Sonntag, 17. Juni 18:20
Eigentlich völlig uninteressant, aber für mich ein kleines Schauspiel. Ich hatte heute die Gelegenheit, einen Traktor beim Mähen einer Wiese beobachten zu können: Da hat sich die Technologie seit meiner letzten Beobachtung aber enorm geändert. Der Traktor selbst war nicht so besonders neu, vielleicht ein Modell rund um 99 oder 2000, oder so. Was aber so anders war, war die Mäheinheit. Früher gab es da so ein Ding, das aussah wie eine sehr große Heckenschere – das hat dann der Traktor hinter oder neben sich gemächlich über die Wiese gezogen.

Der Traktor heute aber fuhr während des Mähens eigentlich mit Höchstgeschwindigkeit. Das Ding, welches die Wiese mähte, war mit einem Sichtschutz versehen und leiser als die alte Heckenschere. Am ehesten klang es nach diesen rotierenden Kunststofffäden, die auf Motorsensen montiert sind. Das Tempo, mit dem das junge Mädchen die komplette Wiese fertig gemäht hatte, war in der Tat sensationell. Ich war begeistert!


Freitag, 15. Juni 16:00
Die CeBIT oder: »Es war einmal...«
Wahrscheinlich kennt jeder die CeBIT, zumindest vom Hörensagen. Eine Computermesse in Hannover, die sich (immer noch) rühmt, die größte Messe für Informationstechnik zu sein. Tatsächlich hatte diese Messe einmal über 900.000 Besucher (Mitte der 90er Jahre), jedoch gingen die Besucherzahlen von da an kontinuierlich zurück. Auch die CeBIT 2018 ist nun Geschichte, mit 120.000 Interessierten hat man einen neuen Minus-Rekord bei den Besucherzahlen erreicht. Trotz erstmaligem Belustigungs-Programm mit Konzerten usw.– vor allem für den jüngeren Gast gedacht.

Was mich bei dieser Story ein wenig schmunzeln lässt: Diese Messe für Computerneuheiten gräbt sich sozusagen durch eine der Vorstellungen in ihrer Geschichte selbst das Wasser ab. Denn in Wahrheit sieht es ja so aus: Warum sollte jemand eine Neuheiten-Messe besuchen, nur um Dinge zu sehen, die er bereits vor Wochen im Internet für sich bestellt hat...? Ja, genau. Es gibt im Computerbereich kaum noch echte Neuheiten, die nicht ein paar Wochen nach Veröffentlichung der Details auf irgendeinem Tech-Blog bereits online zu erwerben wären. Die Produktzyklen sind im Bereich Computer derart kurz geworden, dass man auf einer Messe in diesem Gebiet eigentlich nur mehr oder weniger alte Produkte zu sehen bekommt. Für den Professionisten macht eine Messe noch Sinn, um Kontakte zu knüpfen aber der Endverbraucher möchte einfach Neuheiten sehen. Dazu ist eine Besuchermesse eben da.

So sieht das Fazit über die Veranstaltung auch ein wenig gespalten aus. Während jene Medien, die es mit den Veranstaltern eher gut meinen schreiben: »Cebit 2018: Weniger Besucher, voller Erfolg« titelt der Spiegel in seiner Überschrift: »Cebit 2018 in Hannover: Die Messe, die gerne mehr wäre«


Donnerstag, 14. Juni 19:30
Jetzt noch ein schneller Video-Tipp. Diese Woche erst entdeckt, obwohl doch schon vor 35 Jahren gedreht. Der echte Fan von Helge Schneider wird sich ob der kommenden zwei Minuten und 50 Sekunden wahrscheinlich einen halben HaxenHaxen


Eigentlich benötigt es hier keine spezielle Übersetzung... - ...sollte man zumindest meinen!

In Wahrheit findet der/die Haxen (oder noch besser: Hax'n) im wienerischen vielleicht weniger oft die Anwendung als Bezeichnung für ein Geh-Organ, denn vielmehr als Ausspruch für eine äußerst überraschende, fast schon unglaubliche Situation - was sich dann in der Wortkombination »Sakra-Haxn!« niederschlägt.
Dieser Ausspruch kann in seiner Wirkung noch durch ein angehängtes »aber auch« (=»oba a«) verstärkt werden.
ausg'freuen. Der nicht so echte Fan wird sich aber vielleicht auch mit dem Video erfreuen lassen, speziell dann, wenn er Musik mag: Helge Schneider einmal ernst...


Mittwoch, 13. Juni 19:30
Heute auf der Mountainbike-Strecke, direkt inmitten der vierten Steilkurve...

PS: Nein, ich war's wirklich nicht!


Dienstag, 12. Juni 17:30
John-Wayne-Politik könnte man das nennen, was Donald Trump da veranstaltet, wenn man so möchte.
Ich kann aber – bei allen in mir vorhandenen, äußerst seltsamen Gefühlen gegenüber der Person Trump – meine innere Freude über die heutigen Nachrichten nicht verhehlen. Da hat es der Onkel Donald doch tatsächlich geschafft, mit einem der wichtigsten Diktatoren unserer Welt so richtig ins Gespräch zu kommen. Herr Kim aus Nordkorea – der von Trump noch vor wenigen Wochen als der kleine Mann mit den kleinen Raketen und dem noch viel kleineren Knopf tituliert wurde – hat sich einfach so mit Trump getroffen und ein längeres Plauscherl gehalten. Bitte, wenn das nicht ultra-geil ist, was dann?! Niemand in der ganzen westlichen Welt hat es in den Jahren seit der Machtübernahme von Kim Jong-un geschafft, mit ihm zu reden, geschweige denn, irgend etwas auszuhandeln. Dann kommt einfach so der Cowboy aus den USA mit den Zuhälter-Manieren vorbei und macht einen Deal innerhalb von wenigen Stunden.

Ich glaube nicht, dass Trump über besondere Fähigkeiten verfügt, oder plötzlich sein diplomatisches Einfühlungsvermögen entdeckt hätte. Nein. da haben sich einfach zwei Typen getroffen, die erkennen mussten und durften, dass sie ganz gerne Kumpel wären, die gemeinsam Football oder Basketball anschauen und auf die Jagd gehen, oder so. Klar, Kim und Obama oder Kim und Merkel, das hätte irgendwie so gar nicht gepasst – und die zwei angesprochenen hatten für solche Treffen auch immer wieder unerfüllbare Forderungen an Kim gestellt. Aber Kim und Trump, das passt einfach und Trump sind Forderungen scheißegal. Solange es geile Fotos vom Treffen gibt.

Natürlich kommt das Treffen vor allem in den europäischen Medien gar nicht gut weg. »Alle Deals werden sicher noch zeitnah platzen...« ist die mehr oder weniger einhellige Schlussfolgerung. Und man macht sich auf allen seriösen Sendern mehr oder weniger lustig über die zwei Machthaber(er).

Stimmt. Es könnte schon sein, dass wirklich alle Deals platzen, Nordkorea doch nicht frei von Atomwaffen wird und auch niemand einen echten Friedensvertrag zwischen Nord- und Süd-Korea unterzeichnen möchte.
Aber es könnte auch sein, dass dem nicht so ist und sich in der Welt wirklich etwas in Richtung Frieden tut.
Ich denke nicht, dass dies irgendein westlicher Medienfuzzi wirklich seriös einschätzen kann. Eher denke ich, dass man es dem Onkel Trump nicht gönnen würde, hätte er damit wirklich Erfolg. Denn dann wäre ihm der Eintrag in alle Geschichtsbücher dieser Welt tatsächlich sicher. Und der Friedensnobelpreis ebenfalls. Und dies würde wiederum bedeuten, dass in den USA die Phase des doch eher sehr seltsamen Präsidenten doch noch viel länger dauert, als alle derzeit annehmen.

Tja, es hat eben alles seine gute und seine schlechte Seite...


Montag, 11. Juni 19:10
Es war eine kleine aber gar nicht so unwichtige Information, die uns am Wochenende erreichte:
Man sollte ja eher nicht darüber reden oder schreiben, da man ansonsten sofort zu den großen Neidern gehört. Ich tue es mir dennoch an und versuche dabei aber einen etwas anderen Weg einzuschlagen. Es geht – wieder einmal – um ein Politikergehalt. Der Klubobmann der Liste Pilz – Rossmann – geriet in irgendwelche Turbulenzen und wollte diese mit der Veröffentlichung seines Gehalts ein wenig glätten. Er verdient knapp 17.000,- Euro brutto pro Monat. Ich habe es in Ö1 gehört, mehr oder weniger aus seinem eigenen Mund, Österreich oder heute hätte ich das nämlich eher nicht abgenommen.

Für einen Schwarzen oder Blauen wäre das – nach meiner Ansicht – total OK. Vor denen erwarte ich nichts anderes. Es handelt sich bei Bruno Rossmann allerdings (angeblich) um einen linken Politiker. Um einen Politiker, der unter anderem immer wieder davon redet, dass die Schere zwischen Arm und Reich auch in Österreich stets nur größer wird. (Da ich ja durchaus über freundschaftliche Kontakte zu »Reich« verfüge, kann ich dezidiert bestätigen, dass mit diesem Wert auch die Schere zwischen Reich und echt Reich immer größer wird...)

Einer, der die allerorten größer werdende Armut in Österreich beklagt, einer, der davon redet, dass immer mehr Menschen in Österreich in prekären Verhältnissen leben müssen, einer, der den sterbenden – oder zumindest vor sich hinsiechenden – Sozialstaat beweint, bezieht ein Gehalt, dass sich der aus den prekären Verhältnissen kommende Mensch einfach nicht mehr vor seinem geistigen Auge vorstellen kann. Es ist halt doch ein sehr bildliches Beispiel dafür, was der kleine Mensch auf der Straße meint, wenn er sagt, dass die Politiker sowieso einen echten und/oder ehrlichen Kontakt zum Volk verloren hätten. Herr Rossmann weiß eher nichts mehr vom Leben seiner Wähler – das steht ziemlich fest.

Der Fun-Fact am Rande ist, dass ja immer wieder behauptet wird, dass Politiker sehr feine Menschen wären, denn in der Privatwirtschaft verdiene man ja doch um einiges mehr. Und wenn sie nicht dorthin wechselten, dann wäre dies ein eindeutiger Beweis dafür, dass ihnen das Land und die Menschen am Herzen liegen würden...

Mir gefällt die Sache. Während ich diese Zeilen tippe, habe ich tatsächlich ein leichtes Lächeln auf den Lippen.
Ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
peinlich ist mir halt einmal mehr, dass ich diese Partei als Wahltipp an einige Freunde weitergeleitet habe. Aber ich habe daraus gelernt...


Sonntag, 10. Juni 14:30

Samstag, 09. Juni 15:10

Freitag, 08. Juni 21:00
Apropos Umwelt: Es gibt da eine recht skurrile Sache in Bangalore. Bangalore ist eine Kleinstadt in Indien mit etwas über 12 Millionen Einwohnern. Viele Produkte, die wir benutzen, kommen aus Bangalore. Denn dort kann man genau das tun, was die armen Hersteller in aller Welt so gerne täten, bei uns in vielen Ländern aber leider nicht mehr dürfen: Auf alle Arbeitsgesetze, Auflagen und Vorschreibungen scheißen. Und natürlich werden nicht nur die Menschen in Bangalore verbraten, sondern auch noch ganz großzügig die Umwelt. Das zünftige Unternehmer-Herz jubelt laut auf. Es gibt in Bangalore absolut keinen Umweltschutz, praktisch alle Abwässer werden vollkommen ungeklärt in Flüsse und Seen gepumpt. Und diese Gewässer rächen sich dann. Wenn es wieder einmal etwas heißer in Bangalore wird, dann kann es schon sein, dass sich die giftigen Gase aus den schlammartigen Chemie-Gewässern entzünden – und dann brennt der See halt ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
...

Als ich das in einer Dokumentation gesehen habe, konnte ich nicht anders... als lachen. Halt leider ein eher zynisches, fast schon sarkastisches Lachen. Bangalore sieht an vielen Stellen aus, wie eine beliebige, sehr reiche und westlich orientierte Großstadt. Aber es gibt eben auch jene Orte, die so ärmlich und verloren aussehen, wie man sich Slums in Indien vorstellt. Und dann gibt es diese brennenden Seen und Flüsse. Und die Menschen, die daneben stehen und sich absolut nicht darüber wundern. Weil es in deren Leben halt doch relativ ganz normal ist, wenn ein Fluss brennt...


Donnerstag, 07. Juni 20:00
Der Wald, durch den ich täglich fahre, hat diese Saison ziemlich leiden müssen. Die Arbeiten sind immer noch nicht ganz beendet, doch das Ausmaß ist bereits zur Gänze sichtbar. Fazit: Es ist zum Glück nicht ganz so schlimm, wie es ursprünglich zu befürchten war. Zwar ist von der – im Rahmen eines EU-Biosphärenparks versprochenen – naturnahen Bewirtschaftung eher nichts zu merken, aber immerhin hat man ja nur die Forststraßen in einer Breite von etwa 10 Meter ausgeschlagen. Was zwar manchmal ein wenig seltsam aussieht, sich aber doch relativ rasch wieder zusammenwächst.

Am Rand der Straße liegen jetzt überall noch die dicken Stämme und warten auf den Abtransport ins Platten- und Zellstoffwerk. Tatsächlich! Aus mehr als 95% der schönen, alten Bäume werden nur Faserplatten und Klopapier. Ich habe mich auf ein längeres Gespräch mit einem Forstarbeiter eingelassen und da einige interessante Tatsachen erfahren. Nämlich: Für echtes Möbelholz taugen diese Bäume kaum, da die Ansprüche an die Holzqualität bei österreichischen Möbelherstellern enorm hoch sind. Da darf nichts verdreht oder verästet sein – das wird nicht gekauft. Wenn man aber Möbel aus einem beliebigen Einrichtungshaus kauft, dann gibt es da sehr wohl Äste und schiefe Holzadern. Ja, diese Produkte stammen aber auch aus Ländern, wo die Holzqualität absolut keine Rolle spielt. In Schwellenländern wird einfach alles verarbeitet, was wächst. Und seien wir ehrlich, es sieht ja deswegen auch nicht schlecht aus, oder? Aber der österreichische Tischler möchte absolut einwandfreies Holz haben. Oder aber – wenn die Qualität nicht so hoch sein muss, dann gewinnt natürlich immer das (mehr oder weniger illegal geschlagene) Holz aus dem Ausland. So kommt unser eigenes, feines Holz einfach ins Plattenwerk und wird in kleine Fetzchen zersäbelt.

Wirklich schade.

Ich habe mir so einen Stamm am Wegesrand genauer angesehen. Es ist nicht einmal die größte Eiche, die da herumliegt, da gibt es noch wesentlich größere Durchmesser. Es war nur jene, wo die Jahresringe noch am besten zu sehen sind. Und da liegen sie und warten auf den Transport ins Funder-Werk: 210 Jahre Baumleben...


Mittwoch, 06. Juni 20:30
Das passiert, wenn man den Silvester-Klee von 2016 in ein etwas größeres Töpfchen mit ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
mehr Erde umpflanzt...!


Dienstag, 05. Juni 19:00
Ich habe heute etwas gemacht, was ich sonst absolut – (und absichtlich) – nicht tue. Ich habe nach mir selbst geguckelt.
Warum ich das sonst tatsächlich nie tue? Weil ich in diesen Belangen ein wenig zu ängstlich bin. Ich habe immer ein bisserlbisserl


»a bisserl« = weniger. Noch ein wenig weniger, als wenig.

Am wenigsten wäre dann ein »E u z e r l«.

Aber das ist dann schon so wenig, dass es - jetzt rein in Bezug auf die Menge - fast mit dem »Lecherlschas« in Konkurrenz tritt.
die Sorge, ich könnte etwas über mich finden, was ich gar nicht finden, sehen oder lesen möchte. Daher weiß ich – besser: wusste ich – bis heute nicht, was Guckl so über mich weiß und sagt.

Es gibt eine große Entwarnung: Guckl weiß nichts (grauslichgrauslich


Eigentlich »grauenhaft« - aber dann doch wieder nicht. Grauenhaft ist in seiner Bestimmung doch ziemlich eindeutig. »Grauslich« hingegen kann von wahrhaftig »grauenhaft« bis hin zu »nur ein wenig ungut« alles bedeuten.

Sehr oft auch dafür verwendet, um dem Gegenüber mitzuteilen, dass dieses eben ein wenig verletzend zu einem war: »Geh bitte, sei net so grauslich zu mir...«
es) über mich. Jene Links, die zu mir führen würden, sind so weit hinten, dass niemand dort hinfinden würde.

Es gibt aber auch eine gewisse Einsicht. Guckl mag offenbar Seiten von größeren Organisationen. Guckl mag solche Seiten offenbar wirklich gerne!
Anders wäre es nicht erklärbar, dass der erste mArtin Nürnberger, den Guckl bei der Suche mit einem jungfräulichen Browser in seinen Treffern ausgibt, ganz zufällig ein Sprecher von der Hörbücherei in Wien ist...


Montag, 04. Juni 18:40
Vom Gesetzgeber her wird uns die Datenschutz-Grundverordnung als etwas besonders Gutes verkauft, mit dem wir jetzt wesentlich sicherer und einfacher über unsere Daten verfügen können. Nun, es verhält sich – bei genauerer Betrachtung – damit, wie mit vielen Sparten der Gesetzestexte: Am Papier sieht es wirklich recht fein aus.

Im echten Leben verhält es sich dann so, wie man es eh schon gewohnt ist:
  • Diejenigen, die sich bisher gut um Deine Daten gekümmert haben, tun dies weiterhin – weil sie es so gut finden.
  • Diejenigen, die bisher mit Deinen Daten ein wenig geschludert haben, tun dies weiterhin – weil es einfacher ist.
  • Diejenigen, die Dich bisher Deiner Daten nach allen Regeln der Kunst beraubt haben, tun dies weiterhin – weil sie es können.
  • Diejenigen, die Dich bisher vollkommen illegal mit SPAM, Malware und Viren zugemüllt haben, tun dies weiterhin – weil es ihnen egal ist.
In die dritte Kategorie, also zu den kriminellen Großunternehmen, die sich alles erlauben können, gehören natürlich auch die Banken. Immer wieder höre ich, dass ich mit denen nicht so hart ins Gericht gehen sollte – und schon gar nicht alle über einen Kamm scheren.

Meldungen dieser Art kommen aber eher von jenen Leuten, die zum Beispiel keine AGB lesen
Ich hingegen tue die gerne. Sehr gerne. Und wenn man dann Teile aus den AGB eines Instituts mit geltendem Gesetz vergleicht, dann sieht man schnell, wie solche Organisationen funktionieren.

So finde ich z. B. in den AGB meiner Bank folgenden Satz: »...wenn die Anträge offenkundig unbegründet oder exzessiv gestellt werden, sind wir berechtigt, ein angemessenes Entgelt zu verlangen. Damit werden die Verwaltungskosten für die Mitteilung, Weigerung oder Durchführung der beantragten Maßnahme berücksichtigt.«

Gemeint ist damit das Auskunftsrecht. Ich darf (laut Gesetz) jedes Unternehmen dazu veranlassen, mir mitzuteilen, welche Daten es von mir hat und was damit geschah, geschieht und geschehen wird. Und diese Auskunft muss kostenlos sein! Demnach ist der obige Teil der AGB nicht so wirklich gesetzestreu, oder?

Aber gut. Es ist ja auch eine Bank.


Sonntag, 03. Juni 14:30
Die heutige Bergwertung lautet:
mArtin vs. echte Mountainbike-Fahrer
(City-Bike mit Sandalen vs. MTB um min € 5.000,-)
8:0



Samstag, 02. Juni 12:00

Freitag, 01. Juni 20:20
Sie: »Geh bitte, sei so lieb... und bring mir aus dem Wald ein paar hübsche Blätter zum Pressen und Trocknen für mein Poesiealbum mit!«
Er: »Jo, moch i.«

Ein wenig später im Wald...



(C) mArtin, im Juni 2018.
Und ich bin wirklich nicht immer stolz darauf.
Manchmal aber sehr wohl.


Da einige meiner Texte ohnehin bereits an anderer Stelle verwendet wurden/werden, dürfen sie also unter Angabe der Quelle auszugsweise verwendet werden. Bitte aber den passenden Link zum entsprechenden Beitrag (»Direkter Link zum...«) im Rahmen der Zitat-Kennzeichnung kopieren und einfügen. Denn irgendwann möchte ich auch reich und berühmt werden. Oder auch nicht. Herzlichen Dank und weiterhin viel (Lese-)Freude!