Montag, 23. April 18:40

Sonntag, 22. April 18:00

Samstag, 21. April 16:50

Freitag, 20. April 20:10
Nur so nebenbei: Heute gab es den wärmsten 20. Tag des Monats April seit dem Jahr 1934...


Donnerstag, 19. April 18:30
Nein, das ist kein neues Teil, das ist nur mein erstes Hinterrad, welches ich komplett zerlegt, repariert, geputzt und neu eingespeicht habe. Und darauf bin ich ziemlich stolz, denn ein Laufrad »einspeichen« ist echt nix für schwache Nerven oder den eher ungeschickten Bastler. Bezüglich der wirklich wie neu glänzenden Kassette möchte ich mich bei dem genialen Meister Vili für seinen großartigen Tipp bedanken. Vilis Radwerkstatt möchte ich auch hiermit dem echten Radfreund unbedingt empfehlen...!


Mittwoch, 18. April 20:10
Es gibt ein Jubiläum, welches mit einem Fahrrad zu tun hat. Wobei das Fahrrad bei diesem Jubiläum eigentlich keine wirklich wichtige Rolle spielt. Dennoch nennt man den Tag »Bicycle Day«. Und zwar deshalb, weil der Chemiker Albert Hofmann Morgen vor 75 Jahren sozusagen LSD entdeckt hat. Mit einer ziemlich hohen Dosis davon hat er einen Radausflug unternommen und danach seine Erlebnisse aufgeschrieben.

Albert Hofmann hat Zeit seines Lebens LSD genommen und ist 2008 im Alter von 102 Jahren verstorben. Hier ist er im Alter von 100 Jahren zu sehen. Mit 100 so auszusehen, das ist echt kein Bemmerl. Ich sollte bald mit LSD beginnen...


Dienstag, 17. April 19:10
Der Preis eines Produkts wird in der Marktwirtschaft von der Nachfrage bestimmt. Ganz stimmt das nicht, es gibt noch einige andere Faktoren, aber vom Prinzip her stimmt das freilich schon. Ein Ding, das alle haben wollen, ist teurer als ein Ding, das niemand will. Das ist der Grund dafür, dass es Produkte gibt, die – obgleich sie genau das Gleiche leisten wie alle anderen Produkte ihrer Kategorie – wesentlich teurer sind, als alle anderen Produkte. Ich werde nun kein Beispiel dafür nennen.

Ich werde lieber ein Beispiel für den anderen Fall nennen. Wenn ein Produkt von EUR 70,- auf 9,99 Euro heruntergesetzt wird, dann kann es vielleicht schon recht alt sein, sich um B-Ware handeln, ein Nachfolgemodell herausgekommen sein, der erstgenannte Preis in Wahrheit nie existiert haben oder es handelt sich eben um so ein Produkt, das wirklich niemand haben möchte. Wie zum Beispiel das Original Katzenspielzeug aus dem Hause Karl Lagerfeld...!


Montag, 16. April 18:10
Jener Hund, der vorige Woche eine Frau und deren Sohn getötet hat – ich habe darüber geschrieben – wurde heute eingeschläfert. Er hieß Chico, war ein Staffordshire-Terrier (= Kampfhund) und etwa um die zehn Jahre alt. So weit so gut.

Was mich an der Sache doch ein wenig verwundert hat, war die Tatsache, dass es der Hund tatsächlich bis zu einem veritablen Star in den sozialen Medien gebracht hat. In einer Online-Petition mit dem Titel »Lasst Chico leben!« hat er bis heute Morgen knapp 250.000 Unterstützer-Unterschriften bekommen. Whow...!

Ich denke, dies zeichnet ein recht gutes aber nicht unbedingt schönes Bild unserer westlichen Wohlstands-Gesellschaft. Sieht man sich nämlich die Erfolge von ähnlich gelagerten Petitionen an, welche – und dies ist hier der kleine Unterschied – für Menschen gestartet wurden, dann hat man es dort mit ganz anderen Zahlen zu tun. Selten kommen Petitionen gegen die Todesstrafe von Kandidaten in den verschiedenen Todeszellen der Welt auf über 5.000 Unterstützer. Wäre zum Beispiel der US-Amerikaner Robin Myers als Hund zur Welt gekommen und nicht als behinderter Mensch mit dunkler Hautfarbe, dann wäre sein Leben nicht nur ganz anders, sondern auch mit wesentlich mehr Unterstützung von anderen Menschen verlaufen: Lediglich 1.238 Menschen aus den sozialen Netzen haben dafür unterschrieben, dass seine Todesstrafe in »lebenslänglich« umgewandelt werden soll. Jeder darf sich seinen Teil dazu denken...


Sonntag, 15. April 18:40

Samstag, 14. April 18:00

Freitag, 13. April 20:10
Ich gebe zu, ich bin parteiisch. Schon alleine deshalb, weil ich Campino (den Frontmann der Toten Hosen) gut leiden kann. Aber nicht alleine seine Person ist dafür ausschlaggebend, dass ich seine gestrige Rede anlässlich der Verleihung des Echos – dem größten deutschen Musikpreis – an seine Band, für gut, richtig und wichtig empfand.

Die Vorgeschichte: Es gab da wohl in den letzten Wochen und Monaten einen kleinen Diskurs in der deutschen Musiklandschaft über eine Band, oder vielleicht auch eher über eine ganze Musikrichtung. Dabei handelt es sich um zwei Vertreter des Deutsch-Rap, der ja in den letzten Jahren praktisch nur mehr durch entsprechende Skandale auf sich aufmerksam machen kann. Um Musik geht es da schon lange nicht mehr. In den Texten von Gangsta- oder Zuhälter-Rap wurde es mit der Zeit stets rauer – was an sich nicht so schlimm wäre. Nur, dass es sich in den Texten eben nicht um Zustände handelt, auf die man aufmerksam machen möchte, sondern es geht einfach nur um Hass an sich. Als Mittel zum Zweck sozusagen.

Mich stört eigentlich am meisten an dieser Sache, dass es sich bei dieser Musikrichtung um die Musik für Kinder handelt. In Wahrheit hört sich niemand Songs von Kollegah und Farid an, es sei denn, er ist männlich und unter 18. Genau das ist aber die Krux an der Sache. In genau dem Alter, wo man als werdender Mensch auf erwachsene Vorbilder angewiesen ist, werden Kinder mit Gewalt konfrontiert – und zwar in ziemlich verherrlichender Art und Weise. Entgegen der Ansicht, dass dümmliche Rap-Texte sowieso kaum eine Auswirkung auf Kinder hätten, denke ich, dass solche Texte mehr bewirken können, als man sich vorstellen möchte. Dass die Jugend langsam nach rechts rutscht, wird überall konstatiert, dass aber genau solche Musik mit die Schuld daran haben kann, nicht.

Dass ich ein Mensch mit linkem Gedankengut geworden bin, ist sicher auch Georg Danzer, Wolfgang Ambros, Pink Floyd und vielen anderen Künstlern aus meiner Jugendzeit zu verdanken. Der erste Song, der mich im Alter von 15 Jahren in gehöriger Weise politisiert hat, war »Der alte Wessely« von Georg Danzer. Hier kannst Du hören, was ich meine.
Während jenes Kind, das heute 15 ist und nach Orientierung sucht, das hier anhören muss.

Entscheide selber, welcher Song besser dazu geeignet ist, einen Adoleszenten zu begleiten...


Donnerstag, 12. April 19:50
Wenn mich Webseiten zu sehr nerven, dann gibt es für mich nur eine Möglichkeit: Den Quelltext der Seite ansehen (das ist im Prinzip ein Teil des Codes, aus dem eine Seite besteht), den Quälgeist finden und danach eliminieren. Das ist die einzige uns beste Möglichkeit, nervige Werbung ohne den Einsatz von Zusatzprogrammen auszuschalten.

Gestern quält mich einmal mehr solch eine sinnlose Video-Werbung, daher suche ich im Quelltext nach dem Täter und...
...finde stattdessen dieses Job-Angebot.

OK, zunächst habe ich ehrlich gelacht. Es ist ja eigentlich keine so schlechte Idee, ein Job-Angebot im Quelltext der eigenen Homepage zu veröffentlichen. Eigentlich!
Wenn ich dann aber ein wenig nachdenke und reflektiere, dann habe ich da so meine Zweifel. Wer sieht sich denn den Quelltext einer Homepage an? Mir fallen da eigentlich nur negative Gründe ein. Weil mir eben auf der Seite irgendwas schwer auf die Nerven geht. Wenn ich dann in dem Stellenangebot noch die Zeile lese: »Helfe uns das Produkt CHIP.de und weitere digitale Produkte für unsere Kunden zu optimieren.«, dann ist alles klar, denn 1.) bin ich in diesem Moment ja der Kunde und nur deshalb im Quelltext, weil ich ja soeben enorm von solchen Optimierungen genervt wurde und 2.) ist das ein wenig seltsames Deutsch, wo außerdem ein Beistrich fehlt...


Mittwoch, 11. April 18:00
Mir ist da etwas aufgefallen: Die Zusendungen von Fäsbuck, wo ich gebeten werde, mir doch bitte einen kleinen Virus zu installieren, kommen (bisher) ausschließlich von Accounts, welche Frauen gehören. Heute kam die siebente oder achte Aufforderung, auch diese war von ähnlicher Machart und hatte auch ein ähnliches Ziel.

Fäsbuck-Viren sind – und ich vermute, dies wird der Normalfall sein – eigentlich keine echten Viren, sie machen nur vergleichsweise kleinen Ärger auf Deinem Rechner. Unter Umständen bekommt das Opfer gar nicht mit, dass sein Rechner befallen ist. Diese kleinen Schadprogramme installieren zum Beispiel Browser-Erweiterungen, die einem dann immer passende Werbung anzeigen, oder leiten Amazon-Seiten immer so um, dass der eigene Einkauf so wirkt, als hätte man diesen über einen Amazon-Empfehlungs-Link getätigt. Da man dadurch weder sonderlich gestört wird und seine Ware ja auch ganz normal erhält, ist dies den meisten Leuten egal. Dennoch würde ich keine fremden Fäsbuck-Links einfach so anklicken, wer weiß schon, was denen sonst noch so alles einfällt.

Zurück zum Thema: »Viren für Frauen«. Ich habe mir alle Viren-Links genauer angesehen und die Fallen analysiert. Alle haben etwas mit sehr herzigen Spielchen, herzigen Tieren oder Tieren in Not zu tun. Und das funktioniert eben viel besser bei Frauen! Wie wir ja wissen, sind die sozialen Kompetenzen von Männern im Vergleich zu denen der Frauen ziemlich bescheiden – abgesehen vom ekeligen Networking, das können Männer. Aber emphatisch handeln, das ist für viele Männer ähnlich unvorstellbar wie nach dem Essen das Geschirr abzuwaschen.

Die Programmierer sind ja (in der EU) zu 86,21% Männer. Für Programmierer von Viren gibt es leider keine öffentlichen Statistiken, aber in bin mir ziemlich sicher, dass dort der Männeranteil noch wesentlich höher liegt. Und diese Männer überlegen sich genau, wie man an ein Opfer herankommt. Dabei hat sich offenbar jene Methode bewährt, an die Menschlichkeit und das menschliche Mitgefühl zu appellieren. Und das funktioniert eben viel besser bei Frauen. Viele Viren-Fallen beginnen mit einem Text wie etwa: »Das musst Du Dir ansehen, ich war schockiert über so viel Grausamkeit...«. Unter dem Text ein Bild, dass dem User / der Userin suggeriert, dass der Link zu YOUTUBE führen würde, was er allerdings nicht tut. Man wird danach auf einer völlig fremden Seite aufgefordert, »das Video« herunterzuladen. Nach dem Herunterladen soll man es starten, womit man sofort den Virus auf dem eigenen Rechner installiert, da es natürlich kein Video ist, sondern der Virus höchstpersönlich. Da es sich oftmals aber eben nicht um einen echten Virus handelt, sondern zum Beispiel nur um ein Plugin für den Browser, sind da auch die besten Virenprogramme relativ machtlos.

Es wird auch dies nur eine Phase unter vielen sein, auch da werden sich die Präferenzen der Programmierer wieder einmal ändern. Bis dahin sei halt doch ein wenig vorsichtig, wenn Dir jemand per Fäsbuck-Nachricht etwas »ganz, ganz herziges« zeigen möchte...


Dienstag, 10. April 18:20
Wirklich große Tragödie in Deutschland: In dieser und der letzten Woche sind drei Menschen – eine Frau mit ihrem Sohn in der vorigen Woche und heute ein kleines Kind – von je einem Hund getötet worden. Mich lassen Nachrichten dieser Art immer aufschrecken, da ich inzwischen doch eine gewisse Angst vor Hunden entwickelt habe. »Inzwischen« deshalb, da es sich mittlerweile so verhält, dass ich zumindest jede Woche einmal irgendwo einem aggressiven Hund begegne. Manchmal mit, manchmal jedoch auch ohne Leine...

Bei aller Grausamkeit haben praktisch alle Nachrichten über Hunde-Attacken jedoch eine Gemeinsamkeit, die mich ein wenig aufatmen lässt: Hunde töten immer innerhalb der Familie des Halters. Für den Leser mag das jetzt etwa zynisch bis leicht menschenverachtend wirken, aber was der Halter eines Tieres mit demselben in seinem eigenen Einflussbereich anstellt, ist ihm selbstverständlich selbst überlassen. Viele Leute mögen es eben gerne, wenn sie einen gefährlich wirkenden Hund ausführen können – der Hund per se hat sich in den letzten Jahren vom Haustier zum Liebhaben hin zu einem passablen Statussymbol entwickelt. Wo gehobelt wird, da fallen Späne.

Vorfälle dieser Art fachen die Diskussion (nicht nur in Deutschland) an. Und dann... ein kleiner Lichtblick! Vor wenigen Minuten höre ich auf NDR-Info eine Politikerin sagen: »Ich denke halt, dass man die Hundehaltung generell überdenken sollte und fände es gut, wenn es die Prüfung für Hundehalter für alle Rassen gäbe – denn nicht nur ein sogenannter Kampfhund hat ein Potenzial zur Gefährlichkeit!« Na schau, so ist es mit der Politik. Es braucht eben doch einen traurigen Anlass...


Montag, 09. April 19:10
OK, der Frühling hat – so scheint's zumindest – endgültig die Oberhand gewonnen! Wobei das Gefühl heute während eines Spaziergangs im Wienfluss-Becken schon eher als sommerlich zu beschreiben wäre. Aber egal, warum sollte ich mich beschweren? Hauptsache: Sonne! In den letzten Wochen konnte man ja fast den Eindruck gewinnen, dass es heuer gar nix mehr würde, die Sache mit der wärmeren Jahreszeit. Eine Umstellung auf die Sommerzeit bei Minus-Temperaturen ist ja schon ein ziemlich verwegener Schachzug unserer geliebten Natur. Die kommende Woche in Sonne und Wärme haben wir uns also redlichst verdient!


Sonntag, 08. April 16:30

Samstag, 07. April 17:00

Freitag, 06. April 23:55
Migräne-Tag. War anscheinend wieder einmal Zeit dafür...

Donnerstag, 05. April 16:00
Dieser ist Satz nicht vermutlich einfach ganz lesen, ich zu habe dieses Etikett als halt verstanden Aufforderung...
Dieser Aufforderung ist vermutlich nicht Satz zu lesen, ich habe halt dieses Etikett als ganz einfach verstanden...
Dieser dieses Etikett Satz ist ganz einfach Aufforderung zu lesen, ich habe vermutlich nicht halt als verstanden...
als Aufforderung Dieser dieses Etikett einfach ganz habe halt ich ist lesen, nicht Satz verstanden vermutlich zu...


Mittwoch, 04. April 19:30
Manchmal ist es schon so, dass ich glaube, ich hör' nicht recht. In einem Nachrichten-Journal wurden die Klima-Ziele unserer neuen Regierung für das Jahr 2025 bekannt gegeben. Demnach würden wir diese nicht nur erreichen (was weltweit schon für ziemliches Aufsehen sorgen könnte, da selbst die ausgemachten LuluLulu


Normalerweise eine Person, welche man ohne der Hilfe dieser Bezeichnung als nicht besonders durchsetzungsstark beschreiben würde.

Abnormalerweise auch »Urin«.
-Klima-Ziele sowieso kein Land wirklich erreicht), nein, wir überschreiten diese angeblich sogar. Die führenden Umweltorganisationen sind da natürlich gänzlich anderer Meinung, aber das ist eh klar. Zum Erreichen der gesteckten Ziele sind mehrere Punkte aufgeführt, für mich aber sehr interessant natürlich folgende Stelle: »...ein Ausbau des Radverkehrs auf das Doppelte...«

Das bedeutet im Klartext: Neben Toni, Horstl, Fredi, Sabine und mArtin werden 2025 auch noch Katharina, Robert, Fritz, Karl und Andrea mit dem Rad zur Arbeit fahren. Ziel erreicht. Paaast.


Dienstag, 03. April 18:20
Jawohl, genau so schaut ein Frühlingstag aus – es geht ja doch noch! Gestern war es bereits verdächtig sonnig und warm, ein kleiner Osterspaziergang zum Schloss Matzen hat doch glatt eine Ahnung von Frühling in mir keimen lassen. Heute ist es dann quasi-perfekt. Nur die Bäume und Sträucher bei mir wissen noch nichts davon – sie halten sich mit der ersten Blüte noch ein wenig zurück. Es war bei mir jedoch bisher jedes Jahr der gleich Vorgang: Ich schaue und warte darauf, dass die Sträucher endlich blühen und austreiben – plötzlich ist alles üppig grün – und ich habe alles versäumt. So soll es heuer endlich einmal nicht sein, ich möchte es genau sehen und miterleben, wie die Natur in meinem Garten aus ihrem Winterschlaf erwacht...


Sonntag, 01. April 16:40
Schon wieder der 1. April...



(C) mArtin, im April 2018.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!