Mittwoch, 14. November 17:40
Ich bin – das ist hinreichend belegt – der absolute Freund von Low-Tec. Womit ich meine: Nicht derjenige wird von mir bewundert, der ein vollcomputerisiertes Smart-Home baut, das mit Hilfe vom Internet der Dinge so gesteuert werden kann, dass Jalousien, Klimaanlage und HiTech-Fensterverglasung bestens zusammenarbeiten – sondern derjenige, der weiß, wie er den Dachboden anlegt, die Fenster verkleidet, das Dach färbt und den großen Laubbaum vor dem Haus pflanzt.

Beide erreichen das exakt gleiche Ziel: an einem heißen Sommertag bis zu minus 12 Grad Temperaturunterschied zur Außentemperatur.

Insofern war ich von einer besonderen Sendereihe auf ARTE begeistert. Da stellt in einer Folge jemand Benzin, Diesel und brennbares Gas aus Altplastik her – und zwar mit Hilfe von ein paar Konservendosen.
Ich weiß, es klingt nach Fake-News oder nach einer dieser Verschwörungstheorie-Seiten mit Werbung für Null-Energie-Motoren.

Ich versuche also logisch zu denken:
  • Ja, Kunststoff besteht zum allergrößten Teil aus Mineralöl. Also sollte dieses – in einer abgewandelten Form – auch noch in diesem enthalten sein.
  • Diese Sendung ist aus einer Reihe und läuft auf ARTE – denen traue ich grundsätzlich eigentlich schon zu, dass sie zu ihren Dokumentationen auch gut recherchieren.
Wenn Du diese Folge sehen möchtest – sie ist auch sonst sehr interessant (diesmal sind sie in Sri Lanka) – hier ist der Link dazu.
Ich verspreche, es sind 26 Minuten, die sich wirklich lohnen!


Dienstag, 13. November 19:30
WIN-Spionage, Kapitel 2317.

Wenn ein Rechner ausgeschalten ist, dann kann er Dir nichts tun. Es sei denn, es handelt sich dabei um ein Smartphone mit Guckl- oder Apfel-Betriebssystem, dann liegt die Sache ganz anders. Aber wir beschränken uns nun auf PCs und Tablets mit Betriebssystemen aus Redmond, sprich: WINDOWS. Wenn also ein WIN-Rechner ausgeschalten ist, dann kann er Dir nichts tun. Soweit der allgemeine Glaube.

Ein wenig gefehlt ist das schon, den Beweis dafür habe ich Heute erhalten.
Es handelt sich bei dem Täter-Teil um ein Tablet, welches nur mehr über einen kaputten Akku verfügt. Dessen Leistung reicht im ausgeschalteten Zustand noch für etwa eine Stunde. Dies heißt also: Nach etwa dieser Zeitspanne bleiben Datum und Uhrzeit des Rechners dort hängen, wo er das letzte Mal eingeschalten wurde. Ich benötige heute für eine Spezial-Arbeit mein Tablet und schalte es ein. Gleich nach dem Hochfahren sehe ich diesen Startbildschirm.
Alle OK, am Samstag gegen diese Zeit habe ich das letzte Mal mit diesem Tablet gearbeitet, es glaubt also, es sei noch Samstag.

Dann läutet das Telefon, ich führe ein Gespräch, vergesse auf das Tablet und fahre meine Runde.
Von der Runde zurückgekehrt sehe ich auf das Tablet und staune nicht schlecht. Der Startbildschirm hat nun dieses Aussehen.

Die dazugehörigen Fakten: Ich war auf dem Tablet NICHT eingeloggt. Es verfügt also noch nicht über einen Internetzugang und kann nicht einmal eine funktionierende WLAN-Verbindung aufweisen.
Ja, das Tablet ist so eingestellt, dass es regelmäßig die Uhrzeit mit dem Zeitserver der TU-Graz abgleicht – aber: wie gesagt, WINDOWS ist NICHT gestartet, es hat sich niemand auf dem Rechner eingeloggt.

Die obigen Zeilen sind also reine Theorie, die hier von der Realität glatt überfahren werden. Dies ist ein klarer Beweis dafür, dass WINDOWS bereits vor dem Start all das macht, was es machen kann – und das tolle daran (aus Redmond'scher Sicht): Du kannst es nicht einmal nachvollziehen oder protokollieren lassen, weil ja Dein Betriebssystem eigentlich noch gar nicht wirklich funkioniert. Wie geil ist das denn...?!

Naja, da bleibt mir ein weiteres Mal nur mehr der Satz der Menge: »Ich hab' ja eh nix zu verbergen...«


Montag, 12. November 21:10
Das war das erste KK-Plakat, bei dessen Layout ich bereits mitverantwortlich war. Das Foto stammt von Sandra und die ausgesprochen hübsche, junge Dame auf dem Bild wird der Eine oder die Andere eventuell erkennen. Dieses Plakat hängt noch an so manchem Ort umher, zum Beispiel auch in Kurtls Wohnung auf der Klotüre.

Aufgenommen wurde das Foto 2008, es ist also schon einiges an Zeit seither ins Land gegangen. Inzwischen ist Kurtl Opa und seine Enkeln sind bereits in dem Alter, wo man sich für so vieles interessiert.
Sein Enkel sieht also das Plakat und hat sofort folgende Frage an Kurtl: »Du Opa,... wieso küsst Du die hässliche Frau?«


Sonntag, 11. November 17:40

Samstag, 10. November 17:20

Freitag, 09. November 19:30
Die Führerscheinprüfung absolvieren kann eine recht teure Aktion werden. Besonders dann, wenn man sie – aus welchen Gründen auch immer – nicht beim ersten Mal absolviert. Bei mir war das zum Glück nicht so. Inklusive Prüfungsgebühr, Stempelmarken, Lehrbuch und sehr viel Glück bei der Theorieprüfung habe ich im Jahr 1984 exakt 71,90 Euro für meinen Führerschein bezahlt.

Heute ginge das wohl nicht mehr. Denn inzwischen haben sich die Lobbyisten der Fahrschulen durchgesetzt und man muss doch echte Fahrstunden nehmen. Im Schnitt hört man so von 1.500,- Euro, die junge (aber auch nicht mehr so junge) Menschen zahlen müssen, um den Deckel zu bekommen.

Da wundert es mich gar nicht, dass in zwischen auch beim Hofer Geräte rund um die Führerscheinprüfung angeboten werden. Wie zum Beispiel jenes, was ich heute entdeckt habe:
Das große Autofahrer-Starter-Set für Trockenübungen um nur EUR 39,99...


Donnerstag, 08. November 19:10
Eine Künstlerin, deren Musik mich sonst nicht so sehr begeistert, interpretiert einen Song aus den 50ern. Und das macht sie so gut, dass er mir den heutigen Tag ein wenig versüßt hat...


Mittwoch, 07. November 18:50
Ursprünglich habe ich mir das ja so gedacht, dass ich WINDOWS 7 noch nutzen werde, bis es gar nicht mehr geht – und dann erst auf LINUX umsteige. Ich verspüre nämlich grundsätzlich keinen besonderen Drang danach, mein komplettes Digital-Leben mit den Mitarbeitern von Microsoft zu teilen. Bisher halte ich mich noch an meinen Plan, jedoch...

Es sind bis zum gestrigen Tag mehr als ein gutes Dutzend Programme und Dienste, die ich deaktivieren und löschen musste, nur um ein wenig weniger von mir bekannt zu geben. Das Problem: einige dieser Programme und Programmdateien installieren sich gerne wieder von ganz alleine nach – Microsoft nimmt das nicht so ohne weiteres hin, wenn man da etwas löschen sollte.
Daher muss ich jede Woche den laufenden Rechner kontrollieren, ob er wieder ein schmutziges Progrämmchen selbstständig nachinstalliert hat. Bei einer solchen Durchsicht fällt mir ein neues Programm auf, bei welchem schon der Name sehr schwer nach Spionage klingt, das Software-Reporter-Tool.

Und tatsächlich. Nach einigen Recherchen im Netz stellt sich heraus, dass Microsoft da wirklich viel von mir wissen will. Alles selbstverständlich unter der Prämisse, dass mein Computer dann viel besser läuft oder so. Jo, eh!
Eine besondere Feinheit dieses Programms: Es liefert auch Berichte, welche nicht so ganz legalen Programme auf dem Rechner laufen. Na da schau her!

Wenn ich daran denke, dass WIN 7 in Computerkreisen als das letzte MS-Betriebssystem betrachtet wird, das nicht nach Hause telefoniert, na dann: Gute Nacht!


Dienstag, 06. November 20:10
Weil es vor kurzer Zeit einmal hier Thema war und ich heute diesbezüglich eine recht interessante Sendung gehört habe: Was kennzeichnet eigentlich eine/n Politiker/in derart, dass man sie/ihn als Politiker/in mit Format beschreiben würde?

Natürlich gibt es dazu viele mögliche Antworten, ich möchte aber auf die eine charakterliche Eigenschaft hinaus, die mir in dieser Sendung begegnet ist: Das Eingestehen von Fehlern.
Es ist nicht nur bei Politikern sondern vielmehr ganz allgemein einfach nicht mehr üblich, Fehler zuzugeben oder sich gar für Fehler zu entschuldigen. Es wird von vielen Menschen als Schwäche angesehen und ist daher zu vermeiden – meinen zumindest unsere Politiker.

Nur glaube ich, dass das Volk gar nicht so dumm ist, wie man sich das in den hohen Kreisen ausdenkt. Solche Eingeständnisse werden wahrscheinlich ganz anders angenommen, als gedacht.
Und damit komme ich zum heute Gehörten. Sozusagen ein kleiner Beweis für die Eloquenz und Größe von Dr. Bruno Kreisky.
Hier eines der letzten Interviews von einem der größten Befürworter der Atomkraft...

(Quelle: Ö1)


Montag, 05. November 18:50
Das Kurtl-Kreisch-Plakat für 2019 ist fertig...!


Sonntag, 04. November 18:20

Samstag, 03. November 15:10

Freitag, 02. November 17:10
Ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
ein Mini-Album habe ich heute fotografiert. Es hat sich nicht einfach so ergeben, sondern es entstand aus einer Notwendigkeit heraus. Aus der gleichen Notwendigkeit, wie zum Beispiel jetzt – während ich diese Zeilen in den Computer tippe – die Türe zur Veranda offen steht. Es ist zwar bereits dunkel aber es hat draußen immer noch um die 14 Grad. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich in den letzten Jahren keinen Novemberanfang erlebt habe, an dem es tagsüber bei feinstem Sonnenschein noch um die 20 Grad hatte. Ob dies bereits der Änderung des Klimas zu verdanken ist, kann man natürlich nicht sagen. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch gegeben. Ganz lokal gesehen dürfte man also in Wien mit den Auswirkungen dieser Veränderungen ziemlich zufrieden sein.

Der Titel des Mini-Albums: Frühling (in meinem Garten) im November...


Donnerstag, 01. November 17:00


(C) mArtin, im November 2018.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!