Sonntag, 26. Juni 23:50
Donauinselfest!
Unser Highlight: »Horny Funk Brothers« feat. Hubert Tubbs. Echt empfehlenswert!


Samstag, 25. Juni 15:00

Freitag, 24. Juni 23:55
Donauinselfest!
Unser Highlight: »Brewtality«.


Donnerstag, 23. Juni 19:30
Nataka kuwasilisha baada yangu ya sasa katika lugha ya kigeni. lakini Kiingereza sio mgeni wa kutosha. Hivyo mimi alichagua Kiswahili. Lugha nzuri sana. Lakini hiyo Guckl kutokea, ni lazima kufanya hukumu mfupi tu. Kufanya kazi yake pengine ni bora.

Mimi nina pretty curious kama kuna mtu anaweza kusoma. Kama mtu ana wazo kuingia andiko hili katika Guckl. Bila shaka, mashine ya mapenzi kufanya Nakala kuvunjwa. Lakini labda bado hisia kidogo.

Austria, kwa bahati wanasafirishwa kutoka michuano ya Ulaya. Ni bado naendelea meza yangu. Kashfa! Naam ilikuwa kutarajiwa. Sisi ni nzuri tu linapokuja suala la kitu.

Asante kwa mawazo yako na salamu bora
mArtin

Mittwoch, 22. Juni 18:00
Zeichen geben oder nicht? Das ist hier die Frage...
Laut Gesetzestext muss das Fahrrad über eine Klingel verfügen (dort lautet es wahrscheinlich ungefähr so: »...Vorrichtung zur Abgabe von Warnlauten« oder so...), aber  w a n n  man diese zu betätigen hat, steht nicht drinnen. Eigentlich ein ziemliches Wunder für österreichische Verhältnisse .

Da mein Bergrad im Vergleich zu den aktuellen Fahrrädern der MTB-High-Society praktisch unhörbar ist und selbst auf Schotterwegen kaum nennenswerte Geräusche von sich gibt, mache ich mir darüber schon so meine Gedanken. Daher habe ich versucht, mich der Aufgabenstellung empirisch zu nähern. An mehreren Tagen habe ich mich den (von mir abgewandten) Spaziergängern einmal mit Klingeln und einmal ohne Klingeln genähert. Dies würde mich einer Lösung der Frage sicher näherbringen.

Wenn ich mich den Probanden ohne Betätigung der Klingel (von hinten) genähert habe, dann kam u. a. auch folgendes Statement:


Eine relativ klare Aussage.


Habe ich aber die Klingel benutzt, dann war die Reaktion eindeutig:


OK, jetzt kenn' ich mich aus.
Danke!


Dienstag, 21. Juni 20:30
Mein Provider sendet mir heute folgende Wartungsmeldung: »Wir führen heute am 21.06.2016 zwischen 22:00 Uhr und 23:00 Uhr notwendige Wartungsarbeiten auf unserem Datenbankserver durch.« OK – heute Nacht funktionieren also etwa eine Stunde lang ein paar Dienste nicht. Eigentlich eine feine Sache, wenn man sogar bei solch einer belanglosen Bastelei von seinem Provider benachrichtigt wird. Also zumindest theoretisch.

In Wahrheit ist das heute die dritte Wartungsmeldung, welche per Email angekündigt wurde. Seit 2005...; Da ich alle Emails aufhebe, kann mir da nichts entgehen. 2009, 2010 und heute, 2016 kam je eine solche Meldung.

Wenn ich das jetzt wirklich ernst nehme, dann mache ich mir doch ein wenig Sorgen. Sollten jene Rechner, wo meine Seiten liegen, seit 2005 wirklich erst für drei Stunden lang gewartet worden sein, dann sind das ja vielleicht noch 486er...?


Montag, 20. Juni 20:10
Ein neues System – oder eine neue Möglichkeit, mit einem Problem umzugehen – wurde in der letzten Woche vorgestellt: der Alko-Lock.

Es handelt sich dabei nicht um eine falsch geschriebene Zugmaschine für die ÖBB, sondern um eine Art Schlüssel für ein KFZ, den man dadurch betätigen kann, indem man hineinbläst. Tut man dies ohne messbaren Alkoholgehalt in der Atemluft, schaltet das Schloss frei, andernfalls halt nicht. Gekommen ist man auf diese Idee aus folgendem Grund: Personen, denen der Führerschein wegen Fahren unter Alkoholeinfluss entzogen wurde, fahren oft ohne Führerschein weiter. (Ah geh, wirklich?!) Diese Problem-Autofahrer möchte man mit diesem System in den Griff bekommen. Kein Führerscheinentzug mehr, sondern verpflichtender Alko-Lock für einen längeren Zeitraum.

Da gibt's ein Sprichwort, wo die Wörter Bock und Gärtner drinnen vorkommen – das paßt zwar nicht so ganz, aber irgendwie doch.
Wenn ein Alkolenker dazu bereit ist, ohne Deckel – und abermals alkoholisiert – zu fahren, dann wird er  m i t  Deckel...??
Genauer gesagt: Werden dann auch alle Zweit- und Drittautos, alle Autos der Familie, alle Firmenfahrzeuge, alle KFZ der Nachbarn und der Verwandten mit diesem Alko-Lock ausgestattet, oder setzt man auf die abschreckende Wirkung, wenn dem Alk-Problembären die Inbetriebnahme seines Stamm-Fahrzeuges durch das kleine Computerspiel verwehrt wird? SchasSchas


Im Prinzip ein »Furz«. Meist jedoch wird damit eine Situation, ein Thema, eine Gegebenheit beschrieben. Z.B.: »Des is a Schas!« bedeutet soviel, wie: »Diese Sache ist nicht wirklich gut!«. Gerne wird »Schas« auch für »ein Nichts« verwandt.

Eine Steigerungsform von »Schas« wäre dann der »Schas im Wald«, was auf recht einprägsame Weise das tatsächliche, das echte »Nichts« zu beschreiben versucht.
.

In Wahrheit ist das lediglich wieder einmal Zeichen dafür, dass Alkohol am Steuer eigentlich doch nicht so schlimm ist. In Österreich zweifellos ein sehr falsches Zeichen. Ich kenne Leute, die praktisch nie nüchtern fahren (weil sie mehr oder weniger grundsätzlich alkoholisiert sind) und im Falle eines Führerscheinentzugs selbstverständlich alles machen würden, um wieder fahren zu können – weil: »ohne Auto kann ich ja nicht leben!« – nur eines nicht: keinen Alkohol mehr trinken. Ja, Alkoholsucht ist eine Krankheit. Das entbindet aber trotzdem nicht von der Verantwortung, die beim Fahren unter Alkoholeinfluss entsteht.

Alko-Locks sind schon OK. Als nettes Spielzeug für den Technikfreak und Ersttäter. Für den Überzeugungs- und Serientäter gilt aber immer noch: Vor Gericht muss ihm der Führerschein abgenommen werden (nach der Haftstrafe...).

Sonntag, 19. Juni 14:50

Samstag, 18. Juni 19:00
OK, ich mache es. Ich sehe mit heute um neun das Spiel Portugal gegen Österreich an.
Allerdings erwarte ich dann auch, dass sich beide Mannschaften an meine Vorhersage halten.


Freitag, 17. Juni 17:30
Wenn die Identitäre Bewegung eine Demo initialisiert und jemand veranstaltet dazupassend eine linke Gegen-Demo, dann ist das zweifellos eine gute Sache.

Wenn bei einer solchen Gegen-Demo mehr Gewalt angewendet wird, als von der eigentlichen Veranstaltung ausgeht, dann ist das (in diesem Fall)  a u s s c h l i e ß l i c h  gut für die Identitären. Das scheint bei den linken Randalierern noch niemand so richtig begriffen zu haben. Denen geht es anscheinend auch nur um die Freude an der Gewalt an sich, nicht um die Sache. Der Steinwurf bei der Demo von letzten Samstag vom Dach eines Zinshauses auf einen rechten Touristen aus Deutschland ist in höchstem Maße verzichtbar. Nicht nur menschlich, sondern auch politisch. Dem Jungen geht es zum Glück wieder halbwegs gut, aber alle rechteren, rechten und rechtsrechten Lager haben nun endlich wieder Material zum Ausschlachten. Die »linken Chaoten« von solchen Demos werden übrigens nicht nur von der FPÖ so genannt, ich selber nenne sie auch so. In Wahrheit vermiesen einem solche Typen das Besuchen von Demonstrationen – ist also unter keinem Gesichtspunkt »gut für die linke Sache«.

PS: Welche Seite berichtet natürlich ausführlichst über den Steinwurf? Richtig, die Unzensurierten. Das FPÖ-Organ hat unter dem Bericht übrigens einen Leitsatz geschrieben, den meiner Meinung nach alle Rechten in Österreich beherzigen sollten – denn dann lebten wir wirklich in einem schöneren Land...!


Donnerstag, 16. Juni 20:10
Heute am Weg zum Gartentor; Ameisen beim All-you-can-eat-Buffet unter dem Motto: Endlich wieder ordentlich Eiweis...!


Mittwoch, 15. Juni 22:00
Die Berichte über die Ausschreitungen im Begleitprogramm zur EM in Frankreich habe ich gesehen und gelesen. Persönlich finde ich es eher ein wenig belustigend, dass man sich allerorts ziemlich erstaunt darüber zeigt, dass es sowas überhaupt gibt. Da ich selber einmal gesehen und miterlebt habe, wie in allerkleinstem Rahmen (Rapid vs. Arsenal, Lindenstadion) »Fußball-Fans« sogar Bierbänke als Wurfgeschosse auch in Richtung von Familien mit kleinen Kindern geworfen haben, wundert mich in dem Bereich eigentlich nichts mehr. Ein wenig erstaunlich finde ich dann aber doch, dass es bei den Russen tatsächlich professionelle Hulligähns geben soll. Frage: »Ist das eigentlich ein Lehrberuf oder benötigt man dazu Matura?«

Bei mehreren Berichten in verschiedenen Zeitungen fällt mir immer wieder ein Gesicht auf . Ein Typ, eigentlich irgendwie ein Bub, der eben so überhaupt gar  n i c h t  nach Hulligähn aussieht und sich aber ordentlich in Szene setzt. Mich erinnert er an Harry Potter und an Floria Scheuba, oder vielleicht auch an einen braven englischen Bankbeamten-Azubi und ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
KHG, aber so stelle ich mir einfach keinen richtig brutalen Schläger vor. Ich glaube, viele Foto-Reporter haben da ganz ähnlich gedacht, denn er ist in jedem zweiten Bericht über die Ausschreitungen zu finden. Eigentlich könnte ich mir sogar vorstellen, dass er im normalen Leben ein recht sympathischer Kerl sein könnte, aber meiner Vermutung nach läuft irgendwas in seinem Leben nicht so ganz nach Wunsch... (Bildquellen: orf.at, welt.de, telegraph, getty, ole.com.ar)


Dienstag, 14. Juni 17:30
Gut. Damit ich nicht (wie von einem p. t. Leser erwähnt ) als komplett schnöseliger Ignorant dastehe, erledige ich den heutigen Eintrag bereits jetzt. Denn ein wenig später, angeblich so gegen 18:00 Uhr, da werde ich mir eine virtuelle Hülse (plus einem ebenso virtuellen Sackerl Chips) öffnen und mich vor dem Fernseher breit machen. Denn dann beginnt: Österreich gegen Ungarn.

Obwohl ich ja schon weiß, wie das Spiel ausgeht (Österreich gewinnt) – da ich ja schon weiß, wie  a l l e  Spiele dieser EM ausgehen (1. Spanien, 2. Deutschland, 3. Österreich) – wird es trotzdem ein wenig Spannung geben, da ich mir ja nicht weiter überlegt habe, mit welcher Tordifferenz die jeweiligen Spiele ausgehen. Das wäre dann tatsächlich etwas zu viel verlangt, wenn sich alle teilnehmenden Mannschaften auch noch an meine Angaben bezüglich der Torzahlen halten müssten – und einige der Spiele sähen dann vielleicht auch etwas unnatürlich oder gar gestellt aus...

Einzig der begeisterten Moderation des österreichischen Sportreporters werde ich nicht folgen können, da ich kein ORF-Programm empfangen kann. Und ob man im ZDF auch einen komplett heiser geschrieenen Mann »Tor, Tor, Tor, Tor, Tor, Tor, Tor, Tor, Tor, i wer narrisch!!« rufen hören wird,... das lasse ich erst einmal dahingestellt.


Nachtrag um 19:52 Uhr:
1.) Skandal, man hat sich nicht an meine Tabelle gehalten. Das gibt ein Nachspiel.
2.) Welcher Depp Depp


Vorname: Johnny

Wird angeblich eh auch in Deutschland verwendet. Ich glaube aber, dass der »Depp« trotzdem eher österreichisch ist.

Oder war das dann doch der »Dodel«? Egal.
hat behauptet, dass Fußball schauen Spaß macht?!


Montag, 13. Juni 20:00
So ungefähr einen Monat alt war das Foto, welches ich am letzten Freitag – in Bezug auf meinen speziellen Freund – veröffentlicht habe. Ist doch eigentlich eine durchaus vertretbare Zeitspanne für einen redaktionellen Bericht, würde ich sagen. Wenn man es allerdings mit der journalistischen Sorgfaltspflicht wirklich ernst nehmen möchte, dann ist es durchaus ein wahrer Glücksfall, dass ich gestern am späteren Nachmittag am gleichen Punkt vorbeigefahren bin. Der passende Bericht zu dem aktuellen Foto würde wohl eine andere Überschrift tragen...


Sonntag, 12. Juni 14:50

Samstag, 11. Juni 15:00

Freitag, 10. Juni 20:00
Ein alter Bekannter. Bis vor etwa eineinhalb Monaten hat man ihn in Ruhe gelassen, dann wurde irgendwer im Magistrat ziemlich nervös. Das Ergebnis ist ein wenig erschreckend. Aber ich weiß, dass er es wieder schaffen wird.


Donnerstag, 09. Juni 18:10
Auf meinem Weg zum Studio habe ich immer wieder die Gelegenheit, einen kurzen Blick auf den Fortgang der Bauarbeiten für die Erneuerung der U4-Strecke zwischen Hütteldorf und Hietzing zu werfen. Derzeit ist ja – wie allgemein bekannt sein dürfte – die U4 in diesem Abschnitt bis in den Herbst hinein stillgelegt, vermutlich, damit man mit den Arbeiten schneller vorankommt. Es gibt zwar eine Art von Schienenersatzverkehr, der lähmt aber auch ein wenig den oben stattfindenen KFZ-Verkehr, was allerdings bei Westein- sowie -ausfahrt ohnehin regelmäßig der Fall ist. Auch ohne U4-Baustelle.

Dafür geht es – für österreichische Verhältnisse – einigermaßen schnell dahin und die Baustelle ist in der Tat sogar meistens mit arbeitenden Menschen besetzt. Vor drei Wochen gelang mir ein Foto, welches deutlich zeigt, dass die Arbeiten am Gleiskörper ziemlich weit gediehen sind. Die alten Geleise sind schon lange weg, der alte Schotter zum Teil bereits abtransportiert und erneuert.

Heute war ich wieder an dieser Stelle und habe einen kurzen Blick auf die U-Bahn-Baustelle geworfen. Natürlich ist mir klar, dass die Strecke zwischen Hütteldorf und Schönbrunn auf den Fahrbahnen des Individualverkehrs ein großes Problem darstellt und dass die Stadtverwaltung so gar keine Ideen hat, wie man diesem übermäßigen Verkehrsaufgebot Einhalt gebieten könnte, aber  d a s  geht meiner Meinung nach endgültig zu weit!


Mittwoch, 08. Juni 20:00
Auch ich habe einmal die Möglichkeit genutzt, aus Fehlern dazuzulernen. Geh schau!
Nachdem es mit dem Pickerl in den letzten Jahren immer wieder ziemliche (Zeit-)Probleme gegeben hat, weil ich ja unbedingt die vier Monate Überziehungsfrist komplett auskosten muss – habe ich es in etwa 30 Jahren erstmals zusammengebracht, mein Auto rechtzeitig  v o r  Ablauf der vier Monate zur Überprüfung zu bringen.

Und heute das liebe, alte Auto auch gleich wieder abholen können, weil: No Problem – neues Pickerl fertig. Heißa, Halleluja und Hosianna!

Kein ängstliches Heimfahren nach der Probe um Mitternacht, weil ich ja mit dem seit fünf Monaten abgelaufenen Pickerl in ein Planquadrat geraten könnte.
Keine Sorge vor der anstehenden Urlaubsfahrt, weil sich vor deren Antritt kein Überprüfungstermin mehr ausgehen könnte.
Keine Überlegungen, ob mein Pickerl-Mann vor Antritt seines Sommerurlaubs meinen Wagen noch g'schwind einschieben kann.
Nichts dergleichen.
Eine gewisse Ruhe macht sich breit, weil der Wagen mit neuer §57a-Überprüfungsplakette draußen vor dem Tor steht.


Eigentlich total die Warmduscher-Abteilung...


Dienstag, 07. Juni 19:10
Unter dem Motto: »Was macht man eigentlich im Web 4.0-Zeitalter, wenn man einen Erpresserbrief im Stil von Chicago 1930 schreiben will?«...
Gedruckte Zeitungen gibt es zwar (noch...!), aber wer will schon aus ÖSTERREICH oder HEUTE die Buchstaben ausschneiden und aufkleben? Bei deren leicht begrenzten Wortschatz hat man dann vermutlich relativ wenig Möglichkeiten für einen fein geschliffenen Erpresser-Text. Mal kurz nachgedacht: Welchen halbwegs gelungenen Satz eines Erpresserschreibens könnte man denn schon aus den Worten »Ausländer raus aus Österreich« und »H. C. Strache« zusammenstellen? Da geht sich nicht wirklich viel aus...

Also wie gesagt, mein Grundgedanke war: Chicago 1930 im Web 4.0-Gewand. Und ich denke, das Ergebnis ist einigermaßen gelungen. Hätte sicher noch Verbesserungspotenzial, aber für das heutige Netz ist es ausreichend...


Montag, 06. Juni 19:40
Es war Samstag Nacht, als ich gegen halb drei von doch leicht seltsam anmutenden Geräuschen geweckt wurde. Noch immer im Halbschlaf war mir weder klar, was dieses Geräusch darstellen sollte, noch woher es kam. Es dauerte sicher ein bis zwei Minuten, bis ich realisierte, dass die quakenden Töne (zum Glück) nicht aus meinem Zimmer kamen, sondern von draußen. Ebenso schnell wurde mir auch klar, dass diese Laute tierischen Ursprungs wären und ich daher nicht das Licht aufdrehen dürfte, sonst wären die Urheber sicher dahin. Also schnell im Dunkel das Aufnahmegerät geholt und die Record-Taste gedrückt.

3x darfst Du raten, was/wer das ist:




Auflösung:
Igel beim Sex



Sonntag, 05. Juni 14:50

Samstag, 04. Juni 15:10
Alles Gute zum Geburtstag, lieber Bruder!


Freitag, 03. Juni 19:20
Rapper sind ja im Allgemeinen – und das ist jetzt gar nicht so böse gemeint – doch eher Vertreter einer gesellschaftlichen Schicht, die – so man es etwas weniger im Detail betrachten möchte – nicht unbedingt zu der Sorte Menschen gehören, mit denen man sich abgeben oder sehen lassen will, wenn man älter als 14 Jahre ist. Die lieben Leute von den Fanta4 jetzt einmal völlig ausgenommen, bei denen handelt es sich meiner Meinung nach um die absolute intellektuelle Elite dieser Sparte. Ich rede eher von jenen Leuten, in deren Songtexte Wörter wie Beretta, Bitch (oder auch Fotze, halt je nach dem...) und ficken den Gutteil der inhaltlichen Qualität ausmachen.

Als gutes Beispiel – und damit auch Du endlich die Chance hast, Deinen diesbezüglichen Horizont zu erweitern – empfehle ich Dir dieses Video.
So. Wenn Du auch nur 15 Sekunden durchgehalten hast, kennst Du jetzt sämtliche Inhalte von etwa 98% der Titel dieser Musik-Richtung. Gratulation! Und übrigens (nicht vergessen!): 43 Millionen Aufrufe für dieses eine Video! Du ahnst jetzt also, wie ein großer Teil der deutschsprachigen Jugend denkt und solltest Dich auch nicht wundern, wenn Dich Dein 12-jähriger Sohn nach der näheren Bedeutung des Wortes »Fotze« fragt...

Jan Böhmermann (mein Held!) sieht das Ganze offensichtlich ziemlich ähnlich. In jeder zweiten Sendung (NEO Magazin Royale) hängt er mit irgend einem anderen Rapper an und das macht – möchte ich behaupten – so richtig Freude. Dies ist meiner Meinung nach der einzige Weg, wie sich so ein Text unbeschadet anhören lassen kann: Ich wünsche viel Spaß!


Donnerstag, 02. Juni 23:55
Fehler erkannt und ausgebessert. Gestern war natürlich Mittwoch und nicht Dienstag. Sonst wäre ja heute Mittwoch und es würde ein Tag gefehlt haben.


Mittwoch, 01. Juni 17:50
Es ist bei uns Österreichern – vielleicht noch etwas spezieller: bei uns Wienern – doch relativ beliebt, sich über den deutschen Bürger ein wenig lustig zu machen. Auch eine Form von Rassismus, wenn auch ein wenig minderschwer. Man kann dies immerhin mit der Gewissheit tun, dass es umgekehrt ebenso gerne geschieht. Also Rassismus ohne Einbahnstraße sozusagen – oder auch: die kleine bidirektionale Volksbeleidigung.

Da ich – in Ermangelung eines durchgehend sendenden österreichischen Informationsprogramms – sehr oft deutsches Radio höre(n muss), darf ich konstatieren: Es wird einem bei vielen deutschen Namen aber auch wirklich schwer gemacht, nicht einfach blöd loszulachen! Wenn man wirklich »Burkhard Hupe« heißt oder auf »Carsten Vick« hört, dann hat man es sicher nicht so einfach in der Unterstufe gehabt. Daher hätten es sich diese Menschen verdient, dass man sie dafür wenigstens jetzt nett behandelt. Gut, ich reiße mich zusammen.

Aber dann lese ich folgende Meldung:
»Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz führte heute Frau Dr. Britta Knüllig-Dingeldey in das Amt der Präsidentin des Landgerichts ein und verabschiedete ihren Vorgänger, Dr. Ralph Guise-Rübe.« – Da hat sich jemand echt ausgetobt!

Quelle: Justizministerium Niedersachsen



(C) mArtin, im Juni 2016.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!