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mittwoch, 31. oktober 2001 10:20

es wäre wirklich zu schade gewesen, hätte mArtin die gestern erstmals ausgestrahlte show "mahlzeit" versäumt. "de luca" ist schon ziemlich schlecht, aber was uns da geboten wurde ... es fällt mArtin jetzt kein geeignetes wort ein. er beehrte uns doch schon mit "monte video" - das war damals gar nicht mal so schlecht. einige nette ideen mit richtiger "dumm - blödelei", unterhaltsam und (für damalige orf - zeiten) recht fortschrittlich. "mahlzeit" hingegen ist tatsächlich eine der schlechtesten produktionen, welche der orf je verbrechen hat lassen. ein einziger ganz guter gedanke (... was wäre, wenn mc donalds ein krankenhaus wäre...); ansonsten laienhaft ausgeführter klamauk - schrott der übelsten sorte. reicht nicht einmal für unsere nachbarn (die sich als humormässiges entwicklungsland teilweise noch schlimmeres ansehen müssen). es gibt in österreichischen (und inzwischen auch schon in deutschen) landen genug ausgezeichnete kabarettisten (und dergl.) welche es absolut wert wären, gezeigt zu werden. also verschont uns doch mit solch einem mist.


montag, 29. oktober 2001 10:50

das spiel am samstag gegen israel war schon was . fast so schön wie 1978 in cordoba. da macht die nicht-gehörte bundeshymmne nicht mehr allzu viel aus. tut kaum noch weh, wenn auch doch etwas zum nachdenken anregend: wollen opfer wieder täter werden? aber wurscht. die "reserve" hat gezeigt, dass auch im österreichischen fussball noch so einiges möglich ist, und dem militant - fanatischen publikum bewiesen, das gewalt kaum was nützt. die werden das aber kaum bemerkt haben. sind viel zu sehr damit beschäftigt ins rechte äusserste eck zu wandern. erst dann, wenn gar keiner mehr mit ihnen spielen will und sie den eselshut aufhaben, werden sie zufrieden sein. aber man darf ja nichts gegen sie sagen, denn immer noch gelingt es ihnen, aus der geschichte kapital zu schlagen. so lange bis man draufkommt, dass sie auch nicht besser sind - als wir anderen, oder der rest der welt...


samstag, 27. oktober 2001 11:30

wenn mArtin mit der ganzen unordnung und dem mist bei sich zu hause nicht mehr zurecht kommt, dann geht er einfach. geht einfach irgendwo anders hin (wenn auch nur in gedanken) - um diesem dilemma zu entgehen. entflieht gewissermassen dem zwang, ordnung machen zu müssen. was ist daran schon interessant, fragt der leser? nun - mit dieser art der konfliktbewältigung steht er nicht alleine da, hat sogar grosse nachahmer (oder vorreiter). hier eine schlagzeile vom gestrigen kurier: "Schüssel in Teheran als Vermittler hofiert" der eine liest daraus eine uneigennützige und helfende ader unseres kanzlers heraus - mArtin eher das nicht-bereit-sein für konkrete problem - themen in der eigenen regierung. jetzt endlich gibt ihm das aktuelle weltgeschehen die möglichkeit, vom mist im eigenen land abzulenken. und das noch dazu mit internationalem applaus. besser könnte es also gar nicht gehen...


freitag, 26. oktober 2001 08:30

und jetzt ganz, ganz schnell auf folgende frage antworten: "ist heute staatsfeiertag oder nationalfeiertag?", die richtige antwort: völlig wurscht, hauptsache frei!" auf jeden fall ist das heute jener tag, wo das bundesheer seine waffen am heldenplatz herzeigt und sich alle wiener auf der rax treffen (deshalb an diesem ort, weil da eine seilbahn raufgeht). sonst gibt's über diesen tag nix aussergewöhnliches zu berichten. geschichtlich gibt es da schon eher was. hier ein auszug aus einem text über den nationalfeiertag: 1965 bis jetzt Nationalfeiertag 26. Oktober 1965 beschließt der Nationalrat den 26. Oktober (1955 Neutralitätserklärung) zum "National-", nicht "Staats"feiertag; deshalb stimmt auch die deutschnationale FPÖ dagegen. Die Freiheitlichen meinen, Österreich ist zwar ein eigener Staat, gehört aber zur deutschen Nation ... mehr muss dazu wohl nicht gesagt werden...


donnerstag, 25. oktober 2001 13:50

soeben hat mArtin es gehört, in der mittags - zib. die möglichkeit, asyl zu bekommen soll ab sofort nicht mehr in österreichischen botschaften und konsulaten in den diversen ländern möglich sein, sonder ausschliesslich in österreich selber. wieder ein geniestreich unserer blau(braun)en re-gier-ung. wenn man das mit einem beispiel aus dem täglichen leben umschreiben möchte: wenn du in wien wohnst - und einen bekannten in st. pölten besuchen möchtest, darfst du ab sofort nicht mehr anrufen, ob der zu hause ist und auch zeit für dich hat. du musst ihn persönlich aufsuchen und fragen. sehr sinnvoll! unsere asylverfahren bedeuten ohnehin schon jahrelange psychische folter für die antragsteller... aber die herren da oben haben das mit folgenden sätzen gerechtfertigt: "... damit befinden wir uns jetzt in guter gesellschaft mit frankreich, belgien, deutschland,..." also gilt für österreich ab sofort: überall, wo wir etwas besser zu den menschen sind, als andere - ist das abzustellen!


mittwoch, 24. oktober 2001 11:00

endlich ist er da! die neue ausgabe des "erotischen jungbäuerinnen - kalenders" und schon gibt es wilde diskussionen, ob das wirklich angebracht ist, oder unsere bauern und bäurinnen sich so doch lieber nicht präsentieren sollten. eine diskussion, die in einer zeit, wo "jung, dynamisch und erfolgreich" zu sein unbedingt mit "modern, sexy und schön" zusammenhängt, ganz sicher nicht angebracht ist. also mArtin wird auf jeden fall diesem trend rechnung tragen, und ab sofort ausschliesslich auf "bauernmärkten" einkaufen. dort ist die chance doch etwas grösser, einer solchen jung - bäuerin zu begegnen (ihr name ist übrigens christine). an all jene, welche diese art der selbstpräsentation verurteilen: was stört euch eigentlich an diesem neuen und etwas "anderen" image der bauern (es gibt auch eine "men" - edition...) und bäuerinnen? dass sie dann nicht mehr so wirken, wie der bauer in eurer vorstellung sein soll? stimmt. christine sieht hier nicht so aus, als könne sie nicht einmal bis drei zählen, oder brächte keinen ganzen satz hervor. eher im gegenteil. und das dürfte manchen leuten ihre vorstellungen zerstören. vorstellungen, welche schon vor (sechs) jahrzehnten nicht mehr galten....


samstag, 20. oktober 2001 07:10

ach ja, was mArtin heute erst wieder einfällt... da gab's ja am vorigen wochenende endlich wieder "wetten dass" mit dem sensinös - genialen thomas gottschalk (der name alleine ist schon nett!!). mArtin sieht die show nie so richtig, aber immer so als "beiwerk" beim computer'n oder song-text-lernen. denn um ihn zu versäumen, ist thomas eindeutig zu gut. aber es geht heute ja gar nicht um den genialen showmann sondern um zwei seiner gäste - die da waren: pierre brice alias »winnetou« und michael herbig alias »auch winnetou«. den einen verehrt mArtin schon seit jahren, den anderen kannte er bis dato noch nicht. was sich aber während eines gespräches in "wetten dass" schnell ändern sollte. man konnte zunächst einen ausschnitt aus dem (von mArtin noch immer nicht gesehenen) film "der schuh des manitu" sehen, und anschliessend durften die beiden "indianer aus leidenschaft" miteinander plaudern. und dabei kam derart viel dummtrottelgeschwätzter kinderkack aus alt-winnetou's labergerät, dass man sich eigentlich nur laut schreiend am boden wälzen konnte. mit schaum vor dem mund. da entwickelt sich endlich humor in der deutschen filmszene , den österreicher auch lustig finden können (mArtin hat den film noch nicht gesehen - ein paar ausschnitte waren aber in wetten dass zu sehen) - und dann labert der scheinbar total bekiffte papa pierre etwas von "... man solle angesichts der tragödie vom 11. september doch etwas mehr respekt vor winnetou haben..." na is' der noch bei uns - oder schon am weg zu seinen leuten auf den jupiter? oidaOida


Kumpel, aber auch Fremder. Freund, aber auch Ehemann.
Zusätzlich aber auch noch ein Ausdruck des freudigen Erstaunens oder der enormen Enttäuschung.

Hängt eben alles nur von der Betonung ab und ist wirklich unheimlich kompliziert.
, du hast echt nicht mehr alle federn am jackerl!
damit schwindet der letzte rest an ehrfurcht vor dir und deiner art der darstellung "des königs der indianer". und dieser job wird auch so schnell nicht nachbesetzt. und für michael herbig sagt mArtin: "gratulation, dass scheint ein ganz lustiger film zu sein, den sich mArtin (trotz enormer kino - allergie) vermutlich doch ansehen wird...


freitag, 19. oktober 2001 10:30

dass sich politiker gegenseitig beschimpfen, ist ja überhaupt nichts neues. seltsam aber (oder auch doch nicht?!), dass immer jene ihren mund besonders weit aufreissen, die es eigentlich so gar nicht notwendig hätten. beispielsweise wurde da der dritte präsident des nationalrates, dr. werner fasslabend (<-- siehe konterfei links) als "rüpelhaft" beschrieben. zugegeben, dieser zeigt nicht unbedingt die absolute "traumfigur" eines politikers, gilt auch nicht als potentieller sympathieträger - und bringt auch sonst nur wenig bis nichts... dennoch interessant, von wem er als "rüpelhaft" bezeichnet wurde. von unserem absolutem polit - liebling westenthaler (siehe skizze weit, weit rechts -->) na wenn's einer echt notwendig hat, dann der. eigentlich hat doch jeder mensch von geburt an so etwas wie ein "gewissen" eingebaut, oder? aber wie man in der gestrigen zib2 deutlich sehen konnte, wurde der einbau bei manchen menschen vergessen. frage an radio eriwan: gibt es den bausatz "gewissen" auch als nachrüstversion? dann bestellt mArtin hiermit drei dutzend für unsere blauen mädels und jungs...


donnerstag, 18. oktober 2001 10:00

ok, genug zeit ist vergeudet mit tausenden "gedenkminuten" und 300 mal "aufrichtige anteilnahme" labern. jetzt aber frisch ans werk. um die finanziellen möglichkeiten der "sache" ordentlich auszuloten! und schon vernimmt mArtin (als regelmässiger fm4 hörer) verschiedene pickelig-unsympathische "songs" von diversen deutschsprachigen rap - projekten. das ist dann besonders glaubhaft, wenn der mc (so nennen sich die jungs, die das mikro halten dürfen) den text labert, in welchem es um den terror und andere wichtige dinge geht. oder ist es doch ganz einfach nur kinderkack? genauso jener song, wo sich alle in deutschland lebenden ausländischen "sänger und räpper" zusammentun, um gemeinsam die hymne gegen ausländerhass anzustimmen. also, der sache hilft das sicher nicht, deren geldbörsen schon eher... aber das wird ihnen wohl ziemlich schnurz sein. hauptsache, die kids kaufen die platten. und dafür gilt: "je was mehr krass ej - je mehr knete!" und da soll jedes thema recht sein. wie es im text vom "öden gladiator" heisst: "das gift heisst geld" ... jaja, pickel, wie recht du damit hast...


dienstag, 16. oktober 2001 08:50

was heute "talk of house" in mArtin's hütte ist, kann man sich gut vorstellen. ob jetzt der elektro brief mit der netten [Aufforderung zur unverzüglichen Entfernung des Logos "schneck2web" ("klick" für original - brief)] seine berechtigung hat, darüber kann gerne gestritten werden. viel mehr bewegt mArtin jetzt, wie so ein schreiben eigentlich zustande kommt. dafür gibt es grundsätzlich zwei möglichkeiten: 1. ein denunziant hat mArtin "angezeigt" und freut sich jetzt diebisch ... oder 2., es gibt in der post (nein, sie wollen jetzt ja die telekom sein - klingt besser!) eine rechts - abteilung, welche nichts besseres zu tun hat, als sich alle privaten heimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
n (und ev. noch ein paar andere) im www anzusehen. für die erste möglichkeit spricht immerhin die lange - denunzianten geschichte, welche dieses land (leider) bereits hinter sich gebracht hat. geschichtliche beweise gibt es ja in hülle und fülle; und die ewig - gestrigen werden auch nie aussterben (nein, sie gründen parteien...). wenn aber die zweite möglichkeit zutreffen sollte, so ist das nicht minder seltsam. was geschieht da um unser geld? wenn es für aktivitäten dieser art (und in diesem rahmen, denn die »heimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
von mArtin« befindet sich ja wohl nicht im bereich "organisierte kriminalität"
) geld geben sollte, warum steht dieses unternehmen finanziell dann so da, wie es eben derzeit da steht? läuft dann nicht irgend etwas verkehrt? werden da nicht ressourcen leichtfertig verwendet? warum wird dieses geld nicht in die "produkte" des unternehmens gesteckt, um so die leistung zu verbessern - und damit die kritik automatisch verstummen zu lassen? eigentlich klar: sie sind alleine auf weiter flur. wenn du einen anderen anbieter möchtest, es gibt ihn nicht... also nicht wirklich. egal wie du es drehst und wendest - um die telekom kommst du nicht herum. deshalb können sie auch machen, was sie wollen - und niemand wird ihnen je "das wasser abdrehen". aber eigentlich gibt es ja auch noch die möglichkeit nummer ... 3. »die heimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
von mArtin«
wurde tatsächlich zum problem der inneren sicherheit von alt - österreichischen unternehmen... was mArtin aber tatsächlich an der ganzen sache schmerzt: das nette logo mit der schnecke (der werte leser erinnert sich sicherlich) war jetzt etwa 1 1/4 jahre auf der »heimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
von mArtin
« zu sehen und keiner hat auch nur ein ohrwaschel gerührt, auf einmal gibt es sogar einen fernsehspot mit der geklauten idee, und dann der elektro - warn - hinweis...
schon etwas seltsam, diese reihenfolge ... ?!


montag, 15. oktober 2001 09:30

sehr überrascht zeigt sich mArtin von den reaktionen und aussagen des michael köhlmeier, der gestern in »betrifft« (orf 2 22:05 thema: wie wird dieser krieg enden? und: ist es auch ein gerechter krieg?) einige sehr gute sätze von sich gab. was das für sätze waren, will mArtin nicht auszugsweise wiederholen, es würde den sinn eventuell verfälschen, es geht vielmehr um die form. leute wie er neigen ja aus ihrer "berufung" heraus immer dazu absolut "politically correct" aufzutreten. unbrauchbares und unpassendes gesülze über "weltfrieden" und "frieden ohne waffen" ist ja von schriftstellern immer wieder gern zu hören (und das dann in einer form, welcher ein "normalsterblicher" kaum folgen kann). grundsätzlich ja richtig und gut, nur befinden wir uns (schon lange) nicht mehr an dieser position, wo darüber in dieser (mehr oder weniger nutzlosen) form geredet werden könnte. er hat es kapiert und wahrlich meisterhaft umgesetzt - und dabei nicht wie ein "erleuchteter" aus einer anderen welt gesprochen - sondern einfach zu uns menschen. gratulation!


samstag, 13. oktober 2001 11:40

wahrlich ein glück, dass heute nicht freitag, der 13. ist - sonst hätte mArtin bereits aufgegeben. neben einigen menschen, welche gar nicht nett sind (aber, wie wir eh wissen, ... der mensch ist ja grundsätzlich doch eher schlecht...) - macht einem auch die beschreibung des eigenen sternzeichens zu schaffen. besonders die schlechten eigenschaften sind nicht von schlechten eltern. siehe hier. gefunden hat mArtin das auf folgender seite <sternzeichen> (da gibt's sicher auch deines ;-), nach einem tipp von verena -- ob das was zu sagen hat?!


freitag, 12. oktober 2001 11:10

täterätättättäääää: es ist tatsächlich so weit, das rätsel beim gewinnspiel auf der heimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
von mArtin wurde zum ersten mal geknackt!
hier als beweis der elektro-brief, der mArtin heute früh erreichte: auch im gästebuch hat sich der held als "mr. clever" um 21.44 eingetragen. also ehrliche gratulation. aber "mr. clever" hat seine identität durch einen kleinen fehler verraten. er hätte nicht » (eigentlich sonja) « schreiben dürfen, denn damit ist natürlich klar - wer das war ... da es aber für die ersten drei leute, die dieses rätsel lösen, einen fantastischen preis gibt, werden diese beiden reichlich belohnt. (darüber wird noch ausführlichst berichtet). also vielleicht ein ansporn für dich?! schliesslich gibt es noch einen preis zu gewinnen! frisch ans werk... ein wenig info zum beginn gibt es unter dem punkt "gewinn".


donnerstag, 11. oktober 2001 08:40

die »postbusse« hatten heute morgen gestreikt. wollten halt nicht fahren - warum zum kuckuck auch immer. einerseits angenehm, da mArtin nicht von den rasenden gelben ungetümen aufgeweckt wurde - andererseits unangenehm, da die wenigen kinder, welche normalerweise den bus benutzen, heute von ihren wahnsinnigen müttern zur schule gebracht wurden. und diese liegt etwa 600 meter von mArtin's hütte entfernt. werden die kröten heutzutage schon ohne gehwerkzeug geboren (weil's ja zum vorm-computer-sitzen-und-sinnlos-beschäftigen nicht unbedingt benötigt wird)? auf jeden fall war der alltägliche stau vor der volksschule heute ein atemberaubender. schimpfende, mit ihren smart's, micra's und mouse's in der vierten spur stehende mütter, die ab und an ein paar andere kinder anfahren (aber das sind ja nicht die eigenen). dort sind tatsächlich keine männer am werken. denn die sind bereits mit tempo 130 auf der westeinfahrt richtung stadt unterwegs. eine ordentliche treibstoff-krise wär eigentlich gar nicht mal sooo schlecht...


mittwoch, 10. oktober 2001 10:20
kontraste
(09.10.2001 etwa 22.50)
orf1 orf2

sex and the city: ein paar relativ dümmlich aussehende, in new york lebende, zu viel zeit habende, zu blond seiende und nur an geld interessierte frauen machen sich gedanken, wo sie den nächsten guten und langen fick herbekommen.

am schauplatz: ein österreichischer afghane mit namen abdul staniksai macht sich gedanken um seine in österreich lebenden, geschundenen und vertriebenen landsleute, welche asylanträge gestellt haben, und steht ihnen in vielen dingen hilfreich zur seite.

und ???

dienstag, 09. oktober 2001 11:30

ein weiterer schöner tag im oktober 2001... also eigentlich wie geschaffen für einen frühjahrsputz. die hütte von mArtin hat diesen auch schon einigermassen notwendig. also los und auf zur ersten stufe von reinlichkeit und ordnung. oder doch lieber warten auf den frühling 2002 - dann würde es sich nämlich erst so richtig auszahlen?! aber vermutlich kämen inzwischen die nachbarn von mArtin mit den männern im weissen kittel, und mArtin möchte nicht mit all den anderen "messies" in die geschlossene. also doch lieber los und auf zur ers...


freitag, 05. oktober 2001 11:00

über computerviren und das ganze mistzeug muss man sich schon so seine gedanken machen (tut mArtin ja auch hier öfters...) in diesem zusammenhang ist eigentlich immer die rede von »kriminellen elementen«, welche der wirtschaft enorme verluste zufügen. man (und frau und mArtin auch) stellt sich da immer irgendeinen hacker vor, der in seiner kleinen, hässlich-schmutzigen bude sitzt und chips essend eine seiner neuesten greueltaten programmiert, nur weil dieser sack uns böses will. was aber, wenn das gar nicht stimmt? die firmen, die ihr geld damit machen - uns allen angst vor den viren, würmern und trojanern einzujagen, die haben doch ein wirkliches interesse daran, dass es diese computerschädlinge gibt! ein hacker (so, wie ihn alle welt sich vorstellt) bekommt nichts für seine taten. höchstens gefängnis. aber z.b. solch eine firma könnte an »i love you, sircam oder nimda« schon einiges an euro - marie machen. ist der letzte virus tot, so stirbt zwangsläufig auch die »antiviren software industrie«. und dass solche programme nur für die ersten paar tage gratis ist, hat auch seinen guten grund. ist es nicht doch irgendwie seltsam, dass die vermeindlich "besten" häuser (mit den teuesten anti viren programmen) für den sooooo neuen virus bereits am »tag eins« eines neuen virus das passende update haben? also hütet euch in der computerbranche vor den leuten in anzügen! sie könnten ansteckend sein...


donnerstag, 04. oktober 2001 10:30

ist das nicht zu komisch? wochenlang siehst du die saudummen (und schlecht produzierten) trailer und spots im orf für eine teilnahme an der großen »orf - publikumsrat - wahl« (mArtin berichtete...) und jetzt, wo diese wahl gerade erst mal geschlagen ist, absolut kein wort mehr darüber. seltsam, seltsam... eine kurze meldung in einer zib 2 (weil sie hoffen, dass da eh keiner mehr wach ist ;-) und sonst nix. stille - ruhe - kein lüftchen am fernseh - horizont auszumachen. wo sie doch sonst so lautstark mit ihren errungenschaften herumgrölen?! aber mArtin weiß genau, warum! eine (hier nicht zu nennende) quelle hatte mArtin verraten, dass die hohen herren der führungsriege doch tatsächlich mit einer wahlteilnahme von 25% rechneten *am-boden-lieg-vor-lauter-lach*, da sind die tatsächlich erreichten 3% (mArtin berichtete auch darüber...) natürlich noch niederschmetternder. mArtin würde nur zu gerne wissen, ob es für diese "verpatzte" aktion einen schuldigen gibt, oder ob einfach das publikum zu dumm war?! muss einer der herren jetzt mit der eselsmütze im eck stehen, oder gar seinen kopf nehmen - und gehen? sicher nicht. der depp, der alles verpatzte, darf sicher schon nächste woche seinen neuen job (eine stufe höher auf der orfigen karriereleiter) annehmen, und sich über den neuen dienstwagen freuen...


mittwoch, 03. oktober 2001 09:00

vermutlich nehmen sich einige werbemenschen in österreichein anleihen an den genial gelungenen spots der cannes - rolle. dass »dumme« spots aber nicht unbedingt »gut« sein müssen, dass zeigt uns sehr eindrucksvoll ein (bald gar nicht mehr so bekanntes) möbelhaus. die lustige familie "furz", die in dem hässlich eingerichteten wohnzimmer ihr dasein fristet, geht bereits nach kürzester zeit so ziemlich jedem, der sie sieht, ganz ordentlich auf den sack. der humor, welcher notwendig wäre, um diese spots lustig (oder gar gut) zu finden, der muss erst erfunden werden. mArtin würde die für diesen werbeclou verantwortlichen damen und herren gerne näher kennenlernen. wie leben sie, wie unterhalten sie sich, wie lachen sie? vermutlich gibt's bei deren unterhaltungen auch jedesmal einen "instant - lacher" von band, wenn einer eine wuchtl reisst (was aber eigentlich ohnehin nie vorkommt) ... aber sehr wahrscheinlich leben sie gar nicht hier, also hier auf der erde. denn sonst hätten sie schon lange mitbekommen müssen, dass diese spots dem möbelhaus eher schaden, denn nützen!


dienstag, 02. oktober 2001 08:50

stell dir folgende szenerie vor: ein einigermassen grosser saal, über 40 verschiedene musiker mit den verschiedensten (blas)instrumenten darin. vorne, am vermeindlichen dirigentenpult steht ein leicht illuminierter mann in mittleren alter, der verzweifelt in einem dicken notenbuch mit der aufschrift: »richard strauss« blättert. plötzlich ... er schlägt einige male mit seinem taktstock auf das pult - und erhebt beschwörend beide arme... (mp3, 335 kb)



(C) mArtin, im Oktober 2001.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!