Donnerstag, 18. Jänner 15:50
Richtig gute Sachen möglichst günstig einkaufen, geht das?
Das entspricht nicht so ganz dem »Geiz-ist-geil«-Slogan – aber es geht. Manchmal. Der Trick dabei ist: Man suche sich eine Supermarkt-Kette, welche mit einer Art von »Frische-Garantie« wirbt. Wie zum Beispiel BILLA. Dort verhält es sich so: Wenn man im Regal Ware findet, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, dann bekommt man ein frisches Stück dieser Ware kostenlos. Natürlich würde ich mir denken, dass sich in einem Supermarkt selten die Ware so lange im Regal befindet, dies dieses Datum überschritten ist. Das stimmt im Normalfall auch. Es gibt allerdings eine große Ausnahme:

Sollte man auf der Suche nach veganen Bio-Produkten sein, dann empfiehlt sich ein BILLA auf dem Lande. Dort wird seltener als in der Stadt nach Bio-Qualität verlangt und wenn doch, dann sicher nicht nach veganen Produkten. Die stehen da bis zum Sankt Nimmerleinstag im Regal. Gestern waren es zwei sehr spezielle Sorten von Bio-Tofu und ein Sackerl mit Bio-Soja-Schnetzel. In Wahrheit waren noch wesentlich mehr abgelaufene Produkte im Regal, aber das wäre mir dann doch zu peinlich gewesen. Diese drei Leckereien reichen ja schon.

Ein Umstand an dieser Regel missfällt mir doch ein wenig: Die abgelaufenen Produkte werden nachher einfach weggeschmissen. Für mich wäre es wesenltich befriedigender, wenn man eben nur die abgelaufene Ware kostenlos mitnehmen dürfte – Tofu und Soja-Schnetzel kann man locker ein bis eineinhalb Jahre nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums essen. Aber da bleibt der BILLA hart: Nur neue Produkte werden verschenkt...


Mittwoch, 17. Jänner 16:50
Die Schlagerfuzzis.
Nur zu gerne wird ihnen von allen möglichen Seiten schlecht nachgeredet, vor allem aber von solchen Seiten, wo das allgemeine Musikverständnis noch weit vor dem eventuell vorhandenen Unterschied zwischen Moll und Dur endet.

Ich war tatsächlich immer schon der Meinung, dass gerade so mancher Schlagerfuzzi und so manche Schlagerfuzzöse unglaublich viel auf dem Kasten hat – sein (oder ihr) Herz aber halt an den Schlager verloren hat, oder die monetären Vorteile eines Schlagerstar-Daseins zu großen Einfluss auf die Musikwahl hat. Ich wiederhole mich hier, aber: Die Frau Fischer, der Herr Maffay, der Herr Black und ähnliche agierende Leute, die wissen nicht nur ganz genau, was sie tun – sie können (bei Herrn Black: konnte) es auch ausgesprochen hervorragend! Auch dann, wenn einem das Ergebnis nicht gefallen mag.

Heute habe ich einen kurzen Video-Tipp. Auch für einen Schlagerfuzzi. Mir wurde dieser – ziemlich heiße – Tipp von einem Musikerkollegen gegeben und ich möchte ihn Dir nicht vorenthalten. »Southern Nights« und »Rhinestone Cowboy« kennt man auch hierzulande sehr gut. Englischsprachige Schlager, die auf jedem Sender im ruhigeren Nachprogramm laufen – Songs, die man kennt und die nicht stören. Beide Songs kommen von Glen Campbell. Auch sein Name ist für englische Schlager aus den 70ern bekannt.

Aber der gute Glen hat sich auch in Sachen Jazz probiert. Es ist ja oft ein wenig zum Fremdschämen, wenn Musiker ihr eigenes Genre verlassen und sich in fremden Gefilden versuchen. Na dann schauen wir uns halt einmal an, was passiert, wenn ein Schlagerheini einen auf Jazzer macht. Beurteile einfach selber, ob er was kann, oder nicht...


Dienstag, 16. Jänner 17:10
Da laust mich echt das Äffchen. Also, wenn ich das jetzt richtig verstehe – und da bin ich mir doch relativ sicher – dann ist der Hofer tatsächlich unter die CO2-Zertifikate-Händler gegangen. OK, das ist im Prinzip (vermutlich) legal, aber sowas von extrem gefinkelt, dass es schon sehr weit an die Grenze von »...ah so, und des derf ma wirklich?!« geht...


Montag, 15. Jänner 22:00

Sonntag, 14. Jänner 17:00

Samstag, 13. Jänner 16:00

Freitag, 12. Jänner 18:20
Ich habe ein neues Wort. Also, genau gesagt ist es nicht ganz neu, es ist mir bereits ein paar Mal unter die Augen gekommen. Und heute war es wieder einmal soweit – es war deutlich und in Großbuchstaben in einem Forum zu lesen: »TOLLERANZ«. Jemand hat darum gebeten, dass man gefälligst mehr davon zeigen sollte. Mach ich gerne.

Meine Überlegungen waren daher folgendermaßen: Zum Ersten könnte es ja sein, dass jemand, der diese Eigenschaft hat oder zeigt ein ganz toller Mensch ist. Diese Ableitung würde ja direkt Sinn machen. Die andere Ableitung hätte dann etwas mit herumtollen zu tun – nur tue ich mir da ein wenig schwer damit, hier auf die Eingangs erwähnte Eigenschaft zu kommen. Egal.

Auf jeden Fall werde ich heute so tolerant sein, dass ich jemanden, der Tolleranz fordert, gerne Toleranz gewähre. So bin ich eben.


Donnerstag, 11. Jänner 18:10
Eine Schlagzeile aus dem Jahr 2017 habe ich noch vergessen. Verwaist liegt sie da, auf meinem Desktop. Und dabei hat sie sich doch wirklich verdient, dass über sie geschrieben wird oder dass sie zumindest Erwähnung findet.

Diese Schlagzeile ist vom 21. Tag im Dezember des Vorjahres und ich denke, da hat nur jemand vergessen, dass man auch Nachnamen mit großem Anfangsbuchstaben schreibt... (Quelle: Bildschirmfoto Standard)


Dienstag, 09. Jänner 17:50
Es gibt Bezeichnungen von Firmen oder Unternehmungen, die lassen das Hirn bereits beim ersten Erklingen derselben auf das Heftigste arbeiten. Da sind (Vor-)Urteile bereits in den ersten 20 Millisekunden gefasst und danach praktisch unverrückbar. »Briefkastenfirma« ist zum Beispiel so eine Bezeichnung. Wenn jemand erzählt, er sei Inhaber oder Geschäftsführer einer Briefkastenfirma, dann stehen da im gleichen Atemzug Begriffe wie »Panama-Papers« oder auch »Paradise-Papers« in der Luft – und da ist so gar nichts paradiesisches dabei. Gleich werden dem Betreffenden diverse Räuber-Geschichten von Starbucks, Amazon, Apple, Guckl und anderen großen Steuervermeidern erzählt und wie die ihre Milliardengewinne in dubiosen – aber dennoch oftmals legalen – Geschäftsszenarien verschwinden lassen.

Und dabei ist er doch nur Inhaber einer kleinen Briefkastenfirma...


Montag, 08. Jänner 18:20
»In Wahrheit ist das größte Vermögen in meinem Leben meine mentale Stabilität und die Tatsache, wirklich schlau zu sein. [...] Ich denke, damit habe ich mich nicht nur als schlau, sondern vielmehr als echtes Genie bewiesen!«

Diesen zwei Aussprüchen ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Damit sei alles gesagt. Vor allem dann, wenn man die Fähigkeit beherrscht, zwischen den Zeilen zu lesen.
Ach so. Und vielleicht könnte man dazu noch bemerken, dass diese zwei Ansagen die deutsche Übersetzung zweier Tweets eines Twitter-Accounts sind. Nämlich jenem von Donald Duck Trump. Aber Achtung, dies ist nicht etwa der Fake-Account eines deutschen Satire-Magazins (Titanic), sondern der echte, also so richtig wirkliche, super-ehrliche, absolut originale Twitter-Account des mächtigsten Mannes unserer freien, westlich geprägten Welt. Ich denke, wenn man dies beachtet, dann kann man durchaus konstatieren: Donald J. Trump ist der Florence Foster Jenkins unter den Politikern. Sie war ebenso absolut überzeugt von ihrem Können und hat es damit auch zu Weltruhm gebracht...


Sonntag, 07. Jänner 15:00

Samstag, 06. Jänner 17:40

Freitag, 05. Jänner 19:00
Heute gibt es keinen Eintrag. Freilich könnte ich dafür die Zeilen einfach frei lassen, so wie beispielsweise an einem Samstag oder Sonntag. Dann aber würde das sicherlich ein wenig seltsam aussehen, wenn drei leere Tage hintereinander kämen. Daher also hier der einfache Hinweis: Heute gibt es keinen Eintrag...


Donnerstag, 04. Jänner 18:10
Die kleine Frage zum Tag: Was schmerzt bei Berührung mit einer offenen Wunde mehr – ParadeiserParadeiser


Paradeiser sind Paradeiser sind Paradeiser sind Paradeiser sind Paradeiser sind Paradeiser.

Nicht böse sein, aber nur weil irgendwer behauptet, »Paradeiser« wären doch eigentlich »Tomaten«, darf man die nicht verwechseln.

Paradeiser sehen anders aus und schmecken vor allem viel besser. Außerhalb von Österreich sind sie nur schwer erhältlich.

Dies verhält sich übrigens ganz analog mit den »Semmerln«, den »Erdäpfel« und dem »Kukuruz«.
oder Zwiebel?

Ich habe eigentlich immer kleine Riss- oder Schneidwunden an den Händen. Nichts Schlimmes, nur kleine Wunden vom Basteln oder Holzhacken. Vor ein paar Tagen habe ich mir am linken Ringfinger eine Wunde mit einem Nagel gerissen. Ziemlich klein, dafür aber etwas tiefer, daher spüre ich sie ab und an noch immer. Wie zum Beispiel beim Kochen, genauer gesagt: beim Gemüseschneiden. Und daher eben die heutige Frage: Na, was denkst Du... ParadeiserParadeiser


Paradeiser sind Paradeiser sind Paradeiser sind Paradeiser sind Paradeiser sind Paradeiser.

Nicht böse sein, aber nur weil irgendwer behauptet, »Paradeiser« wären doch eigentlich »Tomaten«, darf man die nicht verwechseln.

Paradeiser sehen anders aus und schmecken vor allem viel besser. Außerhalb von Österreich sind sie nur schwer erhältlich.

Dies verhält sich übrigens ganz analog mit den »Semmerln«, den »Erdäpfel« und dem »Kukuruz«.
oder Zwiebel?

Ich hätte es auch ein wenig anders erwartet, aber die Zwiebel fühlt sich – direkt auf der offenen Wunde – sogar angenehm an. Kein Brennen, gar nichts. Dafür schmerzen die ParadeiserParadeiser


Paradeiser sind Paradeiser sind Paradeiser sind Paradeiser sind Paradeiser sind Paradeiser.

Nicht böse sein, aber nur weil irgendwer behauptet, »Paradeiser« wären doch eigentlich »Tomaten«, darf man die nicht verwechseln.

Paradeiser sehen anders aus und schmecken vor allem viel besser. Außerhalb von Österreich sind sie nur schwer erhältlich.

Dies verhält sich übrigens ganz analog mit den »Semmerln«, den »Erdäpfel« und dem »Kukuruz«.
wie die Hölle. Da könnte man fast glauben, dass der halbe Finger fehlen muss. OK, in einer Wunde tut also Säure am meisten weh – denn davon haben ParadeiserParadeiser


Paradeiser sind Paradeiser sind Paradeiser sind Paradeiser sind Paradeiser sind Paradeiser.

Nicht böse sein, aber nur weil irgendwer behauptet, »Paradeiser« wären doch eigentlich »Tomaten«, darf man die nicht verwechseln.

Paradeiser sehen anders aus und schmecken vor allem viel besser. Außerhalb von Österreich sind sie nur schwer erhältlich.

Dies verhält sich übrigens ganz analog mit den »Semmerln«, den »Erdäpfel« und dem »Kukuruz«.
wesentlich mehr, als Zwiebel. Irgendwie ein Ergebnis aus dem Feldversuch, dessen Ausgang mich doch ein wenig staunen gemacht hat.
Naja, wie heißt es so schön: »Urteile nie nach dem Äußeren...«


Mittwoch, 03. Jänner 17:30
Auf Anregung einer österreichischen Tageszeitung habe ich mir das aktuelle Regierungsprogramm unserer schwarz-türkis-blauen Führung heruntergeladen (hier gäbe es selbiges, so Du auch Interesse daran hättest).
Besonders weit bin ich mit der genaueren Durchsicht noch nicht gekommen – jedoch immerhin so weit, dass ich bemerken kann, dass dieses Regierungsprogramm tatsächlich lesbar ist. Ein Fakt, der bei den Regierungsprogrammen aus früheren Zeiten, in anderen Konstellationen, nicht immer der Fall war.

Leider aber finde ich das gar nicht so toll, wie man vielleicht erwarten würde »Na geh, der mArtin hat ja wirklich immer was zu meckern. Aber echt jetzt!«

Naja, also es warat folgendermaßen: Ich erwarte eigentlich, dass ein Regierungsprogramm von Leuten gemacht wird, die in ihrer Bildung, ihrem Wissen, ihrem Können und in ihrer Vorstellungskraft so weit über dem Durchschnitt der Allgemeinheit stehen, dass es ihnen einigermaßen schwer fällt, mit dem normalen Volk – zu welchem ich mich auch rechne – zu kommunizieren. Die einfachen Lösungen für komplexeste Probleme gibt es nämlich nicht. Lediglich eine leicht seltsame Partei hat da ein Patent darauf... (ach ja, die sitzen jetzt ja mit in der Regierung...). Egal, weiter im Text: Ein einfach lesbares Regierungsprogramm kommt aus meiner Sicht daher auch eher von einer einfach denkenden Person oder Gruppe. Ein, wenn auch einwandfreies, Zahntechniker-Deutsch ist da meines Erachtens nicht wirklich angebracht oder zielführend.

Und dann auch noch das: Man möchte – wahrscheinlich frei nach dem Internet-Vorbild China oder Iran – Pornographie im Internet verbieten. Es soll sich dabei um eine Opt-In-Regelung halten – also in etwa so:

»Lieber Kunde, wir schalten jede Art von Pornografie bei ihnen ab, es sei denn, sie senden uns einen notariell beglaubigten und eingeschriebenen Brief, in welchem steht, dass sie mit ihrem Internetzugang auch Pornographie konsumieren möchten«


Ok. Ich geh' schon mal Briefpapier und Marken kaufen...


Dienstag, 02. Jänner 18:50
Es sind nur etwas mehr als 70 km notwendig, um eine echte Zeitreise zu tätigen! Aufgefallen ist mir dies an Silvester. Da wurde nämlich gesagt, dass bereits um 11:00 Wiener Zeit das erste Land der Welt den Jahreswechsel gefeiert hat: Samoa. Naja, eh klar. Jedes Land feiert eben dann, wenn in seiner Zeitrechnung Mitternacht erreicht wird. Wie ist das dann aber in der Nähe der Datumsgrenze?

Das letzte Land, welches in das Jahr 2018 eingetreten ist, war Amerikanisch-Samoa. Aha, die nennen sich so ähnlich, wie weit liegen die eigentlich auseinander?
Alles klar. Wer also doppelt Silvester feiern will, der muss sich nach der Feier auf Samoa nur ins Ruderboot setzen und nach Amerikanisch-Samoa paddeln (Quelle: Google Maps). Einen ganzen Tag und eine Stunde hat er dazu Zeit – dann kann er Silvester noch einmal feiern. Oder auch den eigenen Geburtstag. Oder auch Weihnachten. Oder auch Ostern. Oder auch...



(C) mArtin, im Jaenner 2018.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!