| mittwoch, 31. jänner 2001 09:20 |
| die herren direktoren der »albertina«, des »mak« und des »museum für moderne kunst« saßen gestern abend als studiogäste im kulturjournal. und dort haben sie sich über den umstand beschwert, daß sie fortan nicht mehr kunst zeigen können, sondern sich an den geschmäckern der dummen allgemeinheit (was dann wir wären...) orientieren müssen, um geld zu machen. und so gehe das nicht, sie werden streiken - oder so ähnlich.... na burscherln, war das nicht ein bisserlbisserl »a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig. Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«. Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt. sehr verwegen?! die wollten sich tatsächlich in die gleiche schublade drängen, wie staatsoper oder burgtheater. »die machen schließlich auch keinen gewinn, und das ist gut so!« schon richtig, aber sie bemühen sich wenigstens! mArtin wird ab sofort auch hergehen und sagen: "ab sofort macht mArtin keine werbespots mehr - kunst ist wichtiger" ... und wenn er dann auf eine cd gerülpst und gepfurzt hat, will er geld vom finanzminister. weil verkaufen tut sich so ein schrott nicht. ah, da schau her?! ist das nicht in allen bereichen des lebens so? wenn du etwas machst, was kein schwein interessiert, dann gibt's auch keine knete! das gilt auch für »kunstbesessene« museums - direktoren. und wenn ihr eure »wahre« kunst unbedingt zeigen wollt - die ist dann eh billig (weil's keinen interessiert) - dann hängt das gekritzel in euren garagen auf, und verlangt eintritt. jep! |
| dienstag, 30. jänner 2001 09:30 |
| also mal zusammengefasst: rindfleisch, schweinefleisch, truthahn und so ziemlich alle anderen fleischsorten machen krank. welche möglichkeiten hat denn aber der vegetarier mArtin, sich krank zu machen? daran hat wohl noch keiner gedacht! mArtin raucht wenigstens ein bißchen, da hat er noch eine chance, nicht ewig leben zu müssen. oder aber schweigen sie die lebensmittelzusätze der salate, karotten und diversen getreidesorten nur deshalb tot, um den fleischskandal voll auskosten zu können? in etwa vier bis sechs monaten wird es dann endlich heißen: glasfasern im karfiol (= rosenkohl) entdeckt! braver österreichischer bauer gibt zu, seinen ökologischen anbau von karfiol seit mehreren jahrzehnten mit glasabfällen aller art gedüngt zu haben: "jo, des moch'n eh olle so, und in der eu kriegt ma auch den glasdünger 154, durt is des a erlaubt, und do hob i ma docht......." eu - weit gibt es dann bereis 248 todesopfer bedingt durch den "glaskarfiol". und fast gleichzeitig kommt beim »billa« die neue karfiol - preisauszeichnung. auf dem etikett steht dann der name und die adresse des bauern »braver huberbauer in niederösterreich« und der name des karfiolhäuptels »resi« oder »otto heinrich«, das alter des häuptels und wieviele kinder es zur welt gebracht hatte. und wenn mArtin will, kann er dann ganz einfach unangekündigt zum huberbauern fahren und sich ansehen, wie da 145 karfiolhäuptel munter im wunderschönen stall glücklich herumhopsen, während der bauer für die kleinen alte wanderlieder zum besten gibt... |
| samstag, 20. jänner 2001 09:00 |
| da fährt mArtin ab morgen schi, vorrausgesetzt, daß die dort überhaupt noch schnee haben... auf jeden fall aber wünscht er dir eine schöne woche. und in alter frische liest man sich wieder... |
| freitag, 19. jänner 2001 11:20 |
schade eigentlich, daß uns ab sofort der symphatische und besonders feinfühlige politiker hilmar »humpi dumpi« kabas nicht mehr zur verfügung steht. mArtin versteht die welt nicht mehr. war er doch der einzige, der einen sonnenstrahl in die düstere welt der wiener politik brachte. sein antlitz von den plakatwänden nicht mehr (absolut doof) lächeln zu sehen, tut weh. wer soll jetzt die rolle des »dummen« in der doppelconferance der gemeindepolitik übernehmen? aber, und da ist sich mArtin sehr sicher, die werten herren und damen (- sind das wirklich welche?) der fp werden sicherlich schon passendes parat haben. ob einen (etwas zu) kleinen napoleon mit strickjackerl, oder eine dezente kopie der königskobra (dann also eher blindschleiche). wir sind alle schon sehr gespannt, welcher spitze(l oder n?)kandidat die enorme wahlschlappe dann als bedingungslosen erfolg zu verkaufen versucht. also, videorekorder programmieren nicht vergessen, eventuell sind das wieder archivierungswerte zeitdokumente des österreichischen kabaretts. leider kann mArtin auch wieder einmal nicht dem fp - parteitag in oberlaa beiwohnen, fährt er doch auf schiurlaub! schade. da versäumt er sicher was. mArtin nimmt aber ohnehin an, daß diese veranstaltung bereits ausverkauft ist - für eine vergleichbare veranstaltung der »hektiker« würde man ja heute auch keine karten mehr bekommen.... |
| donnerstag, 18. jänner 2001 09:00 |
| wieder einmal kommt alles zusammen. steuererklärung, buchhaltungs - kacke, wirtschaftskammer und ein vertrag, der nicht hält, was er verspricht. du mußt schon ein ziemliches schlitzohr sein, um im rudel der selbstständigen zu überleben... dadurch wird einigermaßen klar, wie lange mArtin's firma noch präsent sein wird :-) und damit zu den erfreulichen dingen des lebens: heute früh hatte der kater, dem mArtin seit einiger zeit auf der terasse immer ein futterschüsselchen hinstellt, wieder einmal vorbeigeschaut. er hatte nämlich seit etwa zwei wochen seine brekkies nicht mehr angerührt! mArtin hatte daraufhin noch einige andere marken an katzen - knabbereien ausprobiert - aber alles vergebens. und inzwischen weiß er auch, warum. es ist einfach zu kalt, der bonsai-tiger mag keine tiefgefrorenen appetit - häppchen mit huhn geschmack. aber dann müßte er sich an einen zeitplan halten, oder aber ins haus kommen - dafür ist er aber viel zu feige... |
| dienstag, 16. jänner 2001 09:20 |
| neue lage: 5 tage !! dann darf mArtin endlich wieder schifahren. obgleich er ja gestern eh eine tour gemacht hat, die sehr schön war, aber dann geht es nach tirol - wo sie wirklich über 50cm schnee auf den gipfeln haben - kack...... was ist los mit dem schnee? nicht einmal der kaunertaler gletscher ist laut internet - bericht offen. na das kann ja heiter werden. aber mArtin hat einen tipp. in japan gibt es schigebiete, wo jedes jahr bis an die 10m schnee fallen! das nennt mArtin schneesicher. nicht die 45 cm, die am arlberg eine ski - wm in gefahr bringen. leute, laßt euch von den japanern erklären, was »schneesicher« überhaupt bedeutet! und damit geht der letzte umstand, der die menschen nach österreich brachte, flöten. unsere sommer sind kack, weil viel zu kalt und zu verregnet. unsere winter sind kack, weil kein schnee. frühling und herbst sind schön - daß aber interessiert keinen einzigen touristen nie nicht!..... |
| donnerstag, 11. jänner 2001 10:10 |
| schwierig, heute etwas zu finden, über das es sich zu schreiben lohnt. einzig der satz »piercing ...... tut weh!« von einer helge schneider cd hatte mArtin gestern sehr beeindruckt. da dieser aber gleichzeitig auch schon alles erklärt, wird mArtin für heute schweigen (uff, glück gehabt!), den wurli umprogrammieren und sich morgen in alter frische wieder melden. vielleicht läßt ja bis morgen einer unserer besonders originellen politiker einen weiteren satz los, über den es sich zu schreiben auch wirklich lohnt. die chance ist bekanntermaßen relativ groß! |
| mittwoch, 10. jänner 2001 12:10 |
| löschen ist nicht gleich löschen! wenn du deine heimseiteHeimseite Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden. Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte. Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,... sagen wir mal auf einem server der telekom liegen hast (wie z.b. das studio-mArtin), mußt du inständigst zu dem gott der bits und bytes beten, daß dort wirklich gelöscht wird, wenn du gelöscht hast. denn scheinbar nimmt es die telekom mit solchen sachen nicht ganz so genau. es wird immer erst ein paar stunden (oder auch tage) später gelöscht und/oder geändert. inzwischen werden deine kunden noch die alten preise lesen, welche eigentlich nicht mehr aktuell sind. auf die telekom kannst du dich dann auch nicht ausreden, da du ja für alle »unregelmäßigkeiten«, welche dort an der tages(un)ordnung stehen, laut vertrag selber verantwortlich bist. und komischerweise funktioniert das ganze bei »yoobay.net« vorbildlich und noch dazu um einiges schneller. aber das liegt sicher daran, daß deren server wesentlich älter und weiter weg; und außerdem deren service kostenlos ist !? hallo telekom: »ab wann beginnt ihr euch eigentlich für euer tun zu schämen?« |
| dienstag, 09. jänner 2001 09:10 |
| montag, 08. jänner 2001 09:40 |
| ein recht interessantes motto hat mArtin heute bei love.at gelesen: »besser einen tag als löwe, als 100 tage als schaf.« ... öha, wäre das dann eventuell vergleichbar mit: »lieber ein porsche, als ein käfer« oder auch »lieber ein stinker, als ein nudelaug« ... irgendwie denkt mArtin, daß es in diesem land ohnehin schon zu viele schafe mit (leider nicht faschingsmäßiger) löwen - verkleidung gibt. die echten schafe gehen aus. sind nicht mehr im angebot. höchstens am wühltisch gibt es noch ein paar ausrangierte (denen aber teilweise schon die wolle fehlt...), die sind dann aber dafür sehr billig. derzeit schaut es doch eher so aus, daß sich in österreich 80% löwen die restlichen 20% schafe aufteilen müssen. aber eines haben die löwen nicht bedacht: während sie, müde vom jagen, in der sonne liegen und mützchen machen; rotten sich die nimmermüden schafe hinter ihrem rücken zusammen und beratschlagen sich.... mäh, mäh, bäähhh...., kann man dann ganz leise von links hinten hören, während das stunt - schaf dem löwen seine hinterläufe virtuell zusammenknotet (und das war sicher kein schwarzes schaf!). damit wäre wieder einer außer gefecht gesetzt. und so, stück für stück, fallen alle großen löwen auf die goschen.... nachtrag um 16:30 uhr: mArtin will sich das ab sofort nicht mehr sagen lassen. es heißt in kleinen kreisen, daß mArtin keine kultur besäße ?! ... weit gefehlt, die neuesten werke kannst du hier sehen. endlich hat auch mArtin die coole seite für kultur, und ist damit aufgenommen in die gruppe der elitären zeitgeist - eroberer... |
| samstag, 06. jänner 2001 11:40 |
| puh, noch einmal glück gehabt... mArtin hatte ganz vergessen, daß heute ja der tag ist, wo man sich still im haus verstecken muß, um einem angriff der weisen aus dem morgenland zu entgehen. als er seine morgenzigarette auf der terasse genießt, ist es dann soweit. singend und mit den sammelbüchsen scheppernd ziehen sie.... am haus von mArtin ... vorbei ???!! offensichtlich suggeriert das »heim von mArtin« keinen, wie auch immer gearteten wohlstand, sodaß er dieses jahr einer heimsuchung entgeht. erleichtert und gekränkt zugleich trinkt er seinen kaffee aus, und geht hinein - in seine hütte. |
| freitag, 05. jänner 2001 09:20 |
| gestern war es. gestern oder am tage zuvor hatte sich der deutscheaußenminister,onkel joschi, dafür entschuldigt, daß er in seiner sturm-und-drang-zeit kiberer gedögelt hat. also, mArtin macht ihm daraus keine, wie auch immer gearteten vorwürfe, es kann ja durchaus sein, daß diese sich das verdient hatten. was mArtin viel mehr zu schaffen macht:was, wenn diese aktion hierzulande anhänger unter den hiesigenpolitikern findet? was, wenn plötzlich die ganze zunft der beutelschneider, pferde- und taschendiebe ihre humanen gene entdecken, und sich reihum zu entschuldigen beginnen? umpf, da steht uns noch etwas bevor: wie z.b.; die neue krone, vom 14.03.2001; wiener fp - mann mit puff - vergangenheit (und zukunft) entschuldigt sich bei den postangestellten für taten aus der kindheit. er beschimpfte im zarten alter von 31 jahren den briefträger seines heimatbezirkes als »rote sau mit'n schwarz'n sack, du klump«... oder ... standard, vom 01.04.2001; bebrillt- und inzwischen nicht mehr bemascherlt-er spitzenpolitiker entschuldigt sich bei der österreichischen lehrerschaft für seine "kindlichen" untugenden: ich mußte damals einfach immer lügen, ich konnte gar nicht anders, aber ich schwöre - heute ist das ganz anders, denn: wenn ich etwas sage, dann ist das so!" ... bitte liebe politiker und -innen in österreich: verschont uns mit aussagen dieser art. zieht uns lieber so wie bisher unser geld aus den hosen, um euren urlaub zu finanzieren, das ist nämlich noch zu ertragen. |
| mittwoch, 03. jänner 2001 11:00 |
| »... und in österreich kann kein bse - fall auftreten ...« ja, man merke sich diese worte auf das eindringlichste. wobei mArtin wurst ja wurscht sein kann, da er seit etwa acht jahren kein tier mehr ißt, aber dennoch: was will uns denn obiger satz mitteilen? einerseits, daß die verantwortlichen politiker- und -innen in österreich immer »voraussehend reagieren« (was ja schon eine wörtliche unmöglichkeit in sich birgt, ha!). und andererseits, daß in österreich nur brave bauern und tierzüchter leben, die sich stets an gesetze, anstand und moralische vorgaben halten. zweimal: ha! ha!! ja glaubt denn da irgendjemand noch, daß der bauer anders gestrickt ist, als der automechaniker, der dich, ohne mit seiner öligen wimper zu zucken, über den breiten werktisch zieht? na sicher nicht! wenn er einen finanziellen vorteil wittert, wird auch er denselben wahrnehmen. wenn hierzulande in den letzten zehn jahren tatsächlich kein tiermehl in größeren mengen verfüttert worden sein sollte, dann wird mArtin jetzt sofort sein letztes stückchen hirn verlieren..... oh .....arg .................. blä .............. frunts ......................... klamb .................. alles klar, mArtin hat noch immer sein (wenn auch viel zu kleines und voll von mist steckendes) hirn. die menschen sind grundsätzlich gesehen schlecht. und bauern sind auch nur menschen. wenn mArtin jetzt im fernsehen all diese heuchlerischen, im netten lodengewand steckenden, aushängeschilder der österreichischen bauernschaft sieht, die da behaupten, daß sie es ja schon lange gewußt hätten, und nie getan haben, dann muß er fast kotzen! es gibt nämlich einen eindeutigen hinweis für menschen, die ehrlich sind: sie verdienen nix bis wenig! im falle der bauernschaft bedeutet dies: er wäre seit etwa sieben jahren ohne hof und würde in der küneten hackeln. auch bei uns wird bse zuschlagen. und vermutlich noch viel schlimmeres. aber das macht ja nix, weil unsere politiker dann schon die richtigen ausreden parat haben... |
| dienstag, 02. jänner 2001 11:50 |
| gut gerutscht ist halb gewonnen. und außerdem haben uns der herr bundespräsident und der herr bundeskanzler ohnehin mitgeteilt, wie es weitergehen wird. die regierung strebt jetzt die vollbeschäftigung an, und bundesschüssel verspricht schon wieder irgendetwas. eigentlich egal, was es war, denn halten wird er dieses versprechen auch nicht. das erklärt ja auch schon das wort an sich: »ver - sprechen«. unser schüsserl hat sich eben wieder einmal versprochen. genauso, wie sich eigentlich keiner über die zielgenauen belastungen beschweren muß. auch diese sind bereits aus dem wort alleine ablesbar: »re-gier-ung«! also, was solls... |
