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Montag, 29. April 2002 09:20

Es gibt da zwei Firmen, die sich scheinbar ziemlich sicher sind, dass in der Frage der neuen Abfangjäger für das gute alte Österreich doch das Volk entscheiden muss. Denn sie kaufen brav ihren Anzeigenplatz in den aktuellen Tageszeitungen (zwar keine ganzseitige Bunti-Bunti-Werbung, aber das wird sicher auch noch kommen). Wobei die Leute von "Lockheed Martin" (nicht alles, was Martin heisst, ist auch mArtin) tatsächlich die Frechheit besitzen, uns in ihrem Werbetext wirtschaftlichen Wohlstand durch den Kauf ihrer Flugkacke zu versprechen. Die Wirklichkeit sieht ja ganz anders aus. Diejenigen, welche uns weismachen wollen, eine Kampfflugzeug Armada sei von "total superem Nutzen für Österreich", sind doch nur typische Golf-GTI oder Spoiler-Mercedes fahrende, 256 PS wegen der "Überholreserven" benötigende Männerchen der Gattung "Kurzschwanz-Nachplapperer". Sie haben eindeutig Errektionsprobleme der seltSamen Art und versuchen diese mit einem schönen, neuen Penis - Ersatz in den Griff zu bekommen. Wann wird Österreich endlich einmal klüger und setzt an diese entscheidenden Stellen Frauen? Dann kämen wir gar nicht in die misslich-peinliche Lage, über die Hammerlänge des Verteidigungsministers per Volksbefragung abstimmen zu müssen...


0Donnerstag, 25. April 2002 09:20

Eigentlich ist er ja ein bemitleidenswert altes und krankes Manderl, man sollte ihn in Ruhe lassen?! Aber da er mit seinen absolut dümmlichen Meinungen, Aussagen und Anweisungen (also dem gemeinen "Papst-Senf") für einiges Leid in dieser Welt verantwortlich ist, darf man ruhigen Gewissens über ihn schreiben! Er hat jetzt nach langem hin und her seine amerikanischen Söhne doch zu sich gebeten, um ihnen mitzuteilen, dass ein ein sexueller Verkehr mit Kindern vielleicht gar nicht so gut ist. Die hohen Würdenträger baten noch um kurze Bedenkzeit, machten dann aber doch eine kleine Pressekonferenz, um dort zu verlautbaren, dass es wirklich nicht gut war. Sehr schön. Wenn also den sog. "Christen" ihr Oberheini nicht sagt, dass sie schwere Scheisse gebaut haben, dann bemerken die das gar nicht? Ach ja. Stimmt. Bei uns ist der sexuelle Verkehr von Pfaffen mit Kindern ja noch immer in Ordnung. "Man möge doch endlich den Mantel des Schweigens über die Affäre Groër breiten..." so der Ober St. Pöltener Kurti Krenn 1995 zu dieser "Sache". "Man soll ihn doch endlich in Ruhe lassen." Na satz es total deppatdeppat


Jemand, der nicht besonders intelligent zu sein scheint, wird mit diesem Attribut belegt. Vielleicht aber auch nur jemand, der eine nicht so besonders kluge Handlung vollzogen hat.

Man kann sich aber auch zu einem »Deppen« machen (lassen). Dann ist man ein »W«. Jede weitere Erklärung würde ab diesem Punkt einfach zu weit führen. Finden Sie sich daher damit ab.

Moment: noch was! Manchmal wird »deppat« sogar im Rahmen des Ausdrucks von ungläubigem Erstaunen verwendet - wie z.B.: »Heast, bist Du deppat!«
? (= Seid ihr nun ganzheitlich verwirrt?) Solche "Affären" dürften nie verschwiegen werden, denn mitunter auch deshalb geschehen sie ja. Der Groër hat sich zumindest verdient, dass er (sollte er noch leben) keine ruhige Nacht mehr hat. Und wenn er schon ein betagtes altes Manderl ist, Mitleid hat er genug von seinen "Brüdern". Vielleicht kommt der Onkel Papst ja irgendwann drauf, dass auch in Österreich Sex mit Kindern was nicht ganz so gutes ist...


Montag, 22. April 2002 08:50

Na servasna servas


Im Prinzip gleichbedeutend mit »na servus«. Die Aussprache ist nur mehr in Richtung 10. Bezirk. Ausdruck der gehobenen Indignation. Eine mögliche Steigerung der Empörung ergibt sich durch den Zusatz: »G'schäft«.
G'schäft.
Die Franzosen haben da jetzt aber schon ordentlich was zum Knabbern... Es hat wohl kaum jemand damit gerechnet, dass der "nette alte Mann" (siehe Bild hier ... weit rechts) bei der "Vorwahl" zum Oberindianer der Franzen derart gut abschneidet. Erklärungen dafür haben sie jetzt einige parat, z.B. wegen der vielen Skan- dale und -dälchen Ihres derzeitigen "Führers", wegen der besonders geringen Wahlbeteiligung oder auch auf Grund der enormen Jugendkriminalität. Man kann da jetzt sehr viel hin und her spekulieren, Tatsache ist (und bleibt): Er wurde gewählt, weil es eben doch einige rechtsradikale im französischen Volk gibt. Warum muss man da etwas beschönigen, genauso wie bei uns?! Hätten wir weniger Rechtsrechte in Österreich, dann gäbe es eine "politisch korrekte" Regierung. So schaut's aus. Nicht dauernd Ausreden erfinden, warum und weshalb, und dass die Leute ja gar nicht so schlimm sind... So sind sie (oder besser "wir") eben.


Donnerstag, 18. April 2002 10:50

Man(n!) lese sich die Anzeige einer großformatigen Tageszeitung gut durch und überlege nun, wie folgt:
* Wie lange dauert dieser Eingriff eigentlich ("kurzer Anruf" = Sek., Min.,... )?
* Muss man dabei den Hörer steril machen?
* Wenn ich den Hörer dann "dort" hin halte, wie kann ich dann den eventuellen Anweisungen des Chirurgs folgen?
* Benötige ich noch zusätzliche Instrumente und/oder Werkzeuge (Zange, Schere, Messer, Taschenlampe, etc...)
* Funktioniert das auch mit einem ISDN-Apparat?
* Funktioniert "es" auch mit einer Freisprecheinrichtung?
* Ich habe kein Telefon, kann ich "es" auch per e-Mail oder Fax machen lassen?
* Wie kann ich erkennen, ob tatsächlich ein Artzt spricht und nicht der Portier oder das Personal für die Bodenpflege?
* Werde ich dabei auf eine Mehrwertnummer (0900-....) umgeleitet?
* Wird der "Eingriff" von der Post oder von der Krankenkasse bezahlt?
* Bin ich im Anschluss an diesen Anruf auch ein Chirurg?
* Welche "Leiden" können noch per Telefon operiert werden?
Fragen über Fragen, welche in diesem Inserat leider nicht beantwortet wurden, aber mArtin bleibt dran, und wird eventuelle weitere Ergebnisse der werten Leserschaft selbstverständlich nicht vorenthalten; obgleich er eigentlich etwas Angst hat, unter dieser Tel. Nr. zu recherchieren, denn eigentlich...


Mittwoch, 17. April 2002 10:00

Eine Idee, die mArtin gestern Nacht nur so im Halbschlaf in der ZIB-3 mitbekommen hat, und schon alleine deshalb kaum glauben will. Irgendwer hatte doch glatt vorgeschlagen, man möge das Amt des Bundespräsidenten doch nicht per Wahl vergeben, sondern jeder Landeshauptmann dürfe immer für die Dauer von einem Jahr diese Aufgabe sozusagen »nebenbei« erledigen. Entweder, mArtin war tatsächlich schon mehr im Land der Träume als sonstwo - oder da spinnt jetzt einer komplett... und der kann ja wohl nur ein Kärntner sein! Und weil die Kärtner, was ihre Politik betrifft, etwas langsam von Begriff zu sein scheinen, hier nochmals gross und deutlich: Hallo Kärtner! Wenn Ihr Euch mit Eurem Landeshauptmann schon in die politische Kloake begebt, dann tut es bitte alleine. Kein halbwegs klar denkender Österreicher hat daran Interesse, Euren Braunbären als Bundespräsidenten haben zu müssen!! Klar genug? Vermutlich nicht - deshalb befürchtet mArtin schlimmes ... obwohl Haider im Jahre 2001 bereits einmal folgendes sagte: "Dieses monarchistische Zeremoniell und der ganze Klimbim, der rund um das Staatsoberhaupt existiert, gehört in den Tabernakel der Vergangenheit gesperrt. Österreich sollte sich von dieser teuren Institution verabschieden. Es wäre im Zuge der Staatsreform ein sinnvoller Akt, dass man die einzige unverzichtbare Kompetenz, die der Bundespräsident noch hat, dem Regierungschef überantwortet." Der Oberbefehl in der Landesverteidigung, so Haider, sollte dem Kanzler übertragen werde: "Das ist etwas, was jeder Regierungschef mit einem nationalen Sicherheitsrat als begleitende Kontrolle auch absolvieren kann" Da wir aber alle (bis auf die Kärtner) wissen, wieviel Senf der Herr Landeshauptmann bereits verbreitet hat,...


Montag, 15. April 2002 09:50

Ein immerwährend aktuelles Thema: Passwörter. Diesbezüglich gibt es eine wichtige Seite im Netz - bei kannst Du überprüfen, wie sicher Dein gewähltes Passwort ist. Genau eben dieses hat mArtin auch mit einem seiner Passwörter gemacht und folgendes Testergebnis erhalten (siehe Bild links). Also eine Aufforderung an eventuelle Hacker und/oder Cracker, ein möglichst gesundes Leben zu führen. Dieses "biblische" Alter zu erreichen wird sich so mach böser Wicht dennoch schwer tun. Aber man kann die Sache sicher etwas beschleunigen. Nimmt man Beispielsweise einen 2 GHz-PC, dann reduziert sich der Rechenvorgang schon auf etwa 190 Jahre. Ein kleines Rechenzentrum schafft die Lösung bereits in ca. 60 Jahren. Und rechnet man die rasche Leistungssteigerung der PC-Fraktion der letzten Jahre auf die folgenden auf, dann käme man schon auf etwa 27 Jahre. Passt also - nur, dass mArtin's Passwort-geschützter Bereich dann vermutlich seit 15 Jahren nicht mehr existiert...


Samstag, 13. April 2002 16:30

Das linke Bild unterscheidet sich vom rechten durch einige Gemeinsamkeiten:
Der eine starb 1989, der andere lebt in Österreich. Der eine war ein erbarmungsloser Despot, der andere erzkonservativ und am besten Weg zur "feinen" Intoleranz. Der eine sprach Todesurteile aus, der andere lächelt immer. Der eine hat eine größere Kopfbedeckung auf, der andere trägt eine Brille. Was für den einen der Autor »Salman Rushdi«, ist für den anderen sein »Gerhard Haderer«. Der eine ruft zur Ermordung des "Gotteslästerers" auf, der andere zur gesellschaftlichen Ächtung und zum "Schlagen" des vermeindlichen Bösewichts. Und schlussendlich, ...beide sehen sich selber wesentlich klüger, als die »allwissende Müllhalde« der Muppets (na bitte, wenn das nicht zu viel ist...)


Freitag, 12. April 2002 20:20

SPAM: eines der widerlichsten Dinge, welche durch das Internet zu uns nach Hause kommen. Aber dieser "Schleim" kann durchaus auch seine lustigen Seiten haben: mArtin bekommt täglich zwischen fünf und 15 solch Grindbatzen. Einer von davon war relativ unverschämt; lautet doch der Eingangstext, wie folgt: "Lieber Newsletter-Abonnent, Sie erhalten aktuell Newsletter von verschiedenen Anbietern, die über unser domeus-System an Sie versendet werden (z.B. "satmedia_austria"). Wir schreiben Sie heute an, um Sie auf zwei Punkte hinzuweisen: 1. Überprüfung Ihrer abonnierten Newsletter: Bitte kontrollieren Sie kurz Ihren Account, indem Sie auf diesen Link klicken "... Natürlich hat mArtin NIE irgendeinen Newsletter oder sonstwas bei der Firma domeus bestellt. Die versuchen halt mit allen Mitteln, ihre Seite populär zu machen. mArtin hat diese Mail mit der passenden Meldung und dem kompletten "Header" versehen (da sind alle relevanten Angaben über den "Übeltäter" enthalten) an den Absender und eine geeignete "SPAM"-Meldestelle weitergeleitet. Prompt kommt am folgenden Tag ein Entschuldigungsschreiben von den Münchnern mit folgendem Inhalt: "Sehr geehrter Herr Martin, wie von Ihnen gewuenscht, habe ich Ihre Daten soeben komplett aus unserer Datenbank geloescht. Fortan werden Sie von uns keine weiteren eMails erhalten, solange Sie sich nicht erneut anmelden. "so weit, so gut. Was aber der gute Felix vom "Support Team" völlig übersehen hat, ist, dass er dabei irrtümlich eine interne Mail mit einer Textpassage der Beurteilung mArtins ursprünglichen "Warn-Briefes" von seinem Mitarbeiter Willy weitergeleitet hat...
(siehe fotografierte Mail und schmunzle :-)))))


Donnerstag, 11. April 2002 07:50

Es hat das Infoblatt der Stadt Wien folgende große Überschrift: »Der ewige Austro-Popper«. Was damit (hoffentlich in bester Absicht) gemeint wäre, ist wohl nahezu jedem Österreicher klar. Scheinbar rechnen die lieben Tschapperln in der Redaktion aber weniger mit einem Leser aus dem Rest der (ansonsten ja sooo kleinen) Welt, dann hätten sie wohl gewandtere - oder zumindest des allgemeinen deutschen Sprachgebrauchs mächtige Redakteure. Was macht der liebe Wolfgang Ambros also nun eigentlich? Ist dem ganzen vielleicht eine politische Aussage entnehmbar? Hat Wambros (wie ihn die Wiener nur allzu gerne nennen) die Lust auf ausländische Frauen verlassen? Vergeht er sich nur mehr an heimischen Grazien? Oder ist die tiefere Bedeutung des Satzes vielmehr eine Absage an die Vielflieger und Sex-Touristen, welche glauben, nur in Phuket den obligaten Sex-Punk finden zu können? Auch im inneren des Blattes findet sich keine eindeutige Antwort. Nur dass er ein »goldenes Ehrenzeichen der Stadt Wien« erhalten wird. OK, hat er sich verdient. Wenn auch nur für seine musikalischen Werke - denn seine menschliche Seite (und mArtin weiss das leider, musste er doch schon Monate lang mit ihm gemeinsam arbeiten) lässt einiges zu wünschen übrig. Wambros verpasst kaum eine Chance für eine saftige Beleidigung eines anderen Menschen. Aber dafür poppt er eben ewig Austro...


Mittwoch, 10. April 2002 22:54

Das, was mArtin in diesen zwei Tagen an Schimpfworten und inkorrekten Äusserungen über Computer im Allgemeinen (und Windows im Besonderen) losgelassen hat, wird ihm hoffentlich nicht am Tage der großen Entscheidungen vor dem weissen Licht vorgerechnet... Es war schon enorm anstrengend, und bedurfte besonderer Geduld, den Office - Rechner neu aufzusetzen und das Netzwerk in Gang zu bringen. Also, ob die mit Windows zum Mond fliegen können, sei hiermit hochoffiziell von mArtin bezweifelt. Vermutlich machen die das dort mit einem ATARI ST, der läuft nämlich stabil. Aber, jetzt ist alles wieder OK (vermutlich ohnehin nur für die nächsten sechs Monate) und damit ist mArtin vorerst wieder einmal "online"...


Dienstag, 09. April 2002 12:00

Schifahren war »extraordinaire«! Viel Sonne, viel Schnee am Hochkar (seltsam?!) und viel Spass. Hat mArtin aber auch benötigt, da der Computer schon wieder einmal total spinnt (und damit's lustiger ist, nicht nur der vorne, sondern auch noch der im Studio). Was also bedeutet, dass eine lange Nacht bevorsteht. "Die lange Nacht der Installationen..." Was hier klingt, wie eine Werbeeinschaltung für alternative-dümmliche Performance-Kunst, stellt sich in Wahrheit dann doch eher als enorm besch...eidene Windows-Sisyphus -Aktion dar. Aber das letzte Mal ist ohnehin schon mehr als drei Monate her, hat also lange gehalten, der Schaass...


Montag, 08. April 2002 07:10

Und wieder einmal ein Tag in den Bergen. Wurde ja schon Zeit! Und wie mArtin soeben per Mobil-Fon erfahren hat, gibt es heute keine Tour, sondern Alpin-Fahren auf's Hochkar...


Freitag, 05. April 2002 11:00

"Was ist los mit dem österreichischen Film ?" eine Frage, die man des öfteren in den unterschiedlichsten Medien hört, liest oder sieht. mArtin hat gestern Abend die Antwort bei einer »original österreichischen Filmpremiere« erhalten: er ist definitiv im Arsch. "Gebürtig" war der Titel des enorm langatmigen Schinkens, den mArtin im Kino betrachten musste. Ein Film, der für einen gemütlichen Fernsehabend im Bett sicher ganz nett wäre, ... aber im Kino?? Es macht ganz einfach den Eindruck, dass sich die österreichischen Filmschaffenden bevorzugt an "diese" Themen heranmachen, weil man dann nicht sagen kann: "der Film hat mir nicht gefallen" ohne ins braune Eck geschoben zu werden. Der werte Leser kennt ohne Zweifel die politische Einstellung von mArtin ;-)) daher kann er jetzt ohne Probleme sagen: "der Film war Scheisse!" Da hätte mArtin sogar noch lieber den neuen Streifen mit Britney gesehen ;-) Hinzu kommt, dass auch die gesamte Präsentation dieses Films von bestechender Einfalt und Unprofessionalität gezeichnet war. Ton schlecht, Mikro übersteuert, kein Bühnen-Licht für die Akteure, lahme und eindeutig nicht vorbereitete Reden, zu viele Besucher (tlw. auf den Stufen sitzend), aber Hauptsache: eine "Premierenfeier mit Buffet" im Anschluss an die Veranstaltung. Was wollt ihr denn feiern, ihr Nudeln?! Echt kein Wunder dass der österreichische Film dort steht, wo er steht!


Donnerstag, 04. April 2002 08:20

Und mArtin freut sich wieder einmal einen HaxenHaxen


Eigentlich benötigt es hier keine spezielle Übersetzung... - ...sollte man zumindest meinen!

In Wahrheit findet der/die Haxen (oder noch besser: Hax'n) im wienerischen vielleicht weniger oft die Anwendung als Bezeichnung für ein Geh-Organ, denn vielmehr als Ausspruch für eine äußerst überraschende, fast schon unglaubliche Situation - was sich dann in der Wortkombination »Sakra-Haxn!« niederschlägt.
Dieser Ausspruch kann in seiner Wirkung noch durch ein angehängtes »aber auch« (=»oba a«) verstärkt werden.
aus
! Immerhin kann er jetzt sein Ur-Alt-Handy (Philips DIGA) wieder in der Versenkung verschwinden lassen (nur 900 MHz Band - die Gesprächs Qualität war schon enorm erhebend ;-) und von nun ab mit seinem Alt-Handy (ERICSSON S868) telefonieren. Der Akku desselben war bis gestern noch mausetot. Hatte eine mittlere Halte-Zeit von etwa 20 Minuten (das aber nur im Standby Modus). Aber wenn man den Akku des S868 zerlegt, dann kommen vier Stück der kleinen AAA-Akkus zum Vorschein und die kosteten etwa 30,-- Schilling (Entschuldigung aber auch: natürlich € 2,18) pro Stück. Also: 45 Minuten zerlegen, löten, kleben und dann mit neuem Akku telefonieren! Da kann man sehen, dass mArtin sich tatsächlich über jeden Käse freuen kann - ist eben doch ein einfaches Gemüt, der Bub! P.S.: eigentlich schon seltsam, diese Dinger sind irgendwann zwei, drei Jahre alt, und schon lacht dich der Nachbarjunge wegen deines Riesenprügels aus...


Mittwoch, 03. April 2002 07:50

Aus der Abteilung »Kindermund«: es ist jetzt Gestern, in der Filiale Hadikgasse, 1140 Wien. mArtin ist (wieder einmal blossfüssig) auf der Suche nach einem speziellen Kabelbinder. Im Gang steht plötzlich ein kleiner Bub, dem seine Mama soeben (vermutlich auf Grund seiner leicht "unkonventionellen" Mütze) einen Vortrag über sein Aussehen hält. Der Kleine sieht mArtin, nimmt den Schlecker aus dem Mund, wirft einen kurzen Blick auf mArtin's nackte Füsse und meint -ohne dabei die Miene zu verziehen: "Lach lieber den aus ... der hat keine Schuhe an!" Genial! Die Pointe sitzt - ein Kabarettist hätte es sicher nicht besser hinbekommen. Dafür sollte es einen "KleinKunst -Preis" geben. Ausserdem hat er damit zusätzlich noch erreich, was er ursprünglich will. Mama's Aufmerksamkeit hat sich von seinem Aussehen abgewendet und ist schliesslich bei mArtin's Füssen gelandet. Schade nur, dass diese Szene niemand auf Video mitgeschnitten hat...


Dienstag, 02. April 2002 10:00

Vermutlich hätte sich so manch Besucher der »heimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
von mArtin« gedacht, dass er am 1. April irgendwas besonders lustiges schreibt, oder so. Leider aber war dieser "so unheimlich lustige Tag" gleichzeitig an einem Sonntag und an einem Feiertag. Ostersonntag, der 1. April, wo gibt's denn sowas??
Aber damit gleich zum "Eingemachten". In einer Pressetext -Aussendung gibt es folgendes zu lesen: Wien (pts, 29. Mär 2002 10:10) - Utl.: Bei Medikamenten funktioniert der Slogan "Großer Wert und kleiner Preis" auf Dauer nicht - Qualitätseinbussen, Standort-Nachteile und mögliche Verluste bei den Arbeitsplätzen drohen - Wehret der "Billigmedizin"! Diese Meldung muss man sich schon auf der Zunge zergehen lassen. "SCHLUSS MIT BILLIGMEDIZIN" meint der Vizepräsident der Pharmig, Wilhelm Schwab. Alleine aus dieser Aussage wird schon klar, dass der Junge zu viel von seinen eigenen Pulverchen konsumiert. Klein-Wilhelm-Asso hat eben ein (zu) gutes Gehalt und weiss ausserdem nicht genau, was sein Schrott in der Apotheke kostet (wenn er wieder mal Zeug benötigt, so kann er sich das bei der Drogen-Ausgabe-Stelle der Pharmig gratis abholen). Es geht genauer gesagt um "Generika", also Medikamente, welche für uns Verbraucher genau die gleichen Inhaltstoffe und Wirkung, wie die Originale haben, nur eben um Häuser günstiger sind. Frage doch einmal in der Apotheke nach "Ascorbisal" und Du bekommst "Aspirin" in einer weniger hübschen Verpackung - nur um die Hälfte günstiger (und das gibt es schon bei nahezu allen Medikamenten) - und Drogen -Willi will das abdrehen - eh klar...



(C) mArtin, im April 2002.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!