Samstag, 17. Februar 17:17

Freitag, 16. Februar 15:50
Es gibt Leute, die rufen mich an, um mir im Rahmen eines beratenden Gesprächs die Welt zu erklären. Danach fühle ich mich mitunter, wie wenn ich jemand sei, der beim Scheißen nicht in die Muschel treffen würde.
Ich gebe hiermit zu, dass ich solche Leute nicht besonders mag.
Ich hoffe des Weiteren, dass sich mit diesem Eintrag mein Zorn über solche Leute ein wenig in Luft auflöst...
Danke!



Donnerstag, 15. Februar 20:50
Keine Zeit...


Mittwoch, 14. Februar 17:00
Am Weg zur alle fünf Jahre stattfindenden Leistungsschau, sprich: Klassentreffen.
Na, da bin i neugierig...!


Dienstag, 13. Februar 23:55
Man darf nicht sagen: »Ich habe es gewusst!« Dann ist es nämlich so, dass man sich die Zukunft eventuell so richtet, wie man sie (eben nicht) haben möchte. Zumindest wird dies mancherorts so behauptet. Und ich möchte meinen, für die eigenen Belange stimmt dies wahrscheinlich auch. Für die Reaktionen anderer Menschen vielleicht schon ein wenig weniger.

All dessen ungeachtet sage ich nun: »Ich hab's gewusst!«, mir war eine Sache völlig klar.
Nämlich, dass folgender Satz praktisch ohne jede Einschränkung Gültigkeit hat: »Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche!«
Oder auch: »Geiz ist oft besonders geil für gerade jene Leute, die gegen die Geilheit des Geizes kämpfen...«


Montag, 12. Februar 18:00
Mit Elektronik ist ja wirklich viel machbar, sehr viel sogar. Glaubt man den Fortschrittsgläubigen, dann eigentlich alles. Den Beweis habe ich Heute beim Hofer gesehen. Was es nicht alles gibt...


Sonntag, 11. Februar 18:00

Samstag, 10. Februar 17:50

Freitag, 09. Februar 18:40
Heute habe ich einen Satz gehört, der mir im Gedächtnis geblieben ist. Es war ein Satz aus dem Trailer für den neuen Film »Downsizing« – gesagt wurde er von Christoph Waltz, der in dem Film vielleicht eine Art von Arzt spielt, immerhin trägt er in der Szene einen weißen Kittel. Aber ich weiß es nicht genau, um welche Rolle es sich handelt.

Doch gleich zum Satz. Dieser wirkt – eigentlich nur auf den ersten Blick – ein wenig spröde, für mich hat er aber gleich danach seine ganze Schönheit entfaltet. Ich meine, es ist ein Satz, über den man durchaus nachdenken kann. Er lautet: »Die Welt braucht Arschlöcher, weil: wo geht sonst die Scheiße raus?«

Ja, zugegeben, ein wenig spröde. Aber genieße und reflektiere ihn einfach einmal. Dann, meine ich, hat er doch ein wenig das Zeug zu einer Lebensweisheit...!


Donnerstag, 08. Februar 18:20
Es ist schon ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
ekelhaft und trotzdem – oder vielleicht genau deshalb – möchte, nein, muss ich darüber schreiben.

Ich mag den Polt. Sogar sehr. Das ist genau jene Art von Krimi, die mir wirklich gut gefällt. Es passiert nicht wirklich viel, es gibt praktisch keine einzige Action-Szene, ein großer Teil des Films wird von der gewaltigen und stark melancholischen Landschaft des Weinviertels geprägt. Erwin Steinhauer gehört ja zu den besten Schauspielern, die wir in Österreich haben, das Buch ist hervorragend geschrieben, jede einzelne Nebenrolle ist wirklich grandios besetzt. Meine Beschreibung klingt vielleicht ein wenig langweilig – und doch ist für mich »der Polt« alles andere als das.

Sechs Folgen hat es bisher gegeben, jede einzelne habe ich gesehen, die meisten davon mehrmals. Ich lasse keine Ausstrahlung dieses wunderbaren Ereignisses aus, egal auf welchem Sender. So will es der Zufall, dass auch ARTE die Qualität dieser Krimis entdeckt hat und den Polt sendet. Vor wenigen Tagen erst war es soweit: Die bisher letzte Folge mit dem Titel »Alt, aber Polt« wurde auf ARTE ausgestrahlt.

Meine Freude hielt jedoch nicht lange an. Es dauert nur einige Momente, da glaube ich, dass mein Fernseher spinnt. Oder mich jemand vollkommen verarschen möchte. Auf einmal hat der Polt deutsche Untertitel. Ich schalte auf der Fernsteuerung umher, ob ich diese Funktion irrtümlich eingeschalten habe, aber nein: Die Untertitel sind nicht extern generiert, sondern tatsächlich im Film integriert (Quelle: ARTE, (C) ORF).

So etwas zerstört mir sicher 50-60% meiner Freude beim Zusehen. Da kommt kaum Begeisterung auf.
Ich frage mich da: Für wie blöd hält eigentlich ARTE seine Zuseher? Ich habe schon jede Menge verschiedenster deutscher Sendungen mit den unterschiedlichsten Dialekten gesehen. Ob das nun bayerischer, hamburgischer, schwäbischer, ostfriesischer oder sonst noch irgendein deutscher Dialekt ist, mit ein wenig Logik kann man alles verstehen. Französische Untertitel hätte ich ja noch verstanden. Immerhin ist ARTE eine Koproduktion zwischen Deutschland und Frankreich.

Aber deutsche Untertitel bei einem österreichischen Film, das ist für mich wie der Untergang des Abendlandes...


PS: Wer diese Folge trotzdem noch sehen möchte, kein Problem...


Mittwoch, 07. Februar 19:00
Nachdem mein gestriger Eintrag solch einen – durchaus nicht erwartbaren – Erfolg gezeigt hat, habe ich mich dazu entschlossen, mich auch an anderen großen Künstlern und deren großer Kunst abzuarbeiten. Auf gut Deutsch: Wer bereits so malen kann wie Klimt, warum sollte der nicht auch malen können wie zum Beispiel Leonardo (nicht DiCaprio)...?!


Dienstag, 06. Februar 18:10
Herzlichen Glückwunsch zum 100. Todestag – lieber Gustav Klimt! Jetzt weiß ich wirklich nicht, ob man eigentlich auch zum Todestag gratulieren sollte, aber Dir selber wird's wahrscheinlich ziemlich wurscht sein. Na dann: Alles Gute! Und weil wir Dir schon alleine künstlerisch gesehen unendlich viel zu verdanken haben (touristisch gesehen ja noch wesentlich mehr – Wien ohne Klimt wäre ja praktisch wie St. Pölten), habe ich Dir zu Ehren eines Deiner berühmtesten Bilder (Der Kuss) aus dem Gedächtnis nachgemalt. Jetzt weißt Du auch, warum ich singe und Du malst...


Montag, 05. Februar 20:20
Die USA – bzw. USA-Chef Donald Trump – hat eine sehr gute Idee: Die großen Atombomben weggeben und dafür neue, kleinere Bomben bauen. Weil, so meint Onkel Donald, bei den ganz großen Bomben hat ja niemand mehr auf der Welt so richtig Angst davor, dass Amerika die auch wirklich einmal einsetzt – weil ja die Welt untergehen würde. Bei den kleinen Bomben ist das schon anders. Da hätte die Welt endlich wieder ordentlich Angst vor den USA, denn solche Bomben können ruhig eingesetzt werden, da sie ja eh nur sehr übersichtliche Schäden produzieren. Eine kleine Atombombe hat übrigens 20 Kilotonnen Sprengkraft – das ist in etwa die Größe, welche von den USA im Jahr 1945 über Nagasaki abgeworfen wurde (Fat Man). Also lediglich 30.000 bis 100.000 Tote. Das ist doch ziemlich übersichtlich.

Ein sehr feiner Schritt der USA. Ich glaube, wir sollten uns bei der Friedensnation Nummer Eins sehr herzlich für diese besonders humanistische Einstellung bedanken!


Sonntag, 04. Februar 18:00

Samstag, 03. Februar 17:20

Freitag, 02. Februar 17:30
Es gibt neue Tricks in der großen Welt des Betrugs. Immer öfter geben sich Täter sowohl am Telefon als auch bei einem kleinen Hausbesuch als Polizisten aus und verrichten dann ihr Tagwerk. Bei einer dieser perfiden Machenschaften geht es zum Beispiel darum, dem Opfer einzureden, dass jenes Geldinstitut, wo das Geld am Konto liegt, gerade überprüft wird – und man daher das Geld abheben und den (falschen) Polizisten übergeben soll. Oder auch per Post in die Türkei senden. Klingt jetzt ziemlich abenteuerlich – funktioniert aber.

Ein guter Rat ist natürlich, dass die Polizei niemals solche oder ähnliche Ratschläge geben wird, schon gar nicht per Telefon. Was aber, wenn die Kripo zu Hause anläutet?

Die Polizei rät, keine fremden Menschen in die Wohnung zu lassen und die Sperrkette vorzulegen, wenn die Tür geöffnet wird. Auch bei Personen in Uniform, immer den Dienstausweis zeigen lassen. Ein entschiedenes »Nein«, ein energisches Wegweisen eines ungebetenen Besuchers oder ein lauter Hilfeschrei können eine Straftat verhindern, meint die Polizei ebenfalls. (APA, 15.12.2017)

Frage: Traust Du Dir wirklich zu, den echten Dienstausweis eines Polizisten zu erkennen?
Ein Hinweis: Wenn z. B. der Zoll auf große Streife geht, dann haben sie teures Spezialgerät dabei, um falsche Ausweise und Reisepässe zu erkennen. Aber ich als Bürger muss den Dienstausweis eines Polizisten mit einem Blick erkennen können? SchasSchas


Im Prinzip ein »Furz«. Meist jedoch wird damit eine Situation, ein Thema, eine Gegebenheit beschrieben. Z.B.: »Des is a Schas!« bedeutet soviel, wie: »Diese Sache ist nicht wirklich gut!«. Gerne wird »Schas« auch für »ein Nichts« verwandt.

Eine Steigerungsform von »Schas« wäre dann der »Schas im Wald«, was auf recht einprägsame Weise das tatsächliche, das echte »Nichts« zu beschreiben versucht.
, RiesenschasSchas


Im Prinzip ein »Furz«. Meist jedoch wird damit eine Situation, ein Thema, eine Gegebenheit beschrieben. Z.B.: »Des is a Schas!« bedeutet soviel, wie: »Diese Sache ist nicht wirklich gut!«. Gerne wird »Schas« auch für »ein Nichts« verwandt.

Eine Steigerungsform von »Schas« wäre dann der »Schas im Wald«, was auf recht einprägsame Weise das tatsächliche, das echte »Nichts« zu beschreiben versucht.
! Ich bin mir sicher, ich habe in 40 bis 50 Minuten einen derart guten »Polizeiausweis« gebastelt, dass ich unter Garantie sofort in dieses Geschäftsmodell einsteigen könnte.

Meiner Meinung nach der einzig wirklich sinnvolle Tipp, wenn die Polizei vor Deiner Türe steht: Die Türe nicht öffnen und sofort bei der echten Polizei anrufen, dass in diesem Moment eine Polizeistreife vor Deiner Türe steht. Die sollen Dir dann mitteilen, ob das stimmt oder nicht...


Donnerstag, 01. Februar 18:40
Schon wieder das Gipfelfoto vergessen...



(C) mArtin, im Februar 2018.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!