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freitag, 24. august 2001 09:20

ein jubeltag sollte es doch eigentlich sein, der heutige tag. immerhin wird mArtin heute 36 jahre alt, also schön langsam erwachsen. die pubertät neigt sich dem ende entgegen, es zeigen sich die ersten richtungen dessen, was mArtin machen möchte/sollte. oder eben auch nicht. also, was ist jetzt - jubel, oder was? mArtin wird genau überlegen, um anschließend zu handeln. sollte es sich dabei um jubel handeln, so wird dieser in eine tüte gestopft und für schlechtere zeiten archiviert.


donnerstag, 23. august 2001 10:10

die russische regierung will es nicht auf sich sitzen lassen, die anschuldigung, sie hätten beim untergang der kursk nicht alles menschenmögliche unternommen - oder gar das volk und die angehörigen nicht (oder falsch) informiert. deshalb gibt es jetzt eine internetseite <http://www.kursk141.org/> wo wirklich alles, aber auch wirklich alles zu lesen (und zu sehen) ist. da gibt es von der bergung das "video des tages", die temperaturen der luft und des wassers, wieviel nebel derzeit über der barent-see steht, und man kann nachlesen, daß ein ähnliches unglück bereits vor etwa 50 jahren stattfand. wirklich schön, denkt mArtin, also da kann doch niemand mehr sagen, daß es keine informationen gibt, oder?! es gibt sogar einen punkt zum anklicken, wo steht: "jeder besucher dieser seite kann hier eine frage stellen." toll, echt toll! mArtin hätte da schon eine (nein, zwei) frage(n):
1. wie viele der angehörigen der opfer verfügen über einen internetzugang? (wenn man den stand der technik im u-boot selber hernimmt - dann vermutlich niemand)
2. macht euch das jetzt geil, über die bergung von über 100 toten, welche gar nicht notwendig gewesen wären, zu berichten?


dienstag, 21. august 2001 09:30

zwei nicht ganz uninteressante ereignisse bietet uns die innenpolitik der letzten woche. da wäre zum ersten ein gewisser herr dörfler von der post, der gemeint hat, sein gehalt von 80.000,-- im monat ist zu wenig. eine erhöhung auf 100.000,-- war schnell erledigt. daß er jetzt gehen muß, ist zwar erfreulich - ändert aber nichts am grundsätzlichen problem. dort wo er seine ruhige kugel schob, machen sich doch alle ihre gehälter selber. also nur ein tropfen auf dem (besonders) heißen stein. zum zweiten gab es gestern in der "zeit im bild" einen höchst bemerkenswerten ausspruch des neuen fpö bundesgeschäftsführer markus mitterrutzner. der sagte folgendes: "wir haben das problem, von der opposition zur regierungspartei aufgestiegen zu sein, und da gibt es einiges zu richten..."  hallo lieber markus, auch du dürftest da noch nicht ganz durchblicken. darum sei es kurz erklärt, auch für deine blauen gehirnwindungen: nicht ihr (fpö) habt ein problem mit der regierungsbeteiligung, sondern wir (volk) haben ein problem damit!


donnerstag, 16. august 2001 08:30

gestern so etwa gegen 13:30 uhr war es dann so weit. mArtin stand mit einem langen gummiseil an den beinen auf einer plattform. unter ihm 152 m nichts, gar nix. und jetzt dürfte er von rechts wegen eines dieser dämlichen t-shirts anziehen, wo der weltweit bekannt - berüchtigte satz draufsteht: "i did it" - also etwa "ich hab's g'macht" ... und was gemacht? "bungee" heißt das seltsam klingende wort, "gummiseilspringen" vermutlich die deutsche version. ob es toll war? diese frage kann mit einem wort klar beantwortet werden: ja. selbstverständlich wird mArtin sich nicht davon abbringen lassen, die gesamte aktivität des gestrigen tages in einem "special" zu papier (bzw. zu bildschirm) zu bringen, aber eben erst dann, wenn sämtliches bildmaterial und tondokumente beisammen und geordnet ist. trotzdem schon mal kurz vorweg für alle eventuellen nachahmungstäter: du weißt dann genau, wieviel 152 m sind...


dienstag, 14. august 2001 09:40

eigentlich glaubte mArtin (und vermutlich auch einige andere) schon, daß sie ausgestorben sei, die seltsamste art der anreden: " na, wie geht's uns denn heute? " der doktor, der solch eine frage stellt, muß sich darüber im klaren sein, daß erstens: der patient vermutlich frei nach einem (ur)alten scetch antworten wird: " mir geht es ganz gut - wie es ihnen geht, weiß ich nicht..." - und zweitens: daß ihn der patient (zu recht) für einen trottel halten wird. nennen wir deshalb diese ungewöhnlich amikale und bescheuerte form der anrede einfach trotteldeutsch. wie gesagt - eher vermutend, daß dieser unfug bereits geschichte sei, radelt mArtin nichtsahnend und frohgemut auf seiner standardstrecke im wienerwald. und siehe da, auf einem nie näher betrachtetem schild, welches durch zufall mArtins aufmerksamkeit erregt (warum denn nur *schluchz* !!) steht zu lesen: "wie wir radfahrer uns verhalten" da ist es wieder - trotteldeutsch! "wir verlassen nicht die markierten wege, sonst sind wir illegale radfahrer" trotteldeutsch. "wir schrecken keine wanderer und fahren im schritttempo an ihnen vorbei (da fehlt eigentlich nur mehr das "gell ja !!") trotteldeutsch. sagt einmal, ihr lieben leute von den bundesforsten, arbeiten bei euch tatsächlich solche vollkoffer? wenn einer so etwas verbrochen hat, kann das ja gerade noch als ausrutscher verbucht werden - aber das müßte doch irgend jemand in eurer bude korrigieren können, oder ?! schade eigentlich, da treffen auf euch also die zahllosen witze mit "baumschule" (und so) doch zu ... ??


mittwoch, 08. august 2001 07:30

jetzt erst (oder doch vielleicht lieber: "schon jetzt") kommen die voll - dodelDodel


(besser noch: »Dodl«)
Ein solcher ist prinzipiell schon ein wenig mit dem kleinen Trottel verwandt. Aber dann doch wieder nicht so ganz. Zudem beinhaltet das Wort »Dodel« auch eine gewisse Liebenswürdigkeit. Wenn Sie sich also beim nächsten Streit mit einem Wiener in Ihrer Ansprache zwischen »Dodl« und »Trottel« zu entscheiden haben, so wählen sie tunlichst den »Dodl«. So besteht die große Möglichkeit, dass für Sie der Tag beim Heurigen mit 3 Schrammeln endet. Im anderen Fall eher im AKH mit 3 Schrammen.
n in den ämtern und organisationen drauf, daß es "schleichende" preissteigerungen anläßlich der euro - umstellung gibt. mArtin sollte sich bei einem wirtschaftsforschungsinstitut als orakel bewerben, denn er erkannte die situation (ähnlich wie alle anderen "normalen" österreicher) bereits vor etwa einem halben jahr. die vollkoffer von der kommandobrücke haben uns doch versprochen, es werde keinerlei "preisanpassungen" (so das schönere wort für beutelschneiderei) anläßlich der umstellung geben. die piss-rassel war sogar gestern nochmals im tv zu sehen mit ihrer aussage vom april dieses jahres, die da lautet: "wir werden keine teuerungen zulassen,.... usw. laber - laber, sülz, ... laber" in diesem zusammenhang fällt mArtin nur eines ein: "scotti, beam sie (und ihren schoss-köter) auffi !"


dienstag, 07. august 2001 08:50

da hat gestern in der "zeit im bild 3" ein beitrag behauptet, den IQ des amerikanischen präsidenten erhoben zu haben. und dieser landete prompt bei: 91 !! der präsident selber übrigens hat sich (vermutlich anläßlich der veröffentlichung dieses berichts) in den urlaub abgesetzt. 30 lange tage auf seiner farm in texas. kühe hüten und so. währenddessen schlingert ein ganzes land führerlos in den hohen wellen der weltpolitik. sollte uns das jetzt zu denken geben? 91(!!!) - das ist ja nur unwesentlich mehr, als der gehsteig vor mArtins haus. sozusagen zwischen einzeller und beamter. also nochmal: müssen wir uns jetzt sorgen machen, daß der oberhäuptling der einzig echten weltmacht ein dodelDodel


(besser noch: »Dodl«)
Ein solcher ist prinzipiell schon ein wenig mit dem kleinen Trottel verwandt. Aber dann doch wieder nicht so ganz. Zudem beinhaltet das Wort »Dodel« auch eine gewisse Liebenswürdigkeit. Wenn Sie sich also beim nächsten Streit mit einem Wiener in Ihrer Ansprache zwischen »Dodl« und »Trottel« zu entscheiden haben, so wählen sie tunlichst den »Dodl«. So besteht die große Möglichkeit, dass für Sie der Tag beim Heurigen mit 3 Schrammeln endet. Im anderen Fall eher im AKH mit 3 Schrammen.
ist? und dabei über ein volk verfügt, daß ebenfalls nicht unbedingt den ruf genießt, eine horde von nobellpreistragenden atomphysikern zu sein?! oder aber, ist das vielleicht ohnehin alles schrott, und wurde nur von seinen gegnern lanciert? freilich, ein paar seiner »ansager« sind schon relativ knackig: in einem interview z.b. wußte er, gefragt nach drei seiner amtskollegen aus anderen ländern, genau keinen ... bei einer "pressekonferenz" in der öffentlichkeit glaubte er die mikrofone seien aus - und betitelte so einen anwesenden reporter mit »arschloch« ... und den intelligenten blick dürfte er auch nicht unbedingt erfunden haben. aber was jemand mit "91" anrichten kann, übertrifft sicherlich mArtins strengste fantasien. da ist noch einiges möglich - also abwarten, und zusehen. und hoffen, daß das fbi oder die cia nicht schon wieder mArtins seite sperrt...


freitag, 03. august 2001 07:50

endlich! es ist alles völlig aufgeklärt! endlich weiß man, warum so viele »kirchen - herren« absoluten unsinn verzapfen; hier ein original auszug aus einem pressetext: ... Weihrauch-Duft kann der Gesundheit schaden. Bei der Verbrennung des Harzes entstehen gefährliche Mengen krebserregender Stoffe, stellten taiwanesische Forscher jetzt fest. Die Schadstoffkonzentration kann dabei ein höheres Niveau erreichen als im Straßenverkehr, berichtet das Wissenschaftsmagazin "New Scientist" ... das erklärt doch alles. die armen jungs stehen im andauernden drogen - rausch. kein wunder, daß so mancher weihbischof aus salzburg "laun"-ige kommentare zu allen möglichen themen abgibt, vor allem auch dann, wenn er nicht gefragt wird. wer andauernd bekifft ist, kann ja auch nicht mehr klar denken...


donnerstag, 02. august 2001 08:20

was die werte fernsehgesellschaft nicht schon alles überlebt hat: »taxi im rausch« part 1 and 2, »die container saga«, den »robinson-käse«... eigentlich sollte man meinen, daß damit endlich genug ist, das thema ausgelutscht - die kuh (10 mal) notgeschlachtet. aber weit gefehlt. der südwestrundfunk (wer auch immer zur hölle das ist ?!?) hat eine neue aufwärmende idee geboren (oder besser ausg'schpieben): die Realityserie: "Schwarzwaldhaus 1902" klingt schon ekelhaft, hier ein auszug aus dem pressetext: ...Unter dem Motto "Wolle statt Goretex, Kernseife statt Deodorant und Naturalien statt Kreditkarte" muss die unter 650 Bewerbern ausgewählte Familie Boro acht Wochen im Sommer und weitere zwei Wochen im Winter ohne Strom, Gas, Warmwasser und WC verbringen. Vorräte müssen gesammelt, Tiere geschlachtet und Käse produziert werden. Auch das Spinnen muss erlernt werden ... das "spinnen" muß sicher nicht mehr erlernt werden, daß beherrschen die typen schon ganz gut... einzig positive aussicht: dem orf wird diese reality-serie sicher zu teuer sein, da müßte der generalintendant ja auf den neuen wagen verzichten.


mittwoch, 01. august 2001 08:00

schön langsam macht sich auch unsere außenministerin ferrrrerrrro waldi (deren gesichtsmuskulatur während einer folge von ma2412 offensichtlich erlahmte) daran, doch etwas über die situation nachzudenken. war ihr erstes interview noch eher böse den schlimmen demonstranten gegenüber: "...und es waren ja waffen zu finden, aber wer nichts getan hat, der braucht ja dann auch nichts zu fürchten..." (und das mit dem »belehrenden unterton« der allwissenden müllhalde) fängt sie jetzt langsam - aber stetig - an, die seite zu wechseln: "... wir werden natürlich sämtlichen vorwürfen von misshandlung nachgehen ..." wer wohl einen solchen sinneswandel hervorrufen kann? wäre interessant - das zu erfahren. diesmal war es zwar angebracht, aber in vergleichbaren fällen von "raschem meinungswechsel" wurde schon manch porzellan zerschlagen. könnte man waldi nicht als laborratte einsetzen, und so ein gegenmittel finden? damit könnten dann auch schüssel, gehrer und co. geimpft werden, dann herrscht wieder »aufrichtigkeit« im staate österreich.(aber vermutlich will das ohnehin niemand) die moral von der g'schicht: das rückgrat von frauen ist doch ganz ähnlich dem der männer ... und bei schwarz-blauen menschen ist es scheinbar noch eine spur biegsamer...



(C) mArtin, im August 2001.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!