Freitag, 01. Dezember 18:20
Oh, ganz vergessen – das erste Kästchen des Adventkalenders wäre heute zu öffnen. (Wenn man denn einen solchen hätte.)

Ansonsten: Nach dem ersten Test am Dienstag habe ich die neue (eigentlich: alte) OLYMPUS E-500 mit auf die Reise zum Gipfel genommen, um sie endlich einmal bei allerfeinsten Bedingungen ausprobieren zu dürfen – und ich bin schon ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
begeistert. In den Grundeinstellungen habe ich – soweit möglich – die gleichen Einstellungen wie bei meiner NIKON gewählt, die Farbwiedergabe also auf »neutral« gestellt. Falls ich bei einem Foto wirklich mehr oder knackigere Farben haben möchte, dann mache ich das immer beim Entwickeln. Das RAW-Foto an sich mag ich am liebsten komplett neutral.

Die Unterschiede zur NIKON sind nicht so groß. Ich merke, dass beide Kameras aus dem Einsteiger-Segment sind. Manche Werte sind vielleicht ein wenig feiner einzustellen, manche Bedienknöpfe kommen meiner Arbeitsweise sehr entgegen. Das Menü der OLYMPUS sieht definitiv älter und grindiggrindig


Sollte eigentlich im gesamt-deutschsprachigen Raum bekannt sein.
Ich denke, es begann vermutlich irgendwann einmal mit dem Hals. An solch einem sammelt sich nach Wochen der Hygiene-Enthaltsamkeit ein bisserl so ein Dreck an, den man dann doch recht gut sehen kann. Diese Patina nennt man u.a. auch »Grind«.

Mit dem Hals hat es inzwischen aber kaum noch was am Hut - die meisten Leute duschen schon mindestens 1x pro Woche - da hat's der echte »Grind« so richtig schwer.

Daher sind jetzt einfach ganze Personen oder Dinge »grindig«, wenn sie sehr unsympathisch sind. Kann auch gerne frei mit anderen Worten kombiniert werden, z.B.: Grindkind, Grindkoffer, grindige Drecksau, usw. usf...
er aus, die Menüführung ist auch nicht so gut. Aber – um ein höchst positives Beispiel zu nennem: Der Weißabgleich ist bei der OLYMPUS z. B. in wenigen Sekunden erledigt, das geht bei der NIKON nicht ganz so einfach.

Aber sonst, wie gesagt, gibt es nur wenig Unterschiede. Einzig beim Entwickeln ist mir aufgefallen, dass die Farben der OLYMPUS – obgleich ich sie wie erwähnt auf neutral gestellt habe – ein wenig stärker sind.
Damit gleich zu den Fotos vom heutigen Tag unter dem Titel: Ein Wintertag auf der Sopherl...

4 Kommentare


(C) mArtin, im Dezember 2017.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


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