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freitag, 29. dezember 2000 22:20
ha, ein netter dialog hat sich da entsponnen, zwischen der »a-online kundenbetreuung«, wo mArtin seine adsl - anbindung hat (also ein service der post) auf der einen seite, und mArtin auf der anderen. auf eine einfache anfrage, wann denn endlich adsl so schnell, wie werter herr ostbahn im fernsehen uns dummerchen glauben machen will, wird, kommt folgendes schreiben (originalfassung ohne untertitel): 
Bitte um Präzisierung Ihres Anliegens.
Mit freundlichen Grüßen
Günther Barbik
Jet2Web Internet Services GmbH
ok, herr günther weiß vielleicht nicht, was uns herr ostbahn immer verspricht (von wegen ruck zuck, und so...), deshalb eine ausschweifende antwort mArtins-seits (ungekürztes original):
aon - speed, installationshandbuch, "ein service der telekom austria", isbn 3-901947-x, 1. auflage, kapitel 1 "willkommen bei a-online speed", seite 4 mitte-unten
"....bietet ab sofort 512 kbit/s (kilobit pro sekunde) zum herunterladen von dateien aus dem internet. das bringt drive ins internet (na servasna servas


Im Prinzip gleichbedeutend mit »na servus«. Die Aussprache ist nur mehr in Richtung 10. Bezirk. Ausdruck der gehobenen Indignation. Eine mögliche Steigerung der Empörung ergibt sich durch den Zusatz: »G'schäft«.
gschäft, selten jemand mit derart vollem mund gelesen!)
. mit a-online speed sind sie für die zukunft gerüstet....." (ab hier bricht mArtin in abartiges lachen aus, wirft sich auf den boden, und schaum kommt aus mund und nase...)
das absolut mögliche maximum waren bis dato etwa um die 320 kbit, und das um 03.30 nachts und das von einem server " im nachbarhaus". dabei handelt es sich aber sicher nicht um schwächen im sonstigen netz; es ist z.b. nicht einmal möglich, die post - eigene werbeseite von adsl zum laufen zu bringen (und die liegt doch vermutlich "im haus", oder? ich hoffe, die definition ist klar genug: "adsl war langsam und wird jetzt etwas langsamer"
mfg mArtin
p.s.: als hätte ich einen ferrari gekauft, der nur 30km/h geht, und alle hauseigenen techniker reden mir ein ich tanke den falschen treibstoff und kann die wahre geschwindigkeit gar nicht einschätzen...
darauf wiederum onkel günni:
S.g. Herr N.r! Die Konzeption von AON-Speed als zukunftsorientierter High-Speed-Zugang ermöglicht die von Ihnen beschriebene Geschwindigkeit, wobei hierfür unterschiedliche Faktoren zu berücksichtigen sind, wie zum Beispiel der Traffic zu bestimmten Tag- und Nachtzeiten, die Zunahme des Internetverkehrs im allgemeinen sowie - damit verbunden - notwendige Wartungs- und Ausbauarbeiten. Die kurzfristige Beeinträchtigung einzelner Standorte erfolgt unter größtmöglicher Bedachtnahme. Beispielsweise erfolgen routinemäßige Wartungen fast ausschließlich nachts. Mit freundlichen Grüßen 
Günther Barbik
Jet2Web Internet Services GmbH
A-Online E-Mail Service Center
laber, schlapf, schleim und co. nur war die lästige kröte namens mArtin mit dieser antwort nicht zufrieden, und so schreibt er abermals:
schöner hätte das auch ein redenschreiber eines politikers aus dem bärental nicht formulieren können. ich bitte sie aber trotzdem um eine antwort auf folgende, leicht umformulierte, frage: " wann etwa darf ich mit dem genuß eines 512 kbit downloads (wie von hrn. ostbahn beschrieben) rechnen?"
herzlichen dank und
mfg mArtin
klare frage, noch klarere antwort. herr post weiß mehr!!:
S.g. Herr N.r! Diese Geschwindigkeit ist mit AON-Speed grundsätzlich möglich, wobei die erwähnten Faktoren entsprechend zu berücksichtigen sind. A-Online und die Telekom Austria setzen mit dem Ausbau der Kapazitäten, welcher übrigens unter Hochdruck stattfindet, angesichts der stetig steigenden Nachfrage nach
A-Online-Produkten einen wichtigen und richtigen Schritt. Mit freundlichen Grüßen ...usw...wenn mArtin hier richtig zwischen den zeilen lesen kann, so bedeutet das folgendes: theoretisch geht das ganze viel schneller, aber leider arbeiten bei der telekom nur nudeln, und die bringens nicht. diese aussage hätte er ruhig kürzer verfassen können, hätte ihm und mArtin nur zeit gespart...

dienstag, 26. dezember 2000 08:10
ist es dir eigentlich auch schon mal aufgefallen?»in« kann man nur sein, wenn man eigentlich »out« ist, neuerdings. alle wollen anders sein. dabei aber nicht preisgeben, als »wer« oder »was«. begonnen hat damit kein lebewesen, sondern eine stadt: wien. »wien ist anders«, so kann man mittlerweile seit ein, zwei jahrzehnten am flughafen, auf den haupteinfahrtstraßen, und in diversen werbeeinschaltungen lesen. anders als was ?? als »kwirinbichel am gebüsch« mit 175 einwohnern? anders als los angeles? oder anders als »dampfbügeleisen« ? inzwischen wird dieses »anders« als eher negativ verwendet. mArtin, der durch seine jobs relativ viel in österreich herumkommt, hörte dabei nicht einmal: »naja, ihr wiener seit ja doch anders«. auch auf uns menschen läßt sich diese weisheit anwenden. »frauen sind anders, männer auch« so der titel eines bestsellers aus den heutigen tagen. anders als wer, oder was? sagt es uns endlich! mArtin scheißt auf den ganzen anders-sein-mist. einen riesen haufen. mArtin ist genauso, wie alle anderen. mArtin hat die gleichen gefühle, wehwechen, gedanken, sorgen und hoffnungen, wie viele andere! mArtin ist eben anders...

montag, 18. dezember 2000 08:20
ganz österreich ist bewegt. ganz österreich? nein. auf dem wolfersberg gibt es einen, der erbitternden widerstand leistet. mArtin hat es in anbetracht so manch anderer ereignisse nicht wirklich besonders getroffen, daß hermi munster nicht starten durfte, und darf. vielleicht ist es auch nur eine gelungene marketing - aktion ?! mArtin sieht bereits die schlagzeile in der krone: »nator hermi gewinnt trotz zwei gesperrter rennen mit weltcup mit 24.000 punken vorsprung !« also, was solls, nur nicht aufregen, das wird schon wieder...

sonntag, 17. dezember 2000 13:40
mArtin mag ihn gar nicht, er mag ihn absolut nicht. die rede ist vom »netscape«, der aber gar nicht net(t) ist. diese deppen haben alles darangesetzt, daß so gut wie keine verwendeten befehle dasselbe bewirken, wie im explorer. super. da darf man dan, will man html - programmieren, alles zweimal ansehen, umändern und neu schreiben. das einzig gute daran ist, daß die benutzer von diesem unmöglichen programm immer weniger werden. na klar, es ist immer lustig und cool, wenn man gegen den strom schwimmt. macht ja jeder mensch durch. das nennt sich dann »pubertieren«. will mArtin nur hoffen, daß die »netscaper« bald aus ihrer herauskommen, und ein programm schreiben, daß auch funktioniert. oder noch besser; die firma geht ein....! irgendwie klingt diese software nach: "haha, und wir bauen jetzt ein neues auto mit sieben rädern! das kann dann viel mehr »fahren« als die anderen autos; lenken läßt es sich dann zwar nicht mehr, aber wer echt cool ist, lenkt ohnehin nicht!" und schon gibt es fanatische 7-rad fahrer, die gerichte bemühen, daß sich die autofahrer in aller welt keine 4 rad mobile mehr kaufen dürfen. jau!! ok, mArtin sagt: "sieben räder sind echt cool, vier räder funktionieren!" und tschüss...

freitag, 15. dezember 2000 10:50
das heutige advenkalenderfensterchen ist um etwa 02:15 des nächtens entstanden. bitte um entschuldigung...ansonsten: nix neues auf der mArtinic, was mich doch gleich daran erinnert, daß der von uns allen so vielgeliebte orf diesen streifen zum zwecke der ausstrahlung eingekauft hatte. und voriges jahr im dezember haben sie uns glauben gemacht, daß wir »titanic« heuer zu sehen bekommen sollen. wie angenehm, bis jetzt wurden wir verschont. werden die herren und damen des stattlichen fernsehen also doch noch ein einsehen haben ? oder aber schlägt die leonardo - keule noch unerbittlich im jahr 2000 zu ?! fragen über fragen, welche aber sicher noch beantwortet werden...

donnerstag, 14. dezember 2000 09:30
eigentlich muß man sich da schon sehr wundern... da sagt jemand zu unserem bundespräsidenten, daß er ein »lump« ist. ok, ist zwar verwerflich, aber lassen wir ihm das. mArtin nimmt eben an, daß er auf grund seines intellekts nicht anders konnte. dann aber, sagt dieser idiot, er habe nur »hump« oder »dump« gesagt. und wir wiener glauben dem auch noch (keine angst, ist in restösterreich nicht anders, oft sogar noch schlimmer...). das wirklich noch irgend jemand mit diesem menschen etwas zu tun haben will ?! daß er nicht längst gemieden wird, wie die schwarze (oder blaue) bäulenpest ?! mArtin versteht die welt nicht mehr. aber dem nicht genug, macht die fp aus der not noch eine tugend. aus »humpi« und »dumpi« werden zwei blaue stoff - elefanten, die sie unter die kinder bringen. und damit auch den kleinsten schon beibringen: "schimpfe, wen du willst und wie oft du willst, du mußt es nur leugnen! und ganz wichtig: sei doch ein arsch!!"

mittwoch, 13. dezember 2000 09:50
jippieeee! das bißchen weihnachtsstimmung von mArtin ist mit den soeben eingetroffenen briefen von hrn. wirtschaftskammer und fr. steuerreferat voll dahin. zumindest aber muß sich mArtin über deren geschenke nicht den kopf zerbrechen, denn die sind schon mit einfachem geld zufrieden. dafür aber recht viel davon... 

montag, 11. dezember 2000 10:20
es geht (zeitmäßig) schon einigermaßen dahin. wer jetzt, so wie mArtin etwa, echt noch gar nichts an geschenken hat, der wird schon etwas zu kämpfen haben. außerdem: der heilige abend ist heuer an einem sonntag, da wirds mit den besorgungen auch nicht so besonders aussehen. oja!, die tankstellen haben da sicher noch offen. vermutlich werden benzingutscheine heuer besonders hoch im geschenke - kurs stehen; aber dort gibts ja schließlich auch noch tschick und wurstwaren: »ohh schatzi, halskette mit brüller ist es zwar keine, aber über die 200 liter diesel freu ich mich auch sehr!« ..... einige »haushaltskrisen« sind bereits vorprogrammiert, diese weihnachten...

donnerstag, 07. dezember 2000 07:00
verkündet wurde es vorgestern, in der zib 2, von ministerin gehrer, die sich mit ihrer gedanklichen vielfalt damit wohl wieder an der spitze der regierung befindet. in der zeit von treffsicheren sparpaket-kacken eine wohl einzigartige idee. der denkmalschutz kostet österreich viel geld, zuviel geld, wie sie meint. um diese summen aufbringen zu können, wird es ab dem nächstem jahr die »denkmalschutz - rubbellose« geben. ein bestialisch guter vorschlag. aber wo bleibt die konsequente weiterführung dieser grandiosen idee? wäre die zeit nicht auch reif für, sagen wir, daß große »benzin - lotto«, oder die »brieflos - lohnsteuer«? auch ein »minister - toto« (es gewinnt derjenige mit den meisten richtigen für die jeweils kommende sitzungswoche) oder die »nationalrats - einlaufwette« (unter dem motto: "wer kommt rechtzeitig zur nächsten sitzung?") wären doch ganz nette alternativen zu den derzeit vorherrschenden abgaben. damit bekommt lukas resitarits mit seinem nett-provokantem liedgut "deppensteuer - rap" endlich das recht, welches ihm auch zusteht. danke, liebe regierung; danke für diese famose idee ..... p.s.: mArtin hatte tatsächlich fast vergessen, daß der fasching ja doch schon am 11.11. begonnen hatte...!

mittwoch, 06. dezember 2000 22:40
eine eintragung im »gästebuch von mArtin« machte ihn nachdenklich: "wo bleibt denn der adventkalender?" oder so ähnlich lautet diese. und das war der anlaß für eine ausgeprägte programmier - orgie. es stimmt, was man verspricht, muß mArtin auch halten. da ist er jetzt also, der erste adventkalender der »heimseiteHeimseite


Angeblich hat irgend ein recht oberg'scheiter FP-Fuzzi den Ausdruck »Heimseite« auf der Homepage der F verwendet. Daraufhin hat im Falter eine Story über die rechtsgerichtete Verdeutschung von so manchen Gesellschaftsteilen gestanden.

Geh bitte - hört's amal alle her, es G'sichter! Ich hab' den Ausdruck scho' verwendet, da habt's ihr noch gar net g'wußt, was Internt übahaupt is. Und ich habe diese misslungene Übersetzung von »Homepage« in Anspielung auf die elenden Anglizismen in unserer Alltagssprache gebraucht. Um dies zu kapieren, benötigt man allerdings einen IQ von zumindest 85. Was dann für F-Mitglieder wiederum eine ziemliche Hürde darstellen dürfte.

Trotzdem versuche ich inzwischen, den Ausdruck nicht mehr zu verwenden. Wer mit den Hunden schläft, darf sich nämlich nicht wundern,...
von mArtin«, und er hat sich wirklich mühe gegeben.... (der mArtin....)

dienstag, 05. dezember 2000 09:20
registrieren!! »... bitte vergessen sie nicht, ihr qualitätsprodukt registrieren zu lassen, damit wir ihnen mit unserem service zur seite stehen können...«solche, oder ähnliche sätze stehen bei nahezu jeder soft- oder hardware, die man (und mArtin) heutzutage käuflich erwerben kann. und du tust es. brav füllst du das (online) formular aus, damit dir auch in zukunft der tadellose service der firma »soft- und hardware- schrott 27« zur verfügung steht. aber dieses formular wird das letzte sein, was du von denen zu gesicht bekommst. es gibt nämlich zwei goldene regeln im computer business: »gekauft ist gekauft« und »hilf die selbst, denn sonst tut es niemand«. registrieren ist der größte scheiß, den die welt seit der erfindung der computer hervorgebracht hat. das einzige, was du damit erreichst, sind zahllose spam-mails von gleichgelagerten firmen. denn die service- hotline stellt sich bei der ersten anfrage als ein-weg-kommunikation heraus. deine mail wandert direkt in den rundordner, deine harwarekonflikte darfst du selber lösen, und deine neue scsi- raid- oder sound- karte darfst du dir aus eigener kraft in den arsch schieben, was aber gar nicht soooo leicht geht, da sind ja schon vier andere drinnen.....

sonntag, 03. dezember 2000 18:10
juuubel und heiter - ausgelassene stimmung! die landtagswahl im burgenland zeigt schon, wohin der weg führt... ok, daß die roten etwas zulegen, ist auch nicht unbedingt das gelbe vom (biologischen) ei, aber jede stimme weniger für die fp kann nur ein großer gewinn sein - egal, an wen diese auch fallen mag. überaus erfreulich, daß die grünen endlich einziehen, in den burgenländischen landtag. vielleicht haben uns die burgenländer da gezeigt, wie es weitergeht - aus "blaugeschlagenem fallobst" kann doch noch neues "grünes" leben blühen. und das mit einer wahlbeteiligung von über 80% !! ein adventgeschenk, wie es schöner nicht sein könnte! herzlichen dank an das burgenland ;-)

freitag, 01. dezember 2000 08:50
na super, mArtin hat vergessen, den adventkalender zu programmieren... und was machen jetzt die hunderten von kindern, die traurig sind, weil es am ersten dezember kein kästchen zum öffnen gibt?? die glauben sicher, daß weihnachten heuer abgesagt ist und es keine geschenke gibt. aber keine angst, liebe kinder. der onkel mArtin wird sich am wochenende hinsetzen, und einen adventkalender basteln, daß es nur so kracht...


(C) mArtin, im Dezember 2000.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!