Sonntag, 19. August 18:20

Samstag, 18. August 18:30

Donnerstag, 16. August 19:10
Das Studio wird heute völlig neu aufgebaut und gleichzeitig auch ein wenig renoviert. Und weil sich dabei auch mehr oder weniger die komplette Mischpult-Belegung geändert hat, wird auch gleich die passende Beschriftung ausgedruckt: So sollte diese aussehen...

So sieht sie aus.

Jetzt meine nicht ganz unwichtige Frage: Vielleicht war ich mit meinem riesigen Ärger über meinen Schei* HP-Drucker doch ein wenig zu voreilig und hätte die Seite gar nicht zerreißen sollen – denn vielleicht ist nach Meinung von HP dieses Schriftbild eh ganz OK...?!


Mittwoch, 15. August 19:40
Wusste ich auch nicht, aber: Der heutige Feiertag nennt sich tatsächlich »Mariä Himmelfahrt« oder auch »Mariä Aufnahme in den Himmel«. Warum die Maria in ihrem Namen da die zwei Punkterl bekommt, wissen nur sehr echte Nerds. Es hat angeblich was mit dem lateinischen Genitiv Singular zu tun. Gut. Wieder ein wenig klüger. Oder auch nicht.


Dienstag, 14. August 18:20
Du kannst Dich eventuell noch daran erinnern, dass ich mir einmal den Luxus eines neuen Monitors für das Studio geleistet habe. Fein und groß war der, allerdings mit einem kleinen Pferdefuss, nämlich seinem unmöglich zu entfernenden Standfuß. Kurz: Er hat zwar die passende Vorrichtung zum Aufhängen, jedoch bleinbt dann der unschöne Fuß (das ZumpferlZumpferl


= Spatzerl oder auch Wursti. Direkt neben den Gogerln.
) unten hängen.
Ich habe mich damals zu einem recht drastischen Schritt entschlossen, der allerdings wirklich hervorragend funktioniert hat.


Dazu möchte ich gute sieben Jahre später folgendes bemerken: »Wer bitte kann denn ahnen, dass man irgendwann einmal einen anderen Monitor geschenkt bekommt und man den Monitor wieder in einem ganz anderen Zustand benötigt...??!«


Montag, 13. August 21:30
Ich weiß, ist schon ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
gemein, aber mein erster Gedanke beim Lesen dieses Zettels war: »Naja, sehr weit kann's da eh nicht kommen...«


Sonntag, 12. August 18:50

Samstag, 11. August 16:30

Freitag, 10. August 19:10
Ein kleines Foto, gestern gemacht. Dazu die Frage an Dich: Was ist das?

Die Antwort: Der Wienfluss beim Abfließen aus dem Wienerwaldsee. Dem See merkt man den niedrigen Wasserstand des Wienflusses auch stark an. Zwar ist der Wasserspiegel gleich hoch wie immer, da ja der Staudamm selbst den Wasserspiegel bestimmt, aber der See wird derzeit nicht mit Frischwasser versorgt, er ist zu einem stehenden Gewässer mutiert. Fische sind noch zu erkennen und sie schwimmen derzeit noch nicht mit dem Bauch nach oben. Aber das Wasser ist schon ziemlich warm, riecht bereits ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
und es sieht auch nicht mehr so ganz fein aus. Also Baden gehen möchte ich dort jetzt nicht mehr...


Donnerstag, 09. August 21:10
Ein Oberösterreicher ist in Amerika in Haft, weil er Sex mit einer Minderjährigen gehabt haben soll. Er ist 18, sie ist 15.
Was wirklich geschehen ist, weiß ich nicht – genau genommen weiß es außer den beiden Kindern sowieso niemand. Mir sagen nur die Zahlen etwas. 18 und 15. Blicke ich nämlich auf meine Jugend zurück, dann gab es da einen Sommer, an den ich mich recht gerne zurück erinnere. Ich war 18 und hatte eine Freundin. Diese war 15. Ich weiß genau, in keiner Sekunde hätte ich damals gedacht, dass ich mich eigentlich einen ganzen Sommer lang stets mit einem Fuß im Kriminal befand. Sie hatte daran garantiert auch nicht gedacht. In Wahrheit eigentlich nur ein Zufall, dass ich nicht vorbestraft bin.

Und wenn ich mich noch näher an diesen Sommer erinnere, dann muss ich zugeben, dass sie in unserer Beziehung der wesentlich erwachsenere Teil war.
Zahlen sagen da wirklich rein gar nichts aus...


Mittwoch, 08. August 22:20

Dienstag, 07. August 18:40
Die Tour auf den Berg geht noch nicht, dazu ist der rechte Arm noch ein wenig zu schwach und wackelig, denn: man sollte es nicht glauben, wie stark die Arme an einer steilen Fahrt bergauf beteiligt sind. Wer sagt, dass man beim Radfahren nichts für den Oberkörper macht, der irrt gewaltig. Zumindest dann, wenn man von Fahrten auf einen Berg spricht.

In der Ebene geht es schon, nur Schlaglöcher lassen einen leichten Schmerz durch den rechten Ellenbogen ziehen. Muss ich halt die nächsten Tage auf die Winterroute ausweichen. eben ausweichen. Die Beine funktionieren bereits fast wie vor dem Sturz. Auf jeden Fall noch besser als beim Gehen.

Welches Glück...!


Montag, 06. August 19:30
In diesem Moment fühle ich mich großartig. Und das hat natürlich einen Grund.
Gestern um diese Zeit habe ich mich weit weniger großartig gefühlt. Obwohl ich schon lange nicht mehr den immer noch vorhandenen Verführungen eines – wie auch immer gearteten – Testosteron-Spiegels folge, hat mir gestern bei der Heimfahrt vom Berg eine innere Stimme gesagt, ich sollte doch schnell nach Hause kommen, damit ich nicht durchs Gewitter fahren müsste. Seltsam eigentlich, denn wann immer im Sommer ein richtiger Platzregen stattfindet, bin ich eigentlich sehr gerne mit dem Rad unterwegs. Ein Regen im Sommer, das hat doch was...!

Aber wie gesagt, gestern halt nicht und so kam es, dass ich viel zu schnell auf der Schotterstraße, welche doch ziemlich stark bergab läuft, unterwegs war. Das Ergebnis war nicht so schön. Nähere Angaben möchte ich Dir ersparen, ein doppelter Salto dürfte es allerdings schon gewesen sein. Meine Schutzkleidung bestand aus einem knappen Sporthoserl (es warat wegen der Hitze) und Sandalen.
Mir war gestern Abend bereits klar, dass ich mit einem echt großen Glück gesegnet bin, aber heute fühle ich mich wie Bruce Willis in Unbreakable. Die Wunden sind praktisch verheilt, nur der rechte Arm ist noch ein wenig steif. Die geprellte Hüfte fühlte sich vor 24 Stunden noch an, als ob dieser Sommer rein bewegungstechnisch bereits gelaufen wäre, jetzt kann ich bereits fast normal gehen.

Es wird mir eine Lehre sein. Ich bin ja grundsätzlich schon ein recht vorsichtiger Mensch, aber mit dieser Erfahrung werde ich die Bergabfahrten im Wald nur noch mit langsamsten Tempo durchführen, denn noch einmal so einen Sturz... danke, nein!

Sonntag, 05. August 18:30
Unfall...


Samstag, 04. August 17:00

Freitag, 03. August 19:50
Ich hätte da eine – wie ich denke: durchaus berechtigte – Frage. Und zwar wird ja überall behauptet, dass Kleidungs-Sachen eingehen, wenn man sie zu warm waschen würde.
Meine diesbezügliche Erfahrung bezieht sich lediglich auf Wolle. Ein Woll-Pullover war nach meiner Behandlung in der Waschmaschine ein Walk-Pullover für Kleinkinder. Das lag aber vermutlich eher am Schleudern, denn an der Temperatur – da ich maximal mit 40 Grad wasche.

Aber wie sieht es mit Sachen aus ganz normalem Stoff aus?
Ich hätte da nämlich eine Hose geschenkt bekommen, die mir gut drei bis vier Nummern zu groß ist. Grundsätzlich gefällt sie mir recht gut, brauchen könnte ich sie auch. Der Zettel mit der Angabe des Materials ist leider nicht mehr drinnen, ich nehme an, es könnte Baumwolle oder Leinen sein.

Meine Überlegung war nun folgende: Würde ich diese Hose mit 90 Grad waschen, könnte sie mir dann vielleicht passen?
Ich denke, ich werde das probieren... Sonst will sie eh niemand.
Und als Putzfetzen geht es sich immer noch aus...


Donnerstag, 02. August 20:30


(C) mArtin, im August 2018.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!