verdienen, wollten sie mArtin doch gleich zwei der netten Spielzeuge liefern. Aber weil der mArtin ja soch so ein braver Bub ist, hat er sich gleich gemeldet bei denen - die haben sich zwar nicht dafür bedankt, aber immerhin das zweite Telefon nicht geliefert. Alles in allem ist mArtin sehr zufrieden mit dem kleinen Racker und endlich auch wieder "in"!...


Montag, 19. August 2002 07:40

Ein nicht unpikantes Foto in der sonntägigen Ausgabe der Krone (also dem österreichweiten Gratis-Exemplar!) macht mArtin schon recht nachdenklich. Hier sieht man die Semi-Führerin der Nation mit einer Schaufel im Dreck wühlen. Wonach?! Sucht sie etwa verlorene Wählerstimmen? Oder nach einem etwas weniger besoffenem Vize General für die Pensionsversicherungsanstalt? Soll hier eventuell Gold für absolut unsinnige Aktionen (wie z.B.: "Abfangjäger") versteckt sein, oder will sie einfach nur den ärmsten der Armen etwas unter die Arme greifen?... (Anmerkung: den letzten Punkt kann man schon mal völlig ohne irgendwie nachzufragen streichen, dieser stellte nur eine kleine Spielerei des Autors dar ;-) Was es auch war, es macht unsere Vize-Schlange auf jeden Fall nicht dreckig! Mit blitzsauberem T-Shirt und jungfräulichen Handschuhen steht sie da, selbst ihre Gummitreter weisen nur dezente Schlamm-Spritzerchen auf (man dürfte sie für das Foto an diesen Platz getragen haben). Ist doch klar, lieber Leser der "HeimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
von mArtin": den Dreck, mit dem sich klein Susi täglich vollmacht, den kann man auf einem Foto nicht sehen, der hinterlässt keine sichtbaren Spuren! Der blaue Riese, damit Kanzler und /in stets sauber bleiben...


Sonntag, 18. August 2002 22:10

"Alles klar Houston , wir haben die Lösung für das Problem..."

Samstag, 17. August 2002 11:30

"Aus der Not eine Tugend machen", das ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein deutsches Sprichwort. Und hier ein kleiner Beweis. Kaum wurden sie von einer der schlimmsten Umweltkatastrophen der letzten 100 Jahre getroffen, können sie dem auch schon etwas Gutes abgewinnen. Das in Lübeck aufgenommene Foto zeigt den Wasserschi-Experten Hans-Dietrich Kneppenstock, wie er das völlig neue Freizeitangebot der Hansestadt auf seine Art zu nutzen versucht...


Freitag, 16. August 2002 10:30 (virtuell)

Es ist fürchterlich, es ist kaum zu glauben. Der liebe Opa aus Italien, der herzige Knuddelhund, der immer den Boden aufleckt - der allerliebste Onkel vom Vatikan, er ist doch nicht der, für den er von Millionen gehalten wird. An diesem Wochenende wird er in Krakau (Polen) anlässlich eines seiner (vermutlich letzten) Auftritte seine politische Einstellung kundtun (siehe selbsterklärendes Foto). Aus gut informierten Kreisen wurde bekannt, dass "Wojterl" nach genauerer Durchsicht des Werkes "Mein Kampf" von der Überzeugung gepackt wurde, es handle sich dabei vielleicht doch um etwas Gutes. Schließlich gab es "Sex" (welch schmuddelig Wort!) damals nur zu einem Zweck, Homosexualität war verboten (warum trauen die sich das heute nicht mehr?) und die Kondome von Julius Fromm waren auch noch nicht so das Wahre. Naja, es gibt ja noch Hoffnung, denn aus "Kennerkreisen" weiß mArtin, dass der nächste katholische Oberhirte endlich wieder einen besonders reaktionären Weg beschreiten wird, den Weg zurück, zu...


Donnerstag, 15. August 2002 08:40 (virtueller Link-Fetischismus)

Eigentlich Feiertag (nur was wäre zu feiern?). LUCKY STRIKE geht halt besonders motiviert in die LÜTZE HALL und macht dort mit Hansens e-mac und seinem MOTU 828 ein paar Aufnahmen für die Demo Maxi CD. Das Ergebnis wird in Kürze hörbar sein (spätestens beim Konzert am 21. September im "unplugged").


Mittwoch, 14. August 2002 16:20 (virtuell)

Halb Österreich unter Wasser, und unsere Politiker haben in der Tat nichts besseres zu tun, als diese Katastrophe für deren Wahlkampagnen zu nutzen. In jeder ZIB oder sonstigen Berichterstattung sieht man einen lokalen oder Bundes- Politiker, der zu dem Thema "Entschädigung der Opfer" Stellung nimmt, um seinen unsagbar deppertdeppert


Einigermassen hochdeutsche Version von »deppat«.
Und ich mach' mir sicher nicht die elende Mühe, dies hier noch einmal aufzuschlüsseln. Schauen Sie doch selber nach. Hochachtungsvoll, mArtin.
Danke.
en Senf dazuzugeben. Klar, in solchen Situationen lässt sich leicht Stimmung machen, da kann man schon einige Wählerstimmen gewinnen. Die Wahl der Mittel wird dabei aber immer schlimmer. Da sieht man Bundesschüssel, Schausberger, Pröll, Pühringer und div. andere DodelDodel


(besser noch: »Dodl«)
Ein solcher ist prinzipiell schon ein wenig mit dem kleinen Trottel verwandt. Aber dann doch wieder nicht so ganz. Zudem beinhaltet das Wort »Dodel« auch eine gewisse Liebenswürdigkeit. Wenn Sie sich also beim nächsten Streit mit einem Wiener in Ihrer Ansprache zwischen »Dodl« und »Trottel« zu entscheiden haben, so wählen sie tunlichst den »Dodl«. So besteht die große Möglichkeit, dass für Sie der Tag beim Heurigen mit 3 Schrammeln endet. Im anderen Fall eher im AKH mit 3 Schrammen.
n, wie sie (wie üblich) Mist labern und dabei aber (eher unüblich) schöne Uniformen tragen. Die der Freiwilligen Feuerwehr, die vom Roten Kreuz, oder was halt grad zur Hand ist. Dabei fühlen die sich garantiert wie der Ami-Präsident, der auch ganz gerne mal die Flieger-Uniform trägt, wenn er scharfe Ansagen zu machen hat. Da wachsen sicherlich deren Eier zu ungeahnter Größe an und sie fühlen sich ganz toll männlich dabei. Denn sonst gäbe es wohl kaum eine Uniform für einen der schlappen Säcke - noch dazu gibt es in so einem helfenden Job wenig bis gar nix zu verdienen ... nix für einen g'standenen Politiker!


Dienstag, 13. August 2002 07:30 (virtuell)

Über einen Monat lang hat mArtin geschwiegen. Einen Anschlag hat es gegeben. Einen Anschlag auf den "Gutmensch-Teil" von mArtin. Und dieser war so heftig, dass er sich sowohl tatsächlich, als auch virtuell kaum noch aus dem Haus bewegt. Aber irgendwann muß ja auch das verarbeitet sein. Nur, wie in Zukunft damit umgehen? Welche Einstellung soll mArtin jetzt haben? Wie weiterhin "politcally correct" bleiben, wenn er weiß, dass "Ausländer" (genauer gesagt, Rumänen) sein Elternhaus ausgeräumt haben - und keiner was dagegen unternimmt? Die Polizei interessierte sich für mArtins lange Haare weitaus mehr, als für das Auffinden der Täter, bzw. des gestohlenen Hab und Gut der Eltern. Mutiert mArtin jetzt auch zum Haider -Wähler? Eine grausige Vorstellung. Oder wird mArtin zum internen "Ausländer Raus" Freund, der seine Meinung nur unter vorgehaltener Hand einer eventuellen Öffentlichkeit preis gibt? Oder aber wird sich die ganze Aufregung ohnehin wieder legen, und mArtin nach einiger Zeit zu seiner alten Einstellung zurückkehren? mArtin weiß es noch nicht, und konnte deshalb auch nicht mehr schreiben. Abgesehen davon sind Durchschnittlich zwei Leser pro Tag auch nicht gerade "die Quote", welche Vera dazu bewegen könnte, mit einer Sendung weiterzumachen. Aber immerhin, ... drei Leute (herzlichen Dank an Euch treue Leser!) haben mArtin tatsächlich darauf aufmerksam gemacht, daß sich im Tagebuch nichts mehr tut, und das sollte doch vorerst reichen, oder?



(C) mArtin, im August 2002.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!