| Freitag, 20. Jänner 2012 23:55 |
| ...Rücklicht verloren... |
| Donnerstag, 19. Jänner 2012 18:30 |
| Dies ist in der Tat meine Glückswoche. Zunächst die ganze Sache mit dem Thomann - meinem Musikalienhändler, dem ich eigentlich nur mehr höchst anstössige Briefe schreiben möchte, denn in der Behandlung von Problemen zeigt auch er alle typischen Merkmale von »aber-wirklicher-Service-ist-uns-dann-doch-zu-teuer«. Es fängt damit an, dass man nur an eine Adresse schreiben kann. Wenn man dann eine Antwort von einem der 5000 Mitarbeiter erhalten sollte, worin der Antwortgeber bittet, ihm wieder zu antworten, dann kann man nur auf den guten Ausgang der Sache hoffen. In meinem Fall war die Hoffnung vergebens. Meine Antwort auf seine Nachfrage hat wieder jemand ganz anderen - mit einer ganz anderen Ansicht des Problems erreicht. Es bleibt im Fall Thomann wenigstens der Trost, dass dort sicher innerhalb der nächsten paar Jahre einmal ein gestresster Kunde einen kleinen Breivik veranstalten wird. Dann ahnt man dort eventuell, dass es vermutlich der falsche Ansatz für gutes Service war, die Marketing-Abteilung finanziell zu verdreifachen. Zu diesem Ärger und seltsamen Problemen mit einem Netz-Idioten kommt heute noch etwas ganz Besonderes: ein recht lustiger Felgenbruch. Ich bin schon neugierig, welche Situationen man von Seiten der »Abteilung für Schicksal und anderen Scheissdreck« für mich diese Woche noch vorgesehen hat... |
| Mittwoch, 18. Jänner 2012 20:30 |
| Das Internet streikt heute. Das trifft sich ganz gut, denn ich verspüre heute ohnehin keine gesteigerte Lust, viel Text zu verfassen. Und warum streikt man? Alles hier genau zu erklären - dann wäre ich schon alleine von der aufgewendeten Zeit her ein Streikbrecher. In Wahrheit kann man aber ganz am bitteren Ende alles wieder auf ein einziges Thema herunterbrechen: Die Reichen möchten kein Geld verlieren. Eh klar. Was aber ist so schlimm daran? Auch klar: Die Politik hilft ihnen dabei, wie es nur geht... |
| Dienstag, 17. Jänner 2012 22:30 |
| Tatsächlich rein zufällig - und zudem passend zu dieser heute gelesenen Nachricht habe ich soeben die Dokumentation »Kein Ort« gesehen. Dokumentationen dieser Art sind - im Vergleich zu Dokumentationen über Pilgerwege, Abenteuerreisen, gute Architektur oder Spitzensportler - nicht so besonders beliebt. Man kann darin nämlich weder besonders schöne, noch besonders tolle Situationen oder Lebensläufe ansehen - und es gibt auch keine Tipps, wie man sein Geld gut anlegen könnte. Man darf in diesem Film lediglich andere Menschen dabei beobachten, wie sie bei ihren unzähligen Versuchen, einer gewissen Menschlichkeit zu begegnen, kläglichst scheitern. Und so etwas verursacht dann - wenn man noch halbwegs normal ist und vielleicht auch Reste von Empathie verspürt - doch ein wenig Trauer. Und schämen muss man sich auch noch. Also besser gar nicht ansehen. Aber ich habe hingesehen. Bis zum Ende. Und schäme mich jetzt recht ausführlich für unser Europa. |
| Montag, 16. Jänner 2012 21:00 |
| Na geh - des is jetz bitte oba net woah?!! Oder in HD (in diesem Fall nicht High Definition, sondern Hoch-Deutsch): Der Beginn einer unendlichen Geschichte?! Da habe ich mich schon recht gut mit dem Gedanken anfreunden können, dass ich das knackige Bass-Top - obgleich es Spuren der Fremdbenutzung aufweist - behalte, dann zeigt es plötzlich beim mittleren Equalizer einen ekelhaften Wackelkontakt. Ich zuck' echt noch aus. Ich bin - rein von meiner momentanen Gefühlsverfassung her - jetzt ganz kurz vor dem »Hinterholz 8«-Modus: »Made in China - destroyed in Wien am Bierhäuselberg!!« Na, ich pack's wirklich nicht mehr. Jetzt ist mir natürlich klar, warum der Vorbesitzer das Gerät zurückgesendet hat. OK - wieder ein wenig einrenken - ein zartes »Alles wird gut« ist jetzt angebracht. Ich fasse also zusammen: Der Amp klingt wirklich gut und verfügt über opulente Einstellmöglichkeiten im Sound-Bereich, aber scheinbar gibt es im Werk des Herstellers gröbere Probleme in der Fertigung - beziehungsweise in der Qualitätskontrolle. Mein letzter Gedanke: Der kleine Amp hat auch noch einen größeren Bruder, welcher nach meiner ersten Einschätzung halt nur mehr Kraft hätte. Nach ein paar Testberichten (über den 500er) habe ich aber doch noch ein paar kleine Unterschiede herausgefunden, welche vielleicht auch darauf hinweisen, dass in diesem Gerät d o c h eine andere Schaltung sitzt?! Und dann vielleicht auch aus einer besseren Fertigung...?! Ich weiß - ich gleite soeben in die Phase der Leugnung, des Negierens und des sich-selber-Belügens. Aber sonst hilft ja wirklich nichts mehr. Also werde ich dem Herrn Thomann eine weitere Nachricht schreiben, dann wird er mir wieder schreiben, dann werde ich wieder senden, dann wird er wieder senden, dann werde ich erhalten, auspacken, testen und erkennen, dann... So - oder so ähnlich - wird sich wohl Michael Ende am Beginn seines Meisterwerks gefühlt haben... P.S.: Da fällt es mir plötzlich wie Schuppen von den Ohren - den Wackelkontakt am Amp habe ich am Freitag erhört. Am Freitag - den 13. |
| Freitag, 13. Jänner 2012 20:50 |
| Das heutige Thema ist - soweit man es den Medien entnehmen kann - eine ziemliche Tabu-Angelegenheit. Diese Woche wurde bekannt, dass amerikanische Elitesoldaten in Afghanistan auf die Leichen von Taliban-Kämpfer urinierten und davon ein Video anfertigten. Dieses machte dann auf youtube und ähnlichen Plattformen die Runde. Der gutmenschliche Teil der Medien-Welt ist damit am Rande eines Nervenzusammenbruchs. Ich meine, bevor man sich medial in blinder Ereiferung auf diese furchtbaren Ami-Bestien stürzt, könnte man zunächst noch einmal kurz innehalten. Denn ein paar Denkanstöße hätte ich da noch, bevor diese Soldaten nach Web2.0-Art im Netz geteert und gefedert werden: 1.): Ich war selber beim Heer (wirklich!). Ich genoß also auch so etwas, wie eine Schießausbildung (an dieser Stelle müßte mein damaliger Vorgesetzter vermutlich vor Lachen sterben, so er hier mitlesen sollte). Ich hatte in Wahrheit Angst vor dem Gewehr. Ich hatte Angst vor dem Schießen. Ich versagte kläglich und wurde nur deshalb weiterhin in »der Truppe« belassen, da man mich bereits als Geländewagenfahrer eingeteilt hatte. Nach diesem Tag der Schieß-Prüfung hatte ich nie wieder eine Waffe in der Hand - abgesehen vom letzten Tag, wo ich das Gewehr zurückgeben durfte. Bezüglich dem heiklen Thema »Waffe« kann ich also direkt und aus allererster Hand berichten: Es muß schon etwas wirklich gewaltiges im Hirn eines durchschnittlichen Menschen geschehen, damit er mit einer Waffe auf einen anderen Menschen zielen kann, noch mehr - damit er überhaupt bereit wäre, einen anderen Menschen zu töten. 2.): Wie man lesen kann - es handelt sich bei den Soldaten aus dem Video um Elitesoldaten. Also solche Soldaten, die zu den besten ihrer Zunft zählen. Zu den besten Soldaten jenes Staates, der über 1,5 Millionen Soldaten hat und als Militärbudget die absolut unkommentierbare Summe von 574.940.000.000 Dollar zur Verfügung stellt. 3.): Was lernt man als Soldat? Immer wieder hört man da von Friedenseinsätzen, von humanitären Aufgaben, vom Brückenbauen, von Nachkriegs-Hilfeleistungen, Aufbauarbeit und ähnlichen Dingen. Ja, solche Sachen gibt es bei einem Heer - dies ist sicher richtig. Aber es ist auch richtig, wenn ich behaupte, dass man mit einem Sturmgewehr eine Suppendose öffnen kann. Daher ergibt sich für mich folgende Frage: Worin sind diese Soldaten denn so gut? In welcher Disziplin stellen sie die Elite dar? Was ist es, das sie zu den Besten der Besten macht? Ich weiß eh - es will keiner hören, es darf auch keiner sagen, es ist Tabu. Absolutes Tabu. Aber ich verrate es trotzdem: Sie können echt gut andere Menschen töten. Bei Tag, bei Nacht, in der Stadt, am Land, im Dschungel, bei Krankheit, im Schlaf, einfach immer. Sie wurden so gut in dem Fach: Töten unterrichtet, wie man es nicht einmal in einem schlechten Kinofilm sehen möchte. Und genau da liegt der kleine Fehler. Wir erwarten uns vermutlich, dass ein Soldat im fairen Zweikampf einen ebenso fairen Kontrahenden tötet, um ihm danach mit einer Träne des Respekts die letzte Ehre zu erweisen. Das funktioniert jedoch auch nur im Film. Wenn ich also jetzt sagen würde: »Ich finde das Anbrunzen nicht so schlimm, wie das Töten«, dann entspricht dies nicht 100%ig der Wahrheit, kommt ihr aber schon ein wenig näher. W i e glauben wir denn bitte, dass es denn funktionieren könnte, dass einem Menschen (auch der Soldat ist/war einmal ein solcher) jegliche Achtung vor dem Leben anderer Menschen genommen wird? Ob da in der Ausbildung so etwas wie Respekt eine Rolle spielt? Jo eh - aber ausschließlich vor dem/n Vorgesetzten. Natürlich muß für den Soldaten der jeweilige Feind auf ein unmenschliches und bedrohliches Niveau abgesenkt werden, damit er im entscheidenden Moment der erste ist, der den Abzug drückt. Wer als Elitesoldat in solch einer Situation schwächeln würde, der ist nicht lange Elitesoldat - und wird in Eiche-Rustikal die Heimreise antreten dürfen. Warum kommen - und zwar immer schon! - fast alle Soldaten aus den wirklichen Krisenherden dieser Erde mit schweren psychischen Störungen in ihre Heimat zurück? Warum ist die Selbstmordrate bei (ehemaligen) Soldaten in allen Ländern dieser Welt signifikant höher, als beim Rest der Bevölkerung? Alles Fragen, welche man sich leicht selbst beantworten könnte - so man nicht damit beschäftigt wäre, zusammen mit einem irregewordenen Gutmensch-Mob blind auf die bösen Elite-Amis hinzuschlagen. Ich stelle das jetzt einmal einfach so in den Raum: Töten ist vermutlich nicht unbedingt förderlich für eine psychische Gesundheit. Das hat die liebe Frau Gott schon so eingerichtet. Aber das Töten scheint für uns ja gerechtfertigt, weil auf der anderen Seite - wie wir informiert werden - die Bösen stehen. Nur sollte eben das Töten an sich sauber, ehrlich respekt- und vor allem auch stilvoll stattfinden, da ist einfach kein Platz für Verhöhnungen oder gar - bitte Göttin steh uns bei... - Leichenschändung! Aber - und das versöhnt uns dann alle wieder - die Amis werden auch für diesen Vorfall alle Schuldigen finden und für echte Gerechtigkeit sorgen. Hoch lebe die weltordnungserhaltende Bigotterie. Damit Krieg endlich wieder eine saubere Sache wird! Ein kleines P.S. um 21:30: Damit ein - nicht unwesentlicher - Teil meiner Einstellung zu dem Thema »Krieg« auch wirklich eindeutig wird, hier meine heutige Video-Empfehlung, die den absolut genialen (und leider bereits verstorbenen) George Carlin zeigt, dessen Einstellung ich - und das nicht nur zu diesem Thema - zu 100% teile. |
| Donnerstag, 12. Jänner 2012 16:00 |
| Es ist für mich einer jener Tage, wo ich lernen könnte, etwas ein wenig nicht-ganz-so-genau zu nehmen. Der Ersatz für das am Weihnachtstag explodierte Bass-Top ist angekommen. Ich packe es aus - und: Es ist kein neues Gerät. Es ist aber auch nicht mein altes Gerät, welches repariert wurde - denn es hat eine andere Seriennummer. Es ist ein anderes altes Gerät, was ich an ein paar Kratzern erkennen kann, welche an der Rückseite ein wenig halbherzig überlackiert wurden. Also zunächst ärgere ich mich - ich habe eigentlich kein 2nd-Hand-Gerät gekauft. Dann drehe ich den Amp auf, nehme erst danach ein laaaanges Netzkabel und stecke es in die Steckdose an der Wand - genau in dieser Reihenfolge! Denn es besteht ja durchaus die Möglichkeit, dass... Aber nichts. Das Gerät nimmt - als ob gar nichts anderes passieren könnte - plangemäß seinen Betrieb auf und die grüne Power-LED leuchtet hell. Es beginnt ganz zart die Phase der ersten Annäherung - durchaus versetzt mit ein wenig Versöhnung. Er klingt wirklich sehr schön. Sehr, sehr schön! So viele wunderbare Sounds habe ich bisher noch nie aus meinem Bass gehört. Der Verstärker klingt wirklich nach wesentlich mehr, als er gekostet hat. Und meine selbstgebaute Bassbox scheint er ganz furchtbar zu lieben. Nach etwa 20 Minuten habe ich das Top schon fast ins Herz geschlossen - länger kann ich heute leider nicht mehr spielen, denn ich muss schon in die Stadt fahren. Natürlich wäge ich innerlich noch ein wenig ab - die eine Seite sagt mir, dass ich ein werksneues Gerät verdient hätte - die andere meint: »geh bitte OidaOida Kumpel, aber auch Fremder. Freund, aber auch Ehemann. Zusätzlich aber auch noch ein Ausdruck des freudigen Erstaunens oder der enormen Enttäuschung. Hängt eben alles nur von der Betonung ab und ist wirklich unheimlich kompliziert. heastheast Sehr schwer zu beschreiben. Prinzipiell kommt »heast« von »hörst Du?«. Verwendet wird es aber kaum in diesem Sinne. Seine Bedeutung liegt viel eher in einem entsetzten Ausruf des Missfallens - dargebracht mit einem langgezogenen und unterschwelligen Ton der Enttäuschung. Der Satz »...na geh heast!« zeigt dabei die so ziemlich stärkste mögliche Form des Unbehagens. - sei jetz net soo deppatdeppat Jemand, der nicht besonders intelligent zu sein scheint, wird mit diesem Attribut belegt. Vielleicht aber auch nur jemand, der eine nicht so besonders kluge Handlung vollzogen hat. Man kann sich aber auch zu einem »Deppen« machen (lassen). Dann ist man ein »W«. Jede weitere Erklärung würde ab diesem Punkt einfach zu weit führen. Finden Sie sich daher damit ab. Moment: noch was! Manchmal wird »deppat« sogar im Rahmen des Ausdrucks von ungläubigem Erstaunen verwendet - wie z.B.: »Heast, bist Du deppat!« !«. Es hat sich noch nicht zu 100% abgezeichnet, welche Seite die Oberhand bekommen wird, aber ich denke mir das derzeit irgendwie so: »Lieber einen (leicht) gebrauchten Amp, der wirklich funktioniert - als einen ganz neuen, der dann vielleicht eh nur wieder explodiert...!« |
| Mittwoch, 11. Jänner 2012 23:50 |
| Übrigens - apropos Programmierung - also, ich wollte es einfach nicht unerwähnt lassen - dies wäre unfair. Neben der relativ wichtigen Sache »Rama-Zone-Tracking-Glump« gab es ja auch noch die echt-richtig-wirklich wichtigen Dinge zu programmieren, wie zum Beispiel: den neuen Karli. Oder auch: »The New Charles« - wie der Chinese zu sagen pflegt. Karli 2.0 sozusagen. Sagt Dir nichts? Der Karli hat eine lange Geschichte. Ich glaube, es war der August - der hat mich auf ein Auge aufmerksam gemacht. Dieses Auge war irgendwie recht nett - es gefiel mir auf Anhieb - und brachte mich sofort auf eine Idee. Damals entstand in einer kleinen Sitzung eben: Karli. Aber wie gesagt, es ist schon ewig lange her - und damals konnte ich mich zwar schon auf eigenen Beinen im Internet bewegen, nur mit dem echten Programmieren war es noch ein wenig schwierig. Wie der Zufall so will - bei der letzten großen Umprogrammierungsschlacht geriet der alte Karli eben wieder in meine Hände. Und dabei fiel mir auch wieder ein, dass ich ursprünglich ja den Karli mit vielen Gesichtern programmieren wollte - es fehlte dazu nur ein wenig Wissen. Das Wissen ist jetzt - glücklicherweise und sozusagen in H.u.F. Natürlich kann ich zur Feier des Tages auch hier im Text den passenden Link liefern - aber Karli 2.0 ist immer für Dich da - und daher immer im Menü links unten für Dich anzuklicken. Karli 2.0 wird übrigens immer wieder neue Gesichter bekommen. Nette - und auch weniger nette... |
| Dienstag, 10. Jänner 2012 15:10 |
| Heute eine kurze - und relativ trockene - Erklärung zu einer Neuerung in meinem Tagebuch. Ich habe seit ein paar Jahren den Rama-Zone-Werbelink an der linken Seite. Wenn da jemand draufklickt, um danach wirklich eine Bestellung aufzugeben, dann erhalte ich dafür von Rama-Zone eine kleine Prämie. Dies hat bisher ganz gut funktioniert - und so konnte ich schon einen USB-Stick und noch ein paar sinnvolle Kleinigkeiten bei Rama-Zone erstehen. Sozusagen als Lohn für meine Schreib- und Programmierarbeit. Was mir damit aber Kopfzerbrechen bereitete, war die sogenannte »Tracking-Software«, welche unter dem Rama-Zone-Bildchen beim Lesen auf meiner Seite im Hintergrund mitlief, denn 1.) wurde dadurch die Seite deutlich langsamer geladen und 2.) habe ich zu solchen Marketing-Strategien des Datensammelns ohnehin ein recht gespaltenes Verhältnis. Irgendwann im letzten Jahr sendete mir Stoutman dann auch ein paar Hinweise, welche sich abermals auf die Datensammelwut von Rama-Zone bezogen - da beschloß ich den Ausstieg aus dem Programm, sobald der nächste Gutschein auf EUR 25,- aufgefüllt wäre. Zusätzlich startete ich aber noch einen kleinen Versuch: Ich habe den kompletten Programmcode von Rama-Zone (mit all dem bösen Zeug) entfernt und anstatt dessen nur mehr einen ordinären Link zusammen mit dem Bild platziert, der zur Rama-Zone Seite führt - eben mit meiner ID-Nummer drinnen, damit man dort auch wüßte, von wo der Besucher käme. Und siehe da? Es funktioniert. Obwohl diese ungute Software nicht mehr da ist, habe ich die Prozente für Eure Weihnachtseinkäufe erhalten - herzlichen Dank dafür! Ich werde also das kleine Rama-Zone-Werbebildchen weiterhin dort lassen, da es ja jetzt genauso ungefährlich ist, wie z.B. ein Link zu orf.at oder derstandard.at. Bezüglich einer eventuellen Reaktion von Rama-Zone mache ich mir zwar schon meine Gedanken, aber immerhin mache ich mich ja nicht über sie lustig. Also sollte da eigentlich nichts weiter geschehen. Und so freut es mich immer wieder, wenn ich den Lohn für meine Arbeit einmal pro Jahr abholen kann. Selbstverständlich werde ich auch diesmal wieder darüber berichten, was Ihr mir gekauft habt! |
| Montag, 09. Jänner 2012 20:30 |
| Den gestrigen Abend verbrachte ich bei meiner Freundin - und da gab es in ORF1 einen sogenannten Blockbuster - »Das Ende naht!« von Roland Emmerich. Der Typ ist mir ja nicht ganz geheuer - und seine Filme sehen eben aus, wie man es sich von Hollywood (oder besser: AMERIKA) erwartet. Der Film war tatsächlich dementsprechend schlecht, aber dennoch ein wenig unterhaltsam. Dies lag aber eher an meiner überbordenden Fantasie. Die Handlung beschreibt das Ende der Welt (am 21.12. dieses Jahres) - und wie es aussehen wird: Es werden sich laut dem Emmerlrolli nur die 400.000 reichsten Menschen der Welt ein Ticket für die lebensrettenden Schiffe leisten können (zu 1Mrd. EURO pro Stück - dies war dann auch schon die realistischste Annahme in dem Streifen)... Genau das war mein Sichwort! Also folgendes: Wenn dann gegen Ende dieses Jahres auch das Ende der Welt naht, dann machen sich Österreichs echte Eliten auf den Weg: Hannes Androsch, Karl Wlaschek, Mirko Kovats, irgendwelche Swarovskis, Julius Meinl, Mensdorff-Pouilly, usw. - usf. Zusammen mit diesen heimischen Ausrutschern der Evolution gesellen sich dann 10.000e von Gleichgesinnte aus allen übrigen Ländern der Welt auf besagte Schiffe. Und da möchte wirklich irgendein Normalo mit von der Partie sein? Um dann nach der absoluten Sintflut auf dem letzten Stückchen nicht verwüsteter Erde eine neue Menschheit aufzubauen? Eine neue M e n s c h h e i t aufbauen?! - zusammen mit Leuten, die noch nie in ihrem Leben etwas anderes gemacht haben, als möglichst viel Geld? Zusammen mit Leuten, die keine Ahnung haben, wie man kocht, oder was man essen kann - und was nicht? Zusammen mit Leuten, die sich ohne farblich passender Luxuskarosse nicht mehr als 140 Meter bewegen können? Zusammen mit Leuten, deren Genmaterial durch den stetigen Verbleib innerhalb der eigenen Kaste schon derartig ausgedünnt ist, dass man da einfach nichts gesundes mehr zusammenpudern kann? Zusammen mit Leuten, deren Einstellung zu Recht ausschließlich darauf beruht, dass es etwas sein muss, was man kaufen kann? Zusammen mit Leuten, deren Vorstellung von gutem Leben einen wöchentlichen Seitenblicke-Auftritt mit einbezieht? Zusammen mit Leuten, die Angestellte als eine Art von hinübergeretteter Sklaverei betrachten? Zusammen mit Leuten, denen der Umgang mit Hammer, Zange, Säge und Hacke allergrößte Schwierigkeiten bereitet? Ich habe mir dann plötzlich ausgemalt, wie der Meinl zusammen mit dem KHG - beide in ihren inzwischen völlig kaputten Nadelstreif-Anzügen - auf einer Insel sitzen und Feuer machen möchten. Man soll ja einen Menschen nicht nach seinem Äußeren beurteilen, aber so ein - und das möchte ich hier festhalten - so ein John Rambo (I.) hätte im Dschungel keinen Millimeter gemacht. Ich werde also - und das steht nicht nur aus finanziellen Gründen fest - nicht mit von der Partie sein. Danke, aber nein! |
| Donnerstag, 05. Jänner 2012 18:20 |
| Die Ekelbrigade ist wieder heftig am Rotieren. Diesmal sogar mit Teilnehmern aus den allerhöchsten Ämtern. Was der derzeitige BussibärBussibär Österreichischer Bundespräsident. von Deutschland (Bundespräsident Christian Wulff) so alles zu bieten hat, ist wirklich kein Bemmerl nicht. So ziemlich jeder weiß, was er alles angestellt hat - er selber kann sich allerdings nur stückweise erinnern. Also immer erst dann, wenn der nächste Beweis für ein weiteres Vergehen vorgelegt wird. In der Praxis sind es die typisch grauslichgrauslich Eigentlich »grauenhaft« - aber dann doch wieder nicht. Grauenhaft ist in seiner Bestimmung doch ziemlich eindeutig. »Grauslich« hingegen kann von wahrhaftig »grauenhaft« bis hin zu »nur ein wenig ungut« alles bedeuten. Sehr oft auch dafür verwendet, um dem Gegenüber mitzuteilen, dass dieses eben ein wenig verletzend zu einem war: »Geh bitte, sei net so grauslich zu mir...« -grindiggrindig Sollte eigentlich im gesamt-deutschsprachigen Raum bekannt sein. Ich denke, es begann vermutlich irgendwann einmal mit dem Hals. An solch einem sammelt sich nach Wochen der Hygiene-Enthaltsamkeit ein bisserl so ein Dreck an, den man dann doch recht gut sehen kann. Diese Patina nennt man u.a. auch »Grind«. Mit dem Hals hat es inzwischen aber kaum noch was am Hut - die meisten Leute duschen schon mindestens 1x pro Woche - da hat's der echte »Grind« so richtig schwer. Daher sind jetzt einfach ganze Personen oder Dinge »grindig«, wenn sie sehr unsympathisch sind. Kann auch gerne frei mit anderen Worten kombiniert werden, z.B.: Grindkind, Grindkoffer, grindige Drecksau, usw. usf... en Sachen der Politiker - wo am bitteren Ende irgendwie alles auf die allgemein bekannte »Selbstbereicherung« hinausläuft. Und wie das Amen im Gebet, kommt auch hier wieder dutzendweise die ebenso ekelige Floskel der Unschuldsvermutung zum Einsatz - weil es sich ja um RECHT handelt. Die Medien zerreißen ihn inzwischen in der Luft - trotz Unschuldsdings - was zumindest unterhaltenden Charakter hat. Mein absoluter Lieblings-Fettnapf vom Onkel Wulffi war der Drohanruf, den er bei einer Tageszeitung am Anrufbeantworter hinterlassen hat - da er nicht wollte, dass man dort über ihn grauslichgrauslich Eigentlich »grauenhaft« - aber dann doch wieder nicht. Grauenhaft ist in seiner Bestimmung doch ziemlich eindeutig. »Grauslich« hingegen kann von wahrhaftig »grauenhaft« bis hin zu »nur ein wenig ungut« alles bedeuten. Sehr oft auch dafür verwendet, um dem Gegenüber mitzuteilen, dass dieses eben ein wenig verletzend zu einem war: »Geh bitte, sei net so grauslich zu mir...« e Sachen schrübe. Diesen konnte er dann so-ein-bisserlbisserl »a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig. Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«. Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt. -eher-nicht-mehr leugnen, denn vielleicht hat man in der Redaktion dieser Zeitung doch noch nicht die Lösch-Taste gedrückt... Und was machen die Völker - wie reagieren wir bei solchen Dingen eigentlich? Wie soll man schon reagieren?! Geh bitte! Wenn man sich über derartige Lächerlichkeiten aufregt, wo ein Bundespräsident eine an sich verbotene Vorteilsnahme praktiziert, dann müßte man sich doch sofort auf die Warteliste der nächsten Selbsthilfegruppe setzen lassen: »Wie überlebe ich, wenn ich dahintergekommen bin, dass es bei den Politikern doch gar keine weißen Schafe gibt?!« Wir hier in unserem schönen Österreich brauchen aber gar nicht neidvoll auf unsere Nachbarn im Norden zu schielen - wir haben eh unsere eigenen Gfrasta. Und die können es ja teilweise noch viel besser. Und bevor auch nur irgendeiner von denen ins Häfen geht, da... Achja - ist eigentlich der ehemalige Minister noch auf freiem Fuß? Apropos Betrügereien, Häfen und sonstige Sachen. Das klingt doch irgendwie auch recht nett... |
| Mittwoch, 04. Jänner 2012 23:40 |
| Ich habe wieder einmal ein wenig aussortiert und abgestossen. Ein paar Sachen konnte ich verschenken oder verkaufen, der Rest mußte vorige Woche zum Mistplatz - also ins nächstgelegene Recycling-Center - denn Müll ist bekanntlich Rohstoff. Darunter auch folgender Posten: etwa 400 Leerhüllen von Musikkassetten. Ich komme also im Verwertungszentrum an und melde dem empfangenden Mitarbeiter brav meine Ware - und schon staune ich ein paar kleine Bauklötze: Für meine Leerhüllen bekomme ich tatsächlich Geld, da sie einen relativ wertvollen Rohstoff darstellen! Naaa..., SchasSchas Im Prinzip ein »Furz«. Meist jedoch wird damit eine Situation, ein Thema, eine Gegebenheit beschrieben. Z.B.: »Des is a Schas!« bedeutet soviel, wie: »Diese Sache ist nicht wirklich gut!«. Gerne wird »Schas« auch für »ein Nichts« verwandt. Eine Steigerungsform von »Schas« wäre dann der »Schas im Wald«, was auf recht einprägsame Weise das tatsächliche, das echte »Nichts« zu beschreiben versucht. natürlich - mir war nur g'rad nach ein bisserlbisserl »a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig. Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«. Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt. Spasserl. Natürlich sagt der Mitarbeiter, ich müsse für die E n t s o r g u n g der Kassetten zahlen - nämlich 2,- Euro! Na da schau her. Das ist mir ganz neu. Ich schlage mir gerade noch bedeutungsvoll mit der Hand auf eine recht eindeutige Stelle am Hirn, da meint der Mitarbeiter weiter: »Oder sie werfen die Kassetten in ihren eigenen Restmüll-Behälter - dort gehören sie nämlich wirklich hin!« Na schau?! Ich bin also zurück nach Hause und habe diesen wertvollen Rohstoff fachgerecht rieh-seikelt. Das hat aber schon sein Gutes, denn endlich bringe ich einmal eine volle Tonne zusammen - und es zahlt sich die Leerung einmal so richtig aus. Dass man bei der Stadtverwaltung eh ein bisserlbisserl »a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig. Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«. Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt. hödel-dödel ist (vermutlich aber nicht nur dort), ist mir ja klar. Dass man mit allen Mittel irgendwie Geld machen will/muss, ist auch klar - spätestens nach Durchsicht passender Gehaltstabellen. Dass man dann aber tatsächlich noch die Frechheit besitzt, in den Medien die Dinge ganz anders aussehen zu lassen, davon darf ich heute lesen. Wie dem auch sei - ich habe mit diesem Erlebnis (zusammen mit ein paar anderen seltsamen Mülltrenn-Erlebnissen am Mistplatz der 48er) jene Recycling-Entscheidung getroffen, die mein Leben am nachhaltigsten verändern wird: Alles, was in meinen Mistkübel passt - gehört auch in meinen Mistkübel! Und aus. |
| Dienstag, 03. Jänner 2012 18:20 |
| Ich weiß, dass es praktisch bei allen wichtigen und unwichtigen Dingen einen großen Unterschied zwischen Soll- und Ist-Zustand gibt. Viele Sachen werden einfach nur so behauptet, da man sie einfach behaupten muß, um gesellschaftlich überhaupt noch durchzukommen. Niemand ist gerne Rassist, Chauvinist, oder sonst irgend ein (Hass)-ist. Daher muss man halt vorne ein bisserlbisserl »a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig. Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«. Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt. so tun als ob (eh scho wissen...) - und hintenrum kann man dann die gefühlte Wahrheit verbreiten. Es gibt da aber noch eine zweite, viel subtilere - und daher auch ein wenig hübschere - Möglichkeit. Die mag ich persönlich auch schon viel mehr. Man muss die abzulassende Schimpftirade so gut verpacken, dass einem niemand ans Zeug flicken kann. Solcherlei Beschimpfungen sind aber sehr schwer zu bewerkstelligen und verlangen in vielen Fällen nach relativ hohem Bildungsgrad. Für mich also nicht immer die beste Lösung. Außerdem: Kurz mal ehrlich. Was hat man z.B. von einer noch so superfein geschliffenen Hasspredigt bezüglich irgendeines deppertdeppert Einigermassen hochdeutsche Version von »deppat«. Und ich mach' mir sicher nicht die elende Mühe, dies hier noch einmal aufzuschlüsseln. Schauen Sie doch selber nach. Hochachtungsvoll, mArtin. Danke. en Bifferls, wenn diese dann ohnehin niemand lesen kann, oder gar versteht. Ist dann also de facto in unserer PISA-feindlichen Medienwelt - wo der Standardsatz einer Tageszeitung weniger als acht Worte haben sollte - auch nicht wirklich viel wert. Die dritte Möglichkeit wäre dann eben jener Weg, den ich gewählt habe: Das einigermaßen lausige Geschäft des Hofnarrs. Er nimmt seine Leier zur Hand und bringt sein gar grausam Lied zum Besten. Und wird nur deshalb nicht enthauptet, weil man ihn für viel zu blöd hält. Wieso, warum - vor allem: wie! - bin ich heute eigentlich auf dieses abenteuerliche Thema gekommen? Ach ja, weiß schon. Durch eine reisserische Meldung von orf.at und einen Beitrag von Elfriede Jelineks Homepage. Zuerst zu der Meldung von orf.at: Ich bin mir ziemlich sicher - ach was, ich w e i ß einfach, dass der Autor dieses Beitrags immer noch gerne Burgenländer-Witze erzählt. Auf keine andere Art lässt es sich erklären, dass d a r a u s wirklich eine Meldung im ORF wurde. Ich halte dies also für ein Beispiel der ersten Kategorie. Ein Beispiel für die Echt-subtil-Fraktion kam mir auf der Seite von Frau Jelinek unter. Ich darf es hier nicht zitieren, man würde sonst eigenhändig von Frau Jelinek gegrillt. Und da sie ganz in meiner Nähe wohnt, will ich lieber nix riskieren. Ich hoffe, man darf - ohne dass einem die Ohren ausgerissen werden - auf ihre Seite verlinken. Denn ich bitte Dich heute, diesen Text zu lesen (wenn der aufgerufene Server endlich einmal antworten sollte). Der kommt eindeutig aus der Kategorie: Zwei. Und da frage ich mich eben: Ist es nicht irgendwie schade, über ein so wichtiges Thema, wie die elendiglich-obergrindiggrindig Sollte eigentlich im gesamt-deutschsprachigen Raum bekannt sein. Ich denke, es begann vermutlich irgendwann einmal mit dem Hals. An solch einem sammelt sich nach Wochen der Hygiene-Enthaltsamkeit ein bisserl so ein Dreck an, den man dann doch recht gut sehen kann. Diese Patina nennt man u.a. auch »Grind«. Mit dem Hals hat es inzwischen aber kaum noch was am Hut - die meisten Leute duschen schon mindestens 1x pro Woche - da hat's der echte »Grind« so richtig schwer. Daher sind jetzt einfach ganze Personen oder Dinge »grindig«, wenn sie sehr unsympathisch sind. Kann auch gerne frei mit anderen Worten kombiniert werden, z.B.: Grindkind, Grindkoffer, grindige Drecksau, usw. usf... e Causa Pelinka-Rudas-Wrabetz so zu schreiben, dass es kaum jemand so richtig versteht? Ja, ich gebe hiermit zu: Ich konnte den Text nicht wirklich lesen. Habe den Faden verloren. Teile nicht verstanden. Danach vermutlich die Lust verloren. Natürlich, Jelinek darf wahrscheinlich nicht jeder verstehen können (schon gar nicht mit abgebrochenem Publizistik-Studium), wo bliebe sonst der Unterschied zwischen intellektueller Elite und Normalo-Rest?! Aber schade ist es irgendwie trotzdem. Weil es eben einfach nicht richtig ist, dass die Aufarbeitung solcher Themen einer intellektuellen Oberschicht vorbehalten bleibt...! |
| Montag, 02. Jänner 2012 22:20 |
| Halli-Hallo - sei herzlich willkommen im neuen Jahr! Es war klar, dass der Sprung von 31.12. auf 01.01. (zumindest für meine Seite) ein Problem darstellen würde - ich war wirklich auf alles Mögliche gefasst. Der tatsächliche Fehler (Danke für den Hinweis!) war dann um einiges geringer, als erwartet. Wenn ich mit einrechne, dass ich diese Spezialsituation ja nur einmal pro Jahr tatsächlich ausprobieren und umprogrammieren kann - bin ich eigentlich recht zufrieden. Ein, zwei Zeilen Code dazu - und alles spurt - vorerst Und sonst - wie war Dein Jahreswechsel? Bei uns war halbranziges Umherliegen mit exzessiver Nahrungszufuhr in allen Variationen (süß, salzig, sauer) angesagt. Sporadischer Alkoholkonsum war ebenfalls inkludiert. In Summe: 2 große Dosen Bier + 2 Flaschen Sekt (für 2 Personen). Die zweite Flasche sogar bereits um 11:00, beim Neujahrskonzert... Und heute Morgen hat mich dann das normale Leben wieder eingeholt. Montag ist Arbeitstag. Also wieder ins Studio und die Instrumente poliert und angeworfen. War alles vielleicht ein kleines Bisserlbisserl »a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig. Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«. Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt. eingestaubt und nicht ganz so leicht zu starten, aber ging dann irgendwann doch noch. Den Song habe ich schon länger »in der Reiss'n« - aber heute erst hat er sein (halbwegs) endgültiges Gewand bekommen. So von wegen: Wie ist denn das eigentlich so mit dem Wienerlied? Da werden doch immer wieder allerhand kleine und liebe Tierchen besungen - oder als Metaphern missbraucht. Eine Reblaus, ein bisserlbisserl »a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig. Am wenigsten wäre dann ein »Euzerl«. Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt. Glück in Form eines Vogerls, ein Dackel - mit dem gewackelt wird, ein Affe (auch mit Wackeln?), usw. usf... Es war also - wie der Bundesbahner sagen würde - allerhöchste Eisenbahn, dass ich endlich ein ordentliches Tier-Lied veranstalte. SapperlotSapperlot Ausdruck des Erstaunens - bis hin zum blanken Entsetzen. Ein etwas lauter gerufenes »Sapperlot« kann durchaus bedeuten: »Um Gottes Willen - dies ist ja so gewaltig, dass ich es eigentlich gar nicht fassen kann!!« - ganz speziell dann, wenn als Vorwort noch ein »no« dazukommt. ! Ich habe mich daher selbst am Schlafitterl gepackt und geschrieben. Ein Wienerlied mit Tier-Bezug. Klingt - wenn man es so durchliest - fast ein wenig nach Tierquälerei. Ist es aber nicht. Täterätää - ich präsentiere - und wünsche viel Vergnügen mit: »Das kleine SpatzerlSpatzerl Im Tierreich - Spatz (der): eine weitverbreitete Vogelart. Im Menschenreich - Spatzerl (das): der oftmalig verwendete Kosename für eine nahestehende Person oder auch: ein relativ hervorragendes, primäres Geschlechtsmerkmal des Mannes. Vor allem dann, wenn es nicht so sehr hervorragend sein sollte. « Hier auch als mp3-Download |
