Montag, 18. September 18:00
Fäsbuck. Es ist nicht so schlecht, wie manche meinen – in einigen Dingen vermutlich noch viel schlechter, in manchen aber vielleicht auch ein wenig besser...
Man kann Fäsbuck ja in verschiedenen Varianten nutzen. Über den selbst gewählten und am Computer installierten Browser oder aber auch in Form von einer der zahlreich vorhandenen APPs. Für nahezu jede Plattform gibt es Fäsbuck als APP. Für Android, iPhone und sogar für WIN (ab Version 8) steht eine passende APP bereit.

Wozu eigentlich?

Auf jedem Gerät, welches im Internet Seiten ansehen kann, kann ich auch in (mein) Fäsbuck hinein. Eben einfach – wie oben erwähnt – die Internet-Adresse von Fäsbuck in die Adresszeile des eigenen Browsers (Firefox, Sea-Monkey, K-Meleon, Opera, IE,...) eingeben, anklicken, einloggen, fertig. Man ist in Fäsbuck. Mit allen Funktionen, die Fäsbuck kann.

Wozu also wirklich noch ein extra Programm herunterladen und auf meinem Rechner installieren (Ja, eine APP ist auch ein Programm)? Noch dazu, wo die Fäsbuck-App für WIN tatsächlich 125 MB im Download hat, auf wie viel sich der Code bei der Installation noch aufbläst, weiß ich gar nicht. Möchte ich auch nicht wissen. Ein Browser hat im Download zwischen 30 und 50 MB. Auf der Festplatte benötigt Firefox etwa 130 MB – aber mit dem komme ich im Netz bereits überall hin, wirklich überall – also   a u c h  zu Fäsbuck!

OK, was lädt man sich also mit diesen 125 MB zusätzlich herunter, wenn das Programm (oder die APP) nur Fäsbuck besuchen kann und sonst absolut nichts?!
Drei Mal darfst Du raten. Es wird unter Garantie nichts sein, was Dir irgendeinen Vorteil bringt. Es wird eher etwas sein, von dem so mancher IT-Experte behaupten würde, dass man besser die Finger davon lassen sollte. Das blöde Wort »Datenkrake« scheint mir in diesem Fall am ehesten angebracht. Ob Fäsbuck damit irgendwelche Gesetze verletzt, weiß natürlich niemand. Obwohl, halt – kann ja gar nicht sein. Fäsbuck macht ja inzwischen diese Gesetze...


Sonntag, 17. September 18:50

Samstag, 16. September 16:16

Freitag, 15. September 18:50
Also rein theoretisch habe ich mich ja bereits entschlossen, was (besser: wen) ich wählen möchte (werde) – Stichwort: Pilz. Dabei kommen wir erst jetzt langsam in die heiße Phase des Wahlkampfs. Also jene Phase, wo entschieden wird, welche Wahlzuckerl man so unters Volk streuen könnte. Insofern kann man nur konstatieren: Es san eh olle Parteien popolistisch[sic], sonst gäbe es nämlich den Ausdruck Wahlzuckerl gar nicht. Gestern erst habe ich von so einem Wahlzuckerl gehört, welches mich ganz direkt ansprechen sollte: Eine Partei möchte nämlich den Sozialversicherungsbeitrag für Geringverdiener deutlich absenken. Da dies mich ganz direkt betreffen würde, wurde ich hellhörig – und dachte sofort: »Nanana, mArtin,... aufpassen! Das ist ja nur ein all zu durchsichtiger Populisten-Trick. Die wählst aber sicher nicht!«. Dann am Ende des Beitrags wird noch einmal erwähnt, wer das denn genau so fordern würde. Ich höre jetzt genau zu und... – aha, ohjegerl. Liste Pilz...

Soll ich jetzt also die Liste Pilz nur deshalb nicht wählen, weil sie extra für mich ein Wahlzuckerl geschnürt hat?
Eine Alternative für meinen Geschmack gäbe es ja – scheinbar reüssiert nämlich eine neue Partei für Radfahrer...!


Donnerstag, 14. September 20:20
Meine Runde ging sich heute beim besten Willen nicht aus, insofern ist mein Grundgefühl doch ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
unrund. Den Vormittag habe ich im Studio zugebracht, dann kam die WhatsApp-Nachricht, dass sich doch eine ganz feine Sache ausgehen würde: Verena sagte zu für eine Fahrt an den Strand. Kommt ja dieses Jahr vermutlich nicht mehr so oft vor, dass man an den Strand fahren kann, daher: Los geht's – es war in der Tat ein wirklich feiner Nachmittag bei Greifenstein. Mit ganz herzigem Besuch beim Essen...

Mittwoch, 13. September 22:20

Dienstag, 12. September 18:40
Es brennt wieder einmal ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
in der EU. Nachdem die Briten für die letzte länger andauernde – und von  n i e m a n d e m  erwartete – Krise gesorgt haben, kommt auch schon die nächste gute Idee: Die Katalanen wollen sich von Spanien abspalten. Überall wird darüber diskutiert, was denn eigentlich die Gründe dafür wären und wer denn in Barcelona auf diese dumme (sowie vom Staat verbotene!) Idee käme. Dabei sind die Gründe bei allen, tatsächlich fast allen EU-Krisen jedes Mal exakt gleich: Es geht einfach nur ums Geld. Und: Keiner will sein Geld mit anderen (=ärmeren) Leuten teilen. Punkt.

Die Katalanen sind klein, sehr klein – und reicht, sehr reich! 20% des spanischen BIP wird in Katalonien erwirtschaftet. Und die Katalanen sagen nun, dass sie ihr Geld alleine ausgeben wollen. Sie wollen keine deppertdeppert


Einigermassen hochdeutsche Version von »deppat«.
Und ich mach' mir sicher nicht die elende Mühe, dies hier noch einmal aufzuschlüsseln. Schauen Sie doch selber nach. Hochachtungsvoll, mArtin.
Danke.
en Straßen in anderen Teilen Spaniens bezahlen, oder gar kranke Menschen finanzieren.

Ach ja, Moment, das gibt's ja viel näher auch noch. Nämlich,... bei den Bayern! Auch die sind klein und reich. Auch die hassen es, wenn das Geld, das sie im reichsten Bundesland von Deutschland erwirtschaften, für die Sanierung von grindiggrindig


Sollte eigentlich im gesamt-deutschsprachigen Raum bekannt sein.
Ich denke, es begann vermutlich irgendwann einmal mit dem Hals. An solch einem sammelt sich nach Wochen der Hygiene-Enthaltsamkeit ein bisserl so ein Dreck an, den man dann doch recht gut sehen kann. Diese Patina nennt man u.a. auch »Grind«.

Mit dem Hals hat es inzwischen aber kaum noch was am Hut - die meisten Leute duschen schon mindestens 1x pro Woche - da hat's der echte »Grind« so richtig schwer.

Daher sind jetzt einfach ganze Personen oder Dinge »grindig«, wenn sie sehr unsympathisch sind. Kann auch gerne frei mit anderen Worten kombiniert werden, z.B.: Grindkind, Grindkoffer, grindige Drecksau, usw. usf...
en Schulen in Ostdeutschland missbraucht wird. Nicht nur am schwer besoffenen Blau-Weiß-Stammtisch wird da hinter der Hand immer wieder von einer Abspaltung geredet.

Oder die Schotten, die sind auch klein und auch ziemlich reich (pro Kopf gerechnet der 5. Platz beim BIP in der EU) – und die wollen sich ganz gerne vom Königreich trennen, weil sie ja lieber in der EU verweilen würden. Früher waren die Schotten da schon etwas ehrlicher. Da wollten sie nur deshalb weg von den Briten, weil sie ihr eigenes Geld nicht mit denen teilen wollten.

Oder die Süd-Italiener...

Oder die...

Es gibt Beispiele zuhauf, wo sich die Reichen von den Armen lieber trennen wollen, damit ihnen selbst (noch viel) mehr bleibt. Schließlich ist das Hauptargument von österreichischen EU-Gegnern auch nur diese gewisse Sache mit der Zugehörigkeit Österreichs zu der Gruppe der »EU-Nettozahler«.

Man kann es drehen und wenden wie man will: Der Mensch ist und bleibt doch ein wenig ekelig...


Montag, 11. September 18:50
Abermals ein kleiner Beweis dafür, dass das Selfie keine Erfindung der 2010er Jahre ist, sondern vielmehr bereits in den 70ern praktiziert wurde. Damals allerdings in erster Linie von solchen Menschen, die über ein gesteigertes Bedürfnis zur Selbstdarstellung verfügten... *Räusper*

Sonntag, 10. September 15:40

Samstag, 09. September 18:00

Freitag, 08. September 17:50
Fehler oder doch kein Fehler?

Glaubt man der Mehrheitsmeinung im Netz, so wäre diese Meldung – rein grammatikalisch – fehlerhaft (Quelle: WIN 8.1). Was ja bei einer Meldung von Windows nicht weiter verwundert – da kommen vom System direkt eigentlich nicht so wirklich oft rundum stimmige Meldungen. Es würde sich jedoch bei diesem Fehler sogar um einen solchen Fehler handeln, der mit dem Zusatz/Vorwort »Deppen-« bedacht wird. Also ein Fehler, den man tunlichst vermeiden sollte. Wenn man sich im Netz aber umsieht, dann finden sich tatsächlich auch Seiten, wo behauptet wird, dass dieser Fehler so schlimm gar nicht wäre. Schließlich hätten bereits Schiller, Goethe und Konsorten diesen Fehler begangen und es definitiv nicht bereut...


Donnerstag, 07. September 19:30
Vor kurzer Zeit erst habe ich gelesen, dass die heutige Art, Fotos zu machen, eigentlich keinen Sinn habe. Man macht 1000e von Fotos, welche dann ein ziemlich traurig-einsames Dasein auf irgendwelchen Festplatten und anderen Datenträgern fristen.

Im Prinzip ist das schon ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
wahr. Während man in früheren Zeiten immer im Hinterkopf hatte, dass jedes gemachte Foto auch nach dem Filmkauf noch echtes Geld kostet ist es ja heute so, dass nach Anschaffung von Kamera und Speicherkarte keine weiteren Kosten anfallen – so man auf die analoge Entwicklung mit Fotopapier verzichtet. Das regt natürlich so manchen Finger zum inflationären Klicken an und nicht selten kommt man von einem Ausflug zum örtlichen Lebensmittel-Discounter mit 25 bis 40 neuen Fotos eines ur-lustigen Hundes an, der vor dem Geschäft einen Sportschuh zerbissen hat – oder so. Weil man ja auch immer irgendeine Art von Fotoapparat dabei hat – und sei es in Form eines Telefons. Ein Satz, der heute lange nicht mehr so seltsam klingt, wie wenn man ihn vor 30 Jahren aufgeschrieben hätte.

Also, ja! Wir machen sicher viel mehr Fotos als in der analogen Zeit. Und auch ja, die Mehrzahl dieser Fotos wird kaum ein zweites Mal angesehen und ist daher nicht viel mehr als ein paar MB verbrauchter Speicherplatz mit einem Namen, der oft mit DSC anfängt und mit .JPG aufhört.

Aber – und das wurde mir heute so richtig klar – wie hat es denn davor ausgesehen? Beziehungsweise, wie sieht es denn heute mit den Fotos aus der Zeit der Dampffotografie aus? Die liegen halt bei mir unter dem Bett. Feinsäuberlich in zwei sehr große Holzkisten geschlichtet. Oder sie sind in 36er und 50er Dia-Magazine geschlichtet und warten dort auf Be- und Durchlichtung mit einem Projektor, den ich gar nicht besitze. Und würde ich solch eine Maschine besitzen, so wäre mir der Aufwand, diese auch in Betrieb zu nehmen, viel zu groß.
Ist also der Analogeffekt vielleicht doch gar nicht so supertoll, wie er uns immer wieder geschildert wird?

Ja, wir machen heute vermutlich zu viele Fotos – wahrscheinlich sind nur wenige Prozent davon wirklich sinnvoll, wenn überhaupt. Aber ob Fotos jetzt auf Datenspeichern oder in Diamagazinen oder unter dem Bett gehortet werden, ist in Wahrheit völlig egal. Die Terrabyte-Festplatte nimmt dabei noch am wenigsten Platz weg, also darf man das ruhig für einen relativ großen Fortschritt halten.

Und schlussendlich sei auch noch bemerkt, dass die rein technische Qualität der Fotos einfach einen Quantensprung gemacht hat. Es gibt heute kaum noch Fotos, die aus technischen Gründen durchfallen, es ist fast immer das Motiv, welches einem manchmal die Tränen ins Auge treibt. Positiv, wie negativ.

All das kam mir heute übrigens nur deshalb in den Sinn, weil ich gerade Dias einscanne. Dias aus dem vorigen Jahrtausend. Dias, die ich das letzte Mal irgendwann gegen Ende der 80er angesehen habe. Wie zum Beispiel dieses: mArtin (und Verena) vor ziemlich genau 30 Jahren...


Mittwoch, 06. September 23:55
Während der Probe, genauer gesagt in einer Pause, also beim ausgelassenen Spiel mit der Frisbee-Scheibe, da ist uns eine durchaus mögliche Steigerungsform in den Sinn gekommen: lässig – zu lässig – unzulässig.


Dienstag, 05. September 20:00
Spracherkennung mit dem Computer (WIN 8.1 Prof.) – oder auch Traum und Wirklichkeit...


Montag, 04. September 19:20
Große Wahlen stehen vor der Tür. Nicht nur bei uns gibt es am 15. Oktober die Wahl zum Nationalrat, auch in Deutschland wird schon in knapp zwei Wochen, am 24. September, ein neuer Bundestag gewählt. Für mich definitiv ein höchst willkommener Anlass, meine theoretische Gesinnung mit dem zu vergleichen, was ich denn gerne wählen möchte oder wählen würde – wenn ich denn wählen dürfte. Ja, hier darf ich eh wählen, aber bei unseren nördlichen Nachbarn leider nicht.

Also auf zum Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2017 – das deutsche Pendant zu unserer Wahlkabine. 38 Fragen wurden hier den Parteien gestellt und deren Antworten werden mit meinen (Deinen) verglichen. Die Bedienung ist nicht ganz so angenehm wie jene der österreichischen Version, auch die Gewichtung der einzelnen Fragen ist nicht so fein einstellbar. Das ist nach meiner Meinung ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
schade, denn so manche Frage rangiert bei mir eher unter »is ma so unglaublich wuaschtwuascht


Egal.

Also, »wuascht« ist nicht »egal«, »wuascht« bedeutet vielmehr »egal«. Wobei »Wuaschtl«, so man es zur Bezeichnung eines Artgenossens verwenden sollte, eher nichts mehr damit zu tun hat. Der ist einfach nur ein Depp.
, wia nua wos!
« während mir eine andere Frage direkt unter den Fingernägeln brennt. Aber egal, man muss es nehmen, wie es eben kommt. Und siehe da, die mangelnde Bewertungsmöglichkeit ändert anscheinend absolut nichts an meiner Einstellung. Auch in Deutschland wäre und bliebe ich per Definition ein Linker. Dass in meinem Ergebnis das Satireprojekt »Die Partei« ganz oben rangiert, empfinde ich als positiv und sehr befriedigend, dass CDU/CSU mit ihrer Einstellung praktisch gleichauf mit der AfD sind, stimmt mich doch ein wenig nachdenklich.

Wobei ich dennoch darauf hinweisen möchte, dass ich Angela Merkel immer noch für eine der fähigsten PolitikerInnen der Welt halte. Obgleich sie eher nicht meine Werte, Ziele und Einstellungen vertritt, schafft sie es in weiten Teilen, Entscheidungen zu treffen, die durchaus meiner Meinung oder meinem moralischen Empfinden entsprechen oder zumindest zusagen. Die Entscheidung über die Ehe-für-Alle und wie sie diese eingefädelt hat, war ganz einfach: genial! (Kurz zur Erinnerung: Natürlich sind sowohl die CDU, als auch die CSU gegen die sogenannte »Homo-Ehe«. Merkel selbst war sogar dagegen. Aber sie hat die Zeichen der Zeit erkannt und daher für diese Abstimmung den Clubzwang aufgehoben, da sie genau wusste, dass es in den eigenen Reihen einige Abweichler gibt. So konnte sie ihr Gesicht wahren und die richtige Entscheidung treffen. Ein schönes Beispiel von wirklich großer Politik.

Aber zurück zu den Wahlen – und damit zurück nach Österreich.

In der Wahlkabine gibt es das altbekannte System mit Frage und Gewichtung. Wenn mich nicht alles täuscht, waren wir in Österreich mit dieser Internetseite zur Wahl auch wesentlich früher dran, als die Deutschen. Da sieht man wieder einmal: Auch ein blindes Huhn...
Das Ergebnis ist eh wie jedes Jahr: Ich sollte die Kommunisten wählen, oder halt eventuell die Grünen. Für mich dieses Jahr unmöglich. Die Grünen wähle ich schon seit Jahren nicht mehr, weil sie mehr und mehr ins populistische Eck wandern und dennoch behaupten, sie wären so unglaublich anders als alle Anderen. Die Kommunisten habe ich zwar in den letzten Jahren gewählt – mir war aber bei jeder Wahl zum Nationalrat klar, dass sie trotz meiner wertvollen Stimme sowieso nie die Vier-Prozent-Hürde nehmen würden.

Heuer habe ich aber eine andere, eine neue Möglichkeit: Die Liste Pilz. Aus irgend einem Grund – den ich leider nicht kenne – habe ich da nicht so viel Übereinstimmung wie mit den Kommunisten, aber wählen werde ich ihn trotzdem.

I sag' amal so: Ich werte das Ergebnis der Wahlkabine als Empfehlung und setze mich dann ganz locker darüber hinweg...


Sonntag, 03. September 15:00

Samstag, 02. September 14:10

Freitag, 01. September 18:20
Es gibt elektronischen Zuwachs im Hause mArtin: Ein sehr feines Tablet (HP ElitePad 1000 G2, lieben Dank an Gogatec!) – bei dem lediglich der Akku nicht mehr kann.

In Wahrheit habe ich es bereits seit etwas mehr als einer Woche – leider aber ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
einen Blödsinn damit gemacht. Ich hatte nämlich die ganz gute Idee, einfach alle Daten so löschen zu können, indem ich den »alten« User komplett entferne. Stimmt ja grundsätzlich auch – wenn man daran denkt, sich davor selber einen Admin-Account einzurichten! Habe ich aber nicht. Und so habe ich – was ja eigentlich gar nicht möglich ist – genau den User gelöscht, der als einziger auf den Rechner durfte.

Diese WIN-Version (8.1) reagiert auf diese Problemstellung mit einem selbstgebasteltem User (Name: Admin), der einen erst dann ins System läßt, wenn man das richtige Passwort eingibt. Alles habe ich probiert, überall geguckelt, Gaby und Gottfried mit den Firmenpasswörtern gequält: Nichts. Der Rechner wollte mich nicht und nicht einlassen. Selbst für die F11-Recovery-Funktion wollte er zunächst dieses ominöse Passwort, welches niemand kennt. Und das Starten von einer anderen Quelle (USB-Stick) hat er beharrlich verweigert.

Da heute eine der schlaflosen Nächte war, habe ich mich hingesetzt und lange überlegt. Nach endlosem Probieren gelang es mir, doch einen Weg in den Rechner zu finden – nämlich über den abgesicherten Modus. Dort drinnen funktionierte die Kommandozeile tatsächlich im Administrator-Modus! Was also klar belegt: Dieser seltsame User »Admin« hat ja wirklich gar kein Passwort. Aber die System-Einstellung verlangt beim Start nach der Eingabe eines solchen. Eine nette Unmöglichkeit mit lieben Grüßen aus Redmont!

Wie gesagt, die Shell ließ sich im Admin-Modus betreiben, also habe ich einen neuen Benutzer angelegt [net user NAME PW /add], diesem Administrator-Status verliehen [net localgroup administratoren NAME /add] und den Rechner neu gestartet. Und, siehe da, mArtin ist jetzt endlich drinnen...!


(C) mArtin, im September 2017.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!