Mittwoch, 23. Jänner 20:00
Apropos Andreas Gabalier. Der verkauft neuerdings die Karten für seine Konzerte beim Hofer. Zwischen Suppenwürfel und Sportsocken. Passt aber irgendwie eh...


Dienstag, 22. Jänner 20:00
Ich denke, es war hier schon ein paar Mal Thema: Ich mag grundsätzlich die Krimi-Serie Tatort ganz gerne. Natürlich gibt es da auch Ermittler(-Teams), die ich weniger schätze. Den Tatort aus der Schweiz kann ich z. B. einfach nicht ansehen. Das wirkt auf mich wie Schülertheater von Abbrechern einer Waldorf-Schule. Manche Ermittler aus Deutschland sind ebenfalls sehr gewöhnungsbedürftig – aber im Prinzip ist die Serie schon ganz in Ordnung. Abgesehen davon gehört zumindest beim Tatort das österreichische Team (Krassnitzer & Neuhauser) ganz eindeutig zu den besten.

Doch eine Sache ist mir heute aufgefallen. Die Figuren der Tatort-Kommissare sind alle ziemlich ähnlich gestrickt:
Ein Tatort-Ermittler hört zumeist guten Jazz aus den späten 50ern und frühen 60ern und das ausschließlich auf Vinyl, gespielt auf einer gediegenen Stereoanlage aus den späten 70ern. Ein Tatort-Kommissar hat immer ein ziemlich kaputtes Privatleben – oder sogar gar keines. Er macht immer viel zu viele Überstunden, sein Kühlschrank ist immer leer, er isst ausschließlich im Gasthaus, bzw. beim Würstel- oder Döner-Stand. Er verfügt über absolut kein technisches Geschick und steht mit allen Computern und Programmen auf Kriegsfuß. Er trinkt manchmal ein wenig zu viel, raucht – wenn überhaupt – nur sehr wenig, ist schlecht gekleidet und treibt eher wenig Sport. Verfügt er über ein privates Auto, dann über einen 40 Jahre alten Sportwagen oder eine eben so alte Limousine. Seine Moralvorstellungen sind über jeden Verdacht erhaben und er ist politisch gesehen – gut aufgepasst! – immer linksliberal. Kurz: Er wurde Kriminalpolizist, weil er die Menschheit retten und beschützen möchte.

Ich würde gerne einmal Einblick in das Leben eines echten Kriminesers haben. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass dieses mit dem folgenden Satz beginnt:
Ein Ermittler im Kriminaldienst hört zumeist Andreas Gabalier und das ausschließlich auf CD, gespielt im Autoradio seines Dienstwagens von VW...


Montag, 21. Jänner 19:20
Es ist ja allgemein bekannt, dass die Beatles einen ziemlich starken Bezug zu Deutschland hatten. Etwa zwei Jahre mussten sie sich in Hamburg abmühen, bevor der große Erfolg kam. Dies hatte u. a. auch zur Folge, dass es ein paar Aufnahmen der Beatles gibt, wo sie sich mit ihren Songs in Deutsch versuchen (Komm gib mir Deine Hand, Sie liebt mich). Ob so etwas nun gefällt oder auch nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. (Wie man ja auch entscheiden muss, ob einem die Beatles überhaupt... )

Anlässlich einer Sendung auf Ö1 – deren Thema ich bereits vergessen habe – hatte ich einen Song gehört, der mich aufhorchen ließ: Da spielten ein paar Leute Bass, Gitarre und Schlagzeug und sangen dazu relativ sinnlose deutsche Text-Fetzen. Mein Gedanke war noch: »...Jössas, da verhunzt wer ganz grauslichgrauslich


Eigentlich »grauenhaft« - aber dann doch wieder nicht. Grauenhaft ist in seiner Bestimmung doch ziemlich eindeutig. »Grauslich« hingegen kann von wahrhaftig »grauenhaft« bis hin zu »nur ein wenig ungut« alles bedeuten.

Sehr oft auch dafür verwendet, um dem Gegenüber mitzuteilen, dass dieses eben ein wenig verletzend zu einem war: »Geh bitte, sei net so grauslich zu mir...«
Get Back von den Beatles,... aber die Instrumente spielen sie wirklich wie John und Paul und...!«

Am Ende des Songs klärt uns der Moderator auf. Nein, das hat in Wahrheit gar niemand verhunzt. Das war nämlich eine Proberaum-Aufnahme der vier Jungs, wo sie einfach ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
Spaß hatten...!


Sonntag, 20. Jänner 18:10

Samstag, 19. Jänner 19:00
Ein sehr schöner Spaziergang in den Dehnepark und zum Silbersee...

Freitag, 18. Jänner 23:55
Heute Palazzo – war wieder einmal wunderbar. Auch Herbert Prohaskas Auftritt war sensationell...!


Donnerstag, 17. Jänner 19:50
Eine Beobachtung...

Es war letzten Samstag, in einem Einkaufszentrum im Westen von Wien und die Szene war höchst interessant: Ein typisches Wiener Pärchen, möglicherweise verheiratet, im Alter so etwa zwischen 60 und 70 Jahren, benimmt sich in einer großen Drogerie ein wenig auffällig. So auffällig, dass sie mein Interesse wecken. Sie stehen ganz hinten, in der letzten Reihe von vielen Regalen. Er hat ein schwarzes, langes Ding in der Hand, welches ich nicht erkennen kann. Da mein Hirn jetzt unbedingt wissen will, was er da in seiner Hand hält, folge ich der Szene mehr oder weniger aufmerksam, da öffnet die Frau ihre große Tragtasche im Leoparden-Design und das Ding – welches ich immer noch nicht erkennen oder gar bestimmen kann – landet darin.

Moment! War das jetzt... na echt...?

Ich würde sagen: Ja. Das war – soweit ich das beurteilen kann – ein Ladendiebstahl. Die Frau hat die Tasche gleich wieder geschlossen und geht sofort weg. Er indes flaniert weiter zu einem anderen Regal. Er steht nun vor den besonders teuren Düften für Männer. Ein Duft von Giorgio Armani soll es sein. Zu seinem doch ein wenig legeren Äußeren passt dieses Parfum in etwa wie die Faust auf das sprichwörtliche Auge. Da steht auch schon wieder die Frau neben ihm – Tasche auf, Parfum hinein, Tasche zu, weg. Diesmal aber beide. Ich sehe noch, wie sie die Schranke vor dem Geschäft passieren – aber nichts passiert! Kein Geläute, kein Alarm. Sie schlendern weiter zu der Treppe, welche sie in ein höheres Stockwerk führt und ich verliere sie aus dem Auge.

Ich war von dieser kleinen Einlage derart amüsiert, dass ich keinen einzigen Gedanken daran verschwendete, irgendwen zu benachrichtigen. Ja, es könnte schon sein,... vom Gesetz her wäre ich wahrscheinlich verpflichtet, dieses Pärchen zu melden. In Wahrheit aber habe ich so gar keine Lust, irgendwen zu melden oder zu vernadern. Das ist deren Sache. Früher oder später werden sie wohl entdeckt, denn sie wirkten nicht so, als wären sie das erste Mal in diesem Zentrum auf Einkaufstour.

Oder vielleicht waren sie gar angestellte Kaufhausdiebe, die ganz einfach nur testen sollen, welche Vorkehrungen die Geschäfte gegen Klientel dieser Art haben...


Mittwoch, 16. Jänner 18:30
Eine große Erleichterung!

Jene Dame, welche die Besitzerin der Katze ist, die zwei Mal nächtens bei mir vorbeigeschaut hat, hat mich heute angerufen. Bei diesem Gespräch hat sich erfreuliches getan und der Druck wurde ein wenig von mir genommen. Natürlich möchte sie – und das kann ich sehr gut verstehen, auch ich habe meine Maxi sehr geliebt – ihre Katze am liebsten wieder bei sich und dem zweiten Kater haben. Aber – und da war ich wirklich sehr erleichtert – sie hat bei dem Telefonat betont, dass sie schon möchte, dass diese Katze auch glücklich sei. Und wenn sie sähe, dass ihre Katze von nun an ihr Glück darin fände, in den Gärten umherzustreifen und Mäuse zu jagen, dann würde sie dies auch so belassen. Sie würde ja von nun an vermutlich immer wieder versuchen, ins Freie zu gelangen und das wäre sowohl für die Katze als auch für ihre Besitzer kein schönes Leben.

Ich bin wirklich erleichtert. Ich muss also die Besucherin nicht ausliefern. Wenn sie überhaupt noch einmal bei mir vorbeikommt – das steht ja gar nicht fest. Auf jeden Fall werde ich – so ich sie noch einmal sehe – versuchen, ein Foto von ihr zu machen und es der Dame zu senden. Wer weiß, vielleicht gibt es ja doch mehrere Riesenkatzen in meiner Nachbarschaft...


Dienstag, 15. Jänner 18:30
Eine Art von kleinem Déjà-vu gab es da...

Wie alt ich genau war, kann ich nicht mehr erinnern – ich werde wahrscheinlich so um die 13 gewesen sein. Auf jeden Fall durfte ich bereits alleine mit dem Fahrrad fahren. Dieses stand vor dem Purkersdorfer Bad und wartete auf die Durchsage vom Badeschluss. Als es endlich so weit war, kam ich heraus zu meinem Halbrennrad (mein Silberpfeil) und... siehe da: Ich hatte einen PatschenPatschen


Einzahl und Mehrzahl gleich.

Ist/sind eigentlich ein »Hausschuh« (»Hausschuhe«), wenn er/sie nicht an einem Fahrrad oder Auto vorkommt.
Dann ist damit recht oft eine Reifenpanne gemeint.
. Eigentlich glaubte ich nicht daran, dass Reifen und/oder Schlauch tatsächlich kaputt waren, ich hatte den Verdacht, dass mir jemand die Luft ausgelassen hatte. Was schlussendlich wirklich der Grund war, weiß ich nicht mehr. Auf jeden Fall konnte ich nicht mit meinen Freunden nach Hause fahren, sondern durfte mein Rad den ganzen Weg schieben.

Gestern, auf der Rückfahrt der täglichen Tour, da hatte ich dieses nicht so besonders feine Gefühl, dass sich die Luft langsam aus dem Hinterrad verabschiedet. Kurz nachgesehen und »ja«: Ein PatschenPatschen


Einzahl und Mehrzahl gleich.

Ist/sind eigentlich ein »Hausschuh« (»Hausschuhe«), wenn er/sie nicht an einem Fahrrad oder Auto vorkommt.
Dann ist damit recht oft eine Reifenpanne gemeint.
. Und das kurz vor dem Purkersdorfer Bad. Der Pannenspray war leider doch nicht mehr so voll wie ich glaubte, das Flicken am Wegesrand möchte ich im Winter eher vermeiden. Daher: Ich darf mein Rad den gleichen Weg wie vor 40 Jahren nach Hause schieben. Es war eigentlich recht nett, beim Gehen hat man noch mehr Zeit und Muße für Gedankenspiele als beim Fahren...

Heute wollte ich gleich den Schlauch flicken aber siehe da: Das war wieder einmal ein Hinweis meines Fahrrads, denn: die Felge ist komplett hinüber, sie löst sich bereits auf. Es hätte nicht mehr lange gedauert und sie wäre gebrochen. Das ist mir bereits früher einmal passiert – keine wilde Sache. Es knackst kurz und laut – und das Rad eiert ein wenig. Trotzdem ist es mir lieber zu wissen, dass ich mit einer gesunden Felge fahre...


Montag, 14. Jänner 18:40
Es war – wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht – so gegen Ende November, als ich das erste Mal den Besuch dieser etwas spezielleren Katze bekam. Eine Größe, die ich bisher noch nie bei einer Katze sehen konnte. Doch sie oder er war recht zutraulich und wollte tatsächlich eine kleine Schmuseeinheit, also bekam sie diese.

Vor drei oder vier Tagen kam der große Freund wieder vorbei, gegen 10 oder 11 Uhr Nachts – und wollte abermals eine kleine Schuserei. Dieses Mal war das dichte und lange Fell des kleinen Monsters bestens gepflegt, daher hatte ich absolut keine Vermutung, dass es sich bei dem Tier um einen Streuner (eine Streunerin) handeln könnte. Tags darauf kam es zu einem Gespräch mit meinen Nachbarn – und da wollte ich wissen, ob sie diese Riesenkatze kennen würden und wüssten, wo sie zu Hause sei.

Heute Mittag haben mich meine Nachbarn kontaktiert: Eine so große Katze sei im Oktober des vorigen Jahres ganz in der Nähe (etwa 300 Meter von meinem Haus entfernt) entlaufen.

Ich suche die Informationen aus dem Netz, rufe an und... tatsächlich: die Katze (es ist tatsächlich ein Mädchen) ist immer noch entlaufen. Die Dame sendet mir noch ein paar Fotos per Email für einen Vergleich und ich bin ein wenig unschlüssig – doch zu etwa 70% meine ich, das ist die Katze, die mich besucht. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass es einfach nicht so viele wirklich riesige Katzen hier in der Gegend gibt.

Aber leider hat das Ganze auch eine für mich sehr traurige Seite: Dieses liebe Tier ist ausgebüchst. Damit konnte ich doch nicht rechnen, in meinem Garten laufen sehr viele Katzen umher. Sie leben alle irgendwo in der näheren oder weiteren Nachbarschaft und durchstreifen ihr Revier. So habe ich mir das auch bei dieser Katze vorgestellt. Dass es hier am Berg auch echte Wohnungskatzen gibt, darauf war ich echt nicht vorbereitet.

Mein Problem ist also: Ich habe die Katze bei ihrem letzten Besuch gesehen, wie sie im Dunkeln meinen Garten durchsucht und nach Mäusen Ausschau gehalten hat. Ihr Fell war schön gepflegt, sie wirkte kerngesund, sie hat einfach einen rundherum glücklichen Eindruck auf mich gemacht. Es scheint ihr zu gefallen, wie sie jetzt lebt. Und die Dame hat ja am Telefon auch bemerkt, dass das Tier immer wieder einmal ausreißen wollte...

Es ist fast eine politische Entscheidung: Natürlich hat die Dame vom Gesetz her ein Recht auf diese Katze, sie ist ihr Eigentum. Nur, dass sich mein Innerstes sehr dagegen wehrt, ein Tier als Eigentum zu sehen. Würde ich sie wirklich fangen und ausliefern? Ihr schönes Leben in Freiheit beenden?

Eine schwere Entscheidung, die ich vielleicht aber gar nicht treffen muss, wenn mich diese liebe Katze von nun an gar nicht mehr besuchen sollte...


Sonntag, 13. Jänner 17:20

Samstag, 12. Jänner 18:00

Freitag, 11. Jänner 19:50
Billa verkauft auch Brennholz. Schon seit Wochen stehen bei meinem Billa am Wienerwaldsee die Paletten mit Brennholz zum Anzünden und Hartholz-Briketts. Und seit Wochen werden die gepressten Briketts laufend kaputt, weil man die natürlich NICHT ins Freie stellen darf. Diese Brennholz-Briketts haben nämlich eine besondere Eigenschaft: Sie saugen jeden Tropfen Wasser auf, wie ein trockener Schwamm – und zerstören sich im gleichen Moment selbst, indem sie aus dem Packerl platzen.

OK, vielleicht weiß man das nicht sofort. Aber nach gut zwei Monaten Brennholzverkauf bei Billa könnte man schon zumindest eine Idee von dem haben, was da falsch läuft...


Donnerstag, 10. Jänner 18:40
Nach der gestrigen Fahrt war ich einmal mehr derartig durchnässt, dass mein altes Händi (das SonyEricsson K510i) einfach nicht mehr arbeiten wollte. Diesmal war die Feuchtigkeit wohl doch zu viel. Da ich aber über genügend Ersatzteile verfüge, ist mein kleiner Liebling bereits wieder repariert und voll funktionstüchtig. Im Zuge der Instandsetzung ist mir ein Foto untergekommen, welches ich einen Tag vor Weihnachten gemacht uind danach wieder darauf vergessen habe.

Natürlich hat da ein Mensch ein wenig nachgeholfendennoch erinnert mich dieses Foto daran, dass die Natur immer das letzte Wort haben wird. Und wenn sie es so will, dann werden uns alle Wege verschlossen sein...


Mittwoch, 09. Jänner 18:40
Gotteslästerung, wahrscheinlich...

Auf meinem Lieblingssender im Bereich Acid-Jazz gibt es in den letzten Tagen so ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
einen Schwerpunkt für Miles Davis. Man könnte durchaus behaupten, ich bin mittlerweile so etwas wie ein (ganz) kleiner Spezialist für Miles Davis. Da liegt auch schon das Problem: Soll ich mich der allgemeinen Meinung über diesen großen Künstler anschließen oder doch lieber das frei heraus sagen, was ich über ihn denke?

Die Entscheidung ist gefallen.
Möglicherweise hat er wirklich durch seine recht eigenwillige Spielart Tür und Tor für andere Musiker geöffnet, den einen oder anderen Solisten mehr oder weniger stark beeinflusst und war maßgeblich an der Entwicklung verschiedener Stilrichtungen im Jazz beteiligt. Das kann ich nicht beurteilen, da ich weder Trompete spiele, noch tiefer im Jazz beheimatet bin.

Wenn ich seine Musik höre, dann habe ich irgendwie das Gefühl, ich stünde auf einer Vernissage, wo man genau erkennen kann, dass der malende Künstler sich einen Heidenspaß daraus macht, die Menschen mit seinen Kritzeleien zu verarschen. Ich kann das Genie des Miles Davis einfach nicht heraushören. Er verwendet zu oft billige Synthesizer-Sounds (die damals selbstverständlich gar nicht so billig waren!) in der Begleitung, einen miesen Drum-Computer und spielt dazu nicht notierbares Material, das oftmalig so klingt, als würde ein schlecht geöltes Garagentor langsam geschlossen.

Zu meiner Verteidigung muss ich gestehen: Ich habe auf Arte die Dokumentation über Betty Davis gesehen. Sie war (eigentlich: ist – nur, dass sie nicht mehr auftritt...) eine wirklich atemberaubend talentierte Musikerin und hat in der sehr von Männern dominierten Musikrichtung Funk einiges geleistet (Der geneigte Liebhaber von etwas härterem Funk wird hier 56 Minuten lang verwöhnt).
Betty Davis hat ihren Nachnamen – man ahnt es bereits – durch ihre Heirat mit Miles Davis. Und der soll laut dieser Doku kein wirklich guter Ehemann gewesen sein. Dafür, dass Betty den in den 60ern noch kreuzbraven Trompeter Miles mit der Musik von Jimi Hendrix und anderen wichtigen Leuten aus der Pop- und Rock-Szene bekannt gemacht hat, revanchierte er sich mit schwer eifersüchtigen Szenen, da er Sorge hatte, sie könne eventuell mehr Erfolg haben als er.

Ich meine, das alles höre ich in der Musik von Miles Davis. Für mich klingt sie nicht echt, nicht authentisch. »Konstruiert« ist wohl der richtige Ausdruck. Natürlich kann auch in so einer Konstruktion ein gewisses Genie innewohnen – aber den großen Mythos um Miles Davis erklärt es mir nicht...


Dienstag, 08. Jänner 21:30
Der neueste Datenskandal aus Deutschland: Vorige Woche wurden private Daten von etwa 1000 Politikern, Promis und Journalisten auf einem Twitter-Account veröffentlicht. In etwa 50 Fällen wurden extrem vertrauliche Datensätze, Dokumente, Fotos und Korrespondenz zum freien Download angeboten. In den Nachrichten wurde diesbezüglich bereits von einer möglichen Terror-Attacke oder von Cyber-Spionen aus einem (feindlich gesinnten) Land gesprochen.

Heute dann die Aufklärung: Der Täter ist ein Schüler, wohnt noch bei seinen Eltern und verfügt über keine Ausbildung als Informatiker. Er hatte nur viel Zeit – und war verärgert über verschiedene Handlungsweisen der Betroffenen. Ein spezielles Detail am Rande: Politiker der AfD waren nicht betroffen...

Es handelt sich, soweit man den verschiedenen Nachrichtenportalen entnehmen kann, um verschiedene Daten aus verschiedenen Netzwerken.
Das finde ich insbesondere deshalb für sehr bemerkenswert, als dass ja immer wieder von absolut allen Social-Media-Plattform-Cloud-Gschisti-GschasSchas


Im Prinzip ein »Furz«. Meist jedoch wird damit eine Situation, ein Thema, eine Gegebenheit beschrieben. Z.B.: »Des is a Schas!« bedeutet soviel, wie: »Diese Sache ist nicht wirklich gut!«. Gerne wird »Schas« auch für »ein Nichts« verwandt.

Eine Steigerungsform von »Schas« wäre dann der »Schas im Wald«, was auf recht einprägsame Weise das tatsächliche, das echte »Nichts« zu beschreiben versucht.
t-Glumpert-Dingels-Konzernen hoch und heilig beteuert wird, wie  s i c h e r  die Daten bei ihnen sind.

Es ist zum Lachen – wäre es nicht zum Weinen. Natürlich gibt es keine wirkliche Sicherheit im Netz. Jeder Internet-User, der an diese Sicherheit glaubt und seine Daten in irgendeiner Cloud speichert, sollte 1000 Mal schreiben: »Der neueste Datenklau im Netz wurde von einem Schüler getätigt, der keine Ausbildung als Informatiker hat!«

Zuvor aber 2000 Mal: »JamesBond007 ist höchstwahrscheinlich kein wirklich gutes Passwort...«


Montag, 07. Jänner 18:30
Es war die erste kleine Wanderung in diesem Jahr, dafür aber gleich als echte Winterwanderung. Der Schnee war sehr fest und teilweise relativ schwer zu begehen, daher zählen die 13 Kilometer doch ein wenig mehr, als würden sie im Sommer gegangen. Meine erst am Samstag neu gekauften Winterschuhe (das erste Paar neu gekaufte Treterlein nach etwa 20 Jahren) haben – nachdem sie bei der Tour im Schneeregen von Samstag-Nachmittag kläglich versagten – den Wintertest fast bestanden. Angenehm warm waren sie bis zum Schluss, und die Nässe ging – nachdem ich sie gestern noch ordentlich mit einer Art flüssigem Nässe-Schutz bestrichen hatte – nur minimal durch. Dennoch werde ich ihnen noch einen Vollanstrich mit Bienenwachs-Lederöl gönnen, dann hat das Wasser keine Chance mehr.

Die Fotos zum heutigen Tag sind einmal mehr sehr bescheiden, aber immerhin...

Sonntag, 06. Jänner 17:40

Samstag, 05. Jänner 19:30

Freitag, 04. Jänner 19:40
Fäsbuck hat in der letzten Zeit offenbar zu wenig Gewinn gemacht, denn es möchte mich täglich mehrmals dazu verleiten, irgend etwas auf Fäsbuck zu tun, zu posten, zu liken oder zu lesen. Und je mehr Briefe mir Fäsbuck schreibt desto unwilliger werde ich. Beim Fäsbuck-Marketing rechnet man halt nicht mit so einem Justament-Nicht-Standpunkt.

Zu Beginn dieser Woche musste ich mich dann aber doch bei Fäsbuck einloggen und bekam auch gleich eine Meldung, dass ich bei der Fäsbuck-Seite von mArtin & Bänd schon länger keine neuen Nachrichten gepostet hätte.
Ja, ich weiß, ich habe schon länger nichts bei mArtin & Bänd gepostet – aber wirklich soooo lange...?


Donnerstag, 03. Jänner 19:50
Vorgestern geschenkt bekommen und gestern aufgegessen. Wenn das kein riesiges Glück für 2019 bedeutet, dann weiß ich auch nicht...


Mittwoch, 02. Jänner 17:50
Es geschah in Gatwick rund um die Weihnachtszeit. Auf dem zweitgrößten Flughafen von London wurde mit (angeblich professionellen) Drohnen der Flugverkehr lahmgelegt. Hunderttausende Menschen mußten umbuchen oder konnten einfach nicht fliegen. In den Nachrichten wurde zu Beginn dieser Affäre noch gesagt, es könnte sich um einen versuchten Terroranschlag handeln, meine Meinung stand jedoch in der ersten Sekunde fest: Es handelt sich bei den Tätern um Menschen, die ein wenig mehr Weit- und Einsicht besitzen als der Durchschnitt.

Ich möchte es einmal so formulieren: In 50 oder 100 Jahren wird man sich dieser Leute vielleicht als Helden erinnern, die dem überbordenden Flugverkehr für kurze Zeit Paroli geboten haben und so eine Diskussion in Gang setzten, die längst überfällig war. Vermutlich noch im Jahr 2019 wird der Flugverkehr der weltweit größte Verursacher von Luftverschmutzung sein – und damit auch der größte Faktor bei der Beteiligung am Klimawandel. Tatsächlich trägt die Billigwelle bei den Flugtickets ordentlich dazu bei, den KFZ-Verkehr als Klimasünder vom ersten Platz zu verdrängen.

Dazu ein kleiner Fakt: Ein Flug von Wien nach New York verursacht in etwa so viel Emission wie ein Jahr lang mit dem Auto fahren. Wenn man bedenkt, dass solch ein Flug bereits ab 199,- Euro angeboten wird – ein wahres Schnäppchen in unserem großen Spiel der Umweltzerstörung.

Das Fliegen an sich halte ich nicht für so schlimm – genauso wenig wie das Autofahren. Der Dreh- und Angelpunkt ist nur – wie bei allen Dingen – die Art und Menge der Nutzung. Flüge sollten ganz einfach – so wie das Fahren mit dem Auto auch – genau jenen Preis kosten, den sie als Schäden verursachen. Und wenn dann ein Flug nach Mallorca 3.290,- Euro kostet, wird sich auch die Umwelt wieder erholen. Wahrscheinlich viel rascher, als wir es uns vorstellen können...


Dienstag, 01. Jänner 22:20
Ich bin soeben erst von der heutigen Tour nach Hause gekommen und möchte sagen: Noch besser! Um diese Zeit hat man entlang der ganzen Strecke sozusagen die Gehsteige hochgeklappt und liegt bereits im Bett. Oder halt im Gasthaus. Nein, doch eher im Bett. Das ist ja Tullnerbach; Kwirinkrätzloderbichel am Gebüsch ist dagegen wahrscheinlich eine sprudelnde Metropole. In Tullnerbach hingegen befindet man sich meiner Vermutung nach bereits sehr in der Nähe des AdW. Was noch extrem positiv ist: Durch das Wegfallen des mehr oder weniger gesamten Autoverkehrs ist die Luft unglaublich gut. Fast so, wie bei den Fahrten auf den Berg.

Ich wollte heute auch ein paar feine Nacht-Fotos machen, doch die OLYMPUS hat mir da einen Strich durch die Rechnung gemacht. Was mit der NIKON ohne Probleme möglich ist – nämlich Fotos mit Belichtungszeiten jenseits der 15 Sekunden – mag die OLYMPUS so gar nicht. Die Fotos werden einfach nur schlecht und sie zeigt ihre kaputten Pixel am Chip her...



(C) mArtin, im Jaenner 2019.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!